Dose – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 17 Sep 2025 05:09:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Wie man eine Skulptur aus einer Cola-Dose macht https://www.wihel.de/wie-man-eine-skulptur-aus-einer-cola-dose-macht/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wie-man-eine-skulptur-aus-einer-cola-dose-macht https://www.wihel.de/wie-man-eine-skulptur-aus-einer-cola-dose-macht/#comments Thu, 18 Sep 2025 06:07:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=163758 ]]>

Sind Getränke-Dosen eigentlich noch ein Ding? War ja mal vor vielen Jahren ein richtiges Thema, gerade weil der Kram oft einfach dämlich auf der Straße rumlag. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass Dosen ein ganz wunderbares Beispiel dafür sind, dass Politik mit gut gemeinten Aktionen schnell auch einfach Quatsch aufs Parkett bringt.

Denn um dem Müll her zu werden, hat man ja das Dosenpfand eingeführt, mit dem gar nicht mal so dummen Gedanken, dass dann Menschen dazu animiert werden, den Kram zurück in den Laden zu bringen, statt einfach wegzuwerfen. Gibt ja immerhin Geld dafür. Gefühlt hat das auch weitestgehend geklappt – aber dann kam irgendwer auf die Idee, das auch auf Plastikflaschen zu erweitern. Soweit auch noch okay, gefühlt funktioniert das auch einigermaßen, aber ist jetzt auch nicht so, dass die Straßen deswegen blitzeblank sind.

Nur ... hat dann jemand vergessen, auch gleich das Pfand für Glasflaschen anzupassen, was final dazu führt, dass man Dosen und Plastikflaschen überall problemlos abgeben kann, aber sobald du eine Glasflasche hast, die du nicht dort abgibst, wo du sie gekauft hast, darfst du den Müll wieder mit nach Hause nehmen. Natürlich erst nach deinem Einkauf, weil man ja eher selten nur Pfandflaschen wegbringt. Was zumindest bei mir ultimativ dazu führt, dass ich die einfach wegschmeiße ...

Wer aber auch keinen Bock auf Struggle mit Dosen hat, kann die 25 Cent auch einfach in den Wind schießen oder besser gesagt, in hausgemachte Kunst investieren. Denn Noah Deledda zeigt uns nachfolgend, wie man aus so einer Dose ein Kunstobjekt machen kann – erfordert letztendlich nur ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl:

My name is Noah Deledda and this is the CUBE CAN Denting Tutorial. I've been denting cans as a form of art since 2004. Today, I'm going to teach you how to create one of my favorite designs.

Würde allerdings empfehlen, die Does vorher auszuspülen. Ansonsten hat man einfach nur eine ansehnliche Fliegenfalle.

Es ist ja so: Jeder braucht einen Dosenöffner. Denn irgendwann kommt der Moment, wo man vor einer Dose steht und dann blöd guckt, wenn man keinen Hand. Natürlich kann man sich dann zum Beispiel mit Hammer und Schraubendreher behelfen – aber das wird nur in den seltensten Fällen gut. Wie ein Neanderthaler auf den Boden schmeißen wäre auch eine Option, fällt aber aus vielerlei Gründen ebenfalls aus. Ohne Dosenöffner ist man aufgeschmissen.

Und tatsächlich musste ich neulich einen benutzen, denn Mia hat zu Weihnachten eine kleine Geschenkbox bekommen und darin enthalten waren auch drei Dosen mit Nassfutter. Natürlich haben die auch so fancy Griff-Dinger, mit denen man die einfach aufziehen kann, aber ... bei der ersten Dose ist Line das Ding ein bisschen explodiert, was in einer leichten Verteilung des Futters in der gesamten Küche resultierte (was Mia natürlich gut fand – Entertainment-Essen quasi). Und mein beherztes Ziehen an dem Ding führte nur dazu, dass das Teil einfach abgebrochen ist, die Dose aber kein bisschen geöffnet war. Keine Ahnung, wer die Scheiße konstruiert hat, aber ich hoffe, ihm rutscht beim Händewaschen der Ärmel ins Wasser.

Immerhin, ich konnte nach gefühlt 2 Jahren mal wieder unseren Dosenöffner nutzen. Tatsächlich muss ich sagen, dass das dann auch problemlos lief, aber irgendwie ist mir das Ding unsympatisch. Funktioniert halt nie, wenn man ihn einfach ansetzt und dreht, stattdessen muss man immer gucken, fest drücken und auf der Hut sein. Außerdem ist der Deckel dann zwar gelöst, aber halt auch scharfkantig und eigentlich seh ich mich jedes Mal schon in einem Blutbad endend. Da muss es einfach eine bessere Lösung geben.

