Bangkok – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 17 Apr 2019 06:51:48 +0200 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3 Der Schlangenfänger von Bangkok https://www.wihel.de/der-schlangenfaenger-von-bangkok/ https://www.wihel.de/der-schlangenfaenger-von-bangkok/#comments Thu, 18 Apr 2019 14:42:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=95563 Der Schlangenfänger von Bangkok | Menschen | Was is hier eigentlich los?

Auch wenn ich weiß, dass wir hierzulande hauptsächlich ungiftige und recht kleine Schlangen haben, kann ich nicht gerade behaupten, dass ich ein großer Fan von den Tieren bin. Wer alle paar Wochen seine eigene Haut abstreift, kann kein cooles Lebewesen sein, schon gar nicht, wenn er dann auch noch mit seiner Zunge riecht. Und sie richtig niedlich sehen die ja auch nicht aus, wenn sie sich so durch die Weltgeschichte schlängeln – wirkt auf mich immer so, als ob die einfach nur die ganze Zeit ein Opfer suchen, dass sie vermutlich noch nicht mal fressen wollen, sondern einfach so erwürgen oder beißen – weil sie es halt können.

In Bangkok sieht das Ganze noch ein bisschen anders aus, denn dort sind die Viecher auch gern mal größer und vor allem giftiger als die Würmer, die wir hier kennen. Da kann man froh sein, dass es so Leute gibt die Phinyo Pukphinyo. Der ist eigentlich Feuerwehrmann, darf sich aber in seinem Job auch um das Fangen von Schlangen kümmern. Und das sogar so sehr, dass er mittlerweile häufiger die Viecher einfängt, als Feuer zu löschen.

Great Big Story hat ihn ein wenig begleitet und liefert so den gewohnten Einblick in einen Alltag, den wir so sonst nie bekommen hätten:

Phinyo Pukphinyo has an ordinary job with a few extraordinary requirements. As a firefighter in Bangkok, he’s not only expected to save people from burning buildings but also from slithering house guests. Recently, snakes have become an everyday sighting in Bangkok, and have begun to infiltrate residents’ daily lives. Pukphinyo says he is now spending more time catching snakes than going near flames. Luckily, he loves it.

Wobei man wahrscheinlich auch sagen kann, dass es besser ist, wenn man Pukphinyo nicht kennt oder trifft – bedeutet ja, dass man gänzlich frei von Schlangenbefall ist.

Die folgende Nummer erinnert mich ein bisschen an die DIY-Fußbälle aus Afrika, die nun auch schon wieder 4 Jahre alt sind und gehört genauso in die Schublade: Wenns nicht passt, wirds passend gemacht.

Wer schon mal in Bangkok war, der weiß auch: das ist verdammt eng da. Metropole halt, da wird einfach jeder Quadratmilimeter ausgenutzt. Während man hier in Hamburg noch den einen oder anderen Park besuchen kann – wir haben sogar hier in der Straße einen kleinen, grünen Fleck mit einem Baum drauf und ein paar Bänken drumherum; wird sogar von ein paar Wenigen zum Entspannen genutzt – reicht der Platz in Bangkok nicht mal für ein vernünftiges Fußballfeld. Okay, so ein Fußballfeld ist auch nicht gerade klein, in der Bundesliga gelten für die Länge 90 – 120 Meter und in der Breite 45 – 90 Meter. Eine Fläche, in der man bequem ein paar Wohnungen unterbringen kann, gerade auch wenn man noch in die Höhe geht. Gut für Wohnungen, schlecht für angehende Fußbaltalente.

Aber in Thailand sind sie Fuchs und sagen sich einfach: “Scheiß doch auf die Bundesliga, wir machen unsere Felder einfach selbst”. Und so wurden dann eben auch recht verwinkelte Plätze von Müll und Schutt befreit und als Fußballplatz hergerichtet. Entspricht zwar nicht der Norm, ist aber durchaus interessant. Allemal besser wenn die Kids gegen das runde Leder treten als irgendwelchen Unsinn anzustellen:

Ungewöhnliche Fußballfelder in Thailand | Travel | Was is hier eigentlich los?

Ungewöhnliche Fußballfelder in Thailand | Travel | Was is hier eigentlich los?

Ungewöhnliche Fußballfelder in Thailand | Travel | Was is hier eigentlich los?

Ungewöhnliche Fußballfelder in Thailand | Travel | Was is hier eigentlich los?

Ungewöhnliche Fußballfelder in Thailand | Travel | Was is hier eigentlich los?

Entstanden ist die Aktion zwichen AP thailand und CJ worx.

Jiro Bosma war vor einigen Monaten zu einem kleinen Trip in Thailand und hat dabei unter anderem Bangkok, Kanchanaburi, Chiang Mai, Pai und Ko Chang besucht. Wie sich das für das heutige Zeitalter gehört, hat er den Trip natürlich auch filmisch festgehalten – könnte allerdings auch damit zusammenhängen, dass er seine Brötchen im Filmgeschäft verdient. Wie das eben so mit der Leidenschaft ist, die macht auch im Urlaub keine Pause.

