Rezept – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 28 Aug 2019 06:45:19 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Rezeptideen aus der JVA Heidering – Was es im Gefängnis zu Essen gibt https://www.wihel.de/rezeptideen-aus-der-jva-heidering-was-es-im-gefaengnis-zu-essen-gibt/ https://www.wihel.de/rezeptideen-aus-der-jva-heidering-was-es-im-gefaengnis-zu-essen-gibt/#comments Thu, 29 Aug 2019 14:26:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=97571 Mittlerweile erzählt mir mein WordPress, dass ich irgendwas um die 9.900 Beiträge geschrieben hab – logisch, dass darunter auch der eine oder andere Beitrag ist, den ich besonders mag (klingt ein bisschen eingebildet oder?). Einer davon war die Fotoserie mit dem letzten Mahl von zum Tode verurteilten Straftätern.

In etwa in die gleiche Richtung geht die Fotoserie des Twitter-Accounts Gefängniscuisine, der regelmäßig Bilder vom Essen aus der JVA Heidering postet. Ob da tatsächlich ein Insasse mit einem reingeschmuggelten Handy am eigenen Internetfame arbeitet oder doch einer der Gefängnismitarbeiter in immerhin etwas legalerer Form dahinter steckt, kann ich mit meiner Minirecherche nicht final beantworten – aber appetitlich ist definitiv anders.

Auf der anderen Seite: Ist halt Gefängnis und kein Hotelaufenthalt.

Zudem scheint es auch so, dass das nur einen Bruchteil der Bandbreite des Gefängnis-Essens zeigt, was irgendwie auch schon beinahe logisch war:

Wie so oft muss auch hier jeder selbst für sich entscheiden, was er davon final hält – aber sollte da tatsächlich ein Insasse hinter dem Account stecken, find ich das ja fast schon wieder großartig.

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Line macht Zwiebelkuchen mit Bärlauch und Schinken https://www.wihel.de/line-macht-zwiebelkuchen-mit-baerlauch-und-schinken/ https://www.wihel.de/line-macht-zwiebelkuchen-mit-baerlauch-und-schinken/#comments Mon, 15 Apr 2019 06:03:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=95459 Line macht Zwiebelkuchen mit Bärlauch und Schinken | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Ostern rückt mit großen Schritten näher und obwohl meine Familie es nicht aus religiösen Gründen feiert, veranstalten meine Eltern jedes Jahr einen Brunch für die Familie. Ich liebe diese Tradition und möchte sie nicht mehr missen, denn wer mich kennt, der weiß, Frühstück ist für mich die beste Mahlzeit des Tages. Natürlich nicht jeden Tag, denn in den meisten Fällen gibt es nur Müsli oder wenn es ganz schnell gehen muss sogar nur einen Apfel.

Habe ich aber mehr Zeit, um das Frühstück richtig vorzubereiten und dann auch zu zelebrieren, mache ich das unheimlich gern. Deswegen werden meine Freunde ganz oft zum Brunch eingeladen und nicht wie bei vielen anderen zum Abendessen. Ich denke, wenn man mit einem ausgiebigen und abwechslungsreichen Frühstück in den Tag startet, sich die Zeit zum essen nimmt und ein paar schöne Stunden damit verbringt, kann es nur ein guter Tag werden. Aus diesem Grund gehe ich selbst auch sehr gerne frühstücken. Diese Woche soll es um einen Zwiebelkuchen mit Bärlauch gehen, den man hervorragend vorbereiten und beim Brunch servieren kann.

Zwiebelkuchen mit Bärlauch und Schinken

Zutaten:

Für den Teig:
140 g Mehl
70 g Butter
1 Ei
1 Knoblauchzehe
Salz

Für die Füllung:
100 g frischer Bärlauch
5 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
50 g Schinkenwürfel
150 g Crème fraîche
4 Eier
100 g geriebenen Parmesan
1 EL brauner Zucker
2 EL Butter
Salz, Pfeffer

Sonstiges:
4 kleine Tarteformen
(oder 1 große)

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Knoblauchzehe schälen und in durch eine Knoblauchpresse pressen. Mehl, Butter, Knoblauch und etwas Salz vermengen. Dann das Ei unterkneten, bis ein homogener Teig entsteht. In Frischhaltefolie eingewickelt im Kühlschrank lagern.
  2. Für die Füllung die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Ein paar zur Seite legen. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Bärlauch waschen, trocken schütteln und ebenfalls hacken. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und schmelzen lassen. Dann die roten Zwiebeln hinzugeben und glasig dünsten. Anschließend den Bärlauch, den Knoblauch, etwas Salz und Pfeffer hinzugeben und alle auf mittlerer Stufe andünsten. Dann die Schinkenwürfel hinzugeben und kurz mit anbraten.
  3. Die Eier verquirlen. Die Crème fraîche unterrühren und leicht pfeffern. Den geriebenen Parmesan (bis auf etwas zum Bestreuen) hinzugeben und alles gut miteinander vermengen. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in vier Teile teilen. Die Tarteformen einfetten. Den Teig einzeln ausrollen und jeweils in eine Tarteform legen, dabei leicht andrücken. Zuerst die Bärlauch-Zwiebel-Mischung auf die Tarteformen verteilen. Anschließend mit der Ei-Masse übergießen. Einige der übrig gebliebenen Zwiebelringe auf die Küchlein legen und mit etwas Parmesan bestreuen. 1 EL Butter schmelzen und die Zwiebeln damit leicht bestreichen. Im heißen Ofen ca. 15-20 Minuten lang backen.

Guten Appetit!

Line macht Zwiebelkuchen mit Bärlauch und Schinken | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line macht Zwiebelkuchen mit Bärlauch und Schinken | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Im letzten Jahr gab es an Ostern Bärlauch Quiche und in einer Woche eben diese kleinen Zwiebelkuchen mit extra viel Knoblauch. Das ist vielleicht nur eine günstige Gelegenheit, wenn auch jeder der Anwesenden ein Stück isst. Aber glaubt mir, den Küchlein zu widerstehen ist nicht so einfach. Sie lassen sich übrigens hervorragend am Tag vorher zubereiten und am Morgen nur noch schnell im Backofen aufwärmen. So spart man sich Stress und hat trotzdem ein Highlight am Frühstückstisch. Das Rezept habe ich übrigens mal wieder auf knusperstübchen.net gefunden.

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Line backt Snickerdoodle-Halbmonde mit Orangen-Cashew-Creme und klassische Zimtkekse https://www.wihel.de/line-backt-snickerdoodle-halbmonde-mit-orangen-cashew-creme-und-klassische-zimtkekse/ https://www.wihel.de/line-backt-snickerdoodle-halbmonde-mit-orangen-cashew-creme-und-klassische-zimtkekse/#comments Mon, 12 Dec 2016 07:07:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=75649 Line backt Snickerdoodle-Halbmonde mit Orangen-Cashew-Creme und klassische Zimtkekse | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Weiter geht’s mit der Plätzchen-Orgie. Heute gibt es sogar gleich zwei Rezepte. Zum einen klassische Zimt-Plätzchen, die super lecker und vor allem ganz einfach zu backen sind. Und zum anderen etwas aufwändigere Snickerdoodle-Halbmonde mit Orangen-Cashew-Creme, die zwar genau so lecker, aber nicht so schnell zubereitet sind. Lohnen tut sich der Aufwand aber auf jeden Fall.

Kommen wir zunächst mal zu den klassischen Zimt-Plätzchen. Meine Mutter hat diese Plätzchen vor einigen Jahren mal zu Weihnachten gebacken und sie haben die ganz normalen Butter-Plätzchen aus Mürbeteig, die es jedes Jahr wieder gibt, um Längen geschlagen. Meine Schwester und ich haben jeder eine kleine Dose voll mit diesen Zimt-Keksen bekommen. Mit sowas kann man mich ja wirklich sehr glücklich machen. Selbstgemachte Leckereien sind eigentlich eines der besten Geschenke überhaupt.

Kurz mal ein anderes Thema: Wer von euch isst eigentlich diese ganz normalen Mürbeteig-Plätzchen gerne? Ich persönlich finde, das Backen bringt ziemlich viel Spaß, weil man sie danach so wunderbar verzieren kann. Außerdem nascht man beim Backen jede Menge leckeren Teig. Nach dem Backen schmecken dann die ersten zwei Plätzchen noch ziemlich gut und danach wird es langweilig. Diese Kekse bleiben meist über Weihnachten liegen und ab und zu isst man aus der Not gedrungen mal einen oder zwei. Dabei schmecken sie ja gut. Das Problem ist einfach, dass es so viele andere, ausgefallenere Leckereien an Weihnachten gibt. So verschmäht man eben die Klassiker und hält sich eher an die etwas ausgefalleneren Süßigkeiten.

Zurück zu den Zimt-Plätzchen. Die sind zwar auch klassisch und einfach, aber trotzdem etwas Besonderes. Der Teig wird dünn ausgerollt und ist dadurch ganz knusprig und obendrauf kommt eine Zimt-Zucker-Mischung, die für extra Crunch sorgt. Wer Zimt mag, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein großer Fan dieser Plätzchen.

Klassische Zimtkekse

Zutaten:

225 g + etwas Mehl
100 g + 60 g Zucker
1 Ei (Größe M)
3 TL Zimt
150 g kalte Butter
Salz

Zubereitung:

  1. Das Ei trennen und das Eiweiß im Kühlschrank kaltstellen. Die 225 g Mehl, 100 g Zucker, 1 Prise Salz und 2 TL Zimt (oder mehr, wer mag) in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in Stückchen zusammen mit dem Eigelb und ggf. einen EL kaltes Wasser dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen dann in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde kaltstellen.
  2. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen (insgesamt habe ich drei gebraucht, also wer drei hat, kann gleich alle preparieren). 60 g zucker mit 1 TL Zimt vermischen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2 mm dünn ausrollen.
  3. Mit einer Ausstechform die Plätzchen ausstechen, auf ein Backblech legen und mit Eiweiß einstreichen. Dann mit Zimt-Zucker bestreuen und im heißen Ofen nacheinander 8-10 Minuten lang backen.
  4. Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und für 5 Minuten abkühlen lassen. Dann samt Backpapier vom Backblech ziehen und komplett auskühlen lassen.

Guten Appetit!

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Nun zu dem zweiten, etwas aufwändigeren Rezept: Den Snickerdoodle-Halbmonden mit Orangen-Cashew-Creme. Vor kurzem hatte ich hier auf wihel.de ein Rezept für Pumpkin-Snickerdoodles gepostet. Da bin ich zum ersten Mal mit den berühmt berüchtigten Snickerdoodles in Berührung gekommen. Viele verbinden den Namen mit dem Schoko-Erdnuss-Riegel, allerdings haben die Kekse damit nichts zu tun. Man ist sich nicht so ganz einig, woher der Name „Snickerdoodle“ stammt, aber bei den Keksen ist damit ganz einfach nur die Zimt-Zucker-Hülle drumherum gemeint.

Snickerdoodle-Halbmonde mit Orangen-Cashew-Creme

Zutaten:

300 g + etwas Mehl
200 g brauner Zucker
200 g Cashewkerne
1 Pck. Vanillezucker
175 g Butter oder Margarine
1 Bio-Orange
1 TL Zimt
1 Eiweiß

Zubereitung:

  1. Für die Kekse die 300 g Mehl mit 100 g braunem Zucker, Vanillezucker, Margarine und 2 EL kaltem Wasser zu einem glatten Teig kneten. Dann zu einem flachen Quadrat formen und in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen.
  2. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen. Die Halbmonde und gerne auch andere Formen ausstechen (Achtung, es sollte immer eine gerade Zahl an Formen sein). 100 g braunen Zucker mit dem Zimt vermengen. Das Eiweiß auf die Kekse streichen und mit Zimt-Zucker bestreuen. Die Kekse auf den Blechen nacheinander im heißen Ofen ca. 8 Minuten lang backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.
  3. Die Orange heiß waschen und die Schale fein abreiben. Anschließend auspressen und 125 ml von dem Orangensaft zusammen mit der Schale und den Cashewkernen mithilfe eines Pürierstabes zu einem feinen Nussmus pürieren. Jeweils zwei Kekse heraussuchen, die gut aufeinander passen. Eine Hälfte mit dem Nussmus bestreichen und die andere Hälfte darauf setzen. Die Kekse im Kühlschrank aufbewahren.

Guten Appetit!

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Bei diesem Rezept handelt es sich also um zwei einfache Mürbeteig-Plätzchen in einer Zimt-Zucker-Hülle und dazwischen befindet sich eine Orangen-Cashew-Creme. Dazu werden einfach Cashew-Nüsse mit ein wenig Orangensaft und Orangenschale püriert, bis eine glatte Creme entsteht. Bei diesem Rezept ist es ein bisschen mühsam, zwei passende Plätzchen zu finden, da sie sich beim Ausstechen und aufs Blech setzen schon leicht verformen. Außerdem gehen sie beim Backen auch noch ein wenig auf. Einfach hergestellt sind sie aber trotzdem. Nur eben nicht ganz so fix wie die Zimt-Plätzchen.

Geschmeckt haben beide Plätzchen ziemlich gut. Bei den meisten waren die Snickerdoodle-Halbmonde der klare Sieger, für mich persönlich aber doch eher die Zimt-Kekse. Auf jeden Fall sind bei Rezepte es wert, mal nachgebacken zu werden. Und die Zimt-Plätzchen gab es ganz bestimmt nicht zum letzten Mal im Hause wihel.de. Beide Rezepte stammen übrigens mal wieder aus der Lecker.

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Line backt Spekulatius-Mandel-Cupcakes mit Vanille-Haube https://www.wihel.de/line-backt-spekulatius-mandel-cupcakes-mit-vanille-haube/ https://www.wihel.de/line-backt-spekulatius-mandel-cupcakes-mit-vanille-haube/#comments Mon, 28 Nov 2016 11:17:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=75313 Line backt Spekulatius-Mandel-Cupcakes mit Vanille-Haube | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Ich stehe mittlerweile beinahe jedes Wochenende in der Küche und backe und koche fleißig lauter weihnachtliche Dinge. Meistens läuft auf Spotify meine geliebte Christmas-Hits Playlist und ich trage kuschelige Strickpullis und Weihnachtssocken. Das ist eines meiner liebsten Wochenend-Szenarien. Am besten backt man dann auch noch mit Freunden zusammen, das macht noch mehr Spaß.

Neben jeder Menge Kekse habe ich mich am letzten Wochenende mal wieder an Cupcakes getraut. Eigentlich bin ich gar kein so großer Cupcake-Fan, aber ab und zu ess ich sie ganz gern. Und richtig gern mag ich sie, wenn sie nicht allzu süß sind. Denn das passiert bei Cupcakes aus Erfahrung relativ schnell.

Kurzer Hamburg-Tipp: Bei HappyKappy Cupcakes in Eimsbüttel gibt es eine tolle Auswahl an wirklich köstlichen Cupcakes. Aber mehr als einen kann ich auch dort nicht essen, weil sie trotz der Größe, die anderes vermuten lässt, sehr sättigend sind.

Zurück zum heutigen Rezept. Spekulatius-Cupcakes hab ich bislang noch nie irgendwo gesehen oder gegessen und fand es deshalb ganz spannend, sie mal auszuprobieren. Ich steh ja ziemlich auf alles Mögliche mit Spekulatius, außer ganz normale Spekulatius eben. Aber in Kuchen, Keksen (in Kombi mit anderen Zutaten) oder als Creme könnte ich mir kaum etwas Besseres als Spekulatius vorstellen. Vielleicht mache ich dieses Jahr auch noch Spekulatius-Aufstrich selbst, wenn ich es zeitlich schaffe. Nun aber erst einmal zum Rezept, das übrigens aus einer sehr alten Ausgabe der Lecker stammt:

Spekulatius-Mandel-Cupcakes mit Vanille-Haube

Zutaten für 12 Cupcakes:

Für den Teig:
175 g weiche Butter
150 g Zucker
100 g Mandelblättchen
150 g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Spekulatiusgewürz
1 Bio-Orange
3 Eier (Größe M)
1 EL Crème fraîche
Salz

Für das Frosting:
200 g weiche Butter
150 g Puderzucker
75 g Vanillejoghurt
Mark von 1/2 Vanilleschote

Ansonsten:
Spritzbeutel mit (Loch)Tülle
12 Muffinförmchen (optional)

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech einfetten oder Förmchen in die Mulden setzen. Die Orange heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Den Saft auspressen und entweder trinken oder auch einfrieren, bis man ihn in einem nächsten Rezept mal benötigt.
  2. Für den Teig die Butter zusammen mit dem Zucker, dem Salz und der Orangenschale mit dem Schneebesen eines Rührgerätes schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren und danach das Crème fraîche ebenfalls zum Teig geben. Die Mandelblättchen mit dem Mehl, dem Backpulver und dem Spekulatiusgewürz vermengen und kurz unter die Butter-Zucker-Masse heben, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und im heißen Ofen ca. 25 Minuten lang backen.
  3. Für das Frosting die Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillemark mit dem Schneebesen einer Rührgerätes ca. 5 Minuten lang schaumig aufschlagen. Dann den Joghurt esslöffelweise unterrühren.
  4. Die Cupcakes aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann die Papierförmchen abziehen und die Oberfläche begradigen. Umdrehen und auf die Schnittfläche stellen. Dann die Teigreste zerbröseln mit 2-3 EL Frosting verkneten. In Kegelform auf die Cupcakes setzen.
  5. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und damit mit gewünschter Tülle die Cupcakes verzieren. Anschließend für mindestens 30 Minuten kaltstellen. Wer mag, kann sie dann noch mit etwas Zimt bestäuben oder mit Spekulatius-Krümeln verzieren.

