MilleniumKid – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Thu, 07 Aug 2025 06:42:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 MilleniumKid – Schmetterling https://www.wihel.de/milleniumkid-schmetterling/?pk_campaign=feed&pk_kwd=milleniumkid-schmetterling https://www.wihel.de/milleniumkid-schmetterling/#comments Fri, 08 Aug 2025 06:08:06 +0000 https://www.wihel.de/?p=162531 ]]>

Schmetterlinge im Bauch – ein schönes Gefühl, oder? In klassischen romantischen Liebesgeschichten vielleicht. Doch bei MilleniumKid liegen die Dinge ein wenig anders. Zwar hat auch er Schmetterlinge im Bauch. Aber sie fühlen sich an wie Messerstiche. Endlich hat er sich getraut, ihr seine Gefühle zu gestehen, hat sich emotional geöffnet und verletzlich gemacht. Und nun das: Sie will den Schmetterling nicht sehen. Haut stattdessen auf ihn drauf, „da wird nie was draus!“ Im weiteren Vorboten seines Debütalbums DYSTOPIE schafft der hessische Singer-Songwriter und Produzent einmal mehr diese packend düstere, emotionale Atmosphäre, die schon seine bisherigen Hits wie Vielleicht Vielleicht und Unendlichkeit auszeichnete.

„Warum tut Liebe nur so weh?“ – es sind quälende Fragen, mit denen sich MilleniumKid in seinem neuen Song auseinandersetzen muss. Aber wie auch nicht. Wer schon einmal bis über beide Ohren in eine Person verliebt war, die berechtigte Hoffnung hatte, dass dieser Mensch auch so empfindet – und dann jäh enttäuscht wird, kann sofort nachvollziehen, warum MilleniumKid die Welt nicht mehr versteht. Für sie hatte er seinem Herzen Flügel gegeben, nun irrt es ziellos um die Welt, „weil du es einfach nicht festhältst / Durchfliegt für dich eine Odyssee“. Eben noch fühlte sich sein Herz so lebendig an wie lange nicht mehr, jetzt ist es wieder taub.

Den eigenen Schmerz herausschreien – die Songs von MilleniumKid haben etwas unglaublich Befreiendes. Die Stimmung ist oft düster, die Melancholie förmlich mit Händen zu greifen. Doch indem MilleniumKid seine Emotionen rauslässt, sie in gleißende Synthieflächen, treibende Produktionen und große Melodien kleidet, entfalten seine Songs eine befreiende Wirkung. Räume öffnen sich, und wo eben noch Schmerz war, kehrt so etwas wie Seelenfrieden ein. „Schmerz, Trauer und Sehnsucht sind drei Begriffe, die sich durch meine Lieder ziehen“, sagt MilleniumKid dazu. „Sehnsucht sollte man vielleicht etwas größer schreiben. Vielleicht ist sie sogar das Ergebnis oder die Voraussetzung für diesen Schmerz und die Traurigkeit, vielleicht ist es ein Pingpong-Spiel der Emotionen, die man in meiner Musik spürt.“

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MilleniumKid - Keine Luft https://www.wihel.de/milleniumkid-keine-luft/?pk_campaign=feed&pk_kwd=milleniumkid-keine-luft https://www.wihel.de/milleniumkid-keine-luft/#comments Fri, 28 Feb 2025 19:10:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=161059 ]]>

Immerhin eine Sache hat MilleniumKid noch mit seiner Ex gemein: „Wie du selbst, denke ich nur an dich“. Es ist das ebenso bittere wie verzweifelte Fazit am Ende einer Beziehung, die ihn so ausgesaugt hat, so viel Energie gezogen, dass er Keine Luft mehr bekam. Nachdem der Gießener Singer/Songwriter/Produzent zuletzt mit Fall für dich einen überraschenden Ausflug in unbeschwerte, fast sommerliche Gefühlswelten und Gefilde unternommen hatte, kehrt er mit seiner neuen Single wieder in die packende, düstere Synthwave-Atmosphäre seiner bisherigen Songs zurück.

Mit MilleniumKid tauschen möchte man gerade nicht. „Steh alleine hier, niemand sieht mich / Selbst im Spiegel seh ich nur dich / Reiß mein Herz aus meiner Brust, ja / Es ist so schwer, bekomm kaum noch Luft“ – es ist der Moment am Ende einer großen Liebe, in dem man plötzlich allein dasteht und sich fühlt wie der einsamste Mensch auf der Welt. In dem sich der Schmerz so intensiv anfühlt: man ist nicht sicher, ob man hier lebend wieder rauskommt. Man verzehrt sich nach diesem Menschen, will ihn unbedingt wiedersehen, auch wenn es alles nur noch schlimmer macht, „wenn ich dich seh, will ich untergehen“.

Getragen von gleißenden Synthieflächen, pulsierender Elektronik und einem satt kickenden Beat nimmt uns MilleniumKid in Keine Luft mit auf eine Reise in die unendlichen Tiefen der Melancholie. Wieder hat die Produktion diesen aufregend dunklen Unterton, der schon seine Singles wie Unendlichkeit, Vielleicht Vielleicht und Wie weit auszeichnete. "Schon gesagt, ich wiederhol mich“, hadert MilleniumKid an einer Stelle des Songs, dass er in seinem eigenen Selbstmitleid feststeckt und emotional nicht von der Stelle kommt. Ganz anders seine Produktionen: Sie sind noch lange nicht auserzählt und packen einen immer wieder aufs Neue.

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