WTF – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 11 Sep 2019 06:18:43 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 asdfmovie 12 https://www.wihel.de/asdfmovie-12/ https://www.wihel.de/asdfmovie-12/#comments Thu, 12 Sep 2019 10:15:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=97771 asdfmovie 12 | WTF | Was is hier eigentlich los?

Und das ist halt auch der Mist daran, wenn man in den Urlaub fährt: klammheimlich und ohne Vorankündigung haut TomSka einfach so den nächsten und somit 12. Teil seiner asdfmovies raus.

Natürlich springen dann alle drauf auf (wobei für meinen Geschmack hier erstaunlich wenig Echo kam), nur man selbst hat keine Chance, weil es sich auf dem iPhone bescheiden bloggen lässt, das W-Lan im Urlaub immer scheiße ist und man ja ohnehin mal abschalten wollte.

Zum Glück ist aufgehoben aber nicht aufgeschoben und ohnehin geb ich ja mittlerweile einen Scheiß drauf, besonders am Puls der Zeit zu sein – man macht sich dadurch einfach nur unnötig wild, setzt sich sinnlos unter Druck und das dann am Ende für 3 Klicks mehr. Aus dem Alter bin ich raus.

Aber so widmen wir uns halt mit ein paar Tagen Verspätung der neuen Folge, die dieses Mal auch mit einem Intro der anderen Art auskommt. Ob mir das gefällt, kann ich bis heute nicht sagen, aber darum geht es bei den Videos ja ohnehin weniger:

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Ein Teufelsrad auf dem Oktoberfest https://www.wihel.de/ein-teufelsrad-auf-dem-oktoberfest/ https://www.wihel.de/ein-teufelsrad-auf-dem-oktoberfest/#comments Wed, 11 Sep 2019 10:22:33 +0000 https://www.wihel.de/?p=97750 Ein Teufelsrad auf dem Oktoberfest | WTF | Was is hier eigentlich los?

Müsste nicht demnächst wieder Oktoberfest sein? Ich weiß das nie genau, lediglich dass es absurderweise nicht im Oktober stattfindet – aber was ist bei den Bayern auch schon logisch?

Doch nicht nur mit der Logik haben sie es scheinbar nicht so (zumindest während des Oktoberfestes), sondern auch mit der Menschenwürde. Gut, politisch war uns das ja mehr oder weniger bereits klar, aber auch vor den eigenen Landsleuten machen sie nicht halt.

Schönes Anschauungsbeispiel ist da das nachfolgende Video, dass ein Teufelsrad zeigt. Kannte ich bisher nicht, ist aber im Prinzip nur eine rotierende Platte im Boden. Je nach Geschwindigkeit, physikalischen Gegebenheiten und persönlich-physischer Verfassung bleibt man eben drauf oder rutscht einfach herunter. Simpel und leicht zu verstehen – dachte ich zumindest, denn augenscheinlich gewinnt ja der, der am Ende noch drauf sitzt.

Zusätzlich dachte ich – naiv wie ich bin – dass das auch schon seinen Grund hat, warum da nur Frauen drauf sind und vermutlich stimmt das auch, nur dass der Grund eben sexistische Kackscheiße ist. Und scheinbar gewinnt auch nicht der Letzte auf der Matte, denn wie das Spiel beendet wird ... ach seht einfach selbst:

Hat schon seinen Grund, warum ich keinerlei Bedarf habe, aufs Oktoberfest zu gehen. Oder nach Bayern zu reißen.

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Eine Flugzeuglandung bei „leichtem“ Wind https://www.wihel.de/eine-flugzeuglandung-bei-leichtem-wind/ https://www.wihel.de/eine-flugzeuglandung-bei-leichtem-wind/#comments Wed, 04 Sep 2019 14:35:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=97238 Eine Flugzeuglandung bei „leichtem“ Wind | WTF | Was is hier eigentlich los?

Was so einen Urlaub ja noch mal schlimmer macht als er im Vorfeld ohnehin schon ist: die Anreise. Stundenlang Busfahren ist schon eine Tortur, gleiches mit dem Zug und wenn man selbst hinterm Steuer sitzt, kommt auch noch der ganze Konzentrationskram hinzu. Da braucht man direkt noch mal mehr Urlaub als ohnehin schon.