Guten Appetit!

Line backt Spekulatius-Mandel-Cupcakes mit Vanille-Haube | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Ich muss ehrlicherweise sagen, dass mir persönlich das Frosting zu süß war und ich beim nächsten Mal eine andere Zusammensetzung wählen würde. Vielleicht sogar lieber ein typisches Frosting mit Frischkäse verwenden, weil ich das geschmacklich noch lieber mag. Außerdem ist bei der Zubereitung des ersten Frosting-Versuchs (ja, es gab insgesamt zwei), die Vanille-Joghurt-Creme stark geronnen, sodass ich sie nicht nutzen konnte. Beim zweiten Versuch gelang das schon viel besser, allerdings auch nicht perfekt. Ich vermute, es lag eventuell daran, dass ich keinen Vanillejoghurt, sondern griechischen verwendet habe. Denn vom Wärmegrad waren alle Zutaten des Frostings ungefähr gleich warm.

Geschmeckt haben sie trotzdem ziemlich gut. Gerade die Mandeblättchen im Teig sorgten für ein bisschen Crunch, was sehr lecker war. Spekulatius hat man sehr gut herausgeschmeckt, ich habe allerdings auch etwas mehr Gewürz genommen, als im Rezepte angegeben war. Der Teig an sich war total luftig und passte somit gut zu dem doch etwas mächtigen Vanille-Frosting.

Insgesamt eine schöne Alternative zu den typischen Weihnachtskeksen, wenn man beim Adventskaffee mal etwas Anderes anbieten möchte. Vor allem sind die Cupcakes nicht nur verhältnismäßig schnell, sondern auch sehr einfach zubereitet. Ich würde behaupten, dass das (beinahe) jeder hinbekommt, der sich halbwegs in der Küche zurechtfindet. Und mit der richtigen Tülle zaubert man eine tolle Vanille-Haube auf die Cupcakes und schindet so ordentlich Eindruck. Große Empfehlung von mir also, wenn man das Frosting nicht ganz so süß macht. Naschkatzen sollten sich aber lieber an die vorgegebenen Mengen halten, wenn ihr auf so richtig süße Frostings steht.

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Line backt Kürbis-Apfelkuchen mit Zimt-Crunch https://www.wihel.de/line-backt-kuerbis-apfelkuchen-mit-zimt-crunch/ https://www.wihel.de/line-backt-kuerbis-apfelkuchen-mit-zimt-crunch/#comments Mon, 14 Nov 2016 07:20:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=74941 Line backt Kürbis-Apfelkuchen mit Zimt-Crunch | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Wie bereits angekündigt, gibt es in diesem Herbst – nun nahezu Winter – noch zwei Kürbisrezepte. Dieses ist also das vorletzte für dieses Jahr. Ein bisschen traurig ist es ja schon, aber ich freu mich auch schon umso mehr auf die ganzen weihnachtlichen Rezepte. Ich hab mal wieder mehr geplant, als ich zeitlich überhaupt schaffen kann.

In der Weihnachtszeit macht backen einfach am meisten Spaß. Und es gibt so viele tolle Rezepte, die ich in diesem Jahr ausprobieren würde. Nun aber erst einmal zurück zum heutigen Rezept. Denn das ist auch gar nicht so unweihnachtlich. In den Kuchen kommen nämlich viele weihnachtliche Gewürze wie Nelken und Zimt. Dazu Apfel und Kürbis, meine Lieblingskombination in diesem Herbst.

Einige wenige frische, selbstgepflückte Äpfel sind noch übrig und damit wir sie überhaupt alle aufbrauchen können, bietet es sich an, sie in Rezepten zu verwenden. Außerdem bilde ich mir ein – vermutlich stimmt es sogar -, dass die selbstgepflückten Äpfel einfach ein bisschen besser schmecken als die aus dem Supermarkt. Obwohl die Äpfel aus unserem Edeka des Vertrauens auch alle aus dem alten Land kommen.

Ich wollte also einen Kuchen backen, der Äpfel beinhaltet und da ein einfacher Apfel-Rührkuchen zu langweilig ist, musste ein wenig Abwechslung und Kreativität her. Wie schon erwähnt ist in diesem Herbst die Kombination aus Apfel und Kürbis meine liebste, deswegen bastelte ich aus einem Hokkaido, den Äpfeln und dem selbstgemachten Pumpkin Spice einen herbstlichen Kuchen ganz nach meinem Geschmack.

Kürbis-Apfelkuchen mit Zimt-Crunch

Zutaten:

Für den Teig:
180 g Mehl
2 TL Zimt
2 TL Pumpkin Spice
1,5 TL Backpulver
330 g brauner Zucker
200 g Kürbispüree
2 Eier
120 ml Sonnenblumenöl
60 ml Wasser
2 Äpfel
Salz

Für die Streusel:
1,5 EL Mehl
5 EL braunen Zucker
1 EL Zimt
1,5 EL Butter

Zubereitung:

  1. Die Zutaten reichen für eine normal-große und eine kleine Kastenform. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Kastenformen einfetten und mit Mehl ausstäuben. Wer mag, kann auch noch etwas braunen Zucker in die Formen streuen. Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zimt, dem Pumpkin Spice und dem Salz in einer großen Schüssel vermengen. Den braunen Zucker mit der Butter mit dem Schneebesen eines Rührgerätes cremig aufschlagen. Das Kürbispüree, die Eier, das Wasser und das Sonnenblumenöl hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Dann die Mehl-Mischung unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Apfel-Stücke unter den Teig heben.
  3. Den Teig gleichmässig auf die beiden Kastenformen verteilen. Für die Streusel Das Mehl, den Zucker, den Zimt und die Butter mit den Händen verkneten. Über den Teig in den Kastenformen krümeln. Den Kuchen im heißen Ofen für ca. 60 Minuten backen. Am besten am Ende der Garzeit einfach die Stäbchenprobe machen, um zu sehen, ob der Kuchen schon komplett durchgebacken ist.

Guten Appetit!

Line backt Kürbis-Apfelkuchen mit Zimt-Crunch | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Kürbis-Apfelkuchen mit Zimt-Crunch | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Dieser Kürbis-Apfelkuchen ist luftig locker mit saftigen Apfelstücken und einer knackigen Kruste aus Zimt-Zucker-Streuseln. Pumpkin Spice verleiht ihm die nötige Würze. Ein toller, herbstlicher Kuchen, der ganz einfach nach gebacken werden kann. Bei Kollegen und auch hier zuhause kam er sehr gut an. Definitiv einer dieser Kuchen, der spektakulärer schmeckt, als er klingt.

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Line kocht Kürbisgnocchi in Salbeibutter mit würzigen Kürbiswürfeln https://www.wihel.de/line-kocht-kuerbisgnocchi-in-salbeibutter-mit-wuerzigen-kuerbiswuerfeln/ https://www.wihel.de/line-kocht-kuerbisgnocchi-in-salbeibutter-mit-wuerzigen-kuerbiswuerfeln/#comments Mon, 07 Nov 2016 07:27:56 +0000 https://www.wihel.de/?p=74681 Line kocht Kürbisgnocchi in Salbeibutter mit würzigen Kürbiswürfeln | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Und weiter gehts mit den herbstlichen Kürbisrezepten. Ich hoffe, ihr habt noch nicht die Nase voll, denn ein paar wenige habe ich noch in der Hinterhand. Es schmeckt aber auch einfach so gut! Vor einiger Zeit habe ich mit einer Freundin zum ersten Mal Gnocchi in Salbeibutter gemacht. Salbei hatte ich bis zu dem Zeitpunkt tatsächlich noch nie gegessen, Gnocchi vielleicht ein oder zwei Mal (und zwar gekaufte, keine selbstgemachten).

Gnocchi wollte ich schon ziemlich lange mal selbst machen, hab mich aber nie so richtig herangetraut. Dabei ist es wirklich ziemlich einfach und geht vor allem auch relativ schnell. Der erste Versuch ging dann allerdings ein bisschen in die Hose. Kann ja keiner ahnen, dass die Dinger im kochenden Wasser noch größer werden. Und so hatte ich am Ende (zwar leckere) Monstergnocchi, auf denen man auch die Gabel-“Verzierung” nicht mehr gesehen hat. Für Blogfotos also denkbar ungeeignet. Geschmeckt hat es trotzdem sehr gut.

Deswegen hab ich es ein paar Wochen später noch einmal versucht. Dieses Mal wollte ich aber eine außergewöhnliche Variante machen und da ich sowieso gerade auf dem Kürbis-Trip bin, boten sich Kürbisgnocchi natürlich an. Aber einfach nur Kürbisgnocchi in Salbeibutter wollte ich dann auch nicht machen. Also habe ich einen Teil des Hokkaido in feine Würfel geschnitten und mit vielen Gewürzen scharf angebraten. Das ergab sich als genau der richtige Clou, um das Gericht noch spannender und leckerer zu machen.

Kürbisgnocchi in Salbeibutter mit würzigen Kürbiswürfeln

Zutaten:

300 g mehlig kochende Kartoffeln
500 g Kürbis (z.B. ich habe Hokkaido verwendet)
60 g Parmesankäse im Stück
200 g Speisestärke oder Kartoffelmehl
5 Stiele Salbei
4 EL Butter
Olivenöl
Muskat, Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Den Kürbis vierteln, entkernen und drei Viertel ebenfalls in grobe Stücke schneiden. Das letzte Viertel in kleine Würfel schneiden. Die groben Kartoffel- und Kürbisstücke in kochendem Wasser ca. 25-30 Minuten weich kochen.
  2. Den Salbei waschen, trocken schütteln und in feine Streifen schneiden. Den Parmesan fein reiben. Das überschüssige Wasser abgießen, nachdem Kürbis und Kartoffeln weich gekocht sind und diese fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und abschmecken. Dann Stärke und Parmesan – bis auf ein wenig Parmesan zum Garnieren – dazugeben und gut verkneten.
  3. Den Teig in kleinen Portionen auf einer mit Stärke bestäubten Arbeitsplatte zu 2 cm dicken Rollen formen. Sollte der Teig noch zu klebrig sein, einfach nach und nach noch mehr Stärke hinzugeben. Keine Angst, der Teig kann dann etwas mehlig schmecken, das gibt sich aber beim Kochen wieder. Der Teig sollte sehr weich, aber nicht zu klebrig sein. Die Rollen dann in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Am besten probiert ihr einmal aus, wie groß die Gnocchi im kochenden Wasser noch werden, dann habt ihr ein Gefühl dafür, wie groß die “rohen” Gnocchi werden dürfen. Die Gnocchi vor dem Kochen mit einer Gabel (mit Stäke gestäubt) eindrücken.
  4. Einen großen Topf Salzasser aufkochen und die Gnocchi darin portionsweise ca. 3-4 Minuten blanchieren, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Herausnehmen und abtropfen lassen.
  5. In einer kleinen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Kürbiswürfel darin scharf anbraten. Dann mit Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer gut abschmecken. In einer großen Pfanne die Butter schmelzen und den Salbei dazugeben. Anschließend auch die Gnocchi und die Krübiswürfel dazugeben und alles miteinander vermengen. Noch einmal erwärmen und dann ab auf den Teller. Mit dem restlichen geriebenen Parmesan garnieren.

Guten Appetit!

Line kocht Kürbisgnocchi in Salbeibutter mit würzigen Kürbiswürfeln | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Kürbisgnocchi in Salbeibutter mit würzigen Kürbiswürfeln | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Bei der Herstellung des Gnocchi-Teigs war ich beim ersten Mal ziemlich skeptisch, weil er unheimlich mehlig geschmeckt hat und ich dachte, dass sie unmöglich gelingen können. Aber sobald man sie dann im heißen Wasser kurz blanchiert hat, schmeckt man von der mehligen Konsistenz einfach gar nichts mehr. Dann sind sie richtig saftig und einfach lecker. Also keine Sorge, falls euer Teig auch nicht gut schmeckt. Macht vielleicht einfach eine Probe-Gnocchi und guckt, ob sie nach dem kurzen Kochen immer noch mehlig schmeckt. Meistens dürfte das nämlich nicht der Fall sein.

Mein Teig hat übrigens beim ersten Mal auch nur so mehlig geschmeckt, weil ich immer mehr Stärke hinzufügen musste, da der Teig sehr klebrig war. Und so kann man ihn natürlich schlecht ausrollen und in kleine Stücke schneiden, geschweige denn mit einer Gabel platt drücken. Zum Glück ist es am Ende ja aber gut gegangen und man hat davon nichts mehr geschmeckt. Ihr müsst euch also nicht zwingend an dieses Rezept halten, guckt einfach mal, wie euer Teig von der Konsistenz her ist und fügt dann Mehl hinzu oder eben nicht.

Wer keinen Kürbis mag, könnte natürlich auch Süßkartoffel-Gnocchi ausprobieren und statt der Kürbiswürfel einfach Paprika, Karotten, Aubergine oder ein anderes Gemüse seiner Wahl anbraten.

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Halloween Special – Line backt mürben Mumienkuchen https://www.wihel.de/halloween-special-line-backt-muerben-mumienkuchen/ https://www.wihel.de/halloween-special-line-backt-muerben-mumienkuchen/#comments Mon, 31 Oct 2016 07:18:33 +0000 https://www.wihel.de/?p=74493 Halloween Special - Line backt mürben Mumienkuchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Martin hatte zwar schon mit diesem Artikel vorschnell angekündigt “Mehr Halloween ist nicht”, das stimmt aber gar nicht. Vermutlich wusste er aber zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, dass ich ein kleines Halloween Special geplant hatte. Wie schon in der Wochenzusammenfassung erwähnt, hatten wir in der letzten Woche eine kleine Halloween-Feier im Büro. Für unser (sensationelles!) Halloween-Buffet habe ich einen Kuchen gebacken.

Allerdings nicht irgendeinen Kuchen, sondern einen Mürbeteigkuchen im Mumienstil. Die Inspiration dafür habe ich in der aktuellen Lecker gefunden. Die Füllung habe ich allerdings etwas abgewandelt, weil ich am Dienstagabend ehrlich gesagt nicht die Muße hatte, Kürbis in feine Scheiben zu raspeln. Deswegen habe ich auf den im Ursprungs-Rezept verwendeten Hokkaido verzichtet und stattdessen einen reinen Apfelkuchen daraus gemacht.

Geschmacklich ist der Kuchen nichts besonders außergewöhnliches, geschmacklich aber einfach ein leckerer Klassiker, den jeder mag. Apfelkuchen passt hervorragend in diese Jahreszeit und die Kombination aus Apfel und Zimt ist allseits bekannt und auch sehr beliebt. Ich kann Zimt generell zu jeder Jahreszeit in beinahe jedem Gericht essen. Neulich hatten wir hier ein Rezept mit Ofenkürbis und Zimthack: Der Beweis, dass sich Zimt auch sehr gut für die Zubereitung herzhafter Speisen macht.

Hier aber erstmal das Halloween-Rezept:

Mürber Mumienkuchen

Zutaten:

350 g + 1 EL Mehl
175 g + 7 EL brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
175 kalte Butter in Stücken
1 Ei (Gr. M)
5-6 Äpfel (z.B.: Elstar)
3 EL Aprikosenkonfitüre
weißen Fondant
Schokotropfen
eine Prise Salz
Zimt

Zubereitung:

  1. Für den Mürbeteig die 350 g Mehl, 175 g Zucker, den Vanillezucker und eine Prise Salz in einer Schüssel vermischen. Dann die kalte Butter in Stücken, das Ei und 3-4 EL kaltes Wasser hinzugeben. Schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Eine Tarte- oder Springform einfetten und mit Mehl ausstäuben. Ca. 2/3 Drittel des Teiges zu einem Kreis von ungefähr 30 cm Durchmesser ausrollen. in die Form legen und den Rand gut andrücken. Für mindestens 45 Minuten lang im Kühlschrank kalt stellen. Den Rest des Teiges in Klarsichtfolie einwickeln und ebenfalls kalt stellen.
  2. Die Äpfel waschen, abtrocknen, schälen, vierteln und entkernen. Dann in feine Scheiben schneiden. 4 EL braunen Zucker mit ca. 1 TL Zimt vermischen. Zu den Äpfeln geben und einige Minuten ziehen lassen.
  3. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Kuchenform aus dem Kühlschrank holen und den Boden gleichmässig mit 1 EL Mehl und 1 EL Zucker bestreuen. Das verhindert, dass der Boden durch die Feuchtigkeit der Äpfel matschig wird. Die Äpfel auf dem Teig verteilen und anschließend die 3 EL Konfitüre möglichst gleichmässig darauf verteilen.
  4. Den übrigen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmässig ausrollen (ca. 25 cm. Durchmesser) und in etwa 1cm breite Streifen schneiden. Diese dann kreuz und quer über den Apfelkuchen legen. Dabei im oberen Bereich eine kleine Lücke für die Augen lassen. Den Kuchen mit 2 EL braunem Zucker, vermischt mit 1/2 TL Zimt, bestreuen. Im heißen Ofen ca. 45 – 50 Minuten lang backen.
  5. Den Kuchen nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und mindestens 1 Stunde lang abkühlen lassen. Dann die weißen Augen aus dem Fondant formen und mit einem Schokotropfen als Pupillen verzieren. In die Öffnung auf den Kuchen legen.

Guten Appetit!

