Die Partei – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 16 Feb 2020 16:31:25 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.1 Martin Sonneborn und das dämliche Hufeisentheorem https://www.wihel.de/martin-sonneborn-und-das-daemliche-hufeisentheorem/ https://www.wihel.de/martin-sonneborn-und-das-daemliche-hufeisentheorem/#comments Mon, 17 Feb 2020 11:28:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=100578 Martin Sonneborn und das dämliche Hufeisentheorem | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Schon wieder Politik und das auch noch direkt am Montag – dem Tag der ohnehin schon am wenigsten Spaß macht? Jap, denn die Ereignisse in Thüringen sind noch nicht gänzlich aus den Köpfen verschwunden, aber wenigstens weit genug weg, als dass sie nicht mehr direkt nerven. Außerdem stehen diese Woche Wahlen in Hamburg an und das ist nicht unspannend, wollen die Grünen doch aus der Rolle des Junior-Partners rauswachsen und endlich mal selbst ein bisschen macht schlürfen.

Darum soll es jedoch nicht gehen, zumindest nicht direkt, denn wenn wir uns schon fokussiert mit Politik beschäftigen, dann mit der Guten. Und das heißt: Mit der von Die Partei, personifiziert durch Martin Sonneborn.

Der ist letzte Woche immer mal wieder in meinen Twitter-Fokus geraten, weil er von einem neuen Video sprach, dass aber von der Obrigkeit der EU-Politik zurückgehalten wurde, weil es wohl dem Haus schädigen würde – ein gar nicht mal so kleines Zeichen, dass da etwas Großartiges in der Mache war bzw. ist.

Persönlich würde ich sagen, dass es nicht ganz die erwartete Qualität hat, was aber auch schwer ist, sind doch die recht kurzen Redebeiträge von Sonneborn aus der Vergangenheit naturbedingt wesentlich bissiger, weil die Redezeit einfach stark begrenzt ist – nichtsdestotrotz ist es ausgerechnet mal wieder er, der viele wahre Worte von sich gibt – und so auch Orientierungshilfe zu Thüringen und dem ganzen anderen Quatsch, der da neulich passiert ist:

Langatmige Rede, Freitagnachmittag unter schwierigen technischen Bedingungen im Newsroom der PARTEI in Brüssel aufgenommen. Ursprünglich hatten wir letzte Woche offiziell im Parlament in Straßburg aufgezeichnet; aber Parlamentspräsident Sassoli schlenderte zufällig am Medienbereich vorbei, offenbar zu dem Zeitpunkt, an dem Hammer und Sichel bereits zu Boden gegangen waren, und sah durch meine Hakenkreuz-Binde die Würde des Parlaments so schwer verletzt, dass er Anweisungen gab, uns die Film-Datei nicht auszuhändigen. Sein Vorgänger, der alte Mussolini-Verehrer Tajani, wäre da großmütiger gewesen… Smiley!

Film enthält u.a. eine angemessene Rücktrittsforderung an Frau voderLeyen, Analysen zu Thüringen & zum Hufeisen-Theorem, Caterpillar-Arbeitsschuhe mit Stahlkappen, nichtentspiegelte Brillengläser; und keine Anspielung auf die Pferdegesichter Camilla und Charles im Britischen Königshaus, weil sie in letzter Minute gestrichen wurden …

Immerhin, dank Thüringen sollte nun auch der letzte Trottel wissen, welche Parteien man nicht wählen kann. Entsprechend kann sich auch jeder denken, was man von denen halten darf, die es dennoch tun.

Das Schöne an dem zurückliegenden Wochenende: Es war unfassbar faul. Am Samstag haben wir einfach mal so gut wie gar nichts gemacht und auch den Sonntag hab ich erst ab Nachmittag im Arbeitszimmer verbracht. Ist ja ohnehin eine Frechheit, dass man nur zwei Tage in der Woche für eigenen Kram bekommt, aber wenn man die dann auch noch maximal prokrastinierend verbringt … gibt nicht viel, was schöner ist.

