Dietmar Riemann – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 23 Feb 2026 06:08:35 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Dokumentation: Fotoshooting DDR: Bilder zwischen Propaganda und Alltag https://www.wihel.de/dokumentation-fotoshooting-ddr-bilder-zwischen-propaganda-und-alltag/?pk_campaign=feed&pk_kwd=dokumentation-fotoshooting-ddr-bilder-zwischen-propaganda-und-alltag https://www.wihel.de/dokumentation-fotoshooting-ddr-bilder-zwischen-propaganda-und-alltag/#respond Tue, 24 Feb 2026 07:06:09 +0000 https://www.wihel.de/?p=165517 ]]>

Am Wochenende fand sich zum Glück mal wieder Zeit für eine Doku, denn man kann seine Zeit kaum sinnvoller einsetzen, als mittels Zukunftstechnologie schlauer zu werden.

Ist natürlich Quatsch, Fernsehen, Streams und Mediatheken sind schon lange keine Zukunftstechnologie, ich schau viel zu viele Dokumentation, bei denen ich zwar Dinge lerne, die mir aber im Leben nur sehr bedingt weiterhelfen und dass wir am Wochenende wirklich mal Zeit haben, um einfach was zu schauen, dauert ja mindestens auch noch 10 Jahre ...

Ich hab das Ding hier aber gestern während der Arbeit mitlaufen lassen, denn wenn man auf irgendwelchen Webseiten unterwegs ist, kann man sich zumindest akustisch ein bisschen aufschlauen lassen, Außerdem geht es hier um ein Thema, dass ich sehr mag und auch bewundere: Fotografie. Besser gesagt Alltagsfotografie, wobei ich gar nicht weiß, ob das die richtige Bezeichnung ist – halt die Art von Fotografie, in der der Alltag ungeschönt und unverstellt eingefangen wird. Sieht immer einfach, aber auch Klasse aus, scheint mir aber eine unglaublich hohe Kunst zu sein.

Und wenn man das dann auch noch in einem Staat macht, der freie Meinung und Andersdenken mehr denn minder grundsätzlich unterdrückt, wird das gleich noch mal spannender.

Dietmar Riemann aus Hartha in Sachsen ist so einer, der das kann (oder konnte, verlernt man vermutlich aber nicht) und in der DDR getan hat. Mal ein bisschen öffentlicher, häufig aber dann doch irgendwie heimlich, zusätzlich hat er ein 1.000-seitiges Tagebuch geschrieben.

arte lässt ihn in der nachfolgenden Doku zu Wort kommen:

Es sind faszinierende Einblicke in eine Welt, die es nicht mehr gibt: das Leben in der DDR wurde nicht nur im Staatsauftrag, sondern auch von Foto-Künstlerinnen und -Künstlern, Journalistinnen und Journalisten per Kamera dokumentiert. Mit einigen von ihnen begibt sich die Dokumentation auf eine Zeitreise und zeigt wenig bekannte Seiten der DDR von ihrer Gründung bis zum Mauerfall.

Tolle Einblicke, wenn man das so bezeichnen mag.