Realer Horror: Der Schwarzangler

Realer Horror: Der Schwarzangler

Mutter Natur hat manchmal sehr merkwürdige Vorstellung von dem, was sie so produziert – der Schwarzangler ist der beste Beweis dafür (irgendwo hatten wir schon mal einen Beitrag zu sehr merkwürdigen Viechern – ich find es nur einfach nicht mehr).

Der Schwarzangler ist dabei nicht gerade mit Schönheit gesegnet – 11 bis 18 Zentimeter groß, weicher, schuppenloser Körper, viel zu kleine Augen und die Weibchen sind die mit den riesigen Zähnen. Viel schlimmer noch: während nur die Weibchen so groß werden, bleiben die Männchen meist unter 3 Zentimetern Körpergröße und haben eine stachelige Haut. Sollte klar sein, wer da zu Hause das sagen hat.

Das alles zeichnet den Schwarzangler noch nicht vollkommen aus, denn Haupterkennungsmerkmal ist seine „Angel“, auch Esca genannt. Dank gewitzter Bakterien kann das Ding nämlich leuchten. Bei einem Exemplar, das man gefangen hat, konnte man genau dieses Phänomen beobachten, genauso wie man herausfand, dass der Schwarzangler in der Lage ist, ein Blinken zu erzeugen, in dem er (oder eher sie) immer wieder eine dunkle Haut über die Esca schiebt und wieder zurück zieht.

Der Sinn ist klar: damit werden Beutetiere – in diesem Falle kleine Krebse – angelockt. Scheint also für uns einigermaßen ungefährlich, aber wenn man das Vieh mal live sieht, bekommt man es doch ein wenig mit der Angst zu tun:

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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