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Sponsored: Samsung’s Multiroom Soundsystem

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Eine meiner ersten Aufgaben in unserer Wohnung war: Kabel verlegen. Nicht etwa durch die Wände, sondern vielmehr Steckerleisten und Verlängerungskabel, damit wir möglichst in jeder Ecke und überall Zugriff auf Strom haben. Meiner Meinung nach unterschätzen das die meisten Leute und fangen erst damit an, wenn die Einrichtung schon fast vollständig steht – ein großer Fehler, wie man dann selbst schnell bemerkt.

Zweiter wichtiger Punkt bei der Wohnungseinrichtung: vernünftige Beschallung. Schließlich will man ja nicht nur ein kleines Popelradio, das man am besten noch mit Handkurbel aufladen muss, in den Räumen stehen haben – der Sound muss stimmen, voll sein und am besten auch die Nachbarn unterhalten. Da das aber deutlich schwieriger ist, als ein paar Steckerleisten zu verlegen, muss man schon wissen, was man wo platziert. Für mich das Non-Plus-Ultra: Wifi-Speaker.

hat mir vor unserem Urlaub für zwei Wochen das Multiroom Soundsystem zur Verfügung gestellt – ähnliches kennt ihr vermutlich schon von Sonos. Dabei kann man Lautsprecher frei nach Schnauze einfach in der Wohnung in den einzelnen Räumen platzieren – ein Hub, welches man ans Modem anschließt, übernimmt die Ansteuerung der Lautsprecher. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: abgesehen von der Stromversorgung ist man völlig frei, was Entfernung zur Musikstation und der allgemeinen Platzierung betrifft.

Samsung hat mir dazu 3 seiner M7-Lautsprecher sowie eine kleine schwarze Dose – das Hub – zur Verfügung gestellt. Der Kracher an diesen Wifi-Speakern ist in erster Linie, dass man bei der Musikauswahl völlig freie Hand hat. Ihr wollt überall das gleiche Lied hören? Kein Problem. Ihr wollt im Wohnzimmer Rock hören, während die Freundin in der Küche die Chart-Liste rauf und runter dudeln lässt? Kein Problem. Aber fangen wir von vorne an:

Ich hab jeweils einen der Lautsprecher in die Küche, ins Wohnzimmer und ins Schlafzimmer gestellt. So kann ich morgens beim Frühstück über Internetradio die gängigen Songs hören und bekomme gleichzeitig noch kurz und knackig das Weltgeschehen mit. Nach dem Frühstück der Switch ins Wohnzimmer – dort laufen dann die Spotify-Listen – dank Spotify Connect – rauf und runter, während ich den Tag vor’m Rechner verbringe. Klar, das Macbook könnte hier ebenfalls zu nutzen kommen – aber die M7 haben einfach den viel besseren Sound. Und wenn sich der Tag dann zum Ende neigt, geht es ab ins Schlafzimmer, hier ebenfalls wieder Spotify mit Spotify Connect über den M7 angeknipst und dabei ein Buch/Comics/am Kindle noch ein bisschen intellektuelles Leben heucheln. So im groben der Tagesablauf im Hause wihel.de, was Musik betrifft. Im Übrigen haben wir Sonntag früh immer eine kleine Putzorgie mit Staubsaugen, Wischen und all so ’nem Kram – da läuft dann über jede Box dieselbe Musik – und natürlich in einer Lautstärke, die auch den Staubsauger in seine Schranken weist. Außerdem die Nachbarn, die sollen ja auch eine kleine musikalische Schulung erhalten.

