WTF – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 15 Sep 2020 05:50:59 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 Nichts für Klaustrophobiker: Eine Höhlen-Compilation https://www.wihel.de/nichts-fuer-klaustrophobiker-eine-hoehlen-compilation/ https://www.wihel.de/nichts-fuer-klaustrophobiker-eine-hoehlen-compilation/#comments Wed, 16 Sep 2020 06:06:03 +0000 https://www.wihel.de/?p=103964 Nichts für Klaustrophobiker: Eine Höhlen-Compilation | WTF | Was is hier eigentlich los?

Es gibt so Videos, da fühlt man den Schmerz beim bloßen Zuschauen. Merkt man am besten bei Sendungen mit scripted Reality – da tut jede Sekunde im Hirn und Auge weh und wenn man nicht schnell genug umschaltet, fängt man an, aus sämtlichen Körperöffnungen zu bluten. Ist mir zum Glück selbst noch nicht passiert, aber ich kenn da einen, der einen kennt, der eine kennt, die mal davon gehört hat. Muss ein schlimmer Anblick sein.

Was mir aber immer schon Schmerzen bereitet: Wenn sich jemand an den Füßen weh tut. Mein bisheriges Highlight stammt aus dem Film Payback, in dem Mel Gibsons Figur unter anderem die Füße mit einem Hammer bearbeitet werden – ich zuck direkt schon bei der Erinnerung daran wieder zusammen.

Andere Beispiele stecken in diversen Fail-Compilation, was eben auch ein Grund ist, warum es die hier nur noch ganz selten bis gar nicht mehr gibt – nicht nur das Wissen, dass sich Leute ernsthaft verletzt haben, sondern auch das imaginäre Fühlen bringt einfach keinen Spaß und wer das abfeiert … der Weg zum falschen Kreuz auf irgendeinem Wahlzettel ist da einfach nicht mehr weit.

Und auch beim nachfolgenden Video wird mir in der Magengegend ganz anders, wobei es hier weder um Höhe noch irgendwelche Verletzungen geht. Aber zu sehen, wie sich Menschen durch irgendwelche Höhlengänge zwängen, keine Ahnung haben, wo es eigentlich lang geht und ob sich das mal bessert, in dem Wissen, dass da ganz schnell mal Schluss sein kann und es auch nicht wirklich ein Zurück gibt … keine Ahnung, wie man sowas freiwillig machen kann:

Ten minutes compilation of pure squeezing and crawling through the tightest passages we discovered so far over the past years. If you’re not claustrophobic this video might be perfect for you, if you are… well, better don’t watch!

Manche Leute haben wirklich ein sehr komisches Hobby … ich ja aber auch.

Ein Meisterwerk:

Ein Mal mit Profis arbeiten ... | WTF | Was is hier eigentlich los?

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Ein Video voller unerwarteter Geschehnisse https://www.wihel.de/ein-video-voller-unerwarteter-geschehnisse/ https://www.wihel.de/ein-video-voller-unerwarteter-geschehnisse/#comments Thu, 20 Aug 2020 10:05:56 +0000 https://www.wihel.de/?p=103444 Ein Video voller unerwarteter Geschehnisse | WTF | Was is hier eigentlich los?

„Geschehnisse“ ist ja auch so ein Wort, dass man viel zu selten benutzt. Ist aber auch unfassbar sperrig und irgendwie hat man bei der Benutzung immer das Gefühl, dass es noch ein viel besseres Wort gibt, dass deutlich angenehmer von der Zunge geht und viel besser beschreibt, was man eigentlich sagen will. Oder?

Aber darauf wollt ich gar nicht hinaus, sondern dass ich vor ein paar Wochen schon leider feststellen musste, dass eines meiner Lieblingsvideos auf YouTube nicht mehr verfügbar ist. Das war ein Zaubertrick aus einer Show von Pen & Teller und der Typ hat einfach einen der besten Kartentricks überhaupt abgeliefert – vor allem war aber sein Gequatsche drumherum sensationell gut, witzig und unterhaltsam. Natürlich hab ich auch direkt den Namen von ihm vergessen, aber er hat den ikonischen Satz geprägt: Egal, wie sehr du trainierst, es wird immer einen Asiaten geben, der es besser macht als du“.

Und damit hat er ja auch Recht – die Asiaten sind einfach unglaublich und wenn man ihnen nur genug Zeit gibt, werden sie die Weltherrschaft an sich reißen.

Bis dahin machen sie einfach weiter das, was sie bereits sehr gut können und das ist unter anderem gute Werbespots erstellen. Okay, das klingt nach einem Scherz, denn meistens sind die Werbespots, die man aus Asien kennt, maximal überdreht und nicht selten können sie epileptische Anfälle auslösen – aber auch hier bestätigt die Ausnahme die Regel.

Wie zum Beispiel der von Daihei Shibata – wobei das nicht wirklich Werbespots sind, sondern einfach ein paar Illusionen, die vermutlich für irgendwelche Einspieler verwendet werden. Ändert aber nichts daran, dass das Spiel mit den Erwartungen des Zuschauers und dem Brechen selbiger ganz wunderbar gelungen ist:

Design Ah is an education TV program for the purpose of telling the fun of the design and bringing up design-like viewpoint and sensitivity.
This is one of the corners for that.
Something different will happens from what we expected.

Und was meine Annahme der Werbespots in Asien allgemein angeht: Subjektiv, nicht wirklich Ahnung habend und einfach nur darauf basierend, was mal zu uns rüber schwappt. Wer weiß, vielleicht haben die ja mittlerweile auch die besten Werbespots der Welt.

Ich will nicht sagen, dass ich Social Media nie verstanden hätte, aber … zumindest der große Erfolg in dem Bereich blieb bisher einfach aus. Gut möglich also, dass ich es tatsächlich nie verstanden hab, nie verstehen wollte oder ich einfach „die Regeln“ nicht anwenden oder auf mich beziehen wollte. Ich will auch gar nicht zu sehr darüber ranten, wir alle wissen mittlerweile, was für eine Scheinwelt dort aufgebaut wurde und wird und trotz des Wissens bei den meisten Protagonisten scheint es weiterhin ganz wunderbar zu funktionieren.

Ich bin hier aber auch ein bisschen voreingenommen, denn mit dem Aufkommen der großen Instagram-Stars gingen die Umsätze in den Blogs zurück. Der Hype-Train fährt halt immer weiter und da spielen dann ganz schnell Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit nur noch eine Nebenrolle, wenn überhaupt.

Natürlich könnte ich meinen unförmigen Körper und mein merkwürdiges Gesicht nun auch jeden Tag in die Kamera halten und den lieben langen Tag Stuss erzählen – ich schreib den aber eigentlich lieber auf, hat man länger was von.

Außerdem hat es den Vorteil, dass ich mich hier nur bedingt zum Affen mache und wenigstens noch ein bisschen vom Privatleben privat halten kann, denn wir alle wissen nicht nur, wie Schwachsinnig diese Scheinwelten sind, wir wissen auch, wie schnell sie kippen können. Der nächste Shitstorm wartet hinter jeder Ecke und eine falsche Formulierung reicht schon, dass das fragile Kartenhaus zusammenfällt.

Auf der anderen Seite: Wäre auch langweilig wenn man solche Szenen wie im nachfolgenden Video nicht mehr beobachten könnte oder?

Today we explore people who seek validation online.

Aber wie heißt es doch so schön: Leben und leben lassen. Bei dem Typen auf der Straße mit der Hantel dürfte das allerdings schwierig werden.

