Möhre – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 10 Aug 2020 15:00:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Line macht vietnamesischen Reisnudelsalat mit crispy Tofu https://www.wihel.de/line-macht-vietnamesischen-reisnudelsalat-mit-crispy-tofu/?pk_campaign=feed&pk_kwd=line-macht-vietnamesischen-reisnudelsalat-mit-crispy-tofu https://www.wihel.de/line-macht-vietnamesischen-reisnudelsalat-mit-crispy-tofu/#comments Mon, 10 Aug 2020 06:07:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=102518 ]]>

Der Sommer ist zurück in Hamburg. Und zwar so richtig. Mehrere Tage am Stück über 30°C, das ist schon eher selten in Hamburg. Wochenlang hab ich mir wärmeres Wetter und mehr Sonnenschein gewünscht, damit man den Sommer noch ein wenig genießen kann. Während es gefühlt überall anders in Deutschland schon seit Wochen schön ist, hat es in Hamburg einfach etwas länger gedauert. Umso mehr genießen wir das Wetter jetzt. Obwohl die Temperaturen für den Hund schon deutlich zu hoch sind, deswegen wird gemeinsam nur in Maßen Zeit draußen verbracht.

Nichtsdestotrotz freu ich mich sehr über das Wetter. Das Homeoffice hat unter anderem den Vorteil, dass dadurch, das der Fahrtweg wegfällt, man abends viel früher auf den Balkon umziehen kann oder sogar in den Morgenstunden von dort arbeiten, bis es zu warm wird. Ein Nachteil am Homeoffice ist allerdings, dass man sich jeden Tag selbst um sein Essen kümmern muss. Klar, auf der einen Seite schont man damit das Portemonnaie, aber auf der anderen Seite vermisse ich Burrito, Pho, Quesadillas, Bowls, Burger und Reisenudelsalat. Da bleibt mir nichts anderes übrig, an mich an die eine oder andere Sache auch mal selbst heranzutrauen. Neulich hab ich also vietnamesischen Reisnudelsalat gemacht und vom Ergebnis waren wir so begeistert, dass es den Salat ein paar Wochen später gleich noch einmal gab.

Vietnamesischer Reisnudelsalat mit crispy Tofu

Zutaten für 4 Personen:

Für das Dressing:
1 Knoblauchzehe
2 cm großes Stück Ingwer
Saft einer Limette
1 TL Sambal Oelek
2 EL Sesamöl
2 EL Sojasauce
Zucker

Für den Salat:
130g Reisnudeln (ungekocht)
2-3 Frühlingszwiebeln
2 Möhren
1/2 Gurke
1 Paprika
100 g Mungobohnensprossen
4-5 Stiele frische Minze (wahlweise auch Kroiander)
2-3 Stiele Basilikum (optional)
200 g Natur-Tofu
2 EL Teriyaki-Sauce mit Knoblauch (wahlweise geht auch Sojasauce)
3 EL Paniermehl

Optional:
Erdnüsse
Limettenspalten

Zubereitung:

  1. Zunächst das Dressing zubereiten. Dazu den Ingwer und den Knoblauch schälen und fein reiben. Den Limettensaft, Sambal Oelek, Sesamöl und Sojasauce dazugeben und sämig schlagen. Mit Zucker und ggf. noch mehr Sojasauce oder Öl abschmecken. Beiseite stellen und durchziehen lassen. Den Tofu in Würfel schneiden und wahlweise mit Sojasauce oder Teriyaki-Knoblauchsauce vermengen und ebenfalls kurz durchziehen lassen.
  2. Die Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten, anschließend abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Paprika, die Gurke und die Möhren in Stifte schneiden. Alternativ kann man Gurke und Möhren mit einem Spiralschneider längs in feine Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Den Tofu mit dem Paniermehl vermengen. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin knusprig braten, bis er goldbraun ist.
  3. Die Kräuter grob hacken. Alle Zutaten miteinander vermengen, das Dressing unter den Salat heben. Mit Erdnüssen, Limettenspalten und etwas Minze garniert servieren.

Guten Appetit!

Bei der Hitze ist ein Salat einfach am allerbesten. Und diese Variante macht durch die Reisnudeln auch wirklich satt. Die Minze und das viele Gemüse machen den Salat sehr erfrischend und einfach perfekt für das Wetter. Mit dem Gemüse kann man natürlich variieren wie man möchte, uns hat diese Kombination sehr gut geschmeckt. Ich muss zugeben, dass ich mich lange nicht an solche "ungewöhnlicheren" Gerichte herangetraut habe, aber es ist so denkbar einfach und schnell gemacht, dazu unglaublich lecker, sodass es Reisnudelsalat nun sicher öfter geben wird.