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Die Lautsprecher

Die Lautsprecher sind für meinen Geschmack etwas groß – aber irgendwo muss der volle Sound ja auch herkommen. Zudem kann man auch die M5 nehmen, die sind dann eine Nummer kleiner. Die Hauptbedienelemente befinden sich auf der Oberseite, sodass man je nachdem wie man die Box aufstellt, davon so gut wie nix mitbekommt. Dadurch, dass die Dinger nahezu dreieckig sind, bietet es sich an, diese in den Zimmerecken zu verteilen. Da stören sie so gut wie gar nicht und nehmen nicht sonderlich viel Nutzfläche weg. Will man das nicht, hat man noch die Möglichkeit, die Teile „hochkant“ aufzustellen – ebenfalls ein Hingucker. Problematisch könnte die Hochglanzoberfläche werden, sobald die Lautsprecher etwas länger in Benutzung sind und man einfach nicht die Finger davon lassen kann: Fingerabdrücke können da schnell zum Dauerbegleiter werden. Ist von mir aber nur eine Vermutung da ich a) die Schutzfolie drauf gelassen hab und b) man nicht zwingend die ganze Zeit drauf rumdrücken muss.

Das Hub

Zum Hub gibt es gar nicht viel zu sagen: eine kleine Blackbox, die einfach an das Wlan-Modem angeschlossen wird und sich dann mehr oder weniger automatisch verbindet. Auch hier im Grunde keine Hexerei.

Die Features

Genau an dieser Stelle dürfte Samsung gegenüber Sonos punkten. Denn die Lautsprecher können nicht nur über die eigene App bedient werden, sondern lassen sich auch als TV-Lautsprecher oder gar als Bluetooth-Speaker nutzen. Bedeutet also: wer keinen Bock auf die App hat, stellt einfach auf Bluetooth um und spricht die Lautsprecher direkt an. So kann man auch weiterhin die Musik-App seiner Wahl nutzen – auch hier wird Freiheit wieder groß geschrieben. Darüber hinaus bietet die App selbst zahlreiche Musiksender an, von denen man mit Sicherheit noch nichts gehört hat. Wie oben schon erwähnt, kann man die Lautsprecher gleich oder auch unterschiedlich mit Musik beschallen – Freiheit des Nutzers wird bei Samsung somit offenbar ganz groß geschrieben.

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Test-Fazit

Das klingt bis hierhin alles sehr positiv, aber ich muss leider auch Kritik anbringen. Denn die Ersteinrichtung war alles andere als einfach. Im Grunde muss man alles nur anschließen, zwei bis drei Knöpfe drücken und dann läuft das System. Ich hingegen hab mehr als 1 Stunde gebraucht, bis der erste Ton aus der ersten Box kam – dabei halte ich mich für zumindest Otto-Normal-Verbraucher-technisch versiert. Woran es gelegen hat – Hub womöglich defekt, falsche Reihenfolge der Schritte, Murphy’s Gesetz – ich kann es euch nicht sagen. Nichtsdestotrotz haben wir nach 3 Tagen alle drei Boxen nutzen können, teilweise haben wir uns einfach über die Bluetooth-Funktion geholfen, die macht also durchaus Sinn.

Schade zudem, dass die App noch nicht 100% sauber funktioniert. Auf dem iPhone hatte ich so meine Probleme – hier wird laut Samsung jedoch gerade nachgebessert – über Android lief jedoch alles wie geschmiert.

Rein vom Sound her sind die Boxen echt klasse. Sehr satter Sound, durch kleinere Einstellungen über die App kann man die Wände zum Wackeln bringen, die Höhen sind dennoch sehr klar – aus der Sicht hab ich nichts zu meckern.

Somit kann ich abschließend sagen: das System hat wirklich großes Potential. Wenn man die Ersteinrichtung noch vereinfacht, die App noch ein bisschen schneller macht und vor allem auf sämtlichen Plattformen funktioniert – auch Desktop, denn dafür gibt es bislang noch nix – könnte das durchaus ein richtiger Kracher werden. Gerade weil es eben nicht diesen App-Zwang gibt und man auch über Bluetooth problemlos Musik aus den Boxen drücken kann, dürfte das für Partys die erste Wahl sein. So kann jeder Problemlos seine Musik mit in die Abendgestaltung einbringen und man muss nicht seinen eigenen Rechner für den „Fremdzugriff“ zur Verfügung stellen. Sollte Samsung die Punkte also nachbessern, dann muss sich Sonos tatsächlich warm anziehen. Und der Markt für erstklassige Wifi-Speaker ist ja noch lange nicht gesättigt.

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[mit freundlicher Unterstützung von Samsung]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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    05.08.2014 -
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