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Wie Milchshakes wirklich hergestellt werden https://www.wihel.de/wie-milchshakes-wirklich-hergestellt-werden/ https://www.wihel.de/wie-milchshakes-wirklich-hergestellt-werden/#comments Thu, 13 Aug 2020 18:10:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=103367 Als Kind fand ich Milchshakes natürlich auch mega, super und unfassbar lecker – logisch, dass das bei den seltenen Besuchen bei McDonalds immer ein Highlight war, natürlich neben dem Spielzeug aus der Juniortüte (ja, bei uns hieß das noch Juniortüte und nicht Happy Meal).

Mittlerweile sind mir Milchshakes recht egal, viel mehr noch würde ich sie sogar vermeiden. Schaumig-cremige Getränke sind einfach nicht mehr meine Welt, da spielt dann auch die Geschmacksrichtung keine Rolle mehr.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich mittlerweile auch weiß, wie Milchshakes hergestellt werden – für die armen Kühe sicher nicht der größte Spaß, den es auf Erden gibt:

Wie Milchshakes wirklich hergestellt werden | WTF | Was is hier eigentlich los?

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In Seoul gibt es ein Café voller Waschbären https://www.wihel.de/in-seoul-gibt-es-ein-cafe-voller-waschbaeren/ https://www.wihel.de/in-seoul-gibt-es-ein-cafe-voller-waschbaeren/#comments Thu, 13 Aug 2020 05:55:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=103350 In Seoul gibt es ein Café voller Waschbären | WTF | Was is hier eigentlich los?

Bestimmt hat der eine oder andere schon mal von Katzen-Cafés gehört – Cafés, in denen Katzen den ganzen Tag rumstromern und die Besucher beglücken. Auch wenn ich kein großer Katzen-Fan bin, kann ich doch das Konzept verstehen und glaube auch, dass das alles okay gut funktioniert. Katzen können ja durchaus entspannte Genossen sein und es stört ja auch keinen, wenn man dann seinen Kaffee trinkt und so ein Fellknäuel vorbei kommt, sich neben einen legt und eine Runde rumschnurrt. Ich glaube, in Holland gibt es ein paar davon und mit Sicherheit auch in Asien – wobei es in Asien ohnehin alles gibt, was man sich vorstellen und nicht vorstellen kann.

Womit wir auch direkt beim Thema wären, denn so fortschrittlich und wuselig die Leute in Asien sind, so sehr müssen sie es auch immer übertreiben. Das muss nicht immer schlecht sein, schließlich lotet man so seine Grenzen aus und wächst darüber hinaus – es ist aber eben auch nicht immer die Lösung, sonst würden das ja alle machen.

Zurück zu den Tier-Cafés, denn auch hier wird hart übertrieben. Zum Beispiel mit dem Waschbären-Café im nachfolgenden Video aus Seoul. Das sieht zwar alles ganz niedlich aus, weil Waschbären halt recht niedlich aussehen, ist vermutlich aber einfach nur unfassbar anstrengend, weil Waschbären eben nur niedlich aussehen, aber nicht wirklich niedlich sind. Glaub ich, besitze ja keinen Waschbären – das aber aus gutem Grund.

Darüber hinaus dürfte es aber auch für die Waschbären alles andere als toll sein, in dem Café eingepfercht zu sein – ausreichend Platz und artgerechte Haltung sieht halt einfach anders aus.

Aber es ist eben super niedlich und die Leute zahlen sogar eintritt, um dort Dinge kaufen zu können …

Inside a raccoon cafe at Hondae, Seoul.

*The entrance fee costs 6~7000 won which is about 5.29 US dollars, and buying drinks is optional. I recommend that you don’t buy drinks unless you’re extremely thirsty, because the guideline says that you should put your drinks up whenever you see a raccoon around your table. If you already bought one, make sure you put it onto somewhere high up.*

These adorable fat, fluffy raccoons run around making troubles literally every second.

With over 288 animal cafes in South Korea, there are some controversies over these industries becoming insanely popular since 2016. Wild mammals including raccoons need a minimum of few hundred㎢ for living space. Putting these animals inside some ㎡ cafes can be extremely stressful, animal professionals say. Plus, if these industries go bankrupt, the animals left behind are likely to end up in animal farms or shelters.

Dann doch wirklich lieber ‘ne Katze aufm Schoß.

Optische Täuschung der Woche | WTF | Was is hier eigentlich los?

Kuh? Schwein? Oder doch nur ein Hund?

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2020 schon jetzt perfekt zusammengefasst https://www.wihel.de/2020-schon-jetzt-perfekt-zusammengefasst/ https://www.wihel.de/2020-schon-jetzt-perfekt-zusammengefasst/#comments Wed, 05 Aug 2020 05:50:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=102484 2020 schon jetzt perfekt zusammengefasst | WTF | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ja kein großer Fan von viel zu frühen Jahres-Compilations, die irgendwann im Juni, Mai oder gar schon April erscheinen. Ein viel zu früh abgegebenes Urteil ist halt nie gut, selbst wenn man am Ende Recht behält – mir persönlich ist da das Risiko einfach zu hoch, doch falsch zu liegen.

Anders sieht das aber in diesem Jahr bei 2020 als Jahr insgesamt aus. Klar, keiner weiß, ob das Jahr auf den letzten Metern noch mal positiv aufholt oder alles noch viel schlimmer wird als es ohnehin schon ist (der erste Riesenroboter hat seinen ersten Schritt gemacht, irgendwelche Wissenschaftler wollen irgendwelche Urzeit-Lebewesen wieder aufwecken und haben die nicht auch im Eis uralte Bakterien gefunden? Außerdem hab ich gestern über die Kriebelmücke gelesen – auch ein unfassbares Arschloch). Aber man macht auch nichts verkehrt, wenn man behauptet, dass 2020 für unsere Generation eines der beschissensten Jahre überhaupt war.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich im Januar und Februar bereits bei den Nachrichten aus China ein mulmiges Gefühl hatte – aber wer hätte ahnen können, dass wir ein bis zwei Monate später alle Zuhause hocken und teils um unsere Existenz bangen müssen? Oder dass der Vegankoch restlos durchdreht und nebenbei aufzeigt, dass eben doch 98% der Menschen eher dumm sind?

Es ist schon ein ziemlicher Wahnsinn, was dieses Jahr bisher abgegangen ist und ich hab ehrlich Angst davor zu schreiben, dass ich gespannt bin, was da noch kommen mag – reicht ja eigentlich auch erstmal.

Jason Redwine hat das Jahr 2020 bis hier hin auf jeden Fall perfekt zusammengefasst und ziemlich genau auf den Punkt gebracht:

My interpretation of 2020 so far. Made in After Effects.

Was’n eigentlich aus den Killerhornissen geworden? Hat die noch mal jemand gesehen?

Dass die Welt voller Sportarten ist, von denen die meisten noch nie etwas gehört haben, dürfte einigermaßen bekannt sein – ist ja auch okay, soll ja jeder Fleckchen auf der Welt gern seine verschrobenen Traditionen haben, wie sie halt mögen. Solange dabei niemand ernsthaft verletzt wird, ist das schon okay.

Aber diese Sportarten sind halt meistens auch recht bekloppt. Spontan fällt mir da zum Beispiel diese Veranstaltung ein, bei der ein Haufen Menschen einem Käse einen Berg herunterjagen und sich nicht selten ernsthaft verletzten. Ein großer Quatsch, der aus meiner Sicht noch nicht mal irgendwelche körperlich antrainierten Eigenschaften hervorhebt – viel mehr hast du einfach nur Glück oder eben Pech, je nachdem wie stark du dich aufs Maul packst.

