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Swamp Dogg - Good, Better, Best | Was is hier eigentlich los

Swamp Dogg – Good, Better, Best

Swamp Dogg - Good, Better, Best | Musik | Was is hier eigentlich los?

Der Nachfolger vom gefeiertem Album Love, Loss, And Auto-TuneSwamp Doggs erstem Album, das auf Platz 11 in den Billboard-Charts debütierte, und seinem ersten Chart-Erfolg seit seinem 1970er Song Mama’s Baby – Daddy’s MaybeSorry You Couldn’t Make It, erlaubt es Jerry Williams, alias Swamp Dogg, endlich in den Sound einzutauchen, mit dem er aufgewachsen ist: Country. Mit der Unterstützung von Pioneer Works Press nahmen sie das Album im Nashvilles Sound Emporium auf, unterstützt von einer Crack-Studio-Band unter der Leitung von Derick Lee, einem Keyboardvirtuosen, der fast vier Jahrzehnte lang als musikalischer Leiter der BET Bobby Jones Gospel Show arbeitete.

Insgesamt 14 Musiker, darunter Justin Vernon, Derick Lee, Chris Beirden und Moogstar, bilden den Backgrund für Swamp Doggs neuen – destruktiven – Entwurf zu seinem größten Hit, Don’t Take Her (She’s All I Got) der es in den 70er Jahren in Versionen von u.a. Freddie North, Johnny Paycheck oder Tracy Byrd in die Charts schaffte. Damals geschrieben zusammen mit seinem besten Freund Gary U.S. Bonds, steht der Track als ein Beispiel für eine Form von Country, die sich auf eine beklagenswerte Art und Weise mit Außenseiterrollen auseinandersetzt, wie es aus irgendeinem Grund nur bei Country-Songs möglich ist. Freddie North coverte es zuerst und machte es zu einem Top 40 Popsong, aber Johnny Paycheck brachte es 1971 auf Platz 2 der Country Charts.

Gleich auf zwei Songs ist Swamp Dogg im Duett mit der Country-Folk-Legende John Prine zu hören. „It’s the first time I seen John since the sixties!” lacht Swamp Dogg: Auf der unsterblichen, Psychedelic-Ballade Memories (feat. John Prine) und dem reflektierenden Please Let Me Go Round Again. Ursprünglich in seinen 40ern geschrieben und als Demo aufgenommen, ist Please Let Me Go Round Again ein Plädoyer für eine weitere Lebenschance, gesungen mit durchdringender emotionaler Bindung.

Seine neuen Lieder sind Erzählungen über die Liebe, über das Fehlen desjenigen, den man liebt, über Mitgefühl, Familie und Freunde und sogar über die Art von Liebe, die den Tod übersteigt. Mit Sorry You Couldn’t Make It, schließt sich für Swamp Dogg ein Kreis als etwas, das sich für ihn als eine Art unerledigtes Geschäft angefühlt hat. „They didn’t have any blacks in Country until Charlie Pride came along,” sagt er. „But in time, all things change and that’s what has happened to country music.” Wenn Swamp Dogg auf die heutige Realität in Nashville schaut, sieht er neue Chancen: Künstler, die so unterschiedlich sind wie Darius Rucker und Lil Nas X, treffen sich in einem Genre, über das er sich einst Sorgen machte, dass es ihm nie eine Chance geben könnte. „I’m anxious because it’s like I’ve taken all my money and put it on one horse”, sagt er. „But I believe in this horse.“

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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