Und tatsächlich hatten wir die Mal in einer Win-Compilation und sahen uns da schon teils verwunderten Kommentaren ausgesetzt. Denn wo herkömmliche Dosenöffner „nach unten“ schneiden, gibt es auch welche, die quasi waagerecht schneiden und so den Deckel deutlich leichter und sicherer lösen.

Laut besagter Kommentare und auch irgendeinem Twitter-Gespräch, dass ich gefunden hab, ist das gar nicht mal so innovativ und eigentlich schon seit Jahren existent, aber scheinbar einfach nicht weit genug verbreitet. Würde ich mir jedenfalls direkt kaufen, wenn denn tatsächlich Bedarf da wäre – aber so ein verdammter Doseöffner geht halt auch nur sehr selten kaputt ...

Und letztendlich stellt sich ja auch die Frage: Wie oft benutzt man das Ding wirklich?

Ich hatte es gerade erst im vorherigen Beitrag erwähnt, die Ausrede, dass man nicht kochen kann, ist genau das – eine Ausrede, mindestens dafür, dass man zu faul ist. Oder nicht lesen kann. Oder keine Arme hat. Oder keine Küche.

Ähnliches gilt übrigens auch fürs Handwerk, wobei man hier nicht ganz so fies sein muss beim Entlarven der Ausrede, denn meistens liegt es ja nur am mangelnden Wissen und/oder einer fehlenden (verständlichen) Anleitung. Oder auch am fehlenden Werkzeug, was bei mir alles zutrifft – ich hab ja nicht mal eine vernünftige Werkbank im Keller stehen – dafür aber ein Loch, aus dem bei zu viel Regen Wasser von unten in den Keller eindringt und das ist ja auch schon mal was, gerade weil so ein Loch eben nicht jeder hat. Line wollte halt schon immer einen eigenen Pool und das ist das Beste, was sie auf die Schnelle bekommen kann. Oder so.

Zurück zum eigentlichen Thema: Kein Talent für Handwerk ist also auch Quatsch, auf der anderen Seite ist es aber auch ein bisschen mehr faszinierend, wenn jemand irgendwas in aller Kürze sehr gut zusammenwerkelt, schnitzt oder einfach handwerkt. Zumindest finde ich das spannender als jemand, der zwei Stunden an einer Soße rumdoktert und eigentlich nur Gewürze in einen Topf schmeißt.

Hier also einfach ein Typ, der relativ schnell relativ unkompliziert eine kleine Dose aus einem Stück Holz bastelt. Sieht einfacher aus als es vermutlich ist, aber ... er hat halt auch das bessere Werkzeug dafür:

Nächstes Mal dann bestimmt auch wieder mit Schutzbrille.

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Katzenfisch vs. Cola-Dose https://www.wihel.de/katzenfisch-vs-cola-dose/?pk_campaign=feed&pk_kwd=katzenfisch-vs-cola-dose https://www.wihel.de/katzenfisch-vs-cola-dose/#comments Wed, 29 May 2019 14:19:02 +0000 https://www.wihel.de/?p=96044 ]]>

Ich sag es direkt zu Anfang, denn ich begebe mich nicht nur auf sehr glattes, sondern auch dünnes Eis: ich hab keine Ahnung von Fischen. Die meisten ess ich ganz gerne und hör mir auch an, wenn mein Friseur von seinem Teich erzählt – dann hört es aber mit meinem Wissen auch schon auf, was mindestens meinen Vater ein bisschen traurig macht, betreibt er doch leidenschaftlich Aquarien.

Insofern weiß ich auch nicht, ob man das Catfisch aus dem nachfolgenden Video wirklich mit Wels übersetzen kann, schließlich gibt es den Wels ja auch in unseren Gewässern. Und der hat genau wie das Exemplar im Video Zähne, die aber einigermaßen ungefährlich sind – zumindest ist mir nicht bekannt, dass die Viecher hier ernsthaften Schaden angerichtet hätten.

Ganz im Gegenteil das Vieh aus dem Video. Das ist nicht nur äußerst hässlich (aber auch immer noch einigermaßen fischig), sondern hat auch recht anschauliche Zähne im Maul. Und die können so zubeißen, wie man es wohl beim besten Willen nicht erwartet hätte:

Ein Grund mehr, einfach an Land zu bleiben. Im Wohnzimmer. Auf der Couch. Da beißt einen niemand – naja, außer Flöhe. Aber irgendwas ist ja immer.

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