Ähnlich wirkt auf mich die Ohrzug-Championship oder besser gesagt Ear Pull Championship, denn das klingt wesentlich besser als die eingedeutschte Variante – ein traditionelles Inuit-Spiel.

Dabei sitzen sich zwei Kontrahenten gegenüber, haben ein Gummiband hinter ihr Ohr geklemmt und ziehen nach Ertönen des Startsignals wie doof daran. Derjenige, bei dem das Gummi vom Ohr rutscht, hat dann verloren.

Damit geht es aber nicht darum, wer die größeren Löffel hat, sondern es wird getestet, wer Schmerz besser ertragen kann und einfach mehr Kraft hat. In den Ohren. Oder so. Wie gesagt, recht bekloppt:

The ear pull is a traditional Inuit game or sport which tests the competitors’ ability to endure pain, and also strength. In the ear pull, two competitors sit facing each other, their legs straddled and interlocked. A two-foot-long loop of string, similar to a thick, waxed dental floss, is looped behind their ears, connecting right ear to right ear, or left ear to left ear. The competitors then pull upon the opposing ear using their own ear until the cord comes free or the opponent quits from the pain.

Das kommt davon, dass die Leute früher kein Internet hatten.

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Leute, die definitiv kein Auto fahren sollten https://www.wihel.de/leute-die-definitiv-kein-auto-fahren-sollten/ https://www.wihel.de/leute-die-definitiv-kein-auto-fahren-sollten/#comments Mon, 13 Jul 2020 10:34:09 +0000 https://www.wihel.de/?p=102201 Leute, die definitiv kein Auto fahren sollten | WTF | Was is hier eigentlich los?

Ich muss immer mal wieder daran denken, was die Sekretäring in meiner damaligen Fahrschule sagte: Eigentlich ist so ein Führerschein wie ein Waffenschein und müsste entsprechend auch so behandelt werden. Denn Autos sind mehr oder weniger Waffen und wenn man da mal ein bisschen länger drüber nachdenkt, wird man wissen: isso. Schließlich reicht es ja schon, irgendwas um die 30 km/h zu fahren, um richtig Schaden anrichten zu können.

Und ich sag auch direkt, dass ich alles andere als der vorbildlichste Fahrer bin, besonders wenn wieder irgendjemand meine Nerven aufs massivste strapazieren will (zB. 10 km/h in der 30er-Zone zu fahren oder zwei Fahrspuren gleichzeitig verwenden zu müssen. Oder auch anderweitig ein ziemlich rücksichtsloser Idiot zu sein.

Manche schaffen es sogar, gar nicht fahren zu müssen und mich echt wütend zu machen. Unser Nachbar zum Beispiel: Hat das unfassbare Privileg, eine Garage besitzen zu dürfen, die auch nur einen Steinwurf von der Haustür entfernt ist. Und jeden verdammten Tag fährt er morgens für 10 Minuten weg, um dann den ganzen Tag auf einem der freien Parkplätze vor der Garage zu stehen, wo sonst die stehen, die keine Garage besitzen. Oder anders ausgedrückt: besser gestellt und dann auch noch den anderen Armen Würsten den Platz klauen. Bringen wir es auf den Punkt: Er ist ein Wichser. Und viel schlimmer noch: Er weiß es vermutlich auch.

Aber er ist eben nicht der einzige Idiot, der eine Blechschüssel durch die Welt gurken darf – es gibt noch viel viel mehr davon, die teils auch noch viel viel dümmer sind – nachfolgend Beweisstück A, dass so erschütternd ist, wie man es sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte ausmalen können:

Irgendwo kann ich dann auch verstehen, dass Line noch immer nur sehr ungern selbst hinterm Steuer sitzt.

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Los Angeles am 04. Juli bei Nacht https://www.wihel.de/los-angeles-am-04-juli-bei-nacht/ https://www.wihel.de/los-angeles-am-04-juli-bei-nacht/#comments Wed, 08 Jul 2020 10:14:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=102159 Los Angeles am 04. Juli bei Nacht | WTF | Was is hier eigentlich los?

Es ist ja schon ziemlich absurd: Dachte ich früher tatsächlich immer noch, dass die USA ein ziemlich cooles Land sind, in denen zwar auch schwierige Charaktere ihre Heimat haben, allerlei Gesetze ziemlich großer Quatsch sind und man nirgendwo besser erkennen kann, dass 98% der Menschen eher dumm sind – aber eben auch seine positiven Seiten hat, selbst wenn es nur günstige Produkte sind, weil man quasi direkt vor Ort kauft, statt auf die Lieferung zu warten und Süßigkeiten und andere Lebensmittel wirklich endlich in „haushaltsüblichen“ Mengen verfügbar sind (wer will denn nicht seinen Wochenendeinkauf in einem laden machen, in dem auf der einen Seite Wurst und Käse zu finden sind – auf der anderen Wohnmobile und Swimming Pools?)

Oder anders ausgedrückt: Die USA waren für mich immer noch positiv verrückt. Verrückt ja, aber eben überwiegend positiv.

Dann kam Trump und die ganze Scheiße ging mehr oder weniger los mit dem aktuellen Höhepunkt, dass die Leute beinahe wie Fliegen sterben. Entweder durch Corona oder diverser Proteste bzw. Vorfälle die diverse Proteste erst auf den Plan rufen.

Was wiederum besonders schade ist, denn dieses Jahr sollte endlich das Jahr sein, in dem ich mir den Bums auch mal selber anschaue. Line war ja schon da, diverse Freunde auch und eigentlich war da niemand dabei, der sonderlich enttäuscht war.

Doch daraus wird wohl nix, vor allem wegen der oben genannten Gründe. Bleiben also nur die üblichen Videos, wie das nachfolgende, dass auf mich ebenfalls so absurd wirkt, wie die USA aktuell selbst.

Auf der einen Seite Los Angeles bei Nacht, was bei Nacht halt immer gut aussieht, gerade wenn man diese typischen Aerial-Aufnahmen macht, die man von Los Angeles grundsätzlich machen sollte.

Auf der anderen zeigt es den Abend bzw. die Nacht zum 04. Juli 2020 und wie die Leute mit (illegalem) Feuerwerk mal wieder ordentlich durchdrehen, sodass zusammen mit dem Soundtrack von Bladerunner eine recht unwirkliche Szenerie entsteht:

>KTLA illegal firework footage is trending
>multiple comments about how “congratulations, we’ve literally become Blade Runner”

Few minutes later, this happened.

Wobei … in diesem Jahr ist ja ohnehin nichts mehr unmöglich, insofern würde es auch nicht wundern, wenn diverse Filme Wirklichkeit werden würden. Außerdem: man muss auch mal den Tag anerkennen, an dem Will Smith die Aliens besiegt hat.

Erinnert sich noch jemand an die Buberts? Eigentlich eine Familie, die vom Glück geküsst wurde und dank knackigem Lotto-Gewinn eigentlich ein Leben in Glück, Saus und Braus oder zumindest ohne größere Ängste leben müsste.

Aber die Buberts haben einen anderen Weg eingeschlagen und sind damit so zum Paradebeispiel geworden, wie man mit einem unerwarteten Geldsegen nicht umgehen sollte. Von den fast 8 Millionen, die sie damals gewonnen haben, ist heute nicht mehr viel übrig (um nicht zu sagen: gar nix), außer eine zerrüttete Ehe und ein Verhältnis zueinander, dass ich im besten Falle noch als „merkwürdig“ bezeichnen würde.

