Samba in Reykjavik

Samba in Reykjavik

So, Winter, wasn jetzt hier? Mitten Dezember und ich kann noch immer in Chucks rumlaufen, aus denen am Ende des Tages ein kleines Pfützchen Schweiß hinauströpfelt. Hat diese ganze Chose um die Klimaerwärmung und das permanente im 1-Gang-um-den-Block-fahren am Wochenende also doch was gebracht? Schließlich kann mir keiner erzählen, dass 20°C an Weihnachten nicht doch irgendwie ziemlich geil sind – und wer weiße Weihnachten will, ist ja sowieso bei seinem Dealer des Vertrauens deutlich besser beraten als mit den örtlichen Wettervorhersagen.

Wenn wir jeden Falls erfolgreich so weiter machen, dann können wir in den nächsten Jahren tatsächlich in kurzen Hosen Glühwein trinken und wenn das nicht Stil hat, dann weiß ich auch nicht. Außerdem müssen wir uns dann definitiv nicht mehr Wham!’s Last Christmas anhören – stattdessen ein bisschen Samba-Musik und alles ist gut.

Davíð Alexander Corno zäumt das Pferd da mehr oder weniger von hinten auf und fängt mit der Musik direkt an, muss allerdings noch die heimischen Schneemassen in Reykjavik ertragen. Sicher, für ein paar Stunden ein sehr idyllisches Bild, aber ich glaube, dass Corno auch lieber am Strand liegen würde, als zu frieren. Immerhin beweist er eindrucksvoll, dass Samba-Musik und Schnee auf eine unerklärliche Art und Weise dann doch ziemlich gut zusammen passen:

Snjó Samba from Davíð Alexander Corno.

Mawkishly, nauseatingly beautiful outside yesterday (Dec 2th, 2015), so uncharacteristically I took a short walk.

[via]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

Sag was dazu!

Kürzlich