Bleibt also nur noch das Flugzeug und davon bin ich schon lange kein Freund mehr. Natürlich nur der Umwelt wegen, eigentlich aber, weil ich beim Fliegen ein richtiger Schisser bin. Dabei kann ich mittlerweile schon nicht mal mehr an beiden Händen abzählen, wie oft ich im Flieger saß, weiß aber auch gar nicht, wie ich das bis hierhin überhaupt geschafft hab. Und überhaupt braucht auch keiner erzählen, dass man sich einfach nur seinen Ängsten stellen muss, dann wird das schon – nein, jedes Mal ist genauso beschissen, wie das Mal davor.

Dabei fand ich Fliegen ganz am Anfang eigentlich recht okay – die Zeitersparnis ist schon nicht ohne und das leichte Kribbeln im Bauch kann ja auch ganz nett sein.

Aber dann kommt halt doch mal eine verfickte Böe oder ein Sturm und schon ist es mit dem Spaß vorbei. Oder will mir einer erzählen, dass er nach dem nachfolgenden Video noch gern ins Flugzeug klettert?

KLM B777 approach rather rough plane rolls from left to right. just before the runway hit a dangerous roll to the right.

Summer storm in the Netherlands. Schiphol had many problems with processing all in and outbound flights.

Und natürlich ist mir klar, dass das nicht das erste Video dieser Art ist, aber man kann ja nicht oft genug daran erinnern, dass man darauf so gar keinen Bock hat.

Ich bin wahrlich kein großer Fan davon, Dinge komplett zu verteufeln – außer Nazis. Nazis sind scheiße, dumm und sollten 24/7 aufs Maul bekommen, egal in welchem Alter, bis sie halt keine Nazis mehr sind. Mag inhuman klingen, aber bei Nazis helfen weder Diskussionen noch das Ernst-nehmen irgendwelcher Pseudo-Sorgen, die haben einfach auf die Fresse verdient.

Zurück zum Thema: gefühlt scheint es in Sachen Klima neben Diesel und Co. ein neues Feindbild zu geben, dass immer mehr in den Fokus rückt: Kreuzfahrten. Und das sicherlich auch zu Recht, denn die riesigen Pötte, die fahrenden Kleinstädten gleich kommen, sind ja auch ziemliche Dreckschleudern, dagegen will ich gar nicht sagen. Mich stört nur diese konzentrierte Einseitigkeit, denn genau wie Diesel-Autos sind auch Kreuzfahrtschiffe nicht allein verantwortlich und selbst ein sofortiger Verzicht auf selbige würde vermutlich nur einen verschwindend geringe Verbesserung des Klimas mit sich bringen.

Denn das einzige, was wirklich hilft, ist ein generelles Umdenken und vor allem Handeln und sämtlichen Bereichen – vor allem die, die sich bisher aus der öffentlichen Wahrnehmung geschickt herausgehalten haben.

Oder halt noch viel mehr Kreuzfahrten, dann aber bitte von der veganen Sorte. Viel hilft schließlich viel:

Wo könnte man Nachhaltigkeit und Umweltschutz besser leben als auf einem Kreuzfahrtschiff? Zumindest wenn es auf dem Weg einmal quer durch die Ostsee nur veganes Essen gibt.

Manche Sachen kann man sich wirklich nicht ausdenken und gefühlt gibt es immer mehr davon.

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Wenn sich Fremde einfach verprügeln (sollen) https://www.wihel.de/wenn-sich-fremde-einfach-verpruegeln-sollen/ https://www.wihel.de/wenn-sich-fremde-einfach-verpruegeln-sollen/#comments Wed, 14 Aug 2019 10:08:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=97224 Wenn sich Fremde einfach verprügeln (sollen) | WTF | Was is hier eigentlich los?

Vielleicht hat der eine oder andere schon mal eines der Videos gesehen, bei denen sich wildfremde Menschen treffen und irgendwas machen müssen. Bei einer Version geht es um Küssen, was irgendwie schon ziemlich awkward ist, aber wenigstens nicht weh tut.

Aber es gibt auch das genaue Gegenteil: Menschen, die sich nicht kennen, sollen sich einfach mal aufs Maul hauen. Und ja, das klingt so absurd, wie es sich auch anschauen lässt, fällt wohl aber unter sowas wie „Dokumentation“. Immerhin hat es mich dazu bewegt, tatsächlich reinzuschauen und irgendwie bin ich hängen geblieben – eine Mischung aus Faszination, Fremdscham und WTF hat sich beim Schauen eingestellt.

Und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob ich hoffen soll, dass sie wenigstens Geld dafür bekommen haben. Oder hoffentlich nicht. So ganz mag ich auch keine Worte dafür finden, außer dass vielleicht feststeht, dass wir Menschen ziemlich einen an der Murmel haben:

Consensual violence is, bizarrely, quite intimate.