Oder wenn man so will: Die Buberts hatten zwar viel Glück, aber umso weniger Geschäftssinn und sind auch sonst nicht so richtig weit vorn dabei. Aber man kann nicht sagen, dass sie das Geld komplett nur verprasst hätten, zum Teil sind sie natürlich auch Opfer von dubiosen Gestalten geworfen – zum Teil haben sie es aber auch investiert.

Okay, investieren ist hier vielleicht auch das falsche Wort – sagen wir einfach, dass sie Zeug gekauft und gebaut haben, die man nicht wirklich braucht, die aber unter Umständen – in einem anderen Leben bei anderen Leuten – durchaus zur Geldvermehrung getaugt hätten.

So zum Beispiel auch das eigene Ton-Studio, dass immer mal wieder den einen oder anderen „Hit“ aus sich heraus würgt. So auch in diesen Zeiten, in denen Corona wütet und gegen das man nun endlich mal ansingen muss. Als ob wir nicht schon genug ertragen hätten …

In dieser schweren Zeit mal etwas zum nachdenken…

Und da Corona ein weltweites Phänomen ist, gibt es natürlich auch eine internationale Version, weil … schlimmer geht immer …

Und wem die Melodie bekannt vorkam: ja, du bist alt und ja, das war tatsächlich Howard Carpendale:

In this difficult period of time something to think about …

Kurz vor und nach unserem Urlaub hab ich tatsächlich damit zu kämpfen gehabt, zu viel von meinem Lieblingsessen bekommen zu haben. Da wäre zum einen der Nudelsalat, den Line bzw. ihre Mutter immer mal wieder machen und den ich einfach nur Liebe. Nudeln, Knoblauch, Mozzarella und Tomaten – schon bin ich glücklich. Und den gab es sowohl vor unserem Urlaub, während unseres Urlaubs und auch direkt am Tag unserer Rückreise. Eigentlich geil, aber dann eben doch langsam zu viel, sodass ich mir erstmal eine Nudelsalat-Zwangspause auferlegt hab – wäre schließlich großer Mist, wenn ich mir den überfressen würde.

Und auch was meinen geliebten Pulled Pork-Burger angeht, konnte ich mich nicht beklagen, denn den hab ich sowohl am Wochenende vor unserem Urlaub bekommen, als auch drei Tage später als meine Eltern zu Besuch waren. In Anbetracht dessen, dass ich den gefühlt seit einem Jahr nicht mehr gegessen hab und dann direkt zwei Mal in einer Woche … definitiv ein Highlight.

Wenn wir aber schon bei Burgern sind, dann denkt man automatisch auch an das goldene M. Keine Ahnung, wie lange es schon her ist, dass ich zuletzt bei McDonalds war, aber es dürften mittlerweile Jahre sein. In Anbetracht der höherpreisigen Konkurrenz in den letzten Jahren, der aber damit auch gestiegenen Qualität der Burger aber auch irgendwie kein Wunder oder?

Dennoch ist es eine gute Gelegenheit, um sich mal das weltgrößte Restaurant in Orlando Florida zu besuchen – wenn auch nur virtuell (was ja immerhin gesünder ist und weniger auf die Hüften geht).

Denn in diesem Restaurant gibt es neben den üblichen Kram, den man auch hier zu Lande findet, ein paar Besonderheiten. Ich sag nur: Pizza.

We tour the largest McDonald’s in the world and find out they have much more to eat than just burger and fries.

Verrückt.

Ich hab ja von Gartenarbeit nur bedingt viel Ahnung, wenn man ehrlich ist, sogar so gar keine. Als Kind durfte ich mich meistens nur ums Unkraut kümmern und hab es allgemein auch sehr gehasst, dass wir nahezu jedes Wochenende in den Garten gefahren sind, nur um dann dort zu arbeiten. Hab ich ja ohnehin nie verstanden: da schuften meine Eltern die ganze Woche über in ihren jeweiligen Jobs und finden es dann geil, wenn sie auch noch woanders schuften – freiwillig und ohne Bezahlung.

Mittlerweile kann ich das zumindest ein bisschen verstehen, finde es aber dennoch ein wenig absurd, dass man das alles so super finden kann. Ich mein, ich würd auch schon ganz gern einen kleinen Garten haben, aber eben nicht um darin zu malochen, sondern zu sitzen und zu genießen. Klar, das eine gibt es nicht ohne das andere (außer man ist stinkreich und hat seine Leute dafür), aber das bedeutet dann eben auch, dass es für uns erstmal keinen Garten gibt.

Am Ende aber auch gar nicht verkehrt, schließlich tut es der Balkon fürs erste auch, der Geldbeutel wird geschont und meine Nerven müssen nicht leiden – manch Kleingartenverein soll ja doch sehr beknackte Regeln und Ansichten haben und ich möchte nur ungern Geld und Schweiß ausgeben und mir dann auch noch sagen lassen, wie ich was zu tun habe.

Und zu guter Letzt: Ich mach somit auch nix kaputt, was nicht unbedingt kaputt gemacht werden sollte. So wie Till. Denn wo Till schlau sein wollte, war er es dann bei Weitem nicht:

Keine Ahnung, was er da angezündet hat und ob da noch Brandbeschleuniger oder sonst was drin war – aber ist mittlerweile das zweite Video, in dem Leute irgendwas mit Feuer im Garten machen wollten und es ging immer nach hinten los. Dann doch lieber wieder auf die altmodische Weise mit Kraft und Müllsack.

Sieht Line natürlich ganz anders, ich bin da aber einfach nur pragmatisch unterwegs. Außerdem soll sie gefälligst froh sein, dass ich nicht diese Dinger hier gekauft hab:

Sandalen für Menschen mit hässlichen Füßen | WTF | Was is hier eigentlich los?

Ich mein: WTF? Auf der anderen Seite: Socken in Füßen in Sandalen … da sind ganz neue Trends möglich!

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Die Extreme Bladesports Compilation – Mal so richtig abmessern https://www.wihel.de/die-extreme-bladesports-compilation-mal-so-richtig-abmessern/ https://www.wihel.de/die-extreme-bladesports-compilation-mal-so-richtig-abmessern/#respond Wed, 13 May 2020 14:09:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=101559 Die Extreme Bladesports Compilation – Mal so richtig abmessern | WTF | Was is hier eigentlich los?

Wie vermutlich viele, vielleicht sogar alle Kinder war einer meiner Träume damals: Ein eigenes Taschenmesser. Nicht, dass man dafür wirklich einen begründeten Verwendungszweck hatte oder auch nur annährend geschult war im Umgang – aber ein eigenes Taschenmesser war schon ziemlich cool und man der King in der Clique.

Erst viel später hab ich dann mal verstanden, dass diese „Messer für Jungs“-Nummer historisch gesehen durchaus einen faden Beigeschmack hat. Da war der Wunsch danach aber auch schon wieder verflogen – wie bei so vielen Schnapsideen, die man als Kind hat.

Was ich dann haben wollte: Einen Leatherman. Man muss sich ja nur mal vorstellen, was passiert, wenn die Apokalypse ausbricht und man spontan irgendwas zusammenbauen will – die einen schleppen einen Werkzeugkasten mit sich herum, die Klugen einen Leatherman.

Mittlerweile besitze ich auch einen, hab ihn sogar schon verwendet – witzigerweise aber immer nur das Messer. Und auch nur zwei Mal in seiner gesamten Existenz. Naja.