Halloween Special - Line backt mürben Mumienkuchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Halloween Special - Line backt mürben Mumienkuchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Insgeheim bin ich ja ein ziemlicher Halloween-Fan und finde es mega cool, was in Amerika für ein großes Ding daraus gemacht wird. Die witzigen Kostüme für Kinder und die vielen gruseligen Snacks, tolle Dekorationen und vor den Häusereingängen die kreativen Kürbisschnitzereien. Ich find das großartig.

Wir haben in diesem Jahr auch zum ersten Mal einen geschnitzten Kürbis bei uns als Dekoration gehabt, allerdings habe ich den nicht selbst gemacht, sondern Zippo hat uns als Überraschung einen geschickt. Darüber habe ich mich definitiv mehr gefreut als über das Feuerzeug. Martin ist ein begeisterter Zippo-Fan, aber ich kann einfach nur Stab-Feuerzeuge bedienen. An dieser Stelle jedenfalls noch einmal vielen Dank an Zippo für die tolle und gelungene Überraschung!

https://www.instagram.com/p/BMJrosaDLUc/

Im nächsten Jahr werde ich vielleicht ein bisschen mehr rund um das Thema Halloween machen, wenn ich die Zeit finde. Aber gegen Ende des Jahres im Herbst/ Winter gibt es einfach zu viele tolle Ereignisse, bei denen man thematisch tolle Sachen backen und kochen kann. Und da wären wir wieder beim Ursprungs-Problem: Zu wenig Zeit für zu viele tolle Dinge, die man machen will.

Dieser Kuchen war jedenfalls sehr lecker und kam auf der Feier gut an. Apfelkuchen geht nun mal immer und im gruseligen Mumienlook perfekt für eine Halloween-Party. Falls ihr also noch spontan einen Kuchen für heute Abend backen wollt, dann lege ich euch diesen wärmstens ans Herz.

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Line backt saftigen Kürbiskuchen mit Schokostückchen https://www.wihel.de/line-backt-saftigen-kuerbiskuchen-mit-schokostueckchen/ https://www.wihel.de/line-backt-saftigen-kuerbiskuchen-mit-schokostueckchen/#comments Mon, 24 Oct 2016 05:57:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=74320 Line backt saftigen Kürbiskuchen mit Schokostückchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Weiter geht es mit den Kürbisrezepten. Im Moment vergeht kaum eine Woche, in der wir kein Kürbis essen. Aber er schmeckt einfach so gut und ist unglaublich facettenreich. Püriert, gerieben, in Stücken – gebraten, gekocht, gedünstet – mit Kürbis kann man praktisch auf jede erdenkliche Zubereitungsweise verarbeiten. Auch am letzten Wochenende standen wieder einige Kürbisrezepte auf dem Speiseplan. Unter anderem diesen Kürbiskuchen mit Schokostückchen.

Das heutige Rezept ist simpel, aber deswegen nicht weniger lecker. Diesen Kürbiskuchen kann wirklich jeder backen. Und er ist nicht nur sehr einfach in der Zubereitung, sondern auch sehr schnell gemacht. Im Prinzip wirft man einfach alle Zutaten zusammen, verrührt sie gut und dann ab in den Ofen damit.

Zunächst muss allerdings das Kürbispüree zubereitet werden, aber das ist auch weder besonders aufwändig noch zeitintensiv. Dazu nehmt ihr einfach einen Kürbis eurer Wahl, schneidet ihn in grobe Stücke, schält ihn gegebenenfalls und dann gart ihr den Kürbis einfach 20 Minuten lang in kochendem Wasser. Danach wird er einfach mit einem Kartoffelstampfer oder einem Pürierstab.

Das Rezept habe ich übrigens durch die liebe Neele von sweetlittlestories.de gefunden. Sie ist nicht nur so back-begeistert wie ich, sondern auch eine Kollegin in meinem neuen Job. Da sie mit zwei anderen Mädels regelmäßig Rezepte verbloggt, habe ich endlich jemanden, mit dem ich mich ausgiebig übers Backen unterhalten und Inspirationen sammeln kann. (Viele Grüße an dich, falls du das hier liest. :) )

Nun aber zum Rezept:

Saftiger Kürbiskuchen mit Schokostückchen

Zutaten:

(für eine 40x30cm Auflaufform)
340 g Kürbispüree
230 g sehr weiche Butter
2 Eier
390 g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 TL Pumpkin Spice
2 TL Zimt
250 g Mehl
150 g Schokotropfen (oder gehackte Schokolade)

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform (40x30cm) mit Backpapier auslegen oder einfetten. Die Butter zusammen mit den Eiern mithilfe des Schneebesen eines Rührgerätes schaumig rühren. Dann den Zucker, den Vanillezucker, das Kürbispüree, Zimt und Pumpkin Spice hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.
  2. Anschließend das Mehl dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. Zum Schluss die Schokotropfen unterheben. Danach gebt ihr den Teig in die Auflaufform und gebt diese für ca. 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen.
  3. Stäbchenprobe machen, um zu sehen, ob der Kuchen schon durch ist. Kleben noch Teigreste am Holzstäbchen, muss der Kuchen noch eine Weile im Ofen bleiben. Nach Ende der Backzeit den Kuchen vor dem Anschneiden etwas auskühlen lassen. Am besten schmeckt er lauwarm mit einer Tasse Kaffee.

Guten Appetit!

Line backt saftigen Kürbiskuchen mit Schokostückchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt saftigen Kürbiskuchen mit Schokostückchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Dieser Kuchen ist unglaublich saftig und schmeckt tatsächlich richtig gut nach Kürbis. Ich würde sagen, von allen Kürbiskuchen, die ich bislang gebacken habe, schmeckt dieser hier am meisten danach. Wer also den süßen Geschmack von Kürbis mag, wird auch diesen Kuchen lieben. Gerade weil er so schnell und einfach zubereitet ist und dennoch so ungewöhnlich (im positiven Sinn) schmeckt, bietet er sich perfekt für einen fixen Sonntagnachmittag oder ein spontanes Familientreffen an.

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Line kocht Penne in Birnen-Gorgonzola-Weißweinsoße https://www.wihel.de/line-kocht-penne-in-birnen-gorgonzola-weissweinsosse/ https://www.wihel.de/line-kocht-penne-in-birnen-gorgonzola-weissweinsosse/#comments Mon, 17 Oct 2016 06:09:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=73823 Line kocht Penne in Birnen-Gorgonzola-Weißweinsoße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Heute gibt es eine kleine Pause von den Kürbis-Rezepten, aber keine Sorge, es bleibt trotzdem herbstlich. Ich bin ehrlich gesagt kein großer Birnen-Fan. Äpfel sind da schon viel mehr mein Ding. Dass Birnen und Gorgonzola aber nun mal ein eingespieltes Team sind, ist wohl allseits bekannt. Dazu kommt trockener Weißwein, der sich hervorragend in das herbstliche Gespann einreiht.

Dieses Gericht wäre ein weiteres in den Süß-Herzhaft-Kombinationen, die ich bisher ausprobiert habe. Und von Mal zu Mal werden Martin und ich immer größere Fans. Auch bei diesem Gericht passen die süßen Birnen perfekt zu dem würzigen Gorgonzola. Außerdem kommt auch Fenchel in die Soße, den wir zum ersten Mal gegessen haben. Ich wusste nicht, dass Fenchel so würzig ist und hätte nie erwartet, dass er nach Anis schmeckt. Da ich Lakritz ziemlich gern esse, mochte ich auch Fenchel ziemlich gern und werde ihn in Zukunft öfter verwenden.

Dennoch war ich zunächst etwas skeptisch, weil Birnen normalerweise nicht gerade mein Lieblingsobst sind. Nicht, weil sie mir nicht schmecken, sondern viel eher, weil es so viele andere Obstsorten gibt, die ich einfach lieber mag und die einen stärkeren Eigengeschmack haben, wie zum Beispiel Äpfel. Aber gerade wegen ihres eher milden Geschmacks schmecken sie in der Kombination mit strengem Gorgonzola so gut.

Penne in Birnen-Gorgonzola-Weißwein-Soße

Zutaten für 4 Personen:

350 g Pasta (z.B.: Penne)
1 Fenchelknolle
2 kleine Birnen
2 rote Zwiebeln
150 g Gorgonzola
200 ml trockener Weißwein
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zucker

Zubereitung:

  1. Die Pasta in Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Den Fenchel putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Birnen waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Den Gorgonzola in Würfel schneiden.
  2. Die Zwiebeln und den Fenchel in 2 EL Öl ca. 7 Minuten lang dünsten. Die Birnenspalten hinzugeben und kurz mitdünsten. Den Weißwein angießen und aufkochen lassen. Den Gorgonzola dazugeben und in der Soße schmelzen lassen. Die Pasta nach Ende der Garzeit abgießen und zur Soße geben. Alles miteinander vermengen und anrichten.

Guten Appetit!

Line kocht Penne in Birnen-Gorgonzola-Weißweinsoße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Penne in Birnen-Gorgonzola-Weißweinsoße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

So ergibt sich ein Herbstgericht, das nicht nur schnell zubereitet ist, sondern auch sehr gut schmeckt. Ich war ehrlich gesagt sogar überrascht, wie gern ich es mochte. Gorgonzola haben wir schon in vielen Kombinationen gegessen und es hat jedes Mal gut geschmeckt. Neu war aber eine Variation mit süßem Obst, die ich übrigens – mal wieder -in der Lecker gefunden habe.

Den Weißwein hat man übrigens noch sehr stark geschmeckt, da die Soße nicht lange eingekocht wird. Außerdem besteht die Soße im Prinzip nur aus Weißwein und Gorgonzola. Wer keinen Weißwein mag oder das Gericht für Kinder kochen möchte – wobei die selten Gorgonzola essen – kann statt dem Weißwein zum Beispiel Birnensaft nehmen oder eine einfache Soße aus Brühe und Gorgonzola machen.

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Line backt Pumpkin-Snickerdoodles https://www.wihel.de/line-backt-pumpkin-snickerdoodles/ https://www.wihel.de/line-backt-pumpkin-snickerdoodles/#comments Mon, 10 Oct 2016 06:09:22 +0000 https://www.wihel.de/?p=73780 Line backt Pumpkin-Snickerdoodles | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Nachdem es in den letzten Tagen zwar immer herbstlich kühl (oder hier in Hamburg auch nasskalt) war, ich aber sonst vom Herbst nicht viel mitbekommen habe, waren wir am Wochenende wie jedes Jahr Äpfel pflücken. Und spätestens damit ist der Herbst offiziell eingeläutet. Nun haben wir jede Menge frische Äpfel zuhause und das schreit doch nur so nach neuen Rezepten.

Heute bleibe ich allerdings noch einmal den Kürbissen treu. Schließlich gab es hier in diesem Herbst erst ein Rezept mit Kürbis und das ist selbstverständlich nicht genug. Ich habe auch noch einige Gerichte und andere Leckereien in Planung, die ich unbedingt ausprobieren will. Also werdet ihr nicht drumherum kommen, hier in Zukunft viele Kürbis- und Apfel-lastige Rezepte vorzufinden.

Ich freue mich ehrlich gesagt schon ziemlich darauf, wieder viele neue Kombinationen auszuprobieren und am Wochenende viel Zeit in meiner kleinen, aber feinen, Küche zu verbringen. So wie am letzten Wochenende, denn da habe ich zum ersten Mal Snickerdoodles gebacken. Der Name trügt allerdings. Sie haben nichts mit berühmten dem Schokoriegel gemeinsam.

Im Prinzip sind sie einfach nur super weiche Zimtkekse mit knuspriger Zimt-Zucker-Kruste. Natürlich kann man sie auch noch mit diversen Zutaten verfeinern. So entstand auch die folgende Variante: Kürbis-Snickerdoodles. Also einfach etwas Kürbispüree zum Teig geben.

Pumpkin-Snickerdoodles

Zutaten:

Für den Teig
320 g Zucker
320 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Weinsteinbackpulver
1 TL Pumpkin Spice
3 TL Zimt
100 g weiße Schokolade
Vanille
230 g weiche Butter
160 g Kürbispüree
1 Ei

Für die Kruste:
120 g Zucker
3 TL Zimt
1 TL Pumpkin Spice

Zubereitung:

  1. Das Mehl, das Backpulver und die Gewürze mischen und beiseite stellen. Kürbispüree hatte ich noch eingefroren. Man kann wohl auch schon welches im Supermarkt kaufen, ich habe allerdings keines gefunden. Ihr könnt aber auch einfach euer eigenes machen, indem ihr Kürbis kleinschneidet, schält, in Wasser gar kocht und dann püriert. Bevor ihr es aber für dieses Rezept verwendet, solltet ihr es in Küchentüchern ordentlich auswringen. Es sollte so trocken wie möglich sein, damit der Teig nicht zu feucht wird.
  2. Den Zucker und die Butter mit dem Schneebesen eines Rührgerätes schaumig rühren. Dann das Ei und das Kürbispüree zur Butter-Zucker-Mischung geben und alles gut miteinander vermengen. Die trockenen Zutaten hinzugeben und sorgfältig zu einem glatten Teig verrühren. Die weiße Schokolade hacken und unter den Teig rühren. Den Teig dann eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Den Zucker, Zimt und das Pumpkin Spice für die Kruste vermischen. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 2,5 cm große Bällchen rollen. Die Teigbällchen dann in der Zimt-Zucker-Mischung rollen. Die Bällchen mit ausreichend Abstand auf das Backblech legen und im heißen Ofen ca. 13 Minuten lang backen. Mindestens 10 Minuten lang auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Line backt Pumpkin-Snickerdoodles | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Pumpkin-Snickerdoodles | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Das Pumpkin Spice habe ich auch selbst hergestellt, da man es in Deutschland wohl noch nicht fertig kaufen kann. Es ist aber super einfach. Dazu nimmt man einfach 3 EL Zimt, 2 TL Muskatnuss, 2 TL Ingwer (gemahlen), 1 1/2 TL Nelken und 1 1/2 TL Piment und vermischt alles gut miteinander.

Die Kekse haben wirklich eine richtige Kruste und sind drinnen butterweich. Schmecken tun sie leicht nach Kürbis und Pumpkin Spice, aber auch sehr gut nach Zimt. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es mit die besten Kekse sind, die ich je gemacht habe.

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Line kocht Ofenkürbis mit Zimt-Hack und würzigem Bulgur https://www.wihel.de/line-kocht-ofenkuerbis-mit-zimt-hack-und-wuerzigem-bulgur/ https://www.wihel.de/line-kocht-ofenkuerbis-mit-zimt-hack-und-wuerzigem-bulgur/#comments Tue, 04 Oct 2016 05:56:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=73643 Line kocht Ofenkürbis mit Zimt-Hack und würzigem Bulgur | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Nun ist es also soweit, es gibt das erste Kürbis-Rezept (natürlich aus der Lecker…). Zum ersten Mal habe ich einen Turbankürbis verarbeitet, wobei ich eigentlich “wir” sagen müsste – denn alleine hätte ich den Kürbis auf keinen Fall schneiden können. Das war mit Abstand er härteste Kürbis, den ich jemals zu schneiden versucht habe. Zum Glück kam Martin mir zur Hilfe und so mussten wir nicht hungern, sondern das geplante Gericht geniessen.

Es gab Ofenkürbis mit Hack und Bulgur, wobei ersteres mit Zimt gewürzt wurde. Ich hatte zwar schon öfter von der Kombination gehört, sie aber nie selbst ausprobiert. Bulgur kennen und lieben wir schon länger. Jedes Mal frage ich mich, warum wir ihn nicht öfter essen, weil Bulgur zu so vielen Gerichten hervorragend passt.

Der Ofenkürbis wurde nur mit Salz und Pfeffer gewürzt, war also – abgesehen vom Schneiden – ziemlich schnell und einfach zubereitet. Ich empfehle euch allerdings, einen möglichst kleinen Turbankürbis zu nehmen, der schneidet sich bestimmt ein bisschen besser.

Der Clou bei der Zimt-Hack-Bulgur Kombination war etwas Granatapfel-Sirup und da ich sogar noch einen richtigen Granatapfel zuhause hatte, habe ich zum Schluss einige Kerne über das Gericht gegeben. Und es kommt noch ein wenig griechischer Joghurt als Topping obendrauf. Die Mischung Bulgur und Joghurt schmeckt einfach ziemlich gut.

Ofenkürbis mit Zimt-Hack und würzigem Bulgur

Zutaten für 4 Personen:

1,5 kg Turbankürbis
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
500 g Rinder- oder gemischtes Hack
150 g Bulgur
4 Stiele glatte Petersilie
5 Stiele Thymian
1 Bio-Zitrone
4 EL Olivenöl
1 EL Grenadine
300 g griechischer Joghurt
geräuchertes Paprikapulver
Zimt
Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Wenn ihr einen kleinen Turbankürbis nehmt, sollte das ohne große Probleme möglich sein. Solltet ihr nur einen großen Kürbis bekommen haben, dann hilft wohlmöglich nur rohe Gewalt: Den Kürbis auf den Boden werfen, sodass er zerbricht. Dann kann man die einzelnen Stücke besser weiter verarbeiten. Die Kürbisspalten auf das Backblech legen, mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Ofen 30-40 Minuten lang backen. Falls er zu braun wird, einfach mit Alufolie abdecken.
  2. In der Zwischenzeit den Bulgur in 1/2 l kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Die Petersilie und den Thymian waschen, Blätter abzupfen und fein hacken. Die Zitrone heiß abwaschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Zitronensaft könnt ihr einfrieren, sie wird für dieses Rezept nicht benötigt. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Bulgur nach Ende der Garzeit abtropfen lassen und mit dem Knoblauch, den Kräutern, der Zitronenschale und 2 EL Olivenöl vermengen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Zwiebel für das Hack schälen und fein hacken. Die restlichen 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Hack darin krümelig gründlich anbraten. Bei Hack sollte man ganz besonders vorsichtig sein, es wird zwar schnell braun, was aber nicht bedeutet, dass es schon durchgebraten ist. Deswegen ruhig etwas länger braten lassen. Die Zwiebel und 1 TL Zimt zum Hack geben und kurz mit anbraten. Die Grenadine unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
  4. Den Bulgur zu dem Hack geben und alles kurz erwärmen. Dann zusammen mit den Krübisspalten auf einem Teller anrichten. Mit geräuchertem Paprikapulver bestreuen. Abschließend den Joghurt entweder dazureichen oder direkt in Klecksen über das Gericht geben.

