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Slow – die Entschleunigungsuhr

Slow - die Entschleunigungsuhr

Einer dieser Beiträge, die ich schon seit ein paar Wochen vor mir herschiebe – nun soll es aber endlich soweit sein. Ihr wisst ja aus diversen Beiträgen, dass mir der Alltag manchmal zu schnell ist. Gerade gestern hab ich um 14:45 Uhr geschockt festgestellt, dass es bereits 14:45 Uhr ist und der Tag damit so gut wie fast gelaufen – 2 Meetings noch und dann ist Feierabend. Scheiße ist sowas.

Und hier kommt auch schon die Slow ins Spiel – eine Uhr, deren Konzept mich direkt von Anfang an begeistert hat. Bevor ich direkt einsteige, hier mal ein Bild, damit ihr auch wisst, worum es geht:

Slow - die Entschleunigungsuhr

Als erstes fällt auf, dass das Ziffernblatt irgendwie anders ist, dazu auch nur ein Zeiger – das Ding muss doch kaputt sein. Ist es nicht, da steckt System hinter, dazu aber später mehr. Das Ding kam also direkt einen Tag nach Bestellung (wow!) und musste erst mal eine Stunde auf dem Schreibtisch neben mir verharren, die Ehrfurcht war zu groß. Natürlich Quatsch, ich hatte nur einfach keine Zeit gehabt, hatte ja außerdem noch eine andere Uhr am Arm.

Also ausgepackt. Ich mag ja solche Verpackungen, die das Produkt noch mal richtig in Szene setzen, auch ein Grund, warum ich Apple ein wenig mag.

Slow - die Entschleunigungsuhr

Unangenehm aufgestoßen ist mir das leichte und doch etwas dünne Armband – aber auch hier Blödsinn, wie sich durch eine Woche tragen herausgestellt hat: das Armband ist unglaublich angenehm, drückt nicht, scheuert nicht – selten so bequem eine Uhr getragen. Hut ab.

Nun aber zum wichtigsten: das Ziffernblatt mit dem einzigen Zeiger. Deutlich zu sehen sind die kompletten 24 Stunden, die ein Tag so hat, die kleinen Striche zwischen den Stunden stellen jeweils 15 Minuten dar. Es ist ein wenig Umstellung, bis man die Uhr auch nur mit einem kurzen Blick richtig lesen kann – aber verdammt, es funktioniert einfach.

Slow - die Entschleunigungsuhr

Mir selbst ist mittlerweile aufgefallen, dass ich deutlich seltener auf die Uhr gucke und auch die Uhrzeit weniger eine Rolle im Alltag spielt. Man fokussiert sich wirklich auf das, was man gerade macht, vollkommen egal, ob jetzt bereits wieder 5 Minuten vergangen sind, bevor man richtig angefangen hat oder nicht. Und sind wir doch mal ehrlich: wen interessiert denn, ob es nun 12:08 Uhr oder 12:13 Uhr ist? Eben, sagt doch jeder nur „kurz nach“ oder „viertel vor“ oder im Osten sogar „dreiviertel“

Kurz-Fazit also nach einer Woche tragen: das Ding ist sehr angenehm zu tragen, hat mir tatsächlich ein anderes Gefühl von Zeit gegeben und ist das Geld (jaha, ich hab dafür tatsächlich gezahlt, nur um für euch darüber berichten zu können) doch tatsächlich und vollkommen wert.

Darüber hinaus hier ein paar Kurz-Infos:

– Uhrwerk: Ein Ronda Caliber 505.24H GMT (kann nur gut sein)
– Logo nur auf der Rückseite
– sehr schlichtes, aber markantes Gehäuse-Design
– extra gehärtetes (K1) Mineral-Glas
– bis zu 100 Meter wasserdicht
– diverse Armbänder
– vorausschauend liegt der Uhr ein Tool dabei, um das Armband bei Bedarf tauschen zu können

Zudem kam ich glücklicherweise in die Lage, mit einem der Gründer zu sprechen und mal nachzuhaken, wie man darauf kommt, genau so eine Uhr zu „erfinden“ – für mich ist es immer spannend, wie die Leute auf solche simplen aber doch genialen Ideen kommen:

Wir sind alle 4 schon relativ lange im Job und haben uns so ab und an mal schön im Hamsterrad gefangen gefühlt. Man denkt da gar nicht immer so drüber nach, aber wir haben uns dann schon manchmal gefragt, was wir hier eigentlich machen und dass wir unser Leben eigentlich anders gestalten wollen.

Wir finden das Konzept der Entschleunigung und der Konzentration auf das, was wirklich zählt für unser Leben, exakt passend und wollten das auf das Segment Uhren aus zwei Gründen übertragen: einerseits, weil wir sehr viel Kompetenz in dem Markt haben und andererseits, weil es vordergründig ja ein Widerspruch ist: Entschleunigung vs. Chronometer

Aber genau deswegen macht es total Sinn, das endlich mal richtig und konsequent für Uhren umzusetzen, da man dadurch eine andere Wahrnehmung für die Zeit entwickeln kann und eben nicht mehr jede Sekunde und jede Minute zählt, sondern der Moment!

Im Grunde soll die Uhr auch ein Reminder sein, der dich daran erinnert, dass du die Entscheidung hast, ob du dich jetzt stressen lassen willst oder nicht. Sich auf das, was man wirklich im Leben will, zu konzentrieren – ganzheitlich, im Beruf wie im Privaten

Wir glauben zum Beispiel daran, dass wenn du dich im Beruflich auf das wirklich Wichtige konzentrierst, dass du das dann besser machen kannst und dadurch erfolgreicher wirst. Zudem hast du als siteeffect, dass du dir Freiräume für das Private öffnest und du auch beruflich auf das stürzt, was dir Bock macht. Nur dann kann man erfolgreich UND glücklich werden.

Was soll man dazu noch groß sagen? Ich bin schwer begeistert davon, bereue den Kauf keine Minute lang (in diesem Kontext ist jetzt ein „Hahaha“ sehr angebracht) und würde jeder Zeit wieder eine kaufen.

Hier geht’s direkt zu den Uhren von Slow und ein paar Bilder hab ich hier auch noch:

Slow - die Entschleunigungsuhr

Slow - die Entschleunigungsuhr

Slow - die Entschleunigungsuhr

Slow - die Entschleunigungsuhr

[mit freundlicher Unterstützung von Slow]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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