Line macht: Clementine Curd

Line macht: Clementine Curd

Zack – da ist Weihnachten auch schon wieder vorbei. Wie jedes Jahr ging das natürlich viel zu schnell. Ich wünschte, es wäre mindestens eine ganze Woche Weihnachten. Aber leider musste ich heute Morgen wehleidig feststellen, dass der ganze Weihnachtstrubel vorüber ist und man demnächst sogar wieder in den Alltag kehren muss.

Immerhin bleibt uns noch Silvester, um den letzten Rest Feierlichkeit auszukosten. Bis dahin sollt auch ihr natürlich mit reichlich Content hier versorgt werden und auch ich war während und kurz vor den Feiertagen nicht faul und habe fleißig in der Küche gebacken, gekocht, gemacht und getan. Unter anderem entstand dabei Clementine Curd, welchen ich an Weihnachten verschenkt habe. Ein kleines Glas ist allerdings für uns übrig geblieben.

Da dieses nicht zwangsläufig Weihnachts-gebunden ist, dachte ich, es könnte euch vielleicht noch diesen Winter von Nutzen sein, wenn ihr mal jemanden mit einer Kleinigkeit beschenken wollt. Es ist zwar überhaupt nicht schwer, dafür aber einigermaßen zeitaufwändig. Immerhin muss man die Maße eine Stunde lang regelmäßig umrühren und sollte sich in dieser Zeit nicht allzu weit weg vom Herd entfernen. Aber ihr könntet die Zeit nutzen und eine Grundreinigung eurer Küche vornehmen, pünktlich zur Jahreswende. Nun aber erst mal zum :

Clementine Curd

Zutaten:

3-4 große Clementinen
2
400 g
300 g
4 (Bio, Gr. L)
3 Eigelb

Außerdem:
6-7 Marmeladengläser

Zubereitung:

  1. Zunächst die Marmeladengläser mit kochendem Wasser sterilisieren und trocknen lassen. Die Schale der Clementinen abreiben, anschließend auspressen. Man braucht ca. 150ml Saft. Danach die Zitronen auspressen. In einem Topf zusammen mit dem Zucker und der Butter (in Stücken) bei mittlerer Hitze erwärmen, bis der Zucker aufgelöst und die Butter geschmolzen ist.
  2. Die Mischung in eine hitzeresistente Schüssel geben und diese auf einen Topf mit kochendem Wasser stellen. Die Schüssel darf das Wasser nicht berühren. Alle Eier miteinander verrühren und durch ein feines Sieb in die Clementinen-Mischung geben und gut vermischen.
  3. Anschließend muss die Masse bei regelmässigem Umrühren ca. eine Stunde lang bei gleichbleibender Hitze durchziehen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.
  4. Die Curd in die sterilisierten Gläser geben und gut verschließen. Bei Raumtemperatur abkühlen lassen. So ist die Clementine Curd ca. zwei Monate lang gekühlt haltbar.

Guten Appetit!

Line macht: Clementine Curd

Ich habe natürlich während und auch nach dem Kochen gekostet und bin sehr begeistert gewesen. Man kann Curd, den man normalerweise eventuell nur in der Zitronen-Variante kennt, am besten zu Scones essen. Aber auch Quarkbrötchen, Pfannkuchen, Crêpes oder Croissants eignen sich hervorragend dazu. Wir haben es zunächst auf Toast probiert und auch das war schon ziemlich lecker. Aber demnächst werd ich uns mal Crêpes machen und das wird sicherlich noch besser. Schließlich sind Crêpes an sich schon ziemlich köstlich. Das Rezept hab ich übrigens von Jamie Oliver.

Über Line

Sängerin, Gelegenheitsgenießerin, Fotografie-Liebhaberin, manchmal eine Herausforderung, literaturbegeistert, verrückt nach Sommer, Sonne, Strand und Meer, moralisch flexibel und gekommen, um zu bleiben. Alle Beiträge von Alina ansehen.

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