Bloomberg – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 09 Sep 2025 07:10:07 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Eine letzte Fahrt in New Yorks Pferdeaufzug https://www.wihel.de/eine-letzte-fahrt-in-new-yorks-pferdeaufzug/?pk_campaign=feed&pk_kwd=eine-letzte-fahrt-in-new-yorks-pferdeaufzug https://www.wihel.de/eine-letzte-fahrt-in-new-yorks-pferdeaufzug/#comments Wed, 10 Sep 2025 10:07:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=163679 ]]>

Das ist auch wieder so eine Sache, die man für eine Sekunde erst nicht glauben kann, dann ja aber total Sinn macht und man sich anschließend fragt, warum man darüber eigentlich noch nie nachgedacht hat.

Pferdeaufzüge.

Klingt komisch, oder? Aber dann auch wieder nicht, denn natürlich gab es mal eine Zeit, in der Pferde das Transportmittel Nummer 1 waren. Gleichzeitig ist natürlich auch klar, dass schon damals Platz für Fortbewegungsmittel mit zunehmender Bevölkerungsdichte ein Problem wird. Gleichzeitig – und das trifft ja auch heute noch zu – hat keiner Bock, erstmal kilometerweit zu latschen, um dann mit seinem Auto bzw. damals mit der Kutsche oder einfach nur dem Pferd weiter zu reisen, was unterm Strich natürlich bedeutet, dass man irgendeine Form von Parkhaus brauchte, nur eben für Pferde. Ich mein, kannst ja auch nicht an jede Wohnung ein Stall bauen.

Und natürlich macht das auch nur Sinn, wenn man dann Pferde nicht irgendwelche verschlungenen Pfade hoch- oder runterführt, weil so ein Pferd da natürlich auch mal schnell Angst bekommen kann – also musste ein Aufzug her.

Und der eigentliche Witz ist: Das Ding war mehr oder weniger noch bis vor kurzem in Betrieb, wurde nun aber tatsächlich mal in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Die Kollegen von Bloomberg haben dazu eine kleine Dokumentation gebastelt:

In a residential loft building in Chelsea, one of New York City’s original horse elevators managed to survive into modernity - against all odds. Installed in the late 1880s to lift horses to the upper floors of a 5-story stable, it served the equestrian parking needs of New York’s booming Chelsea neighborhood until being converted for freight, and later, residential use.

In this exclusive Bloomberg Originals documentary, take one last nostalgic ride in a disappearing vestige of New York’s history.

Was es nicht auch schon für Sachen früher gab ...

Urlaubszeit heißt auch immer: viel Vorbereitung und einfach ignorieren, dass das verwurstete Thema womöglich unfassbar alt ist. Nichtsdestotrotz geb ich mir natürlich immer Mühe nur solche Sachen zu suchen, die bei anderen vielleicht unter den Tisch gefallen sind oder einfach aufgrund von noch viel cooleren Themen, die überall durch den Fleischwolf gedreht wurden, untergegangen sind. Man sehe mir also die fehlende Aktualität in den nächsten Tagen nach – toll wird’s dennoch.

Trotz Urlaub, Vorbereitungs- und Anreisestress bin ich nach wie vor beeindruckt, was für eine Wandlung LEGO in den letzten Jahren hingelegt hat. Vom klassischen Spielzeughersteller quasi zur Kultmarke und das, ohne das Rad wirklich neu zu erfinden (mal von den Bausätzen abgesehen, bei denen man irgendeinen Kram programmieren). Und das wird noch beeindruckender, wenn man sich nur mal überlegt, womit die eigentlich ihr Geld verdienen. Plastikvierecke, die man zusammenstecken kann – das ist eigentlich vollkommen absurd.

Aber der Erfolg sei ihnen gegönnt, gerade weil sie schon so lange am Markt sind und gefühlt kein Ende in Sicht ist.

Ein guter Zeitpunkt also, um mal in eine Fabrik von LEGO in Dänemark zu schauen:

How does Lego keep up with demand for one of the world's favorite toys? Precise machinery and clever robots mostly. Bloomberg's David Tweed gives a tour of the major processes in this Willy Wonka-style factory.

Selbst die Herstellung ist maximal beeindruckend oder?