Guten Appetit!

Line kocht Ofenkürbis mit Zimt-Hack und würzigem Bulgur | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Ofenkürbis mit Zimt-Hack und würzigem Bulgur | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

In dieser Kombination hatte ich Kürbis bislang noch nie gegessen. Genauso wenig das Hack. Aber es war wirklich ziemlich lecker und ich würde es jederzeit wieder kochen. Der Kürbis und die Granatapfelkerne haben sehr fruchtig geschmeckt, das Hack mit Zimt eher herbstlich und zusammen mit dem würzigen Bulgur gab sich ein ungewöhnliches, aber rundes Gericht. Es macht sich hervorragend für einen Abend mit Freunden – einfach alles miteinander vermischt auf eine große Platte geben und jeder bedient sich. Sieht toll aus und schmeckt auch so!

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Line backt Tarte Tartin mit karamellisierten Pfirsichen und Rosmarin https://www.wihel.de/line-backt-tarte-tartin-mit-karamellisierten-pfirsichen-und-rosmarin/ https://www.wihel.de/line-backt-tarte-tartin-mit-karamellisierten-pfirsichen-und-rosmarin/#comments Mon, 26 Sep 2016 06:01:26 +0000 https://www.wihel.de/?p=73481 Line backt Tarte Tartin mit karamellisierten Pfirsichen und Rosmarin | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Nicht nur kalendarisch, sondern auch wetter-technisch sind wir wohl endlich im Herbst angekommen. Ich liebe diese Jahreszeit und fast alles, was damit zu tun hat. Außer die Dunkelheit morgens, die ist nicht so mein Ding. Abends macht mir die frühe Dunkelheit dagegen gar nichts aus, im Gegenteil, ich finde sie eher gemütlich. Aber das Beste an dieser Jahreszeit ist, dass ich wieder viel mehr backe als im Sommer. Denn wenn es draußen ziemlich warm ist, lockt das Wetter mich doch eher raus als in die Küche.

Im Herbst ist Backen aber wirklich eine meiner liebsten Beschäftigungen am Wochenende. Außerdem gibt es so viele tolle Obstsorten im Herbst. Das beste Beispiel ist wohl Kürbis. Schon im letzten Jahr hatten wir einige Rezepte mit Kürbis hier auf dem Blog und dieses Jahr werden es tendenziell noch mehr. Bevor wir aber komplett in den Herbst einsteigen, also geschmacklich, heute noch ein schönes Rezept für den Übergang.

Im Supermarkt gibt es zum Glück noch Nektarinen und Pfirsiche zu kaufen und das musste ich am letzten Wochenende ausnutzen. Zum ersten Mal habe ich mich an eine Tarte Tartin getraut, also praktisch eine umgekehrte Tarte. Weil man bei den meisten Tarte Tartins auch irgendwelches Obst karamellisieren muss, habe ich mich bislang nicht an diese Rezepte herangetraut. Aber neulich habe ich ein Rezept mit ungewöhnlicher Kombination gefunden und beschlossen es mal auszuprobieren.

Diese Tarte wird mit karamellisierten Pfirsichen und Rosmarin zubereitet. Ich habe die Kombination aus Rosmarin und Obst bislang nur ein Mal gegessen und da war es überraschend lecker, was ich vorher nie vermutet hätte. Seitdem wollte ich gern mal etwas mit Rosmarin backen und hatte bislang immer an Zitronenkuchen mit Rosmarin gedacht, welchen ich definitiv auch noch ausprobieren werde. Aber heute gibt es Rosmarin erst einmal in der Kombination mit Pfirsichen.

Der Clou bei einer Tarte Tartin ist übrigens, dass man sie “umgedreht” backt und sie erst nach dem Backen und Abkühlen gestürzt wird. Man schichtet also nicht wie üblich Früchte auf Teig, sondern legt den Teig auf die Früchte.

Tarte Tartin mit karamellisierten Pfirsichen und Rosmarin

Zutaten:

Für den Teig:
200 g Mehl
50 g brauner Zucker
1 Ei
100 g kalte Butter
½ Teelöffel Zimt
1 Prise Salz

Für den Belag:

4-5 Pfirsiche oder Nektarinen (ca. 750 g)
80 g brauner Zucker
1 Vanilleschote
1 Teelöffel gehackter frischer Rosmarin
40 g Butter
Saft von ½ Zitrone

Zubereitung:

  1. Für den Mürbeteig das Mehl, den Zucker, das Ei, Salz und Zimt in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Stücken dazugeben und alles gut miteinander verkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  2. Die Pfirsiche waschen, abtrocknen, halbieren, den Kern entfernen und in dünne Spalten schneiden. Für das Karamell den Zucker in Pfanne geben und auf der Herdplatte bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. Dabei nicht umrühren. Die Butter dazugeben und schmelzen lassen. Wenn sich die Masse nicht richtig verbindet, ist das nicht schlimm. Spätestens beim Backen wird beides noch einmal so stark erhitzt, dass es sich verbindet. Den Zitronensaft, den gehackten Rosmarin und die Vanilleschote hinzugeben und in eine Tarteform füllen. Die gesamte Zeit über gut aufpassen, dass das Karamell nicht verbrennt.
  3. Den Backofen auf 200 °C Ober- Unterhitze vorheizen. Wenn das Karamell in der Tarteform ist, die Pfirsichspalten darauf kreisförmig verteilen. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Vorsichtig auf die Pfirsiche legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  4. Die Tarte im heißen Ofen ca. 30 Minuten lang backen. Anschließend auskühlen lassen und dann auf einen großen Teller oder eine Kuchenplatte stürzen. Dabei sehr vorsichtig sein, denn aus der Tarteform könnte noch heißer Saft herauslaufen.

Guten Appetit!

Line backt Tarte Tartin mit karamellisierten Pfirsichen und Rosmarin | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Tarte Tartin mit karamellisierten Pfirsichen und Rosmarin | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Die Tarte war wirklich ein voller Erfolg und es war sicher nicht das letzte Mal, dass ich sie gebacken habe. Man hat das Karamell richtig gut herausgeschmeckt und die Pfirsiche waren säuerlich, aber genau deswegen war die Tarte so unheimlich lecker. Denn trotz Karamell war sie dadurch nicht zu süß. Auch der Rosmarin hatte keinen aufdringlichen Geschmack, sondern kam nur manchmal geschmacklich durch. Meine größte Sorge war nämlich, dass der Rosmarin doch sehr dominant durchkommen würde, wie man es zum Beispiel bei Focaccia kennt. Aber dem war zum Glück nicht so.

Ich könnte mir auch vorstellen, die Pfirsiche einfach durch frische Äpfel zu ersetzen. Das schmeckt bestimmt auch hervorragend. Das Rezept habe ich übrigens bei der lieben Mara von lifeisfullofgoodies gefunden.

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Line kocht Puteninvoltini mit Thymian-Polenta und Tomatensalat https://www.wihel.de/line-kocht-puteninvoltini-mit-thymian-polenta-und-tomatensalat/ https://www.wihel.de/line-kocht-puteninvoltini-mit-thymian-polenta-und-tomatensalat/#comments Mon, 19 Sep 2016 06:45:53 +0000 https://www.wihel.de/?p=73278 Line kocht Puteninvoltini mit Thymian-Polenta und Tomatensalat | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

In letzter Zeit essen wir im Hause wihel tatsächlich weniger Pasta als sonst. Das liegt vor allem daran, dass es einfach irgendwann langweilig wird und das will ich bei Pasta auf alle Fälle vermeiden. Außerdem gibt es so viele tolle andere Gerichte, die ich ausprobieren will. Und wer weiß, vielleicht ist etwas dabei, das man sonst verpasst hätte und einfach richtig gut schmeckt. Gerade wenn der Herbst nun langsam beginnt, habe ich einige Rezepte auf dem Zettel, die ich ausprobieren will.

Heute gibt es aber noch einmal ein Rezept, das eher im Sommer passt. Puteninvoltini mit Thymian-Polenta und Tomatensalat. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich vor diesem Rezept jemals Polenta gegessen habe. Aber es hat wirklich gut geschmeckt und gerade durch den Thymian und die Zitrone auch irgendwie richtig sommerlich.

Puteninvoltini mit Thymian-Polenta und Tomatensalat

Zutaten für zwei Personen:

2 Putenschnitzel (à ca. 150 g)
2 EL grünes Pesto
2 Scheiben Parmaschinken
2 EL Olivenöl
1/4 l Gemüsebrühe
500 ml Milch
1 EL Butter
200 g Polenta
500 g Tomaten
2 Lauchzwiebeln
6 Stiel(e) Thymian
1 EL Zitronensaft
2 EL Weinessig
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer, Muskat

Außeredem:
Holzspieße

Zubereitung:

  1. Die Putenschnitzel abwaschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann je 1 EL Pesto auf jedem Schnitzel glatt streichen und mit je einer Scheibe Parmaschinken belegen. Vorsichtig aufrollen und mit den Holzspießen fixieren. Die 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Puteninvoltini darin rundherum ca. 5 Minuten anbraten. Anschließend die Brühe hinzugießen und zugedeckt weiter 10 Minuten lang garen lassen.
  2. Für die Polenta 500 ml Wasser und die Milch aufkochen. Die Butter und ca. 1 TL Salz hinzufügen, dann die Polenta einrühren und bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten lang unter ständigem Rühren garen. Dann auf der ausgeschalteten Herdplatte noch einmal 15 Minuten lang garen lassen.
  3. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Diese fein hacken und gemeinsam mit dem Zitronensaft und etwas Muskat zur Polenta geben.
  4. Für den Tomatensalat die Tomaten waschen, abtrocknen und grob würfeln. Für das Dressing Salz, Pfeffer, Essig und Zucker vermengen, dann noch 2 EL Olivenöl drunterschlagen. Die Lauchzwiebeln waschen, trocken schütteln und in feine Ringe schneiden. Diese und das Dressing unter den Salat heben. Die Puteninvoltini in Scheiben schneiden und alles zusammen anrichten.

Guten Appetit!

Line kocht Puteninvoltini mit Thymian-Polenta und Tomatensalat | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Puteninvoltini mit Thymian-Polenta und Tomatensalat | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Die Puteninvoltini waren durch das Pesto sehr saftig und würzig. Beim Tomatensalat muss man tatsächlich Glück mit den Tomaten haben. Das war bei uns der Fall, sie hatten richtig viel Geschmack. Wenn man Pech hat, bekommt man im Supermarkt nur wässrige Tomaten, die kaum nach etwas schmecken.

Die Polenta und den Tomatensalat kann man sicherlich auch ohne Fleischbeilage gut essen oder zum Beispiel einfach Grillkäse dazu machen. Das schmeckt sicherlich auch gut und passt noch besser in den Sommer. Uns hat das Gericht jedenfalls ziemlich gut geschmeckt und im nächsten Sommer werde ich es entweder genau so oder in abgewandelter Form wieder kochen. Das Rezept kommt übrigens mal wieder aus der Lecker.

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Line backt Zitronenkuchen mit Mascarpone-Quark-Creme und dunklen Beeren https://www.wihel.de/line-backt-zitronenkuchen-mit-mascarpone-quark-creme-und-dunklen-beeren/ https://www.wihel.de/line-backt-zitronenkuchen-mit-mascarpone-quark-creme-und-dunklen-beeren/#comments Mon, 12 Sep 2016 06:32:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=73142 Line backt Zitronenkuchen mit Mascarpone-Quark-Creme und dunklen Beeren | Line backt | Was is hier eigentlich los?

In Hamburg ist das Wetter im Moment sehr gnädig mit uns und wir haben beinahe jeden Tag strahlenden Sonnenschein und weit über 20°C. Man könnte meinen, der Sommer hat seine Meinung geändert und beschlossen, jetzt doch noch in der schönsten Stadt Deutschlands (keine Diskussion!) aufzutauchen. Ich muss ehrlich sagen, mir passt das nur semi-gut in den Kram. Innerlich hatte ich schon komplett mit dem Sommer abgeschlossen und mich sehr auf den Herbst gefreut. Endlich wieder abends bei Kerzenlicht auf dem Sofa sitzen und jede Menge Bücher lesen, Äpfel pflücken gehen und neue Rezepte mit Kürbis ausprobieren.

Aber Pustekuchen, stattdessen haben wir hier an die 30°C, schwitzen und von der Vorstellung wetterfester Boots und kuscheligen Pullis muss ich mich vorerst verabschieden. Eigentlich wollten wir in den nächsten Wochen im alten Land Äpfel pflücken gehen, aber bei dem Wetter macht das doch keinen Spaß. Für mich passt Äpfel pflücken und T-Shirts tragen einfach nicht zusammen. Deswegen werden wir wohl noch etwas abwarten und hoffen, dass es nur ein klein wenig kühler wird. So angenehme 15°C, das wäre doch jetzt mal was. Aber eigentlich darf man sich ja auch nicht beschweren, es wird noch früh genug kalt und bleibt es dann auch erst mal eine Weile. Also vielleicht muss ich meinen inneren Schweinehund überwinden und die Jeansshorts wieder herauskramen.

Back-technisch hab ich mich jedenfalls wieder etwas mehr auf den Sommer eingestellt und vor kurzem leckeren, zitronigen Kastenkuchen gebacken. Zitronenkuchen gehört bekanntlich zu den All-Time-Favorites bei wihel.de und passt eben einfach perfekt in den (auch verspäteten) Sommer. Also lauft los, kauft euch Zitronen und backt was das Zeug hält. In dieser Variante des Zitronenkuchens spielen Blau- und Brombeeren eine große Rolle und auch eine leckere Mascarpone-Quark-Creme darf nicht fehlen, um das Ganze noch sommerlicher zu machen.

Zitronenkuchen mit Mascarpone-Quark-Creme und dunklen Beeren

Zutaten:

200 g Mehl
2 TL Backpulver
180 g + 1 EL Zucker
2 Pck. Vanillezucker
Salz
3 Eier
180 g weiche Butter
150 g Magerquark
150 g Mascarpone
2 Bio-Zitronen
100 g Heidelbeeren
125 g Brombeeren

Zubereitung:

  1. Die Bio-Zitronen heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Anschließend die Zitronen halbieren und auspressen. Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen und eine Kastenform mit Butter einfetten, dann mit Mehl ausstäuben.
  2. Die 180 g Butter mit 180 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Prise Salz und der Zitronenschale mit dem Schneebesen eines Rührgerätes schaumig aufschlagen, bis die Masse deutlich heller geworden ist. Die Eier anschließend einzeln unterrühren. 200 g Mehl mit dem Backpulver vermischen und abwechselnd mit 75 ml Zitronensaft zum Teig geben. Alles kurz aber gut miteinander verrühren.
  3. Den Teig in die Form geben und im heißen Ofen ca. 40-45 Minuten lang backen. Ggf. den Kuchen nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, da er sonst zu dunkeln wird. Nach Ende der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen nehmen, ca. 20 Minuten lang abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen und komplett auskühlen lassen.
  4. Für die Creme den Quark mit der Mascarpone, 1 EL Zucker und 1 Pck. Vanillezucker mit dem Schneebesen eines Rührgerätes dickschaumig aufschlagen. Locker auf dem Kuchen verteilen und ca. 30 Minuten kaltstellen. Die Beeren verlesen, waschen und abtropfen lassen. Kurz vor dem Servieren auf dem Kuchen verteilen.

Guten Appetit!

Line backt Zitronenkuchen mit Mascarpone-Quark-Creme und dunklen Beeren | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Zitronenkuchen mit Mascarpone-Quark-Creme und dunklen Beeren | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Mit diesem Kuchen kann man sich den Sommer geschmacklich leicht zurückholen oder verlängern. Blau- und Brombeeren gibt es auch jetzt noch zu kaufen und Zitronenkuchen ist wie gesagt eh ein All-Time-Favorit. Deswegen der perfekte Kuchen um den zurückgekehrten Sommer zu zelebrieren, bis er endgültig bunten Blättern und kühlen Herbstbrisen weicht.

Ich würde sagen, diese Variante von Zitronenkuchen ist die beste, die ich bisher gebacken habe. Durch die Creme und die vielen Beeren ist er fruchtig, luftig und schmeckt herrlich anders. Denn ohne Creme und Beeren wäre es auch nur ein zitroniger Kuchen unter vielen, aber so ist er etwas Besonderes. Und gut aussehen tut er auch noch. Ein neuer Favorit unter den anderen All-Time-Favorites und eine große Empfehlung!