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Heute wird ausnahmsweise mal nicht süß, sondern herzhaft gebacken. Und die zweite Seltenheit ist, dass es nichts mit Pasta zu tun hat. Man mag es kaum glauben, aber ja, wir hier im Hause Wihel essen auch andere Dinge außer Kuchen und Nudeln.

Damit unsere Ernährung dennoch nicht zu einseitig wird, bin ich immer auf der Suche nach Rezepten, die zum Beispiel Reis, Kartoffeln oder ähnliches beinhalten. Pizza ist immer eine willkommene Alternative zu Nudeln und selbstgemacht schmeckt sie auch meist am besten. Wenn man dann statt haufenweise Käse lieber ein wenig mehr Gemüse als Belag wählt, kann das Ganze am Ende sogar (so ähnlich wie) gesund werden.

Dieses Rezept für Brokkoli-Blumenkohl-Ecken hat mich auch genau deswegen angesprochen: viel Gemüse, ein wenig Käse und es macht trotzdem den Eindruck, es könne sehr sättigend und vor allem lecker sein. Also direkt am nächsten Wochenende mal ausprobiert.

Brokkoli-Blumenkohl-Ecken

Zutaten:

Für den Teig:
300 g Mehl
125 g kalte Butter
2 Eigelb
Salz

Für den Belag:

300 g Brokkoli
1 kleiner Blumenkohl (ca. 500 g)
1 Möhre
100 g Blauschimmelkäse (z.B. Gorgonzola)
Salz

Für den Guss:

100 g Sahne
1 EL Mehl
2 Eier, Gr. M
1 Zwiebel
50 g Emmentaler
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer, Muskat

Außerdem:
Etwas Olivenöl
ca. 50 g kalte Butter zum Belegen

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl mit 1 TL Salz vermischen, die kalte Butter in Stücken und die Eigelbe dazugeben. Alles verkneten und eventuell etwas kaltes Wasser hinzugeben. Den Teig zwischen Frischhaltefolie zu einem Rechteck ausrollen und in der Folie aufgerollt für ungefähr 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
  2. In der Zwischenzeit den Brokkoli und den Blumenkohl waschen, putzen und in kleine Röschen zerteilen. Die Möhre waschen und schälen. Brokkoli, Blumenkohl und Möhre in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser für ca. 3 Minuten lang blanchieren. Alles mit Eiswasser abschrecken und die Möhre dann in Scheiben schneiden.
  3. Den Ofen auf 190°C Ober-Unterhitze vorheizen und ein Backblech einfetten. Das Teigrechteck auf das Backblech geben und den Teig mit einer Gabel einstechen. Im heißen Ofen für ca. 15 Minuten vorbacken.
  4. Für den Guss die Sahne, das Mehl und die Eier verrühren. Die Zwiebel schälen und kleinhacken, dann den Emmentaler Käse reiben, den Schnittlauch waschen und kleinschneiden. Die Hälfte des Schnittlauchs zusammen mit dem Käse und der Zwiebel unter den Guss rühren. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  5. Den vorgebackenen Teig aus dem Ofen nehmen, mit dem Gemüse belegen und den Blauschimmelkäse darüber bröckeln. Zum Schluss den Guss darübergießen und die Butter in Flöckchen darauf verteilen. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang fertig backen.
  6. Den fertigen "Kuchen" herausnehmen, etwas abkühlen lassen und in Rechtecke schneiden, welche anschließend diagonal halbiert werden, sodass Dreiecke entstehen. Mit dem übrigen Schnittlauch bestreuen.

Guten Appetit!

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Als ich die Ecken aus dem Ofen holte, stieg mir sofort ein so guter Geruch in die Nase, dass ich am liebsten mein Gesicht darin vergraben hätte, wäre es nicht so dampfend heiß gewesen. Geschmacklich sind die Brokkoli-Blumenkohl-Ecken genau so gut, wie sie riechen. Sehr saftig durch das ganze Gemüse, der Boden etwas knusprig und zwischendurch immer mal wieder der strenge, aber (meiner Meinung nach) sehr leckere Geschmack von Gorgonzola.

Ein Vorteil an den Ecken ist, dass man sie sehr gut vorbereiten kann und zum Beispiel für eine Party schon am Abend vorher zubereiten könnte, denn man kann sie warm sowie kalt essen. Mir persönlich haben sie zwar warm besser schmeckt, weil dann der Geschmack von Gorgonzola besser durchkam, aber Martin dagegen hat sie lieber kalt gegessen.

Insgesamt ein absolut leckeres Gericht, welches eine tolle Pizza-Alternative darstellt und sich dazu noch sehr gut als Snack für zwischendurch eignet. Genau so gut könnte man sich die Brokkoli-Blumenkohl-Ecken auch mit ins Büro nehmen oder eben für eine Party zubereiten.

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