Was neben den tollen Landschaften Thailands und der fantastischen Natur aber am meisten beeindruckt: er hat den Film komplett mit seinem iPhone 6 bei 120fps gefilmt. Mittlerweile denk ich mir beim Blick auf mein iPhone immer mal wieder, dass ein neues Telefon doch gar nicht so schlecht wär – wenn man aber sieht, was Jiro damit auf den Bildschirm bringt, wird es schwer, etwas besseres aktuell auf dem Markt zu finden.

Auf jedenfall ein tolles Reisefragment, dass ganz ohne High-Tech-Schnickschnack entstanden ist:

A visual remembrance of an unforgettable trip we made through Thailand.
Everything is recorded on my iPhone 6 in 120fps.

Places: Bangkok, Kanchanaburi, Chiang Mai, Pai, Ko Chang

Music: Tony Anderson – Eyes Wide Open
tonyandersonmusic.com

Life of Leisure | iPhone 6 | 120fps from Jiro Bosma.

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Mit einem Tuk Tuk von Bangkok nach Paris https://www.wihel.de/mit-einem-tuk-tuk-von-bangkok-nach-paris/ https://www.wihel.de/mit-einem-tuk-tuk-von-bangkok-nach-paris/#comments Thu, 14 Apr 2016 18:16:33 +0000 https://www.wihel.de/?p=69428 Mit einem Tuk Tuk von Bangkok nach Paris | Travel | Was is hier eigentlich los?

Immer wenn ich ein Tuk Tuk sehe, muss ich lächeln. Zum einen natürlich wegen diesem fantastischen Namen, der einfach perfekt zu diesem Gefährt und seinen Charakter passt, zum anderen, weil ich jedes Mal denke, dass das genau das richtige Gefährt für Line wäre. Der gemeine Wicht in euch würde es jetzt auf ihre Größe schieben, aber viel mehr flößt ihr einfach die Größe unseres kleinen Clios schon gehörigen Respekt ein. Ein bisschen kann ich das natürlich verstehen, es dauert halt, bis man ein Gefühl für Form und Maße eines Autos aus dem Inneren heraus bekommt – ich denk ja heute noch bei jeder zweiten Parklücke, dass sie zu eng wär, nur um danach zu sehen, dass sich ein Kleinbus reingestellt hat.

Der andere Grund sind Kinder. Wir Autofahrer kennen diese gemeinen Kindergruppen, die hinter jedem parkenden Auto mit ihrem Dreirad lauern und dann beim nächstbesten Opfer hervorgeschossen kommen, nur um sich überfahren zu lassen. Hängt wahrscheinlich mit versicherungstechnischen Gründen zusammen, vielleicht hat da auch die PISA-Studio zu einer Suizidsucht geführt – auf jeden Fall sind Deutschlands Straßen in der Hinsicht die gefährlichsten, zumal so ein Kinder-Dreirad-Unfall ja nie ohne Explosion und Kollateralschäden in zweistelliger Millionenhöhe abläuft. Menschlich als auch finanziell.

Und genau deswegen wär ein Tuk Tuk vielleicht der ideale Untersatz – ist ja auch ein geiles Gerät.

Die Drei im nachfolgenden Video haben jetzt sogar den Beweis angetreten, dass ein Tuk Tuk nicht totzukriegen ist. Zumindest die Strecke von Bangkok bis nach Paris (immerhin so lang, dass Google die Strecke nicht mal berechnen kann) ist in 6 Monaten zu schaffen – wundervolle, visuelle Eindrücke gibt es dann auch gratis dazu:

De Bangkok à Paris en tuk-tuk! from Facteurs du Mékong 2.

6 mois de voyage en 6 minutes, depuis Bangkok à Paris en passant par l’Himalaya, le désert de Gobi, la route de la Soie et le Bosphore!

Es mutiert hier so langsam ein bisschen zum Travelblog, aber was willste auch machen, wenn die Welt so herrliche Orte bereit hält, aber sowohl Zeit und Geld fehlen? Man hat ja quasi keine andere Wahl, als dann auf Videos zurück zu greifen.

Gestern hat Apple nun das neue iPhone in zwei Varianten vorgestellt und ja, auch ich warte einfach nur darauf, dass Ding endlich bestellen zu können. Nicht etwa, weil mein iPhone 5 zu schlecht ist, sondern weil das iPhone 6 zumindest in meinen Augen die Anschaffung mit seiner Ausstattung lohnt.

Dass man das iPhone 5 aber noch lange nicht abschreiben darf, beweist unter anderem Markus Kontiainen eindrucksvoll. Denn er hat ein sehr stimmungsvolles Asien-Video gänzlich mit seinem iPhone 5s gemacht. Klar, da war sicherlich auch noch Nachbearbeitung mit bei, sieht aber dennoch verdammt gut aus – kleines Wunderwerk der Technik:

Spring 2014 was the best time of my life.

I spent 35 days exploring 11 different cities in Japan, China and Southeast Asia as a work assignment. I had chance to see new places, meet new people and experience new things I had never done before. This is my visual diary of the journey shot entirely on iPhone 5s.

Cities featured in film:
Tokyo
Nikko
Osaka
Ise
Nagoya
Kyoto
Beijing
Singapore
Bangkok
Hanoi
Hongkong
Helsinki

Music: Agnes Obel – Dorian

[via]

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