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Line kocht sommerliche Fussili mit Pfirsichen https://www.wihel.de/line-kocht-sommerliche-fussili-mit-pfirsichen/ https://www.wihel.de/line-kocht-sommerliche-fussili-mit-pfirsichen/#comments Mon, 05 Sep 2016 05:41:44 +0000 https://www.wihel.de/?p=72928 Line kocht sommerliche Fussili mit Pfirsichen | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Nachdem die Kombination aus süß und salzig in einer Hauptspeise neulich so wunderbar funktioniert hat, bin ich übermütig geworden und hab direkt noch ein anderes Rezept ausprobiert. Dieses Mal ist es sogar noch etwas gewagter, denn im Gegensatz zu dem Wassermelonen-Feta-Salat wird das Obst sogar erwärmt. In einer kalten Mischung aus Obst und Gemüse seh ich aus irgendeinem Grund weniger geschmackliches Risiko als in einer warmen Kombination.

Martin hat sich dieses Gericht aber gewünscht und ich wollte es dann doch gern mal ausprobieren. Und da ich Pfirsiche und Nektarinen im Sommer ohne Ende esse(n könnte), musste er mich auch nicht lange überreden.

Vor kurzem haben wir auch zum ersten Mal unseren neuen Lotusgrill benutzt und dabei auch Nektarinen gegrillt. Die haben wir dann zwar mit Vanilleeis und nicht herzhaft gegessen, geschmeckt haben sie warm aber wirklich gut, weswegen ich mir viel von diesem Pasta-Gericht versprochen habe.

Allerdings kommen zu den Nudeln nicht nur sowieso schon süße Pfirsiche, das Ganze wird auch noch mit Agavendicktsaft “gewürzt”, der auch noch mal sehr süß ist. Deswegen hatte ich ein wenig Bedenken, dass wir am Ende einfach nur süße Nudeln essen. Aber dem war nicht so. Wir wurden nicht enttäuscht, es war tatsächlich sehr lecker.

Sommerliche Fussili mit Pfirsichen

Zutaten:

2 kleine rote Zwiebeln
200 g Fussili
150 g Pfirsiche (bei mir hat einer gereicht)
8 Stiele Basilikum
4 Stiele glatte Petersilie
1-2 EL Agavendicksaft
2-3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Fussili in Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Die roten Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Den Pfirsich abwaschen, halbieren, entsteinen und in feine Streifen schneiden. Die Basilikumblätter und Petersilienblätter abzupfen, waschen, trocken schütteln und grob kleinhacken.
  2. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer bis starker Hitze darin ca. 2 Minuten anbraten, dann den Agavendicksaft dazugeben und die Hitze etwas reduzieren. Weitere 2-4 Minuten anbraten. Danach die Pfirsichhälften und die Kräuter hinzugeben.
  3. Die Nudeln abgießen und dabei ca. 60 ml vom Nudelwasser auffangen und zu den Pfirsich-Spalten in die Pfanne geben. Die Fussili ebenfalls dazugeben und alles gut durchschwenken. Mit Salz und Pfeffer würzen und anrichten.

Guten Appetit!

Line kocht sommerliche Fussili mit Pfirsichen | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht sommerliche Fussili mit Pfirsichen | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Die Kombination aus Pfirsichen und Petersilie passte schon erstaunlich gut zusammen. Dazu Pasta, die bekanntlich immer geht, süßer Agavendicksaft, dann aber wieder Zwiebeln und Salz und Pfeffer. Verrückt und wirklich ungewöhnlich, aber echt lecker. Eine tolle Abwechslung zu typischen Pasta-Gerichten und perfekt für den Sommer. Könnte man ganz bestimmt auch kalt als Salat essen. Das Rezept ist übrigens aus der aktuellen Veggie.

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Line backt Blaubeer-Frischkäse-Schnecken https://www.wihel.de/line-backt-blaubeer-frischkaese-schnecken/ https://www.wihel.de/line-backt-blaubeer-frischkaese-schnecken/#comments Mon, 29 Aug 2016 06:11:54 +0000 https://www.wihel.de/?p=72758 Line backt Blaubeer-Frischkäse-Schnecken | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Endlich ist der Sommer nun also auch so richtig in Hamburg angekommen. Das hat ja wirklich lange genug gedauert. Es gab in der letzten Woche einige Tage, an denen es über 30°C warm war und man sich am liebsten kein bisschen bewegen wollte. Wenn man dann an Kuchen denkt, wohl eher in Form von Eistorten.

Aber mich halten auch horrende Temperaturen nicht davon ab zu backen. Und die Zeit, in der es noch Blaubeeren aus der Region zu kaufen gibt, muss man schließlich auch ausnutzen. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Hefeteig-Rezepten, da ich sie zu jeder Jahreszeit einfach liebe. Meist verbindet man aber beispielsweise mit Hefeschnecken immer eher Zimt oder Kürbis und es ist schwer, ein paar sommerliche Alternativen aufzutreiben. Wenn ihr tolle Rezept-Empfehlungen kennt, lasst sie doch gerne mal in den Kommentaren da.

Vor kurzem bin ich auf kleineskulinarium.blogspot.de auf ein Hefeschnecken Rezept mit Blaubeeren und Frischkäse-Füllung gestoßen. Das klingt total nach Sommer und musste natürlich schnell nachgebacken werden. Ein luftiger Hefeteig mit jeder Menge Blaubeeren und einer zitronigen Frischkäse-Creme Füllung, die an Cheesecake erinnert. Die Füllung muss allerdings ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen, das sollte man bei der Herstellung beachten.

Blaubeer-Frischkäse-Schnecken

Zutaten:

Für den Teig:
550 g Mehl
20 g Hefe
60 g Zucker
75 g Butter
250 ml Milch
1 Ei (Größe M)
1 Bio-Zitrone
1 Prise Salz

Für die Füllung:

300 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
250 g Blaubeeren
60 g Puderzucker
2 EL Speisestärke
1 Bio-Zitrone

Ansonsten:
150 g Puderzucker
und den Saft einer der Bio-Zitronen

Zubereitung:

  1. Als erstes solltet ihr die Frischkäse-Creme zubereiten, da diese ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen muss. Für die Creme also die Schale der Zitrone fein abreiben. Dann den Frischkäse mit dem Puderzucker, 1 EL Speisestärke und dem Abrieb der Zitrone miteinander verrühren und in den Kühlschrank stellen.
  2. Für den Hefeteig die Milch laufwarm erwärmen und die Hefe hineinbröckeln. 1 EL Zucker hinzugeben und gut verrühren. Die Schale der zweiten Bio-Zitrone fein abreiben. Dann erst einmal 5 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen gebildet haben. Das Mehl in eine Schüssel geben und den Zucker, das Ei, eine Prise Salz und die abgeriebene Schale der Zitrone hinzugeben. Die Hefe-Milch-Mischung ebenfalls dazugeben und mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer 8-10 Minuten zu einem homogenen Teig kneten. Alternativ könnt ihr natürlich auch die Hände nehmen, das mag ich persönlich immer am liebsten. Auch wenn es etwas anstrengender ist. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  3. Wenn der Teig ordentlich aufgegangen ist, auf einer bemehlten Arbeitsplatte zu einem Rechteck von ca. 50 x 30 cm ausrollen. Dann die Frischkäse-Füllung darauf verstreichen. Dabei etwa 3-5 cm vor dem Rand aussparen, da sonst die ganze Füllung beim Zusammenrollen herausquillt. Die Blaubeeren waschen, verlesen und mit 1 EL Speisestärke vermischen. Dann auf der Frischkäse-Creme gleichmäßig verteilen.
  4. Den Teig dann an der langen Seite nach oben zusammenrollen, dabei gern etwas lockerer rollen, da sonst die Füllung herausquillt. Die Rolle dann in 12 gleich große Scheiben schneiden und in einer Auflaufform verteilen. Anschließend noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
  5. Den Backofen auf 180°C Ober- Unterhitze vorheizen und die Schnecken anschließend ca. 30-35 Minuten backen bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. Nach dem Backen ca. eine halbe bis ganze Stunde auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Glasur anfertigen. Dazu einfach eine der Zitronen auspressen und den Saft mit dem Puderzucker mischen. Die Glasur über die Schnecken geben. Am besten eine Schnecke lauwarm genießen!

Guten Appetit!

Line backt Blaubeer-Frischkäse-Schnecken | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Da es wirklich nur eine dünne Schicht Frischkäse ist, verleiht sie den Schnecken die perfekt cremige Füllung. Und die Blaubeeren sorgen für eine fruchtige Note, was ideal zum Sommer passt. Wenn die Blaubeeren nicht richtig süß, sondern eher sauer sind. Sowieso bin ich eher ein Fan von saurem Obst. Der Hefeteig ist sehr luftig geworden und war auch nach einigen Tagen noch richtig weich und lecker. Eine große Empfehlung von mir. Die Blaubeeren lassen sich bestimmt auch durch Brombeeren oder Johannisbeeren ersetzen.

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Line macht Wassermelonen-Gurken-Salat mit Feta und Minze https://www.wihel.de/line-macht-wassermelonen-gurken-salat-mit-feta-und-minze/ https://www.wihel.de/line-macht-wassermelonen-gurken-salat-mit-feta-und-minze/#comments Mon, 22 Aug 2016 06:27:45 +0000 https://www.wihel.de/?p=72603 Line macht Wassermelonen-Gurken-Salat mit Feta und Minze | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

In der Wochenzusammenfassung von gestern hatte ich meine Skepsis gegenüber der Kombination aus süß und salzig bereits erwähnt. In den meisten Fällen bin ich der Meinung, dass es absolut nicht zusammen passt. Die einzige positive Erfahrung, die ich damit bislang gemacht habe, waren die Brezel mit Schoko-Überzug von Milka. Die haben mir tatsächlich mal geschmeckt. Ansonsten bin ich aber kein großer Fan davon.

Eine Ausnahme, die ich noch machen muss, ist der Brokkoli-Cranberry-Salat, den wir hier auch schon mal auf dem Blog hatten. Der ist auch unheimlich lecker und die Säure und gleichzeitige Süße von den Cranberries passt ziemlich gut zum Curry.

Schon im letzten Jahr kamen die ersten Rezepte zu dem Wassermelonen-Salat mit Feta auf. Da ich aber auch nicht wirklich scharf auf Feta bin, hat mich das bislang aber nicht so wirklich angesprochen. Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr war allerdings, experimentierfreudiger zu werden, was das Kochen und Backen anbelangt. Und vor allem mal Zutaten auszuprobieren, die ich sonst nicht essen würde oder einfach nicht mag. Denn manchmal schmecken sie im Zusammenhang mit anderen Lebensmitteln ganz anders und vor allem viel besser. So war es auch mit diesem Salat, das Rezept stammt übrigens mal wieder aus meiner liebsten Back- und Kochzeitschrift, der LECKER.

Wassermelonen-Gurken-Salat mit Feta und Minze

Zutaten für 4-5 Portionen:

1 kleine Wassermelone (ca. 2,5 kg)
1 Salatgurke (Bio, wenn ihr die Schale mitessen wollt)
150 g Feta (light)
1 kleine rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
4 Stiele frische Petersilie
4 Stiele frische Minze
1 Handvoll Sonnenblumenkerne oder Pistazien
5 EL weißer Balsamico-Essig
2 EL Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Wassermelone halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Gurke abwaschen, ggf. schälen und ebenfalls kleinschneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und kleinhacken. Den Feta in kleine Würfel schneiden.
  2. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken. Für das Dressing Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen und den Balsamico-Essig verrühren. Das Öl darunterschlagen. Alle Zutaten miteinander vermengen und anrichten. Wenn möglich auch gerne noch einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Guten Appetit!

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Der Salat ist nicht nur sehr erfrischend und perfekt für den Sommer, er lässt sich auch unheimlich gut vorbereiten. Außerdem ist er mal etwas besonderes und vor allem anderes als der übliche Nudel- oder Kartoffel-Salat und deswegen auch ein Hingucker auf jeder Grillparty. Wir sind jedenfalls große Fans und ich würde ihn ohne Einschränkungen weiterempfehlen. An alle, die Feta sonst auch nicht so gern essen: Probiert ihn mal in Kombination mit Wassermelone, das schmeckt wirklich toll!

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Line backt sommerliche Beeren-Quark-Torte https://www.wihel.de/line-backt-sommerliche-beeren-quark-torte/ https://www.wihel.de/line-backt-sommerliche-beeren-quark-torte/#comments Mon, 15 Aug 2016 05:59:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=72276 Line backt sommerliche Beeren-Quark-Torte | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Nicht so ganz passend zum Wetter, dafür aber passend zur Jahreszeit gibt es heute eine leckere, sehr sommerliche Torte mit vielen frischen Beeren. Normalerweise werden Torten oft mit jeder Menge Schlagsahne hergestellt, was sich nicht wirklich für die (eigentlich) wärmste Zeit des Jahres eignet. Außerdem bin ich auch kein Fan von zu viel Sahne, weswegen ich so gut wie nie Torten backe. Und wenn doch, dann enthalten sie entweder gar keine Schlagsahne oder nur sehr wenig.

Die Creme dieser Torte besteht zwar auch zur Hälfte aus Sahne, zur anderen Hälfte aber aus Magerquark, sodass die Sahne eigentlich nur zur Fluffigkeit (ja, das ist ein Wort) beträgt und man sie nicht wirklich herausschmecken kann. Dazu kommen jede Menge frische Beeren aus denen wir teilweise eine leckere Soße gemacht haben und den Rest zum Dekorieren der Torte genutzt haben.

Der Teig kommt Biskuit gleich und ist deswegen sehr leicht und luftig, gleichzeitig aber unheimlich saftig und das auch noch am nächsten Tag und trotz Kühlschrank. Oft wird Biskuit im Kühlschrank trocken und hart, nicht aber diese Variante. Ich konnte die Torte wunderbar gekühlt zwei Tage lang im Kühlschrank aufbewahren.

Sommerliche Beeren-Quark-Torte

Zutaten:

Für zwei Biskuit-Böden:
100 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
30 g Stärke
4 Eier (Größe M)
20 g Butter
60 ml Vollmilch

Für die Füllung:

200 g Magerquark
4 EL Milch
4 EL Puderzucker
200 ml Schlagsahne

500 g Erdbeeren
125 g Blaubeeren
125 g Himbeeren
Gerne auch andere Früchte nach belieben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen und den Boden einer Springform (oder auch zwei, wenn ihr habt) mit 20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Dann den Rand mit geschmolzener Butter einfetten und mit Mehl bestreuen.
  2. Die Eier zusammen mit dem Schneebesen eines Rührgerätes sehr schaumig schlagen. Das kann einige Minuten dauern. Dann den Zucker nach und nach langsam zu der Eimasse geben. Die Masse sollte noch cremiger werden und ihr Volumen deutlich vergrößern.
  3. Die Butter zusammen mit der Milch langsam in einem Topf geben und bei niedriger Temperatur die Butter zum Schmelzen bringen. Das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke mischen und in die Ei-Zucker-Mischung sieben. Anschließend die Butter-Milch-Mischung an den Seiten der Rührschüssel ebenfalls langsam zum Teig geben und nur noch ganz kurz zu einer homogenen Masse rühren.
  4. Den Teig halbieren und eine Hälfte in die Backform geben. Die Backform einmal aus nicht allzu großer Höhe auf einen Tisch fallen lassen, damit die Luftblasen im Teig verschwinden. Dann im heißen Ofen für ca. 20 Minuten backen. Einige Minuten stehen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. Mit der anderen Hälfte des Teiges genauso verfahren.
  5. Alle Beeren waschen, trocken schütteln und den Strunk der Erdbeeren entfernen, ggf. auch vierteln. Die Hälfte der Beeren mit einem Pürierstab zusammen mit etwas Puderzucker zu einer Soße pürieren.
  6. Für die Quark-Creme den Quark mit Milch und Puderzucker vermengen und die Schlagsahne steif schlagen. Diese dann sofort unter die Creme heben. Dann den Kuchen schichten. Auf den ersten Boden kommt etwas Quark-Creme und etwas von der Beeren-Soße, dann den zweiten Boden daraufsetzen und den Rest der Quark-Creme zusammen mit der restlichen Beeren-Soße darauf verteilen. Anschließend mit Beeren dekorieren. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

Guten Appetit!

Line backt sommerliche Beeren-Quark-Torte | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt sommerliche Beeren-Quark-Torte | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Ich gebe zu, wir haben es vielleicht ein wenig mit der Beeren-Soße übertrieben. Man sieht zwar von außen kaum noch etwas vom eigentlichen Kuchen, aber dafür schmeckt er umso fruchtiger. Man könnte natürlich auch eine noch höhere Torte daraus machen, in dem man einfach vier Böden backt. Dann braucht man allerdings auch etwas mehr Creme

Für mich die perfekte Torte für einen Geburtstag im Sommer, bei dem man draußen sitzen und gemütlich essen kann. Vielleicht backe ich sie an meinem Geburtstag gleich noch einmal, denn ab nächster Woche soll das Wetter (endlicht!) wieder gut werden. Dann kann man hoffentlich noch ein wenig den Sommer und die Sonne genießen, bevor es dem bunten Herbst entgegen geht.

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Line kocht vegetarische Kräuterlasagne https://www.wihel.de/line-kocht-vegetarische-kraeuterlasagne/ https://www.wihel.de/line-kocht-vegetarische-kraeuterlasagne/#comments Mon, 08 Aug 2016 06:12:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=72094 Line kocht vegetarische Kräuterlasagne | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Man mag es kaum glauben, aber es gab hier auf dem Blog seit fast zwei Monaten kein Rezept mit Pasta mehr. Wir haben hier natürlich trotzdem weiterhin fleißig Nudeln gefuttert, allerdings meist in bekannten Kombinationen. Dass es nun höchste Zeit wird, ein neues Pasta-Rezept mit euch zu teilen, versteht sich wohl von selbst.