Und so hab ich die Zeit unter anderem genutzt auch mal Zeug zu schauen, den ich sonst nicht schauen würde. Phoenix zum Beispiel. Ich weiß, dass wir den Sender empfangen und er mit Sicherheit auch auffindbar in der Senderliste ist – aber mehr als „ganz weit hinten“ kann ich nicht genauer definieren.

Schade eigentlich, denn mindestens eine Perle hätten wir im Programm finden können und das ist das Gespräch mit Martin Sonneborn. Doof für Phoenix allerdings: das Internet. Denn da taucht besagtes Gespräch auch auf, was zwar für das Video total super ist, aber auch dazu führt, dass wir wohl weiter einen großen Bogen um den Sender selbst machen:

Ist Martin Sonneborn ein Aufklärer, ein Kämpfer gegen ein korruptes System? Oder zerstört er die Demokratie, weil er sie lächerlich macht? Seit 5 Jahren sitzt Martin Sonneborn im Europäischen Parlament und treibt manche seiner Kollegen zur Weißglut. In “phoenix persönlich” erklärt Martin Sonneborn, dass er seinen Stil geändert hat: weniger Klamauk, mehr Inhalte und Politik.

Und was ich auch nicht unerwähnt lassen möchte: Der Moderator nervt mich maximal, wirkt massiv unsympathisch und warum man das Interview an so einem klapprigen Empfangstisch durchführen musste, weiß wohl auch nur der Fuchs. Umso bemerkenswerter (aber eigentlich wie immer), wie großartig Martin Sonneborn ist.

In der Regel finde ich derlei Formate, bei denen Zuschauer Fragen stellen dürfen und die dann vorgetragen und beantwortet werden, immer ziemlich langweilig, was vor allem an den teils einfallslosen und interessanten Fragen der Zuschauer liegt. Jeder, der 5 Minuten Recherche in Google investiert, könnte mindestens 50% der Fragen beantworten – vielleicht sind da aber auch irgendwelche Redaktionen Schuld, die besonders einfallslose und einfache Fragen bevorzugen, damit auch der letzte Trottel noch einschaltet (und am Ende wundern sich alle, warum das Niveau immer weiter sinkt).

Ein bisschen trifft das auch auf das nachfolgende Video von Hyperbole zu, vielleicht gehören doofe Fragen aber auch einfach zum Leben dazu. Auf jeden Fall haben die Jungs und Mädels in ihrer Reihe „Frag einen …“ nun Martin Sonneborn vor die Linse geholt, der sich diversen Fragen stellt, Rede und Antwort steht und dabei mitunter überraschend seriöse Einblicke in sein Tun und Schaffen gibt.

Fand ich seinen Disslike-Auftritt noch sehr fad, ist das hier durchaus interessant:

Martin Sonneborn ist Satiriker, Bundesvorsitzender der Partei DIE PARTEI und Mitglied des Europäischen Parlaments. Wir haben dem einzigen seriösen Politiker in Brüssel eure Fragen gestellt.

Eigentlich find ich ja nahezu alles gut, was die Partei Die Partei so auf die Beine stellt, gerade weil sie scheinbar die letzte Partei ist, die sich – wenn es drauf ankommt – nicht wie der letzte Idiot verhält. Da steht zwar groß und fett Satire drauf, klammheimlich steckt aber auch Intelligenz drin und das kann man vom Rest nun mal leider nicht behaupten.

Es wär aber auch langweilig, wenn das immer so wäre. Von daher könnte man schon fast von Glück sprechen, dass die neueste Aktion nicht bedenkenlos von mir auf Zustimmung trifft: der AfD-Blocker. Der blockiert – wie das Pendant aus der Werbeindustrie – AfD-Inhalte im Netz und hilft so all denen, die keinen Bock auf die geistigen Ergüsse der Nazis haben, was ich durchaus verstehen kann.