Was ich bisher nicht wusste: Es gibt Typen, die sind so richtig vernarrt in ihre Messer (okay, hätte man sich denken können, gibt ja allgemein zu viele Verrückte auf der Welt). So sehr, dass sie da richtig Leidenschaft reinlegen, die Dinger schärfen wie nichts Gutes und sich anschließend in Wettkämpfen messen.

Gott sei Dank laufen die aber einigermaßen unblutig ab, viel mehr geht es darum, Zeug zu zerhacken und zu zerschneiden. Da wird dann auch nicht mehr von Messern, sondern Schwertern geredet. Die sind zwar deutlich länger als ein handelsübliches Messer, aber Schwert scheint mir dann doch zu übertrieben – genauso wie diese Wettkämpfe an sich.

Aber irgendwie ist das auch merkwürdig faszinierend:

It’s a battle of the blades, and the rules are simple: Have the sharpest blade and navigate the course with extreme precision!

Gibt wirklich nichts, was es nicht gibt.

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Eine Atombomben-Explosion aus nächster Nähe https://www.wihel.de/eine-atombomben-explosion-aus-naechster-naehe/ https://www.wihel.de/eine-atombomben-explosion-aus-naechster-naehe/#respond Thu, 07 May 2020 05:47:45 +0000 https://www.wihel.de/?p=101488 Eine Atombomben-Explosion aus nächster Nähe | WTF | Was is hier eigentlich los?

Ich wusste gar nicht, dass diese 360°-Videos, bei denen man sich frei um seine eigene Achse drehen und so selbst bestimmen kann, was man sehen will, noch ein Ding sind. So ganz neu sind die ja nicht, aber irgendwie ist da auch nie so richtig der Funke übergesprungen, wirklich brauchbare Szenarien sucht man bis heute und qualitativ war das auch nie ein wirklicher Reißer.

Zumal ich ähnliches schon 1997 in Frankreich gesehen hab – Disneyland hatte da irgendeinen Raum, in dem einen Haufen Leute passten, der rund war und in dem man ebenfalls 360° des Geschehens um sich herum nach Belieben anschauen konnte.

Aber gut, ich hab auch kein VR-Equipment Zuhause und vielleicht ist das mit so einer Brille alles noch viel toller und beeindruckender, als es den Anschein macht. Ich hab da dennoch meine Zweifel, denn meine bisherigen Cardboard-Erlebnisse … ich glaub, das wird alles ein bisschen überbewertet. Naja …

Zurück zum Thema: Nachfolgend mal wieder eines dieser 360°-Videos, bei dem der Inhalt eigentlich gar nicht so toll ist, lässt er einen doch ziemlich nah bei einer Atombomben-Explosion dabei sein – an sich ja schon unvergessliches Erlebnis, dass man nur einmal in seinem Leben mitmachen kann (höhö).

Ich hab mich mit der ganzen Thematik bisher nicht wirklich beschäftigt, mir reicht der Umstand, dass die Dinger einfach nur ein riesiger Abfuck sind, genauso wie alles, was damit in irgendeiner weise zu tun hat. Eigentlich das beste Beispiel dafür, dass die Menschheit an sich nicht schon genug Probleme mit sich hätte – nee, da muss man sich selbst noch das eine oder andere weltzerstörende Ei ins Nest legen.

Natürlich ist die Explosion nicht echt und stammt aus der Konserve – das macht das Ganze aber nicht weniger beeindruckend, genauso wenig wie die Antworten diverser Zeitzeugen im Anschluss:

Be there on the beach in paradise when the world’s first hydrogen bomb Ivy Mike is detonated in 1952. Watch a linear 360-degree video version of Yle’s VR experience “Paradise” that transports you straight to the heart of the Pacific Ocean, to Enewetak Atoll in the Marshall Islands.

“Paradise” was filmed and produced by Yle journalists. The nuclear blast effects were modeled as realistically as possible by Teatime Research.

Mal wieder eine dieser sperrigen Überschriften, die so gar keinen Bock auf den Beitrag machen – aber sie beschreibt das nachfolgende perfekt, ohne zu viel preis zu geben oder gar zu lügen, Stichwort Clickbait und Co.

Außerdem erinnert mich die ganze Nummer an die beste Überschrift bzw. den besten Beitrag, den ich in der letzten Woche gelesen hab, denn dank Corona sind die Unfallstatistiken spürbar rückläufig und man vermutet, dass es damit zusammenhängt, dass deutlich mehr Leute zu Hause bleiben, statt mit dem Auto durch die Gegen zu gurken.

Ich weiß, eine gewagte These, aber sie wird dicht verfolgt von „Womöglich ist Wasser nass“, „Mit Licht sieht man im Dunkeln mehr“ und „Sind 60 Minuten wirklich eine Stunde?“

Ich weiß ja, dass dauerhaftes Homeoffice durchaus belastend sein kann, aber schaut man sich den Journalismus und die Beiträge in den üblichen Tageszeitungen an … man könnte vermutlich kaum besser als jetzt diverse Studien aufsetzen, die zeigen, wie wichtig soziale Interaktion für den Menschen doch ist – vor allem, damit er nicht gänzlich verblödet.

Zurück zum eigentlichen Thema: Nachfolgend ein Video voller Autounfälle, bei denen aber das zweite Auto bzw. das zweite am Unfall teilnehmende Objekt (klingt komisch, aber ihr merkt gleich, dass die Formulierung Sinn macht), digital entfernt wurde. Und das in ziemlich guter Weise, denn das hier sieht absurd, spooky und absurd-spooky aus:

Ich weiß ja, mir geht das Thema Corona auch schon ziemlich auf den Sack. Irgendwie ist es wie damals in der Schule. Eigentlich ist es total gut und richtig, dass man über die Zeit der Nationalsozialisten umfassend und zum Teil auch super detailliert unterrichtet wurde – aber ab einem gewissen Punkt fängt es einfach nur noch an zu nerven, da kann das Thema noch so wichtig sein, man will es einfach nicht mehr hören.

So geht es mir aktuell auch mit Corona, wobei es bei mir eher daran liegt, dass die Entwicklungen nicht so wirklich neu sind. Die Zahlen steigen weiter, ich warte eigentlich nur darauf, erneut zu hören, dass die Verfügungen länger andauern bzw. weiterhin bestehen und diese außergewöhnliche Situation im Moment immer mehr zur Normalität wird. Und so langsam frag auch ich mich, wie das gesellschaftlich alles noch hinhauen soll, wenn wir auch noch im Juni Zuhause hocken – denn mit jeder weiteren Woche Ausnahmezustand (wobei wir den noch nicht erreicht haben, aber ihr wisst was ich meine) wird es für viele nicht leichter, im Gegenteil.

Aber mich nervt auch, dass die Stimmen diverser Verschwörungstheoretiker und Dummschwätzer teils immer lauter werden. Das, was die von sich gegeben haben, war natürlich schon immer ziemlicher Schwachsinn und einfach nur unfassbar dumm, aber gerade in diesen Zeiten wirken sie dann doch intensiver – intensiver dümmer, intensiver nerviger, aber womöglich auch intensiver lauter. Als ob wir nicht gerade ganz andere Baustellen hätten …

Die Jungs und Mädels von STRG_F haben sich dem Thema mal wieder angenommen, beleuchten es mal mehr mal weniger gut und räumen ebenso mit den krassesten Thesen und Lügen zu dem Thema auf:

Fast alle sind sich sicher: Wir müssen Corona ernst nehmen. Doch während sich das Virus ausbreitet, streiten immer noch einige darum, ob es denn wirklich so gefährlich, so tödlich sein könne. Insbesondere im Netz verbreitet sich ein weiteres Virus: Das Virus gefährlicher Thesen, aber auch der Verschwörungstheorien. Wer sind die Verbreiter und was können wir glauben?
Für STRG_F Reporterinnen Carla und Désirée bedeutet Covid-19 drinnen bleiben, denn sie sind Risikopatientinnen. Eine Recherche aus der Quarantäne.

