Leben in einer alten Tankstelle – Juerg Judin macht es einfach

Leben in einer alten Tankstelle - Juerg Judin macht es einfach

Als wir vor ein paar Jahren fast schon krampfhaft auf Wohnungssuche waren (wir sind sogar zu öffentlichen Besichtigungsterminen bekommen – wuäh, wie auf dem Viehmarkt, das will ich nie wieder), hab ich mich des öfteren gefragt: warum nicht einfach in einem kleinen Laden wohnen?

Das hätte ein bisschen was von Loft, nur eben nicht in irgendeiner oberen Etage, sondern im Erdgeschoss. Würde zumindest das lästige Schleppen von Einkaufen irgendwelche Treppen hoch ersparen und wenn man sich geschickt anstellt, dann hat man die wichtigsten Einkaufsmöglichkeiten tatsächlich in direkter Nachbarschaft. Gleichzeitig kann man einigermaßen sicher sein, dass nicht die üblichen nachbarschaftlichen Ärgernisse hat – wenn Ladenschluss ist, ist Ruhe.

Lediglich die Fensterscheiben müsste man irgendwie verblickdichten, aber da gibt es heut zu Tage ja auch schon ein paar sehr ansprechende Möglichkeiten.

Juerg Judin hat diesen Gedanken artähnlich umgesetzt und wohnt mittlerweile in einer alten Tankstelle mitten in Berlin. Die hat er aufwändig hergerichtet und gleich noch eine eigene, kleine Bibliothek und Ausstellungsräume eingebaut. Was mich allerdings am meisten neidisch macht, ist die kleine Gartenlandschaft drumherum:

Stark, wie das sonst fast schon wertlose Gebäude doch noch genutzt wird und sieht das nicht alles total fantastisch aus? Würd ich direkt einziehen. Wer mehr wissen möchte, findet hier ein ausführliches Interview mit Judin.

[via]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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