Auf der anderen Seite hilft es halt einfach nicht, wenn man wegsieht – die scheiße ist ja trotzdem da und je länger man sie ignoriert, umso kräftiger fängt sie an zu stinken. Außerdem bin ich nicht sicher, wie das rechtlich aussieht, wenn eine Partei ein Werkzeug zur Verfügung stellt, um die Inhalte einer anderen Partei mehr oder weniger zu entfernen. Ich mein, wir leben ja in einem Land, in dem man sogar auf die Fresse bekommt, wenn man diese unsäglichen Wahlplakate entfernt.

Wer Bock drauf hat, geht einfach zu afdblocker.de (wofür man tatsächlich gern eine eigene Seite hätte basteln können, statt einfach nur weiterzuleiten).

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Und das beste Wahlplakat kommt natürlich von Die Partei https://www.wihel.de/und-das-beste-wahlplakat-kommt-natuerlich-von-die-partei/ https://www.wihel.de/und-das-beste-wahlplakat-kommt-natuerlich-von-die-partei/#comments Mon, 29 Apr 2019 18:02:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=95723 Ich glaube, es war am Samstag, vielleicht auch am Sonntag, als ich mich im Auto höllisch erschrocken hab, als ich die neuen Wahlplakate hier in Hamburg von der CDU gesehen hab. Eigentlich spielt es keine Rolle, welche Partei die Dinger aufhängt – sie sind halt immer einfach scheiße und pure Geldverbrennerei, aber subjektiv find ich die Fratzen gerade von der CDU dieses Jahr nicht nur maximal unsympathisch, sondern schlichtweg schlimm.

Und auch das Plakat von Die Partei kostet sicherlich einfach nur unnötig viel Geld, verspricht aber immerhin weder zu wenig noch zu viel und die gleiche Aussage wie alle anderen Parteien auch. Nur halt in direkt und ungeschönt:

Und das beste Wahlplakat kommt natürlich von Die Partei | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Aber Die Partei ist eben nicht nur irgendeine Klamaukpartei, die nur Jux und Dallerei im Schilde führt – auch wenn sie das im aktuellen Wahlkampf schon sehr perfekt macht. Viel mehr steht sie für Satire und die muss auch mal weh tun. Und zwar so richtig. Genau so, als ob man den Finger vorher in Salz und Chili zwei Tage lang gewälzt hätte, bevor er mit richtig viel Anlauf in die Wunde gedrückt wird.

Und irgendwann kann dann auch mal solch ein Plakat bei herausspringen, dass auf den ersten Blick alles andere als geeignet für den Stimmenfang ist:

Das wohl beste Wahlplakat des ganzen Wahlkampfes | Menschen | Was is hier eigentlich los?

So richtig gut wird das Ganze aber erst durch die Presseerklärung, die dazu abgegeben wurde:

Beim Erstellen des Plakats haben wir uns an der Feelgood-Kampagne der CDU orientiert und das Strandbild mit den meisten Klicks gesucht. Das Ergebnis hat uns auch überrascht, aber wie Grüne, AfD und Co. zeigen: Kinder machen sich immer gut.
Das Konzept der Bundesregierung, eine Mauer durch die Sahara zu bauen, um die unansehnlichen Leichen am Urlausbsstrand zu vermeiden, müssen wir ja begrüßen, da Mauerbau schon lange eines unserer wichtigsten Wahlversprechen ist. Wir hätten zwar eine weniger menschenverachtende Variante gewählt, aber es sind ja nur Neger.

Einige beklagen die Auswahl dieses Bildes:
Stimmt, wir wollten irgendeine andere der tausenden Kinderleichen nehmen, denn der Junge hat wirklich genug gelitten, aber die anderen wurden einfach nicht so hübsch fotografiert.