Erst diese Woche hab ich einen kurzen Artikel gelesen, der das Thema Julian Assange aufgenommen und mal wieder etwas beleuchtet hat. Wer sich nicht mehr erinnert: Assange ist hauptsächlich dafür bekannt, Wikileaks (mit)gegründet zu haben – eine Plattform, an die man anonym Informationen schicken kann, die nicht zwingend für die Öffentlichkeit bestimmt sein sollen, dadurch aber genau an diese geraten, Stichwort Whistleblower.

So dann auch geschehen und seitdem wissen wir, dass das US Militär unter anderem Zivilisten ermordet hat, plus noch ein paar andere Enthüllung mit weitreichenden Folgen. Ich denke, es sollte klar sein, worum es geht.

Finden natürlich diverse Staatsorgane gar nicht lustig und hatten somit automatisch einen neuen Feind, den es ruhig zu stellen geht, in welcher Form auch immer man das dann interpretieren will. Für Assange mündete das in Vorwürfen der Vergewaltigung und einem extrem langen Aufenthalt in der Botschaft Ecuadors.

Mittlerweile ist aber auch das schon wieder vorbei und Assange sitzt in einem britischen Gefängnis bzw. steht vor Gericht, wo darüber entschieden wird, ob er nun doch an die USA ausgeliefert wird oder nicht. In dem Artikel, den ich gelesen hab, zeichnete sich bereits ein Bild ab, dass da nicht alles rund gelaufen ist, in Sachen Vorwürfe gegenüber Assange oder auch seine Behandlung in besagtem Gefängnis.

Ein nicht unkompliziertes Thema, dem sich auch STRG_F angenommen und eine kleine Doku gebastelt hat, die mindestens dazu beiträgt, dass man sich selbst ein Bild machen kann. Und sollte. Denn eigentlich geht es schon lange nicht mehr nur um die Person Assange selbst.

Kriegsverbrechen der US-Armee, Überwachungsmethoden von Geheimdiensten oder interne E-Mails von Spitzenpolitikern – all das enthüllte Julian Assange mit seiner Whistleblower-Plattform Wikileaks. Den Preis, den er dafür zahlte ist hoch: Seit mehr als sieben Jahren lebt Assange abgeschnitten von der Außenwelt – erst im Asyl in der ecuadorianischen Botschaft, seit 2019 in einem britischen Hochsicherheitsgefängnis. Ab Montag, dem 24. Februar 2020 verhandelt in London ein Gericht darüber, ob Julian Assange an die USA ausgeliefert wird. Die USA werfen Assange durch seine Enthüllungen u.a. Spionage vor. Ihm drohen bis zu 175 Jahre Haft. Wollen die USA Assange mit ihrem Vorgehen fertig machen? Oder ist Assange ein Straftäter, der womöglich den Rest seines Lebens zurecht hinter Gittern verbringen wird? In dieser STRG_F-Folge erfahrt ihr alles, was ihr über den komplexen Wikileaks-Fall wissen müsst, um Euch selbst ein Bild zu machen.

Mitte März Februar (wie doof kann man eigentlich sein?) ein Best of aus dem Jahr 2019 – da ist jemand aber ganz spät dran. Könnte man sagen, aber hier handelt es sich um sowas wie ein Fail-Video und davon sind wir ja nur bedingt Fans, zumal – der Titel lässt es schon vermuten – hier nicht ganz ungefährlich zugeht. Soweit ich das aber überblicken konnte, ist niemand ernsthaft zu Schaden gekommen.

Dennoch, nach dem Klick auf Play wird schnell klar, dass es sich nur bedingt um Qualitätscontent handelt, dennoch saß ich mit offenem Mund vor dem Bildschirm und konnte nicht aufhören hinzuschauen. An dem Sprichwort „Wie ein Autounfall – man kann nicht hinsehen, aber auch nicht wegsehen“ scheint tatsächlich etwas dran zu sein.

Außerdem bestärkt es mich ein wenig, vielleicht doch eine eigene Dashcam anzuschaffen – gibt ja einfach viel zu viele Idioten auf der Straße und auch wenn ich bisher einigermaßen unfallfrei durchs Autofahrer-Leben gekommen bin, gibt es sicher auch hier ein erstes Mal. Diverse strafanzeigen-fähige Situationen gab es definitiv schon. Und ja, ich weiß, dass das rechtlich alles eher Grauzone ist und Datenschutz bla bla – schadet dennoch nicht, Beweismittel parat zu haben, wenn es drauf ankommt.

Falls jemand eine gute Dashcam empfehlen kann, die auch noch erschwinglich ist, gern in die Kommentare damit. Mögliche Anwälte und ich danken es euch schon jetzt.

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https://www.wihel.de/best-of-european-dashcam-2019/feed/ 3
Ein Comedian und eine Antwort aus dem Publikum, mit der er nicht gerechnet hat https://www.wihel.de/ein-comedian-und-eine-antwort-aus-dem-publikum-mit-der-er-nicht-gerechnet-hat/ https://www.wihel.de/ein-comedian-und-eine-antwort-aus-dem-publikum-mit-der-er-nicht-gerechnet-hat/#comments Mon, 17 Feb 2020 15:31:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=100581 Ein Comedian und eine Antwort aus dem Publikum, mit der er nicht gerechnet hat | WTF | Was is hier eigentlich los?

Wer im IT-Bereich arbeitet, wird sicherlich schon mal was von Kanban und Scrum gehört haben – einfach zwei Modelle, wie man seine Arbeit organisieren kann und Projekte im Idealfall erfolgreich abschließt. Ich will da gar nicht zu sehr ins Detail gehen, aber wir arbeiten aktuell nach dem Scrum-Modell. Und dazu gehört auch, dass wir am Ende eines Entwicklungs-Zyklus eine Sprint-Review veranstalten – letztendlich also zeigen, was wir im zurückliegenden Zyklus erreicht haben und/oder auch direkt zeigen, wie was funktioniert.

Das ganze wird dann auch gefilmt und ich schneide ein kleines Filmchen – Hauptsächlich für die, die nicht bei der Review direkt dabei sein können. Entsprechend verlangt die Review auch ein wenig mehr Vorbereitungszeit und ich freu mich immer wie ein Schnitzel, wie ernst mein Team das mittlerweile nimmt, denn nur Gutes bauen reicht mittlerweile nicht mehr aus, es muss auch gut präsentiert werden.

Für die nächste Review wollen sie dieses Mal das Publikum mit einbeziehen, was ich an sich eine hervorragende Idee finde, denn je interaktiver umso aufmerksamer die Leute – außerdem fühlen die sich dann auch einfach mehr eingebunden, was ja nie schlecht ist.

Ich musste aber auch warnen, denn so ein Zusammenspiel aus Moderator und Publikum setzt natürlich voraus, dass das Publikum auch willig ist mitzumachen. Ein Problem, dass Greg Stone – seines Zeichens Stand-Up-Comedian – zwar nicht hatte, aber selbst kennenlernen musste, dass es noch weitaus mehr Fallstricke in der Zusammenarbeit mit dem Publikum gibt.