Ich bin eigentlich kein großer Fan von Lasagne, ganz besonders nicht von dem Klassiker mit Béchamelsoße, weil mir das Ganze meist zu fettig ist. Vor einiger Zeit habe ich aber dieses Rezept erinnert und es hat mich ein wenig an die großen Muschelnudeln mit Kräuter-Füllung erinnert, die wir auch hier schon mal bei wihel.de hatten. Dieses Gericht gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsessen, weswegen ich die Lasagne natürlich ausprobieren musste. Manchmal muss man eben auch einfach mal über seinen Schatten springen.

Mir kam sehr entgegen, dass dieses Rezept fleischlos ist, denn auch ohne Fleisch kann man klassische Gerichte kochen, die mindestens genau so gut schmecken. Und mir sogar ein bisschen besser, denn so kommen die anderen Zutaten viel besser zur Geltung.

Vegetarische Kräuterlasagne

Zutaten:

2 Bund gemischte Kräuter (z.B. Petersilie, Basilikum, Schnittlauch)
100 g Parmesan
12 Lasagneblätter
150 g getrocknete Tomaten (in Öl)
200 g Ricotta
200 g Schlagsahne
100 g Mascarpone
100 ml Gemüsebrühe
400 g passierte Tomaten
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Parmesan reiben, die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Hälfte des Parmesans, die Kräuter und das Olivenöl mit dem Ricotta mischen, abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Den Ofen auf 175°C Ober- Unterhitze vorheizen. Die Sahne mit der Gemüsebrühe und der Mascarpone in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und die andere Hälfte des Parmesans unterrühren.
  3. Die passierten Tomaten in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und ggf. ein paar Kräutern würzen. Eine gefettete Auflaufform mit einigen Lasagneplatten auslegen. Die Hälfte der Tomatensoße darauf geben und wiederum mit Lasagneplatten bedecken. Die Ricotta-Mischung darauf verteilen, dann mit den restlichen Lasagneplatten belegen. Die restliche Tomatensoße und die Sahne-Mischung darauf verteilen. Im heißen Ofen ca. 45 Minuten lang backen.

Guten Appetit!

Line kocht vegetarische Kräuterlasagne | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht vegetarische Kräuterlasagne | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Die Kräuterlasagne war sehr würzig und unheimlich lecker. Vor allem aber war sie kein bisschen fettig. Auch die Portionierung der Sahne-Soße war perfekt und gar nicht dominant. Alternativ könnte man statt der Tomatensoße auch mal ein grünes Pesto nehmen, das schmeckt bestimmt auch lecker und ist mal eine Abwandlung der typischen Lasagne. Bei uns wird es aber genau diese Lasagne sicherlich noch öfter geben, da sie uns hervorragend geschmeckt hat.

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Line backt Orangen-Mandelkuchen mit Erdbeer-Nektarinen-Minz-Salat https://www.wihel.de/line-backt-orangen-mandelkuchen-mit-erdbeer-nektarinen-minz-salat/ https://www.wihel.de/line-backt-orangen-mandelkuchen-mit-erdbeer-nektarinen-minz-salat/#comments Mon, 01 Aug 2016 05:55:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=71866 Line backt Orangen-Mandelkuchen mit Erdbeer-Nektarinen-Minz-Salat | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Nachdem es hier in der letzten Woche die geballte Ladung an norddeutschen Rezepten gab, wandern wir in dieser Woche wieder in den Süden. Denn Mandelkuchen hat seinen Ursprung in Spanien. Bei allem mit Mandelgeschmack oder –aroma ist es in der Regel so, dass es am Ende nur nach Marzipan schmeckt. Klar, Marzipan wird aus Mandeln gemacht, aber Mandeln haben doch einen wunderbaren Eigengeschmack, also wieso sollte man diesen immer verfremden?

Meine erste Anforderung an einen guten Mandelkuchen ist demnach, dass er intensiv nach Mandeln schmeckt. Die zweite ist dann, dass der Kuchen nicht zu trocken und krümmelig, sondern schön saftig ist.

Dieses Rezept hat beide Anforderungen zu 100% erfüllt: Der Kuchen schmeckt unglaublich gut und nussig nach Mandeln und ist sehr saftig. Dazu kommt ein leichtes Orangenaroma, was dem Mandelkuchen einen sehr sommerlichen Geschmack gibt. Wenn man die Augen schließt, könnte man genauso gut an einer Promenade in Spanien am Meer sitzen und genüsslich in der Sonne ein Stück des Kuchens genießen.

Orangen-Mandelkuchen mit Erdbeer-Nektarinen-Minz-Salat

Zutaten:

180 g + etwas Butter
150 g + 1 EL + etwas Mehl
180 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln (mit Haut)
3 Eier (Größe M)
1 Bio-Orange
1 Limette
2 Nektarinen
150 g Erdbeeren
1 Stiel Minze
Puderzucker
Honig
Salz

Zubereitung:

  1. Eine Springform (Durchmesser 18 cm) einfetten und mit Mehl ausstäuben. Die Orange waschen und die Schale fein abreiben. Die Hälfte davon könnt ihr einfrieren, die andere Hälfte wird bei diesem Rezept benötigt. Für den Mürbeteig 150 g Mehl, 80 g Zucker, ein Viertel der Orangenschale, eine Prise Salz, ein Eigelb, 80 g weiche Butter in Stücken und 1-2 EL kaltes Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, die Springform damit auslegen, dabei den Rand etwas hochziehen. Mit Folie abdecken und ca. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  2. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier belegen und die Trockenerbsen einfüllen. So 10 Minuten lang vorbacken. Anschließend das Papier samt Erbsen wieder entfernen und weitere 5 Minuten lang backen.
  3. Für die Füllung die restlichen 100 g Zucker und 100 g Butter mit den zwei ganzen Eiern mit dem Schneebesen eines Rührgerätes cremig rühren. Den Rest der Orangenschale (ein Viertel der gesamten Schale), die Mandeln und 1 EL Mehl unterrühren. Die Mandel-Füllung auf den Mürbeteig geben und ca. 25 Minuten lang im heißen Ofen weiterbacken. Herausnehmen und auskühlen lassen.
  4. Für den Erdbeer-Nektarinen-Minz-Salt die Limette auspressen, eine Hälfte der Orange auspressen und beide Säfte mit etwas Honig verrühren. Die Erdbeeren und die Nektarinen abwaschen, kleinschneiden und zu der Soße geben. Die Minze ebenfalls abwaschen, trocken schütteln und unter den Salat mischen. Den Mandelkuchen mit Puderzucker bestreuen und zusammen mit dem Fruchtsalat anrichten.

Guten Appetit!

Line backt Orangen-Mandelkuchen mit Erdbeer-Nektarinen-Minz-Salat | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Orangen-Mandelkuchen mit Erdbeer-Nektarinen-Minz-Salat | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Der Mandelkuchen an sich ist schon ein riesiger Favorit, aber es kommt ja noch der Erdbeer-Nektarinen-Minz-Salat dazu, der so herrlich nach Sommer schmeckt, frisch und fruchtig ist und einfach perfekt zu dem Kuchen passt. Man könnte ihn allerdings auch einfach so essen oder zu einer Kugel Vanilleeis oder auch Fruchtsorbet. Wer im Sommer seinen Gästen aber mal etwas außergewöhnliches und sehr leckeres anbieten möchte, sollte diesen Kuchen unbedingt mal ausprobieren. Ab sofort zählt er zu meinen absoluten Top-Five Lieblingskuchen.

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Line backt Friesenwaffeln mit Rote-Grütze-Eis und Vanille-Schmand-Soße – Rezepte aus dem Norden https://www.wihel.de/line-backt-friesenwaffeln-mit-rote-gruetze-eis-und-vanille-schmand-sosse/ https://www.wihel.de/line-backt-friesenwaffeln-mit-rote-gruetze-eis-und-vanille-schmand-sosse/#comments Thu, 28 Jul 2016 13:51:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=71919 Line backt Friesenwaffeln mit Rote-Grütze-Eis und Vanille-Schmand-Soße - Rezepte aus dem Norden | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Zum Abschluss dieser Themenwoche noch ein süßes Rezept, das typisch für Norddeutschland ist. Waffeln mit roter Grütze. Und da rote Grütze sehr aufwändig ist und mir ehrlich gesagt zu langweilig war, habe ich einer spannenden Alternative gesucht. Und siehe da, bei der Lecker bin ich mal wieder fündig geworden. Waffeln kennt an sich bestimmt jeder, dazu gibt es hier aber eine Vanille-Schmand-Soße und ein schnelles Rote-Grütze-Eis. Also perfekt für den Sommer (, der hier in Hamburg noch auf sich warten lässt).

Rote-Grütze-Eis ist mal etwas anderes und außerdem wird es mit Rum zubereitet, was das Ganze noch mal einen Tick ungewöhnlicher macht. Waffeln zählen definitiv zu meinen All-Time-Favoriten, was süße Snacks am Nachmittag (oder auch zum Frühstück) anbelangt. Waffeln und Crepes könnte ich jeden Tag essen. Jeeeeden Tag!

Eis ist für mich die perfekte „Beilage“ und deswegen kam mir das Rezept natürlich sehr gelegen. Oft kann man in Cafés ja Waffeln mit heißen Kirschen und Vanilleeis essen, was ich auch total liebe, aber dieses Mal ist es praktisch genau umgekehrt. Der fruchtige Teil ist gefroren und der sahnige Teil flüssig oder eben soßen-artig. Das fand ich ganz spannend und deswegen gab es bei uns mitten in der Woche Waffeln zum Mittagessen. Man braucht hierzu übrigens keine Eismaschine, was ein riesiges Plus ist. Denn wer hat in seiner Küche schon Platz für eine Eismaschine..

Friesenwaffeln mit Rote-Grütze-Eis und Vanille-Schmand-Soße

Zutaten für 6-8 Waffeln:

300 g TK-Beerenmischung
150 g Butter
60 g Zucker
3 Eier (Größe M)
250 g Mehl
200 ml Buttermilch
80 g Puderzucker
30 ml Rum
150 g Schmand
gemahlene Bourbon-Vanille
Salz

Zubereitung:

  1. Die Beeren ca. 15 Minuten lang antauen lassen. Die weiche Butter, 40 g Zucker und Salt cremig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Buttermilch zum Teig geben. Das Waffeleisen erhitzen und ein wenig einfetten.
  2. Den Puderzucker und den Rum mit den Früchten zusammen mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse pürieren. Anschließend für ca. 1-1,5 Stunden einfrieren.
  3. Nacheinander aus dem Teig 6-8 Waffeln backen. Für die Soß den Schmand mit der Vanille und den restlichen 20 g Zucker verrühren. Aus dem Rote-Grütze-Eis ca. 6 Kugeln ausstechen. Die Waffeln mit dem Eis und der Vanille-Schmand-Soße anrichten.

Guten Appetit!

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Line backt Friesenwaffeln mit Rote-Grütze-Eis und Vanille-Schmand-Soße - Rezepte aus dem Norden | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Natürlich waren die Waffeln lecker, es war auch nicht anders zu erwarten. Auch das Eis war superschnell zubereitet und hat sehr gut zu den Waffeln gepasst. Im Prinzip ist es auch nur gefrorene Rote Grütze gewesen, also kein Wunder, dass es gut geschmeckt hat. Und die Vanille-Schmand-Soße sieht doch ein bisschen aus wie Möwenschiet, wenn ihr mich fragt. Natürlich nur auf die gute und norddeutsche Art und Weise, nicht auf die eklige. Wenn ihr also mal Besuch erwartet und etwas ein bisschen außergewöhnlicheres und dennoch typisch norddeutsches machen wollt, dann probiert doch mal Waffeln mit einem Rote-Grütze-Eis aus.

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Line kocht Scholle Finkenwerder Art mit Radieschen-Kartoffelsalat – Rezepte aus dem Norden https://www.wihel.de/line-kocht-scholle-finkenwerder-art-mit-radieschen-kartoffelsalat-rezepte-aus-dem-norden/ https://www.wihel.de/line-kocht-scholle-finkenwerder-art-mit-radieschen-kartoffelsalat-rezepte-aus-dem-norden/#comments Wed, 27 Jul 2016 11:03:05 +0000 https://www.wihel.de/?p=71852 Line kocht Scholle Finkenwerder Art mit Radieschen-Kartoffelsalat - Rezepte aus dem Norden | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Wie ich bereits das ein oder andere Mal erwähnt habe, bin ich ein Nordseekind. Seit ich auf der Welt bin, fahre ich jedes Jahr an die Nordsee und möchte das auch nie wieder missen. Die erste Amtshandlung nach der Ankunft ist ein frisches Fischbrötchen zu genießen. Da ich als Kind kein großer Fan von Fisch war und ziemlich wählerisch, was das anbelangt, konnte man mich nur mit Krabbenbrötchen glücklich machen.

Dann kam irgendwann eine ziemlich lange Phase, in der ich kaum Fisch aß. Jegliches Fischgericht fiel durch meinen Geschmackstest und nicht einmal mehr Lachs aß ich wirklich gern. Aber zum Glück wird man ja älter und dann tatsächlich auch ein bisschen erwachsener. Mittlerweile mag ich also Fisch wieder ganz gern.

Scholle habe ich in meinem Leben vielleicht so ungefähr zweimal gegessen und kann mich auch nicht so genau erinnern, ob ich es mochte. Aber da ich nun viel experimentierfreudiger geworden bin, ging ich vor dem kochen einfach davon aus, dass ich auch Scholle gerne essen würde. Scholle Finkenwerder Art wollte ich tatsächlich schon seit einiger Zeit mal machen, hab mich aber nie herangetraut, da ich bis jetzt – wie gesagt – nie wirklich viel mit Fisch gekocht habe.

Scholle Finkenwerder Art mit Radieschen-Kartoffelsalat

Zutaten für zwei Portionen:

500 g Kartoffeln
2 kleine Zwiebeln
100 ml Gemüsebrühe
½ Bund Radieschen
2 EL Weißwein-Essig
3 EL Zitronensaft
25 g Salatmayonnaise
100 g Vollmilch-Joghurt
50 g Speck
4 kleine Schollen (à 200 g)
30 g Butterschmalz
50 g Mehl
75 g Nordseekrabbenfleisch
Dill, Zitrone
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Kartoffeln waschen und zugedeckt in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten lang kochen. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Kartoffeln abgießen, kurz unter kaltem Wasser abschrecken und die Schale abziehen. Anschließend in Scheiben schneiden. 1/3 der Zwiebel zusammen mit 1 EL Zitronensaft, 1/2 gestrichenen TL Salz, dem Weißwein-Essig und 100 ml Brühe aufkochen.
  2. Die noch heiße Marinade mit den Kartoffeln mischen und ca. 30 Minuten langdurchziehen und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Radieschen putzen, waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Mayonnaise, den Joghurt mit etwas Salz und Pfeffer verrühren. Zusammen mit den Radieschen zu den Kartoffeln geben, alles gut miteinander verrühren und nochmal mindestens 30 Minuten lang ziehen lassen.
  3. Den Dill waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Die Schollen gründlich waschen, trocken tupfen, mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Speck ohne Fett in einer heißen Pfanne knusprig anbraten, dann die restlichen Zwiebeln hinzufügen, kurz mitbraten und warm stellen. Ca. 15-20 g Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Das Mehl auf einen Teller geben und die Schollen darin wenden. Mit der weißen Hautseite nach unten in die Pfanne legen und knusprig braten. Dann wenden und die andere Seit ebenfalls goldbraun anbraten.
  4. Den Kartoffelsalat mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Krabben zur Zwiebel-Speck-Mischung geben. Die Schollen auf einem Teller anrichten, die Speck-Krabbenmischung darüber geben und den Kartoffelsalat dazugeben. Mit Dill bestreuen und mit Zitrone servieren.

Guten Appetit!

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Line kocht Scholle Finkenwerder Art mit Radieschen-Kartoffelsalat - Rezepte aus dem Norden | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Wir haben das große Glück in der Nähe von Hagenah, einem Fischgroßhändler hier in Hamburg, zu wohnen. Dort bekommt man frischen Fisch zu guten Preisen. Wer eine solche Möglichkeit nicht hat, kann im Supermarkt einfach an der Frischetheke für den Fisch nachfragen. Krabben sind allerdings gerade unfassbar teuer. Aber sie schmecken eben auch gut.

Wie schon erwartet war die Scholle Finkenwerder Art sehr lecker und der Speck ist der Clou, der es besonders macht. Der Kartoffelsalat passte perfekt dazu. In der Zubereitung ist das Gericht zwar ein klein wenig aufwändiger, aber es lohnt sich definitiv.

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Line kocht Hamburger Pannfisch – Rezepte aus dem Norden https://www.wihel.de/line-kocht-hamburger-pannfisch-rezepte-aus-dem-norden/ https://www.wihel.de/line-kocht-hamburger-pannfisch-rezepte-aus-dem-norden/#comments Tue, 26 Jul 2016 08:30:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=71844 Line kocht Hamburger Pannfisch - Rezepte aus dem Norden | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Wenn Martin und ich in Hamburg essen gehen und das Lokal Hamburger Pannfisch anbietet, ist es relativ wahrscheinlich, dass Martin sich genau für dieses Gericht entscheidet. Daher stand zu Beginn der Planung der Themenwoche fest, dass Hamburger Pannfisch definitiv zu den norddeutschen Rezepten gehört, die ich nachkochen werde.

