Martin
Palast der Republik - Ein DDR-Film | Was is hier eigentlich los

Palast der Republik - Ein DDR-Film

Palast der Republik - Ein DDR-Film | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Geschichte fand ich eigentlich nie besonders schlecht, aber leider hat auch immer dieser gewisse Teil gefehlt, um es richtig gut zu finden. Gegen Ende meiner Schulzeit war ist das beinahe gelungen, was vor allem an meinem damaligen Lehrer lag (der mich allerdings einmal so richtig - aus meiner Sicht grundlos - zusammengeschissen hat). Das Problem war eigentlich der Schulstoff an sich. Die ersten Geschichtsstunden verbringt man ja ohnehin mit Quatsch aus der Antike und eigentlich haben alle nur Bock auf die Gegenwart. Mit zunehmender Schulklassen-Zahl kommt man der Sache näher, aber man hält sich gefühlt die gesamte Zeit nur noch zwischen 1912 und 1945 auf - und ehe man sich versieht, ist die Schule auch vorbei.

Finde ich sehr schade, denn gerade die jüngere Vergangenheit, die man auch nicht mitbekommen hat, sollte man aus meiner Sicht nicht vernachlässigen. Tut man aber und so bleibt es denen überlassen, die sich ein bisschen dafür interessieren, selbst danach zu suchen. Hin und wieder hab auch ich solche Phasen und freu mich, wenn ohne Suchen - denn das tu ich tatsächlich eher selten - mal wieder ein Relikt in meinen Dunstkreis gespült wird. So wie das nachfolgende Filmchen über den Palast der Republik inkl. Propaganda-Charme der DDR:

Der Palast der Republik war ein Gebäude am Marx-Engels-Platz (ab 1994: Lustgarten und Schloßplatz) auf der Spreeinsel im Berliner Stadtbezirk Mitte. Er wurde zwischen 1973 und 1976 nach Plänen von Heinz Graffunder und anderen auf einem 15.300 m² großen Teil des Geländes des ehemaligen Berliner Stadtschlosses gegenüber dem Außenministerium der DDR in Nachbarschaft zum Berliner Dom und zum Staatsratsgebäude errichtet. Er war Sitz der Volkskammer und beherbergte eine große Zahl von Veranstaltungsräumen eines öffentlichen Kulturhauses. Ab 1990 war das Gebäude wegen der Emission krebserregender Asbestfasern geschlossen. Von 1998 bis 2003 wurden die Asbesteinbauten entfernt. Nach einem entsprechenden Beschluss des Deutschen Bundestags von 2003 wurde das Bauwerk von Anfang Februar 2006 bis Anfang Dezember 2008 abgerissen. Im März 2013 begann an seiner Stelle der Wiederaufbau des Berliner Schlosses, der 2019 abgeschlossen sein soll.

[via]

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

Andere lusen auch

Sag was dazu!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare werden standardmäßig moderiert. Dein Kommentar erscheint erst, wenn er freigegeben wurde.

Ping & Trackbacks

  1. WIHEL (@wihelde)

Unterstütze uns! Klick hier, bevor du auf Amazon kaufst. Vielen Dank!