Anwendungshinweis für Eltern:
Sollte Ihr Kind Sie fragen, so können Sie es wie die meisten Eltern machen, Ihr Kind belügen und sagen, dass der Junge schläft oder sie konfrontieren es mit der Realität, dass es in einer Welt aufwächst, in der so etwas normal ist.

(Original Facebook-Post wurde leider von Facebook entfernt)

Darüber etwas länger nachzudenken kann definitiv nicht schaden.

Bewegt man sich in den nächsten Wochen durch Stadt und Land, kommt man nicht an der Flut an sinnlosen Wahlplakaten vorbei. Themen wie Industrie 4.0 und Digitalisierung gehören lieber zu viel als zu wenig auf jede politische Agenda, aber Wahlwerbung wird noch immer mit zugepflasterten Straßenzügen betrieben.

Aber auch hier zeigt Die Partei, wie es richtig geht – mit einer klaren Botschaft, direkter Lösung und der richtigen Brise Humor:

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Der neue Wahlwerbespot von Die Partei https://www.wihel.de/der-neue-wahlwerbespot-von-die-partei/ https://www.wihel.de/der-neue-wahlwerbespot-von-die-partei/#comments Wed, 30 Aug 2017 10:26:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=83976 Der neue Wahlwerbespot von Die Partei | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Auch wenn der Spot spätestens seit gestern bereits auf sämtlichen coolen und uncoolen Seiten präsentiert wurde, er ist zu gut, als dass ich ihn mir entgehen lassen will. Außerdem kann es ja nicht schaden, noch mal an die politische Pflicht eines jeden zu erinnern, gefälligst seinen fetten Hintern am 24.09. in die Wahlkabine zu schleifen (auch wenn ein Jan Böhmermann sich derlei Aufforderungen verbittet).

Und ich breche sogar mit einer weiteren Regel meinerseits, denn eigentlich will ich niemandem vorschreiben oder raten, was er zu wählen hat: aber wählt einfach nicht die AfD – das wäre sogar noch dümmer, als gar nicht wählen zu gehen. Wer kein Bock auf die üblichen Verdächtigen hat, kann ja die Müllpartei wählen. Oder die Tierschützer. Oder die Rentnerpartei. Oder malt lustige Smileys auf den Wahlzettel.

Oder wählt halt einfach Die Partei, denn auch wenn so manche Ansicht ein bisschen fragwürdig ist – auf den Kopf gefallen sind die Jungs und Mädels definitiv nicht. Sieht man unter anderem am Wahlprogramm oder auch an diesem Spot:

Nichtwähler sind die größte Wählergruppe Deutschlands. Die PARTEI vertritt die Interessen dieser 18 Millionen Menschen.

Dies ist einer von vier Wahlwerbespots zur Bundestagswahl 2017 der PARTEI, hier mit dem Berliner Spitzenkandidaten der PARTEI: Nico Semsrott.

Und wenn es doch die AfD sein muss, dann bitte nicht vergessen, den Wahlzettel zu unterschreiben. Denn AfD wählen darf man nur mit Unterschrift!

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Ein ehrlicher Wahlwerbespot von Die Partei https://www.wihel.de/ein-ehrlicher-wahlwerbespot-von-die-partei/ https://www.wihel.de/ein-ehrlicher-wahlwerbespot-von-die-partei/#comments Mon, 12 Sep 2016 09:48:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=73168 Ein ehrlicher Wahlwerbespot von Die Partei | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Am kommenden Wochenende stehen nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern schon die nächsten Wahlen an – dieses Mal in Berlin. Um das mal ganz sachlich zu formulieren werden dort die Teilnehmer für das Abgeordnetenhaus sowie die Vertreterinnen und Vertreter für die Bezirksverordnetenversammlung gewählt, was ungefähr so sperrig klingt, wie es nichtssagend ist. Aber irgendwo müssen die Steuergelder ja hin und außerdem ist es eine gute Gelegenheit, mal wieder am Sonntag das Haus zu verlassen und NICHT auf Pokemon-Jagd zu gehen.

