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Menschen, die zum 1 Mal vom 10-Meter-Turm springen sollen | Was is hier eigentlich los?
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Menschen, die zum 1 Mal vom 10-Meter-Turm springen sollen

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Seine eigenen Ängste überwinden ist immer leichter gesagt, als getan. Bestes Beispiel ist da das Reden vor vielen Menschen – ein paar haben damit überhaupt keine Probleme, aber der Großteil wird gerade vor dem ersten Mal überrascht sein, wie hoch der eigene Blutdruck steigen kann. Und das alles eigentlich nur, weil die Übung fehlt und einem die eigenen Gedanken einen Strich durch die Rechnung machen.

Mit Höhenangst ist das artähnlich, zumindest bei mir. Weil ich so unfassbar intelligent und gleichzeitig dumm bin, habe ich Höhenangst – bilde ich mir zumindest ein. Intelligent, weil ich mir jedes Mal sehr bildlich und ausführlich vorstelle, was bei einer gewissen Höhe alles schief gehen und dazu führen kann, dass hier von einem auf den anderen Tag keine Beiträge mehr erscheinen. Dumm, weil ich eigentlich genau weiß, dass das nur Angst hevor ruft und ich es trotzdem nicht sein lassen kann.

Deswegen bin ich zum Beispiel auch noch nie vom 10-Meter-Turm gesprungen. Muss ich ja auch nicht, es macht mein Leben nicht glücklicher und ich würde es schon gar nicht für läppische $30 tun. Andere dafür schon, denn genau das war der Betrag, den Maximilien Van Aertryck und Axel Danielson – zwei schwedische Filmemacher – 67 Menschen bezahlt haben. Die Gegenleistung dafür: einfach vom 10-Meter-Turm springen, was sie vorher noch nie gemacht haben. Logisch, dass das auch gefilmt wurde und obwohl nicht wirklich viel passiert, ist das einer der spannendsten Kurzdokumentationen, die ich am Wochenende gesehen hab – Menschen, die mit ihrer eigenen Angst konfrontiert werden:

In this documentary short titled Ten Meter Tower, Swedish filmmakers Maximilien Van Aertryck and Axel Danielson paid 67 people $30 to climb to the top of a ten meter (33 foot) high dive for the very first time all while being filmed. Would they decide to jump? Would they be too scared? The resulting footage is surprisingly riveting as people slowly come to terms with their fears and make a decision. It’s one thing to admit defeat in private, but adding the cameras must add a near insurmountable amount of pressure. The filmmakers share with the New York Times:

In our films, which we often call studies, we want to portray human behavior, rather than tell our own stories about it. We hope the result is a series of meaningful references, in the form of moving images. “Ten Meter Tower” may take place in Sweden, but we think it elucidates something essentially human, that transcends culture and origins. Overcoming our most cautious impulses with bravery unites all humankind. It’s something that has shaped us through the ages.

[via]

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.
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