Im Grunde ist Hamburger Pannfisch nichts anderes als Fischreste mit Bratkartoffeln und Senfsoße. Alles mit Senf steht bei Martin sowieso hoch im Kurs und zu Bratkartoffeln sagen wir niemals nein. Dazu dann Fisch, ich hab allerdings keine Reste genommen, sondern Schellfischfilet. Auch wenn der vielleicht nicht typisch für Pannfisch ist, uns schmeckt er gut, daher habe ich Schellfischfilets verwendet. Man kann natürlich genauso gut Seelachsfilet nehmen.

Die Zubereitung geht schnell und einfach. Was mich zu Beginn etwas wunderte war, dass man die Kartoffeln vor dem Braten gar nicht kochen musste. Aber trotz anfänglicher Skepsis hat das Ganze wunderbar funktioniert und die Kartoffeln sind gut durchgebraten und sehr würzig lecker geworden. Dazu gibt es, wie schon oben beschrieben, eine Senfsoße und das Fischfilet in der Eihülle.

Hamburger Pannfisch

Zutaten für zwei Portionen:

4 große Kartoffeln (ca. 500 g)
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Ei (Größe M)
300 g Fischfilet (z.B. Schellfisch oder Seelachsfilet)
4 EL Mehl
50 g Speck
300 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
2-3 EL mittelscharfer Senf
4 EL Öl
Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen, waschen, in Scheiben schneiden und in 2 EL Öl in einer heißen Pfanne zugedeckt ca. 10 Minuten anbraten. Die Lauchzwiebeln putzen und in Stücke schneiden.
  2. Den Fisch waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Einen EL kaltes Wasser mit dem Ei verquirlen und anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Den Fisch erst in den 3 EL Mehl und dann im Ei wenden. In 2 EL heißem Öl ca. 5 Minuten braten und anschließend herausnehmen. Den Speck im heißen Fett anbraten, die Lauchzwiebeln hinzugeben und kurz mitbraten.
  3. Das Ganze mit 1 EL Mehl anschwitzen, danach mit Brühe und Sahne ablöschen. Aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann den Senf in die Soße rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kartoffeln nun weitere 10 Minuten offen knusprig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Fisch nochmal in der Soße erhitzen, die Bratkartoffeln unterheben und alles anrichten. Abschließend mit Petersilie garnieren.

Guten Appetit!

Line kocht Hamburger Pannfisch - Rezepte aus dem Norden | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

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Hamburger Pannfisch kam bei uns zwar zum ersten Mal bei uns auf den Tisch, aber ganz sicher nicht zum letzten Mal. Auch dieses Gericht war wieder so einfach und gibt auch ziemlich schnell, sodass man es gut unter der Woche zubereiten kann und ein leckeres, frisches Essen hat, ohne viel Zeit aufzuwenden.

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Line kocht Blumenkohl-Kartoffelpüree mit Nordseekrabben – Rezepte aus dem Norden https://www.wihel.de/line-kocht-blumenkohl-kartoffelpueree-mit-nordseekrabben/ https://www.wihel.de/line-kocht-blumenkohl-kartoffelpueree-mit-nordseekrabben/#comments Mon, 25 Jul 2016 05:49:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=71912 Line kocht Blumenkohl-Kartoffelpüree mit Nordseekrabben - Rezepte aus dem Norden | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

In der letzten Woche hatte ich Urlaub und endlich mal wieder Zeit, ausgiebig zu kochen und auch mal Dinge auszuprobieren, die ich sonst nicht unbedingt kochen würde. Und da es für uns bald in den wohlverdienten Nordsee-Urlaub geht, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar norddeutsche Gerichte gekocht. Bei der Recherche stellte ich schnell fest, dass norddeutsch vor allem Fisch-lastig bedeutet.

Jedenfalls habe ich kein einziges vegetarisches und dennoch typisch norddeutsches Gericht gefunden. Wer eines weiß, kann das ja gerne mal in die Kommentare schreiben. Da Martin aber sowieso sehr gerne Fisch isst und ich auch immer mehr Gefallen daran finde, habe ich beschlossen, einfach einige typische Rezepte mit Fisch gekocht.

Was ich damit eigentlich sagen will: Euch erwartet eine kleine Themenwoche mit typisch norddeutschen Rezepten. Wie gesagt, alle drei Hauptgerichte enthalten Fisch, für die Vegetarier unter euch ist diese Woche nicht viel dabei. Obwohl man vielleicht das ein oder andere Rezept einfach abwandeln kann und statt dem Fisch einfach Tofu oder vielleicht sogar paniertes Gemüse nehmen könnte. Am Donnerstag gibt es aber noch ein leckeres Waffel-Rezept, das hoffentlich wieder allen zusagt.

Starten tun wir heute mit einem Blumenkohl-Püree mit Nordseekrabben. Martin ist ein großer Fan von Kartoffelpüree und auch ich liebe die selbstgemachte Variante. Am allerbesten verfeinert man ihn noch mit etwas Knoblauch. In diesem Fall wird letzteres aber weggelassen und dafür besteht das Püree zu 2/3 aus Blumenkohl. Am Ende entsteht also eine viel kalorienärmere Alternative, zumindest wenn man Butter und Sahne weglässt. Denn in der Variante von heute enthält viel Sahne und Butter, was zwar den Geschmack noch mal um 100% steigert, aber nicht wirklich was für die Figur tut. Von Blumenkohl-Püree hatte ich jedenfalls bis jetzt schon oft gehört, ihn bislang aber nie selbst ausprobiert.

Dazu gibt es (horrend teure) Nordseekrabben. So ergibt das Ganze ein schnelles und sehr leckeres Abendessen, das man entweder kalorienreich oder –arm gestalten kann.

Blumenkohl-Kartoffelpüree mit Nordseekrabben

Zutaten für zwei Portionen:

1 kleiner Blumenkohl
2-3 mehlig kochende Kartoffeln
200 ml Sahne
50 g Butter
1 Becher Crème fraîche
200 g Nordseekrabben
Olivenöl
1 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer
Muskat

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen. 5-6 kleine Röschen zum Anbraten beiseite legen. Salzwasser zum Kochen bringen und die Kartoffeln und den Blumenkohl ca. 15 Minuten lang weich kochen und abgießen lassen.
  2. Das Gemüse in den Topf geben und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Die Sahne in einem Topf oder in der Mikrowelle ganz leicht erwärmen und zusammen mit der Butter in kleinen Portionen unter das Püree geben. Alles gut verrühren, bis das Püree eine cremige Konsistenz hat. Mit Salz und Muskat abschmecken.
  3. Die übrigen Blumenkohl-Röschen hacken und mit Olivenöl, Salz und Zucker in einer heißen Pfanne ca. eine Minute lang anbraten.
  4. Das Püree auf einen Teller geben, Einige Nordseekrabben darüberstreuen und einen EL Crème Fraîche dazugeben. Abschließend mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.

Guten Appetit!

Line kocht Blumenkohl-Kartoffelpüree mit Nordseekrabben - Rezepte aus dem Norden | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Blumenkohl-Kartoffelpüree mit Nordseekrabben - Rezepte aus dem Norden | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Hallelujah, ich will nie wieder normales Kartoffelpüree essen. Es endete damit, dass ich die Reste von Martins Teller auch noch aufgegessen hab, weil er seine Portion nicht ganz geschafft hat. Und danach hätte ich in die Küche gehen und den Topf auslecken können. Sowas leckeres hab ich selten gegessen.

Geschmacklich hat es mich sehr an das Meer und Urlaub erinnert, weswegen ich mich jetzt noch mehr auf den bevorstehenden Urlaub freue. Gerade weil es so schnell und einfach zubereitet ist, frage ich mich jetzt, warum ich es nicht schon viel früher mal ausprobiert habe. Perfekt für ein schnelles Abendessen unter der Woche, wenn man wenig Zeit und Muße hat und dennoch etwas leckeres Norddeutsches kochen möchte.

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Line backt schokoladiges Marmor-Bananenbrot https://www.wihel.de/line-backt-schokoladiges-marmor-bananenbrot/ https://www.wihel.de/line-backt-schokoladiges-marmor-bananenbrot/#comments Mon, 18 Jul 2016 05:56:32 +0000 https://www.wihel.de/?p=71654 Line backt schokoladiges Marmor-Bananenbrot | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Wie schon im Beitrag der Bananenpancakes angekündigt, habe ich in letzter Zeit meine Liebe für Bananenbrot und Ähnliches entdeckt. Dementsprechend sind im Hause wihel einige Bananen liegen geblieben, bis sie die – eigentlich von mir verhassten – braunen Stellen bekamen, denn nur dann süßen sie den Teig.

Ein Schokoladen-Bananenbrot wollte ich unbedingt mal ausprobieren, da ich normalerweise niemals auf die Idee kommen würde, Schokolade und Frucht zu kombinieren. Ich finde einfach, das passt nicht. Weiße Schokolade und Früchte gehen, Vollmilch und dunkle Schokolade dagegen überhaupt nicht – zumindest in meinen Augen.

Deswegen war ich besonders gespannt darauf, ob ich die Kombination aus Bananen und so viel Schokolade in einem Kuchen verpackt mag. Bei Schokoladenkuchen oder Brownies ist es für mich unerlässlich, geschmolzene Kuvertüre zu benutzen und nicht nur Kakaopulver, da ich finde, es schmeckt einfach so viel besser. Man kann auch beides kombinieren, ab und zu ist das sogar notwendig.

Schokoladiges Marmor-Bananenbrot

Zutaten:

2 Eier (Größe M)
3 reife Bananen
1 Pck. Vanillezucker
75 ml Sonnenblumenöl
80 g Zucker
250 g Mehl
2 TL Backpulver
150 ml Milch
100 g dunkle Kuvertüre
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
Salz

Zubereitung:

  1. Eine Kastenform einfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad langsam zum schmelzen bringen, anschließend abkühlen lassen. Die Eier, den Zucker, den Vanillezucker und das Öl mit dem Schneebesen eines Rührgeräts schaumig rühren.
  2. Das Kakaopulver unter die Kuvertüre rühren. Die Bananen schälen, zermatschen und sofort unter den Teig heben. Das Mehl und das Salz vermengen. Abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und alles gut miteinander verrühren. Zum Schluss die abgekühlte Kuvertüre unter den Teig heben. Alles in die Kastenform geben und glatt streichen. Mit einem Holzspieß Schlieren und Strudel in den Kuchen ziehen, damit der Marmor-Effekt entsteht. Achtung, nicht zu viel… sonst wird es so wie auf meinen Bildern und man sieht nicht mehr viel Marmorierung.
  3. Im heißen Ofen ca. 1 Stunde lang backen. Am Ende die Stäbchenprobe machen, um sicherzustellen, dass der Kuchen komplett durchgebacken ist. Gegebenenfalls während der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht so dunkel wird.
  4. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, 20 minuten lang in der Form abkühlen lassen und dann mit einem Messer vom Formrand lösen. Den Kuchen stürzen und komplett auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Line backt schokoladiges Marmor-Bananenbrot | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt schokoladiges Marmor-Bananenbrot | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Das Marmor-Bananenbrot war unheimlich saftig, auch noch einige Tage nach dem Backen. Außerdem schmeckte es sehr schokoladig und sogar ich mochte die Kombination aus Schokolade und Bananen bei diesem Kuchen. Allerdings schmeckt man die Bananen natürlich auch nicht mehr so sehr, wenn man sie mit anderen Zutaten zu einem Kuchen verarbeitet und vor allem Schokolade ist im Geschmack doch sehr dominant. Dennoch schmeckt man eine leichte Note Banane, gerade so, dass es perfekt passt.

Ich muss sagen, dass Martin und ich große Fans von Bananenbrot geworden sind. Weitere Varianten will ich auf jeden Fall noch ausprobieren. Eine klassische Alternative hatten wir hier auf dem Blog schonmal: mit Walnüssen und Schokostückchen. Kokos und Banane klingt für mich aber zum Beispiel auch nach einer tollen Kombination, die ich mal testen sollte. Oder auch KiBa, ein Bananenbrot mit Himbeeren oder mit karamellisierten Mandeln.

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Line kocht Putenröllchen in Senf-Frischkäse-Soße mit Knoblauch-Kartoffelpüree https://www.wihel.de/line-kocht-putenroellchen-in-senf-frischkaese-sosse-mit-knoblauch-kartoffelpueree/ https://www.wihel.de/line-kocht-putenroellchen-in-senf-frischkaese-sosse-mit-knoblauch-kartoffelpueree/#comments Mon, 11 Jul 2016 05:55:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=71490 Line kocht Putenröllchen in Senf-Frischkäse-Soße mit Knoblauch-Kartoffelpüree | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Wer schon länger meine Küchenaktivitäten verfolgt weiß, dass ich sehr selten mit Fleisch oder Fisch koche und eher immer versuche, darauf zu verzichten. Es gibt so viele leckere und tolle vegetarische oder auch vegane Gerichte, dass ich die Notwendigkeit Fleisch zu essen, nicht wirklich sehe. Aber auf manche Dinge will ich nicht komplett verzichten, daher würde ich mich selbst nicht als Vegetarier bezeichnen. Ich weiß, bei diesen Äußerungen bewegt man sich im Internet immer auf sehr dünnem Eis. Deswegen will ich das hier gar nicht genauer ausführen.

In diesem Beitrag soll es vordergründig nämlich um diese leckeren Putenröllchen in Frischkäse-Senf-Soße garen. Dazu gibt es Knoblauch-Kartoffelbrei, auch eine meiner Lieblings-Beilagen. Selbstgemachter Kartoffelbrei ist sehr einfach herzustellen und schmeckt (natürlich) viel besser als das Pulver aus der Tüte.

Als ich in der Lecker auf dieses Rezept gestoßen bin, hatte ich zuerst Sorge, das Fleisch könne ein wenig trocken werden, wenn es so lange im Ofen garen muss. Trotzdem wollte ich es unbedingt ausprobieren, weil Martin ein riesiger Senf-Fan ist und Frischkäse-Senf-Soße nun wirklich ganz schön gut klingt.

Putenröllchen in Senf-Frischkäse-Soße mit Knoblauch-Kartoffepüree

Zutaten:

800 g Putenfilet
8 Scheiben Bacon
2 EL Öl
Salz, Pfeffer
Muskat
300 g Doppelrahmfrischkäse mit Kräutern
400 ml Milch
1 TL mittelscharfer Senf
2 Knoblauchzehen
1 kg mehligkochende Kartoffeln
50 g Butter
5 Stiel(e) glatte Petersilie

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Putenfilets waschen, trocken tupfen und anschließend in ca. 8 gleich große Stücke schneiden. Jedes Stück mit einer Scheibe Bacon umwickeln. 2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten kurz anbraten, abschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Dann in eine Auflaufform legen und im heißen Backofen ca. 45 Minuten lang backen.
  2. Zwischenzeitlich 200 ml Milch mit dem Frischkäse und dem Senf gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken und 25 Minuten vor Ende der Backzeit des Fleisches über das Fleisch gießen. Dann wie geschrieben noch 25 Minuten lang zu Ende backen lassen.
  3. Für das Kartoffelpüree die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Kartoffeln und den Knoblauch darin ca. 25 Minuten lang gar kochen. Anschließend abgießen und die Kartoffeln zurück in den Topf geben. 200 ml Milch und die BUtter hinzugeben und alles gut mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Am Ende mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  4. Zum Schluss die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken. Die Putenröllchen in der Senf-Frischkäse-Soße aus dem Backofen nehmen und zum Anrichten mit der Petersilie bestreuen.

Guten Appetit!

Line kocht Putenröllchen in Senf-Frischkäse-Soße mit Knoblauch-Kartoffelpüree | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Putenröllchen in Senf-Frischkäse-Soße mit Knoblauch-Kartoffelpüree | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Ich würde (mal wieder) vom Gegenteil überrascht. Vielleicht lag es auch daran, dass wir sehr auf die Qualität und Herkunft des Fleisches geachtet haben, aber es war tatsächlich saftig und butterzart. Dazu die Frischkäse-Senf-Soße und Knoblauch-Kartoffelpüree, das war ein ziemlicher Genuss. Ich würde sogar soweit gehen und es ab jetzt zu meinen Lieblingsgerichten zählen. Martin war auch sehr begeistert.

Auch am zweiten Tag war das Fleisch trotz erwärmen in der Mikrowelle kein bisschen trocken und insgesamt noch sehr lecker. Wem dabei eine Gemüse-Beilage fehlt, könnte zum Beispiel grüne Bohnen oder Brokkoli dazu machen. Jetzt, wo ich so davon berichte, kriege ich wieder Appetit und werde es wohl bald mal wieder kochen.

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Line backt Joghurt-Knoten mit Maracuja-Limetten-Füllung https://www.wihel.de/line-backt-joghurt-knoten-mit-maracuja-limetten-fuellung/ https://www.wihel.de/line-backt-joghurt-knoten-mit-maracuja-limetten-fuellung/#comments Mon, 04 Jul 2016 06:17:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=71328 Line backt Joghurt-Knoten mit Maracuja-Limetten-Füllung | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Vor einiger Zeit habe ich mich mal an etwas aufwändigeres herangetraut und lasst mich vorweg nehmen: es hat sich definitiv gelohnt. Ich habe nämlich Joghurt-Knoten mit einer Limetten-Maracuja-Füllung gebacken, die ich auf www.knusperstuebchen.de gefunden habe.