Ich will nicht zu viel verraten, aber Stone stellte eine Frage und bekam eine Antwort, mit der er so wohl nie im Leben gerechnet hätte …

Comedian Greg Stone regrets doing crowd work when he gets an answer he wasn’t ready for.

Ich würde nicht sagen, dass er die Situation perfekt gemeistert hat, ziehe aber dennoch meinen Hut – nicht zuletzt, dass er sie überhaupt gemeistert hat. Heilige Scheiße – wird wohl nicht nur er häufiger gedacht haben …

Das muss jetzt auch schon wieder ein paar Jahre her sein und ich weiß gar nicht mehr, wo es konkret war, aber irgendwer wollte mir damals was über Design erzählen. Hat er oder sie natürlich getan und normalerweise fangen so wirklich herabwürdigende Geschichten an, ich fand das damals aber sehr interessant.

Denn früher dachte ich, dass sich Design tatsächlich ausschließlich mehrheitlich um Aussehen dreht – in Wahrheit ist Design aber die eierlegende Wollmilchsau und das Schweizer Taschenmesser, dass zahlreiche Probleme lösen will bzw. kann. So richtig passende Beispiele hab ich dafür nicht, aber man schaue sich einfach mal die Verpackungen von Apple an und wird feststellen: Design ist nicht nur bei den Geräten unglaublich wichtig, sondern reicht auch bis hin zu Faltungen und perfekt genutztem Stauraum bei der Verpackung.

Ebenso kann es gutes Design sein, wenn man eben jenes gar nicht erst wahrnimmt – ein sicheres Zeichen, dass da jemand komplett mitgedacht hat. Sagt zumindest eines meiner Wallpaper, dass auf dem Desktop rotiert und wie das mit schlauen Sprüchen auf Wallpapern ist – die müssen wahr sein.

Das alles setzt aber voraus, dass man sich mit Design auskennt oder zumindest sowas wie Talent hat. Und das sucht man im nachfolgenden Video leider vergebens, denn auch wenn gutes Design nicht auffällt, es muss dennoch da sein:

Welcome back to Night Owl, today we have a funny design fails video for you! Hope you will enjoy watching over 50 crappy design decisions made by amateurs and professionals all around the world. These top posts were taken from Reddit subreddit called r/Crappydesign, a pretty popular and funny one. If you want a part 2 of crappy designs I will be pleased to make it, just leave a like so i know you enjoyed and leave a comment saying “I want a part 2 of funny design fails”

In Videoform ist sowas auch mal ganz nett oder?

Wer mich kennt, der weiß, dass es eine feste Regel gibt: Ich tanze nicht. Nicht nur, dass nur Leute tanzen, die kein Geld zum Saufen haben – ich kann auch noch so besoffen sein, ich tanze nicht. Nie.

Kann ich auch gar nicht, denn dafür fehlt mir der letzte Rest an Rhythmus-Gefühl, vor allem aber die passende Körper-Beherrschung. Und selbst wenn ein Will Smith einem Kevin James im Date Doctor den wohl ultimativen Rat gegeben hat, wie man selbst mit diesen Voraussetzungen auf der Tanzfläche überleben kann – ich tanze nicht.

Ist natürlich eine ziemliche Quatsch-Regel und basiert nur auf irgendeiner dämlichen Blockade in meinem Kopf, die letztendlich verhindert, dass ich über meinen Schatten springe und mich nicht komplett zum Affen mache – aber auch mit diesem Wissen gilt, dass ich nicht tanze.

Ist aber auch nicht weiter wild, denn es gibt andere, die mein Nicht-Tanzen problemlos kompensieren und dafür sorgen, dass die aufsummierten Tanzbarkeiten aller Teilnehmer am Ende ein Nullsummen-Spiel ergeben, sodass ich bei der breiten Masse gar nicht auffalle.

Gibt aber natürlich auch welche, die es gleich wieder hart übertreiben müssen:

Lors d’un festival , un homme est filmé entrain de danser, où plutôt de remuer la tête, sur un morceaux entraînant .. De quoi bousiller pas mal de cellules grises bien sur !!!!!

Aber solange alle Spaß haben, ist auch das mehr als fein. Für mich.

Irgendwo auf diesem Bild befindet sich eine Katze. Wo?

Ratespiel: Wer findet die Katze auf diesem Bild? | WTF | Was is hier eigentlich los?

Zu gewinnen gibt es das unbezahlbare Gefühl, dass Vieh erfolgreich gefunden zu haben.

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https://www.wihel.de/ratespiel-wer-findet-die-katze-auf-diesem-bild/feed/ 1
Flight – Ein Simulator für Flugzeugabstürze https://www.wihel.de/flight-ein-simulator-fuer-flugzeugabstuerze/ https://www.wihel.de/flight-ein-simulator-fuer-flugzeugabstuerze/#comments Wed, 29 Jan 2020 07:17:01 +0000 https://www.wihel.de/?p=100198 Flight – Ein Simulator für Flugzeugabstürze | WTF | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich gibt es eine ganz einfache Regel: Wenn man darüber nachdenkt, ob man über ein Thema einen Blogartikel schreibt und – aus welchen Gründen auch immer – zögert, sollte man es lieber lassen. Genauso wie bei Klamotten, bei denen man sich unsicher ist, ob man sie wirklich kaufen sollte, weil man nicht weiß, ob man sie jemals anzieht – einfach lassen. Spart Geld und Platz im Kleiderschrank.

So erging es mir auch bei diesem Thema und das hier ist vermutlich die Ausnahme, die die Regel bestätigt, denn wahrscheinlich gibt es nie den passenden Zeitpunkt, um dieses Thema zu bringen. Dennoch: aktuell ist es so ungünstig wie selten, bedenkt man, dass 7 Menschen (ich verzichte hier bewusst auf die deutliche Erwähnung des Basketballspielers und seiner Tochter, denn scheinbar vergessen alle anderen, dass noch mehr Menschen an Bord waren) erst kürzlich bei einem Helikopterabsturz ums Leben und auch die Abstürze von Boeing sind noch nicht allzu lange her.

Worum geht es also? Um Darkfield, eine Firma die fragwürdige Erlebnisse für Menschen auf die Beine stellt, darunter Flight. Und bei Flight handelt es sich um einen Simulator, bei dem man einen Flugzeugabsturz erleben kann. So einfach, so makaber, so absurd:

FLIGHT is the new piece by DARKFIELD – The performance takes place in a 40ft shipping container in the pitch black.

Ladies and gentlemen, we’d like to direct your attention to the
on-board safety demonstration and ask that you give us your full attention.
In the unlikely event of a sudden loss of cabin pressure alternative scenarios will be provided.
Next of kin will be provided. Additional desserts will be provided.
An extra pillow. Trumpets and gongs.
Neither Heaven nor Hell is assured.
We’re not responsible for your final destination.

Man kann allerdings auch einen ruhigen Flug erleben und irgendwie dreht sich das wohl mehr um die Viele-Welten-Theorie und die Existenz von mehreren, parallelen Universitäten – ein gewisses Geschmäckle ist dennoch dabei.

Ebenso bietet Darkfield weitere Simulationen an: zum einen Séance, zum anderen Koma. Was sich dahinter wirklich verbirgt, kann man nur mutmaßen, aber ich leg mich soweit fest: wer ein dünnes Nervenkostüm hat, lässt einfach die Finger davon.

