Sennheiser: Meet the Urbanite

Sennheiser: Meet the Urbanite

Sennheiser stand für mich bisher immer für absolute Spitzenqualität im Audiobereich – top Qualität aus Deutschland, so wie man das vom Ausland immer hört. Produkte aus Deutschland, die sind ihr Geld wert und halten ein Leben lang – so der Mythos.

Mittlerweile benutze ich sogar selbst Sennheiser und hab mir mal den Momentum gegönnt. Die In-Ear-Hörer sind zwar ganz nett, aber bleibste irgendwo mit dem Kabel hängen, fliegt der Mist gleich wieder raus, die Abschirmung der Umgebungsgeräusche ist auch eher so semi und mal welche zu finden, die wirklich richtig gut sitzen (auch nach 6 Stunden Musikgenuss), kommt der Suche nach dem heiligen Gral gleich. Zudem schmeicheln die Momentums auch dem Auge – man darf ja nie den Coolness-Faktor auf dem Schulhof unterschätzen, dann hat man für sein Leben verloren.

Entsprechend bin ich bisher auch davon ausgegangen, dass Sennheiser eher für seriöse Werbung steht. Edel, stilsicher, ernst, vielleicht sogar luxuriös – die Dinger kosten ja auch ein bisschen was. Aber dann haut Sennheiser den Meet-the-Urbanite-Spot raus und ich muss mein allgemeines Sennheiser-Weltbild noch mal stark überdenken. Man kommt schnell zu dem Punkt, dass es Fake sein könnte – aber der offizielle Sennheiser-Channel spricht direkt dagegen:

Haben wir Deutschen es endlich geschafft? Können wir uns selbst auf die Schippe nehmen, ohne dass es uns peinlich ist? Man möchte es fast glauben. Gratulation an Sennheiser, auch wenn der Spot dennoch ein wenig merkwürdig ist.

[via]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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