There was only one hospital visit while making this film.

Psychologen dürften hier dran aber jede Menge Spaß haben.

Als ich letzte Woche beim Friseur war, gab es einen sehr unangenehmen Moment: während der Friseur fleißig an meinen Haaren herumschnippelte (keine Mamut-Aufgabe, da nicht mehr viel vorhanden) kamen wir unter anderem darauf zu sprechen, dass vor dem Laden eine autofreie Zone eingerichtet wird. Und wie das mit meinungsschweren Menschen so ist, die haben nur selten Feingefühl. So kam es, dass er auch direkt nachlegte und mir erzählte, dass für ihn Autos in der Stadt gar nichts mehr zu suchen hätten und bla bla bla – ich denke, die meisten kennen die einseitigen Schimpftiraden.

Ich hab mich dann bewusst zurückgehalten, denn a) fahre ich mit dem Auto in die Innenstadt und b) brauch ich keine Grundsatzdebatte mit jemanden, der gerade mit scharfem Werkzeug an meinem Kopf rumfummelt. Auch wenn nicht besonders schön, so mag ich doch meine Ohren und hab wenig Lust, dass da irgendwer mal kurz abrutscht.

Aber es zeigt eben auch: ich bin nicht der beste Umweltschützer und will es auch ehrlicherweise nicht sein. Wenn ich mich entscheiden muss, ob ich nun mit Hund 1 Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Büro fahre oder 20 Minuten mit dem Auto, dann ist die Entscheidung nicht schwer und der Gewinn an Lebenszeit wiegt schwerer. Zumal ich mittlerweile ebenso fest behaupte, dass es eben nicht darauf ankommt, dass jeder bei sich selbst „erstmal anfangen muss, dann wird das schon“ – wir brauchen mittlerweile deutlich größere Lösungen, die vor allem aus der politischen Richtung kommen. Der Verzicht auf ein bisschen Fleisch und Plastiktüten ist da nur ein kleinen Fliegenschiss.

Wobei es natürlich nicht schaden kann, wenn weiterhin jeder bei sich selbst prüft, ob wirklich alles sein muss, was man so macht. Kreuzfahrten zum Beispiel – haben eher weniger was mit Gewinn von Lebenszeit zu tun und fallen – zumindest für mich – eher in den Bereich Luxus und Freizeitgestaltung. Ob das dann wirklich sein muss, gerade im Hinblick auf Schadstoffausstoß und Co. darf mindestens hinterfragt werden. Und wenn man dann so antwortet wie die Chefin von Tui Cruises, naja, dann kann man das halt auch einfach mal lassen (was auf der Hand liegt, aber scheinbar nicht jedem einleuchtet, wie man u.a. ab Minute 6:26 sieht):

Flanieren zwischen Arktis und Antarktis - warum das Kreuzfahrtschiff der Fetisch des zeitgenössischen Vergnügungs- und Reisekonsumenten ist.

Aber was solls, geht die Welt halt Nobel zu Grunde. Dank Mad Max, Waterworld und Co. wissen wir ja, was uns blüht.

Wenn man so will, ist das Internet für Vernetzung, Katzen und Pornos gedacht, hier und da findet sich auch noch eine traurige Seele, die irgendwas kauft bzw. verkauft und wenn man nicht aufpasst, landet man im Fledermausland und ist plötzlich von (Nazi)Trollen umgeben.

Grundsätzlich ist das Internet aber ein schöner Ort, es kommt halt – wie in der realen Welt dort draußen – darauf an, mit wem man sich so abgibt und was man selbst draus macht. Das ist aber auch mit der eigenen Wohnung so und wenn man sich nicht am Riemen reißt, kommt halt irgendwann wer an und meint, einem in die eigenen Angelegenheiten quatschen zu müssen, womit ab sofort alles eben nicht mehr so schön und toll ist bzw. werden kann.

Das Internet ist aber auch ein Ort für ... wie soll ich es politisch korrekt ausdrücken ... ein paar gestörte Seelen. Manch einer würde sie vermutlich total kreativ nennen, ich aber hab a) keine Ahnung und bin b) so emotional wie ein Bierdeckel. Und vielleicht ist es genau deswegen, dass ich das nachfolgende Video nicht wirklich als Kunst betrachte, sondern bei jeder einzelnen Sekunde einfach nur denke: WTF?

Auf der anderen Seite: vielleicht sind wir gerade Zeuge davon geworden, wie Internetgold entsteht. Wer weiß das schon so genau ...