Alle anderen können sich an dieser Stelle gern weitere Infos besorgen.

Ich stelle es direkt an den Anfang des Beitrags: Uff! Und dieses „Uff“ solltet ihr für die nächsten Minuten im Hinterkopf behalten, denn es geht um Paris Hilton. Die kleine Hupfdohle, die vor zwei oder drei Jahren beinahe täglich in irgendwelchen Medien auftauchte, gefühlt absolut nichts kann, aber dennoch mit ihrer linken Arschbacke pro Minute mehr verdient als mancher Fließbandarbeiter in seinem ganzen Leben. Kein Neid, aber der beste Beweis, dass Fähigkeiten und Einkommen nicht immer zusammenhängen.

Und ganz so unfähig ist sie dann ja scheinbar auch nicht, zumindest führt sie unter anderem ein Modelabel und war zumindest kurzzeitig im Club-Geschäft tätig. Und den einen oder anderen Film hat sie auch gemacht, teils sogar mit Klamotten und richtigem Drehbuch (sorry, kann nur schwer verbergen, was ich grundsätzlich von ihr halte)

Mittlerweile kam auch bei Paris Hilton scheinbar an, dass man mit Kochen auch eine Nummer werden kann – ein Blick ins deutsche Fernsehen bestätigt das sehr schnell. Auch wenn die großen Zeiten vorbei sind, ich kann mich noch gut an die Monate erinnern, als eine Koch-Show der nächsten folgte. Und da Hilton einen eigenen YouTube-Kanal pflegt (glaube ich – trau mich nicht, die anderen Videos anzuschauen bzw. einen genaueren Blick zu riskieren), braucht es nicht mal Fernsehen, sondern lediglich eine Kamera – zack – schon hat man eine eigene Koch-Show.

Vorhang auf für „Cooking with Paris“:

Today I am going to teach everyone how to make my famous Lasagna!

Comment below & let me know what other recipes you would love to see me cook, xo Paris

Der beliebteste Kommentar unter dem Video fasst es ganz gut zusammen:

I’m in love with what a mess this is.. she’s cooking with fingerless gloves on, hair down, sleeves down, and keeps bitching about everything that requires effort loll

Es gibt gar nicht mal so viel an meinem Job, den ich nicht sonderlich mag und bei dem ich wirklich alles versuche, um es zu verhindern, aber definitiv dazu gehören: PowerPoint-Slides.

Auf engstem Raum möglichst sinnvoll alle wichtigen Infos unterbringen, dabei aber auch den Betrachter nicht zu sehr ablenken, denn er soll ja mir zuhören, wenn ich zum Beispiel die Slides als Unterstützung für einen Vortrag nutze. Es sieht immer sehr einfach aus, aber eine richtig gute Slide zu erstellen, ist wirklich hohe Kunst.

Wobei ich mal in einem meiner früheren Jobs einen ziemlich guten Weg gelernt hab: Einfach prägnante oder witzige Bilder nutzen, dazu eine kurze, knackige Headline und das wars. So bleibt die Slide tatsächlich nur Unterstützung und der Betrachter (bzw. dann eben doch mehr Zuhörer) richtet seinen Fokus schnell wieder auf den Vortragenden.

Überhaupt fällt es maximal schwer, keine überladenen Slides in Vorträgen zu finden, was bei mir automatisch dazu führt, dass ich den Vortrag kacke finde, weil: soll ich nun lesen? Soll ich zuhören? Und wer soll sich das alles merken?

Aber es geht auch wesentlich schlimmer, wie Neil Cicierega auf dem Twitter-Kanal GoodSlides beweist. Dort sammelt er die schlimmsten Fundstücke, die er auf SlideShare.net finden konnte – und die sind wirklich sehr schlimm:

Könnt ihr jetzt verstehen, warum ich manchmal einfach lieber was mit Holz machen und das Internet / Computer einfach sich selbst überlassen will?

So nervig diese ganze Klimadiskussion auch sein kann und wie falsch man sie auch führen mag, hier und da hat sie dann doch auch mal einen positiven Aspekt. Zum Beispiel die Abschaffung der Plastik-Tüten war zwar in meinem Kosmos nicht gerade die Neuerfindung des Rads, aber es schadet sicher nicht, die Leute mehr zu alternativen Transportmitteln zu bewegen.

Wird dann halt doof, wenn einem das passiert, was ein Kollege neulich berichtete: Bei REWE (oder irgendeinem anderen Supermarkt) gibt es in der Obstabteilung keine Plastiktüten mehr, sondern Mehrwegnetze. Soweit so gut, Wiederverwendung macht sicher Sinn. Also schnappt er sich solch ein Netz packt sein Obst rein – und kriegt an der Kasse direkt auf den Sack, weil er das Netz benutzt hat. Hätte er schließlich vorher bezahlen müssen und somit erst beim nächsten Einkauf verwenden dürfen. Und dann weiß man ganz schnell auch nicht weiter …

Noch viel schlimmer sind die nachfolgenden Beispiele für absolut beknackten Verpackungswahn. Wobei, kann ja auch keiner was dafür, wenn Mutter Natur nicht in der Lage ist, Obst und Gemüse mit einer vernünftigen Schutzschic … oh:

Plastikverpackungen des Wahnsinns | WTF | Was is hier eigentlich los?

Plastikverpackungen des Wahnsinns | WTF | Was is hier eigentlich los?

Plastikverpackungen des Wahnsinns | WTF | Was is hier eigentlich los?

Plastikverpackungen des Wahnsinns | WTF | Was is hier eigentlich los?

Plastikverpackungen des Wahnsinns | WTF | Was is hier eigentlich los?

Plastikverpackungen des Wahnsinns | WTF | Was is hier eigentlich los?

Plastikverpackungen des Wahnsinns | WTF | Was is hier eigentlich los?

Plastikverpackungen des Wahnsinns | WTF | Was is hier eigentlich los?

Plastikverpackungen des Wahnsinns | WTF | Was is hier eigentlich los?

Plastikverpackungen des Wahnsinns | WTF | Was is hier eigentlich los?

Mein Highlight allerdings ist die Cola-Dose. Da ist doch ein ehemaliger Sicherheitsmensch vom Flughafen Amok gelaufen oder nicht?

Ich will jetzt nicht sagen, dass ich hier für wirklich qualitativ hochwertigen Content bekannt bin, bemühe mich aber schon, ein gewisses Niveau zu halten oder zumindest ein anderes nicht zu häufig/zu stark zu unterschreiten.

Und die meiste Zeit gelingt mir das eigentlich auch ganz gut, einfach in dem ich bestimmte Dinge schlichtweg weglasse und auf andere Sachen ausweiche, wobei böse Zungen behaupten, dass ich selbst damit hin und wieder ins Klo greife – finde aber, dass Anzüge für Penisse zum Beispiel durchaus einen kulturellen Wert haben.

Aber manchmal habe selbst ich so meine Aussetzer, wobei die auch nie eine böse Absicht beherbergen. Nachfolgend zum Beispiel eine Compilation von Frauen aus den 80ern in Bikinis, die Waffen abfeuern. Dabei geht es mir eher weniger um die nackte Haut oder die Kombination aus all dem, was wir da sehen, sondern viel mehr um die Frage:

Warum?

14 californian beauties in bikinis and high heels firing automatic weapons 80s cheese

Vielleicht aber auch der Beweis, dass “sex sells” im Rüstungsgeschäft sehr gut in seiner plakativsten Form funktionierte.