Der Teig ist eigentlich ein klassischer Hefeteig, den ich ja auch des Öfteren schon gemacht habe und damit so gut wie nie Probleme hatte. Allerdings ist Joghurt im Teig und wie der sich mit Hefe verträgt, wusste ich nicht genau. Es hat aber alles wunderbar geklappt, dauert eben nur immer lange. Die Pudding-Füllung war dagegen wirkte erst aufwändig, war dann aber doch ganz einfach. Entstanden ist ein fluffiger, luftiger Joghurt-Hefe-Knoten mit einer erfrischenden, sommerlichen Füllung.

Line backt Joghurt-Knoten mit Maracuja-Limetten-Füllung | Line backt | Was is hier eigentlich los?

An die Knoten- oder Kringel-Form der Hefeteilchen habe ich mich auch zum ersten mal getraut und dafür ist es mir ganz gut gelungen, finde ich. So schwer war das auch gar nicht. Wer eine genaue Anleitung mit Bildern braucht, kann ja mal bei der lieben Sarah von knusperstuebchen.de vorbeischauen. Dort ist alles hervorragend erklärt. Nun aber erst einmal das Rezept:

Joghurt-Knoten mit Maracuja-Limetten-Füllung

Zutaten:

Für den Teig
25 g Frischhefe
80 ml Milch
50 g Zucker
450 g Mehl
100 g Naturjoghurt
1 Ei
50 g weiche Butter + 1 TL zum Einreiben
1 TL Salz

Für die Füllung:

100 ml Milch
150 g Joghurt
110 g Zucker
3 Eigelb
40 g Speisestärke
1 TL Mehl
100 ml Maracujasaft
Saft von 2 Limetten + Abrieb
Mark einer Vanilleschote

50 g weiche Butter
50 g brauner Zucker
Abrieb von 2-3 Limetten

Außerdem zum Garnieren:
2-3 EL Maracujasaft
1 EL Limettensaft
80 g Puderzucker

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig die Milch lauwarm erwärmen und in eine große Schüssel geben. Die Hefe hineinbröckeln und gut verrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Anschließend 5-10 Minuten zugedeckt gehen lassen, bis sich Luftbläschen an der Oberfläche gebildet haben.
  2. Anschließend das Ei, 50 g weiche Butter, das Mehl und den Joghurt zur Hefe-Milch-Mischung geben und mit dem Knethaken einer Rührmaschine 5-10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend mit den Händen weiter gut durchkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Dann mit 1 TL weicher Butter einreiben und in eine große Schüssel geben. Zugedeckt ca. 60 Minuten lang gehen lassen.
  3. Für die Limetten-Maracuja-Füllung den Saft der Limetten, die Milch und den Maracuja-Saft in einen Topf geben, den Zucker hinzufügen und aufkochen lassen. Den Abrieb der Limetten, die Speisestärke, die Eigelb und das Mark der Vanilleschote in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen. Diese Masse in die heiße Flüssigkeit nehmen und gut einrühren. Eventuell dafür kurz von der Herdplatte nehmen. Dann wieder daraufstellen und solange erwärmen – unter ständigem Rühren, damit nichts anbrennt – bis die Masse eingedickt ist. Vom Herd nehmen, in eine Schüssel füllen und direkt an der Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken. So abkühlen lassen.
  4. Den Teig in 12 gleich große Stücke teilen. Diese jeweils zu einem Rechteck ausrollen, mit etwas Butter bestreichen und 1-2 TL der Puddingcreme darauf verteilen. Nicht zu dick, sonst quillt es später alles wieder heraus. Die Creme mit etwas braunem Zucker bestreichen und ein wenig Limettenabrieb daraufstreuen. Die Rechtecke der länge nach aufrollen, die Rolle dann der Länge nach in der Mitte aufschneiden, dabei das obere Ende auslassen und nicht einschneiden (ca. 3 cm). Dann die beiden Teigstränge auseinander legen und jeweils zwirbeln. Dann die beiden gezwirbelten Stränge umeinander zwirbeln und zu einem Knoten drehen.
  5. Die Knoten auf ein Backblech mit Backpapier legen und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 190°C Ober- Unterhitze vorheizen. Das Eigelb mit der Milch vermischen, die Knoten damit einpinseln und im heißen Backofen für ca. 10-15 Minuten goldbraun backen. Nach Belieben mit einer Glasur aus Maracuja-Saft, Limettensaft und Puderzucker garnieren.

Guten Appetit!

Line backt Joghurt-Knoten mit Maracuja-Limetten-Füllung | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Ich bin sowieso ein großer Maracuja-Fan und finde, dass es kaum etwas gibt, das mehr nach Sommer schmeckt. Maracuja-Schorle steht auch ganz hoch im Kurs bei mir. Und eine Hefeteilchen-Liebhaberin bin ich auch durch und durch, wie ich sicher schon an der ein oder anderen Stelle hier erwähnte. Deswegen ergeben diese Knoten für mich einfach die perfekte Kombination für den Sommer.

Der Zitrusgeschmack sorgt dafür, dass man sie auch an den wärmsten Sommertagen noch essen kann, ohne, dass sie einem schwer im Magen liegen. Also wunderbar für ein Picknick oder einen Geburtstag im Freien. Ich werd sie auf jeden Fall ganz bald wieder backen.

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Line kocht Brokkoli-Cranberry-Salat mit Cashew-Curry-Dressing https://www.wihel.de/line-kocht-brokkoli-cranberry-salat-mit-cashew-curry-dressing/ https://www.wihel.de/line-kocht-brokkoli-cranberry-salat-mit-cashew-curry-dressing/#comments Mon, 27 Jun 2016 06:12:26 +0000 https://www.wihel.de/?p=71162 Line kocht Brokkoli-Cranberry-Salat mit Cashew-Curry-Dressing | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Puh, war das eine Hitze am Wochenende hier im Norden. Martin und ich waren auf dem Hurricane, wie sicherlich der ein oder andere von euch schon mitbekommen hat und daher natürlich auch sehr viel an der frischen Luft. Bei diesen Temperaturen sehnt man sich doch immer nur nach kalten, erfrischenden Speisen und Getränken. So sehr ich Pasta auch liebe, an solchen Tagen muss einfach Salat her. Oder Obst. Oder eisgekühlte Getränke. Oh und Eis natürlich auch.

Ein perfektes Sommerrezept und dazu auch noch unerwartet köstlich war dieser Brokkoli-Salat mit Cashew-Curry-Dressing und Cranberries aus der Lecker. Ich bin sowieso ein großer Cranberry-Fan, deswegen kam mir der Salat gerade gelegen. Dazu gab es bei uns Lachsfilet, was auch hervorragend gepasst hat.

Bedenken hatte ich zunächst allerdings bei der Kombination süß-salzig, denn das habe ich zum einen noch nicht oft gegessen/ selbst gekocht, zum anderen kann das auch ganz schön in die Hose gehen. Aber manchmal muss man einfach über seinen Schatten springen und mal etwas Neues ausprobieren. In diesem Fall hat sich das auch zu 100% gelohnt.Curry und Cranberries passen ziemlich gut zusammen und der noch knackige Brokkoli gibt dem ganzen einen richtig frischen Geschmack.

Brokkoli-Cranberry-Salat mit Cashew-Curry-Dressing

Zutaten:

175 g Cashewkerne
2 EL Sonnenblumenkerne
800 g Brokkoli
50 g Cranberries (getrocknet)
2 rote Zwiebeln
2 EL Ahornsirup (ich hatte nur Agavendicksaft)
2 – 3 EL Olivenöl
3 EL Apfelessig
3 EL Currypulver
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. 125 g von den Cashewkernen in einen Topf mit Wasser geben. Nur so viel Wasser hinzugeben, bis die Kerne komplett bedeckt sind. Aufkochen und dann zugedeckt ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Abtropfen und auskühlen lassen.
  2. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Den Brokkoli waschen in kleine Röschen teilen und die Stiele kleinschneiden und schälen. Brokkoliröschen und -stiele in das Salzwasser geben und ca. 1 Minute köcheln lassen. Anschließend mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
  3. Die restlichen 50 g Cashewkerne grob hacken, die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Sonnenblumenkerne zusammen mit den gehackten Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Cranberries ebenfalls grob hacken.
  4. Für das Dressing die gekochten Cashewkerne in einem hohen Rührbecher mit einem Stabmixer zusammen mit Curry, Olivenöl, 3-4 EL Wasser, Essig und Sirup fein pürieren. Das Dressing mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Dann die Sonnenblumenkerne, gehackten Cashewkerne, Brokkoli, Cranberries und Zwiebeln mit dem Dressing vermengen und anrichten.

Guten Appetit!

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Insgesamt eine (wie ich finde) ungewöhnliche, aber dennoch sehr passende und leckere Kombination. Perfekt für warme Tage, an denen man abends nur etwas leichtes und kaltes essen möchte. Ohne viel Aufwand hat man einen Salat, der mal etwas anderes ist. Außerdem hält er sich problemlos einige Tage im Kühlschrank, sodass man ihn auch gut vorbereiten kann.

Ich hab jetzt weniger Bedenken davor, mal süß und salzig zu vermischen und habe schon öfter Salat mit Erdbeeren oder gegrillten Pfirsichen gesehen, was ich auch gern mal ausprobieren würde.

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Line backt Pull-Apart-Bread mit Zitronenbutter und Mandeln https://www.wihel.de/line-backt-pull-apart-bread-mit-zitronenbutter-und-mandeln/ https://www.wihel.de/line-backt-pull-apart-bread-mit-zitronenbutter-und-mandeln/#comments Mon, 20 Jun 2016 05:49:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=71022 Line backt Pull-Apart-Bread mit Zitronenbutter und Mandeln | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Ich höre in meinem Umfeld immer wieder von Menschen, die sich nicht an die Herstellung eines Hefeteiges trauen. Dabei ist es wirklich gar nicht so kompliziert und ist bei mir bis jetzt auch jedes Mal (bis auf einen kleinen Ausrutscher) gut gegangen. In der Regel gilt: Wenn man sich an das Rezept hält, kann nichts schiefgehen.

Meine Schwäche für leckeres Gebackenes mit Hefe habe ich erst vor kurzem entwickelt. Einer meiner Favoriten hierbei sind natürlich Franzbrötchen. Und was dem sehr ähnelt, ist das Cinnamon Pull-Apart-Bread, das ich hier bei wihel auch schon einmal veröffentlicht habe. Neulich entdeckte ich beim Stöbern im Netz eine interessante Alternative zu dem Zimt-Zupfbrot.

Ein Pull-Apart-Bread mit Zitronenbutter und Mandeln. Kurzerhand habe ich es am Wochenende danach nachgebacken und muss sagen, dass es dem ursprünglichen Zimtbrot durchaus Konkurrenz macht. Ich könnte diese Brote wirklich einfach jeden Tag futtern. Gerade die Zitronenbutter gibt dem Ganzen einen sommerlichen Touch und die Mandeln sorgen für ein bisschen Crunch. Sehr leckere und tolle Kombination.

Pull-Apart-Bread mit Zitronenbutter und Mandeln

Zutaten:

500 g Mehl
50 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Päckchen Trockenhefe
1/2 TL Salz
150 ml Milch
50 g Butter
2 Eier

150g Butter
100g Zucker
1 Bio-Zitrone
Mandelblättchen
Puderzucker

Zubereitung:

  1. Die 50 g Butter in einem Topf langsam schmelzen, dann die Milch hinzugeben und sofort vom Herd nehmen. Das Mehl mit dem Salz, der Trockenhefe, dem Zucker und Vanillezucker, den Eiern und der Butter-Milch-Mischung vermengen und zu einem glatten Teig verkneten. Das kann einige Minuten dauern, also ruhig geduldig sein. Anschließend den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Eine Kastenform gut einfetten und beiseite stellen. Für die „Füllung“ die Schale der Bio-Zitrone abreiben, den Saft auspressen und nur die Schale mit dem Zucker vermengen. Die Butter sehr streichzart schmelzen, aber nicht flüssig werden lassen. Anschließend die Zitronen-Zucker-Mischung zu der Butter geben. Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck (ca. 50×50 cm) ausrollen und mit der Zitronenbutter gleichmässig bestreichen. Danach mit den Mandelblättchen bestreuen. Mit einem Pizzaschneider in 6 gleichbreite Streifen schneiden. Immer jeweils drei Streifen übereinander legen. Dann in 6 gleich große Stücke schneiden. Die Kastenform senkrecht aufstellen und die Teig-Quadrate hinein stapeln. Anschließend wieder waagerecht hinstellen und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  4. Das Pull-Apart Bread ca. 30-40 Minuten im heißen Backofen backen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit nichts anbrennt. Aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten lang abkühlen lassen. Dann aus der Form stürzen und mit Zuckerguss aus dem Zitronensaft und dem Puderzucker verzieren.

Guten Appetit!

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Davon ein großes Stück zum Frühstück zusammen mit einem Kaffee und vielleicht einigen frischen Früchten, das klingt nach einer perfekten Mahlzeit für den Samstagmorgen.

Das Brot ist übrigens kein bisschen trocken, falls das einige von euch befürchten. Ihr könnt natürlich auch mehr Butter nehmen, als im Rezept steht. Das mache ich auch meistens so, damit es schön saftig wird. Ich werde das Pull-Apart-Bread sicherlich noch in vielen verschiedenen Variationen ausprobieren, denn für mich ist das gerade eines der leckersten Dinge, die man so backen kann.

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Line kocht Pasta mit Rucola-Spinat-Pesto, grünem Spargel und Radieschen https://www.wihel.de/line-kocht-pasta-mit-rucola-spinat-pesto-gruenem-spargel-und-radieschen/ https://www.wihel.de/line-kocht-pasta-mit-rucola-spinat-pesto-gruenem-spargel-und-radieschen/#comments Mon, 13 Jun 2016 06:26:46 +0000 https://www.wihel.de/?p=70723 Line kocht Pasta mit Rucola-Spinat-Pesto, grünem Spargel und Radieschen | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Da wir in diesem Jahr noch kein Gericht mit grünem Spargel auf wihel.de hatten, muss das schleunigst geändert werden. Martin kommt Spargel mittlerweile zu den Ohren heraus, ich dagegen könnte ihn aber wirklich jeden Tag essen.

Die Kombination Spargel und Pasta finde ich persönlich hervorragend, deswegen kam mir dieses Rezept aus der Lecker gerade recht. Außerdem habe ich in diesem Jahr Radieschen für mich entdeckt. Ich weiß noch, wie mein Papa früher immer Radieschen auf Brot gegessen hat und wir Kinder sie nicht ausstehen konnten, weil sie viel zu scharf waren.

Langsam werd ich aber nun tatsächlich erwachsen und vor allem auch experimentierfreudiger und probiere so ungefähr jedes Lebensmittel, das ich früher nicht mochte. So auch Radieschen. Und siehe da, ich liebe die Dinger. Auch auf einem Avocadobrot schmecken sie vorzüglich.

Das heutige Rezept beinhaltet Radieschen zwar mehr als Topping und man kann sie – falls man sie nicht mögen sollte – auch einfach weglassen, aber ich finde, sie geben dem ganzen Gericht erst den richtigen Geschmack. Pasta mit einem Rucola-Spinat-Pesto, dazu grünen Spargel und leckere Radieschen klingt für mich nach einem perfekten Sommer-Gericht.

Pasta mit Rucola-Spinat-Pesto, grünem Spargel und Radieschen

Zutaten:

100 g Babyspinat
50 g Rucola (ich hab etwas mehr genommen)
2 EL ganze Mandeln
60 g Parmesan am Stück
1 Bio-Zitrone
2 Knoblauchzehen
100 ml gutes Olivenöl
500 g grüner Spargel
400 g Pasta eurer Wahl
1/2 Bund Radieschen
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

  1. Den Spinat und den Rucola waschen, trocken schütteln und verlesen. Den Parmesan fein reiben und die Mandeln grob zerhacken. Den Knoblauch schälen und ebenfalls grob hacken. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben. Den Saft der Zitrone auspressen.
  2. Den Spinat, den Rucola, die Mandeln, den Knoblauch und die Hälfte des Parmesans in einem hohen Becher zum Mixen geben. Das Olivenöl hinzugeben und mit einem Pürierstab fein pürieren. Das Pesto mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft und -schale abschmecken.
  3. Die Nudeln in einem Topf mit Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und das untere Drittel des Spargels schälen. Dann in ca. 3 cm große Stücke schneiden. Den Spargel 5 Minuten vor Ende der Garzeit zu der Pasta geben.
  4. Die Radieschen waschen und abtrocknen, in feine Scheiben schneiden. Pasta und Spargel abgießen und sofort mit dem Pesto vermischen. Alles anrichten und mit dem übrigen Parmesan bestreuen. Mit den Radieschenscheiben garnieren.

Guten Appetit!

Line kocht Pasta mit Rucola-Spinat-Pesto, grünem Spargel und Radieschen | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Pasta mit Rucola-Spinat-Pesto, grünem Spargel und Radieschen | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Martin und ich sind sehr begeistert, auch wenn Martin auf den grünen Spargel auch gut hätte verzichten können. Dieses Gericht kann man übrigens auch hervorragend kalt essen, als eine Art Nudelsalat, was ich bei der Arbeit an den darauffolgenden Tagen auch getan habe. Wird definitiv noch mal gekocht! So langsam bekomme ich da ja wirklich Probleme, weil ich jedes Gericht, das ich für wihel.de koche, noch einmal kochen will. Aber was soll man machen, wenn sie immer alle so lecker waren.

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