Mit welchem Kraftstoff fährt man richtig? - Was is hier eigentlich los

Mit welchem Kraftstoff fährt man richtig?

Mit welchem Kraftstoff fährt man richtig? | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?
Bild von Hands off my tags! Michael Gaida auf Pixabay

Die bekanntesten Kraftstoffe sind wohl Benzin und Diesel. Es gibt jedoch weitaus umweltfreundlichere und auch günstigere Methoden, seinen Tank zu füllen oder besser sein Fahrzeug zu betreiben. Deshalb einmal der Vergleich in diesem Artikel. Vielleicht hilft er ein wenig bei der Entscheidungsfindung, welche Form der Fortbewegung in Zukunft die Richtige sein wird. Hierbei spielen die Preisentwicklungen vermutlich in Zukunft eine weitreichende Rolle.

Elektro

Elektrischer Strom ist wohl der bekannteste unter den alternativen Kraftstoffen. E-Automobile sind von den Straßen heutzutage nicht mehr wegzudenken und ihre Beliebtheit wächst. Besonders attraktiv ist, dass die Energie für diese Fahrzeuge nachhaltig und emissionsfrei durch Wasser-, Solar- und Windkraft hergestellt werden kann. Es gibt mittlerweile überall in den Städten und auch entlang der Autobahnen Stromtankstellen.
Die umweltfreundlichste Art, ein E-Automobil zu betreiben, ist das Tanken von Wasserstoff. Leider befinden sich noch nicht so viele mit flüssigen Wasserstoff betriebene Fahrzeuge auf den Straßen. Weshalb die Nutzung noch nicht sehr ausgeprägt ist und somit auch noch wenige Möglichkeiten zur Betankung bereitgestellt werden. Wenn sich der Trent jedoch positiv entwickelt, wäre es nicht abwegig, bald auch Wasserstoff überall tanken zu können. Es ist sogar in Planung, die Betankung mit Wasserstoff so zu beschleunigen, dass dieser künftig deutlich schneller abläuft als bei der reinen Stromladung.
Eine wesentlich größere Reichweite spricht ebenfalls für diesen alternativen Kraftstoff.

Autogas

Noch bis Ende des Jahres 2022 ist eine Steuervergünstigung für Autogas festgesetzt. Somit liegen die Preise einiges unter denen von Diesel und Benzin. Neben der guten Umweltbilanz sicher ein weiterer Pluspunkt.
Aktuell gibt es rund 6.900 Tankstellen in Deutschland, wo Autogas getankt werden kann.
Im Falle einer Urlaubsplanung ins Ausland sollte jedoch daran gedacht werden, einen Adapter mitzunehmen, da in Europa kein Einheitsmaß für Füllpistolen besteht.

Biodiesel

Seit 2009 wird in Deutschland dem Dieselkraftstoff sieben Prozent Biodiesel beigemischt. Gekennzeichnet wird der Kraftstoff als B7 und ist unbedenklich für Dieselfahrzeuge.
Reiner Biodiesel ist kaum noch erhältlich, aber wird trotzdem genutzt.
Wer diese Art des Kraftstoffes nutzen möchte, sollte sich vorher mit seinem Hersteller in Verbindung setzen oder die Betriebsanleitung seines Fahrzeugs lesen. Ein regelmäßiger Ölwechsel sollte in jedem Fall durchgeführt werden, da die Schmierfähigkeit des Motoröls nachlassen kann.

Hydriertes Pflanzenöl

Ein sehr vielversprechender Kandidat bei den biologischen Kraftstoffen ist das hydrierte Pflanzenöl. Wasserstoff und Öl werden bei der Herstellung vermischt. Diese Mischung bietet eine gleichwertige Leistung wie Diesel und kann ohne Umrüstung in Verbrennungsmotoren genutzt werden.
Leider ist diese Form des Kraftstoffes in Deutschland noch nicht weitreichend verbreitet, weshalb dieser im Vergleich ziemlich teuer ist.

Bioethanol

Bioethanol wird hauptsächlich aus Getreide und Zuckerrüben gewonnen. Dieses Produkt wird Benzin zumeist beigemischt. Beispielsweise E10 enthält etwa zehn Prozent.
In seiner reinen Form ist Bioethanol kaum verbreitet, da diese Alternative zwar kostengünstiger als Benzin ist, jedoch nur in wenigen Fahrzeugen einsetzbar ist. Hier hat der deutsche Markt noch etwas Nachholbedarf in Punkto Motoren, die reines Ethanol verbrennen können.

Fazit

Je nach eigenem gewähltem Lifestyle kann man nun zwischen den verschiedenen Varianten wählen. Dabei sind jedoch mehrere Faktoren bei der Entscheidungsfindung zu beachten. Im Grunde muss man genau wissen, wie man sein Automobil nutzen möchte. Will man hauptsächlich Kurzstrecken fahren oder vielleicht auch mal mit dem Auto verreisen, sind dabei nur zwei der vielen Fragen, die man sich stellen muss. Wenn man sich entschieden hat, kann man den Taschenrechner herausholen. Und wenn man sich dann entschieden hat, sollte man die Möglichkeiten, die das World Wide Web zu bieten hat, mit seinen vielen Tank-Apps, nicht unbeachtet lassen. Denn hier lassen sich wahre Euros sparen. Noch nie war die Nutzung einer Tanksäule so teuer wie heute.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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