Normalerweise ist es Line überlassen, mit unserer kleinen Pupskarotte durch die benachbarte Garten-Siedlung zu wandern, während ich morgens dafür sorge, dass die Brötchen ins Haus kommen bzw. abends noch die letzten Tätigkeiten erledige, bis wir alle gemeinsam Feierabend haben.

Wenn ich denn aber doch mal da mit ihr durchstreife, denk ich nicht selten, dass so eine kleine Parzelle doch eigentlich keine schlechte Idee wär. Da könnte man dann auch ein bisschen Obst und Gemüse anbauen, sich aber vor allem von der zurückliegenden Woche erholen. Und wenn man Bock hat, kann man sich auch mal richtig verausgaben.

Aber dann fällt mir wieder ein, wie ich es damals bei meinen Eltern gehasst hab, dass das eigentlich auch gar nicht so erholsam war, wie man sich das vorstellt und man am Ende einfach nur mehr Arbeit hat als ohne.

Und zu allem Überfluss leben wir in Deutschland – in einem Land, wo gefälligst keiner auf die Idee kommen sollte, dass man sich in seinem Garten nur erholen will. Ist ja schließlich nicht Sinn der Sache:

Manche Leute ey. Und sich dann wundern, dass Menschen Amok laufen. Bei solchen Nappeln nicht wirklich ein Wunder.

Diese Woche sollen die Temperaturen hier im Norden zum Glück ja ein bisschen abnehmen, bedeutet am Ende aber auch nur, dass es ein bisschen länger dauert, bis man vom Reinen Sitzen anfängt, zu schwitzen.

Überhaupt ist es ja mit das Ekligste, wenn man absolut nichts macht und einem die Suppe trotzdem läuft, man die ganze Zeit eigentlich nur ohne Klamotten rumliegen will und selbst das nicht zufriedenstellend ist, weil die Haut dann nur noch schneller mit der Umgebung verschmilzt.

Ein Ausflug ins kühle Nass ist da im Grunde die einzige Hilfe gegen, was aber auch bedeutet, dass man sich vorher durch den Strand kämpfen muss – bei dem es natürlich keinen Schatten gibt und man der unbarmherzigen Sonne ausgeliefert ist. Plus natürlich anderen Menschen, die auch nur vor sich hin triefen, stinken und irgendwelchen Stuss reden.

Aber hey, vielleicht bringt die Zukunft ja auch Besserung. Ich mein, falls wir die Klima-Krise noch irgendwie einigermaßen abwenden können und nicht in 50 Jahren ohnehin alle das Zeitliche gesegnet haben. Könnte dann in etwa so aussehen, wie im Filmchen von Nadia Lee, der ganz wunderbare Total Recall (also aus dem ersten Film – der Zweite war einfach nur Scheiße)-Erinnerungen weckt.

Ob das nun allerdings wirklich die Zukunft ist, auf die man sich freuen kann ... Ich weiß ja nicht.

So absurd die Zeiten auch sind, in denen wir gerade leben, so leicht kristallisiert sich mittlerweile auch ein Muster heraus, was – wäre es nicht so traurig, wäre es beinahe lustig – in gewisser Weise eine Konstanz mit sich bringt, die einen eigentlich nicht mehr umhauen kann.

Ich mein, damals hat ja keiner ahnen können, dass Donald Trumpf tatsächlich Präsident wird, ebenso dachten wir doch alle vor dem Schlafen, dass die Briten nicht so bescheuert sein können und wirklich für den Brexit stimmen. Wie beides ausging, wissen wir nur zu gut.

Und auch als es darum ging, ob nun Boris Johnson Premierminister wird oder der Hausmeister, der mit Sicherheit deutlich besser dafür geeignet wäre – so klar war doch, dass es die Knallbirne wird.

Am Ende fährt man also am besten damit, dass mein einfach vom Schlimmsten, Absurdesten oder Abwegigsten ausgeht und schon weiß man, was am Ende herauskommt.

Und natürlich wissen wir, dass das für Groß Britannien alles andere als gut ausgehen wird und ein Boris Johnson auf ganzer Linie verkackt – aber für den Fall der Fälle und all diejenigen, die noch ein bisschen Restzweifel (ich würde fast sagen Hoffnung) haben, hier ein wunderbares Video, dass stellvertretend für seine Politik fungiert:

Boris Johnson, Mayor of London, confuses the sport when he attempts a tackle and spears an ex -german international footballer in the sensitives, during this England vs Germany charity match

Er verhält sich wie ein Idiot, weil er einer ist.

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