Die Partei hat dazu mal wieder einen passenden und sehr ehrlichen Wahlwerbespot rausgehauen, was nun nicht überraschend ist, denn Die Partei gehört ja schon seit Bestehen eher zu volksnahen Parteien, ohne gegen irgendwelche einzelnen Bevölkerungsgruppen zu hetzen. Wobei man auch ehrlich sagen muss, wirklich viele Wahlversprechen liefert Die Partei hier auch nicht – vielleicht ist das aber auch schon die ehrlichste Form, die eine Partei zu einer Wahl liefern kann:

Man muss sie einfach mögen, schließlich ist sie sehr gut. Interessant ist übrigens auch der Unterstützer des Wahlwerbespots – schließlich steht ja Weihnachten vor der Tür.

Ach was haben die Leute geschimpft, als Die Partei damals (wann war das noch mal?) den Sprung ins Europa-Parlament geschafft hat. Wie können die nur? Die nehmen das doch gar nicht ernst? Das ist doch Volksverarsche! Stimmt.

Allein diese Tatsache macht Sonneborn nebst Kollegen so sympathisch, denn die machen gar keinen Hehl daraus, dass diese ganzen EU-Küngeleien und Maßnahmen zum Großteil ziemlicher Quatsch sind – aber immerhin hat man Spaß dabei, Geld zu verbrennen.

Neuester Streich ist der Umzug des EU-Parlaments nach Strassburg. Offenbar zieht man sogar jeden Monat hin und her, was ich bisher gar nicht wusste und was an sich schon nach einem sehr gestörtem Haufen klingt – wer zieht denn freiwillig jeden Monat um? Allein was das kostet und wie nervig das sein muss. Schließlich will man ja auch mal ankommen, sich ein bisschen einrichten, wohlfühlen und einfach mal sein. Stattdessen ständiges Auspacken, Einpacken, Auspacken, Einpacken – kein Wunder, dass wir mit nichts voran kommen. Und warum? Weil es schon immer so wahr:

1. Uff.
2. Und da schimpft noch einer, dass Sonneborn im Parlament sitzt. Und den würden wir diesen Irrsinn doch gar nicht mitbekommen.

[via]

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Die richtigen Fragen an Günther Oettinger https://www.wihel.de/die-richtigen-fragen-an-guenther-oettinger/ https://www.wihel.de/die-richtigen-fragen-an-guenther-oettinger/#comments Wed, 01 Oct 2014 09:44:06 +0000 https://www.wihel.de/?p=39607 Die richtigen Fragen an Günther Oettinger | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Alles fing damals eher mit einem Scherz als mit purer Absicht an, aber die Partei ist mittlerweile schon seit längerer Zeit in der Politik angekommen. Viel mehr noch, man mischt sogar in Europa mit. Man könnte nun meinen, dass das ja total furchtbar wäre, eine Blödelpartei, die ursprünglich gar nicht mitspielen wollte, ist nun ebenfalls für unser Leid und Wohl verantwortlich.

Aber die Partei hat eben auch Martin Sonneborn, der sich einfach nicht von seiner Linie abbringen lassen will – egal, ob er nun im Bundestag oder direkt auf der großen europäischen Bühne mitmischen darf. Bestes Beispiel sind seine Fragen an Günther Oettinger, der mir nicht nur wegen dem “th” in seinem Vornamen und dem “Oe” in seinem Nachnamen unsympathisch ist.

Klar, mein English ist vermutlich noch viel schlechter als seines, aber wenn dieser Mensch, dem die Erde schon aus der Tasche rieselt und dem ich ohne großes Wissen sämtliche Kompetenzen im digitalen Bereich absprechen kann, wenn dieser Mensch nun der Große Macker für Internet und Digitales werden will – dann haben wir echt ein Problem:

Der kann ja nicht mal die eigentliche Frage beantworten. Und übrigens: eine Frage, die mit “bitte” formuliert ist, ist kein Befehl.

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