Schmand – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 09 Feb 2020 12:13:40 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 Line macht Pizza bianca mit gebratener Aubergine, Zucchini und Brokkoli https://www.wihel.de/line-macht-pizza-bianca-mit-gebratener-aubergine-zucchini-und-brokkoli/ https://www.wihel.de/line-macht-pizza-bianca-mit-gebratener-aubergine-zucchini-und-brokkoli/#comments Mon, 18 Sep 2017 05:49:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=84327 Line macht Pizza bianca mit gebratener Aubergine, Zucchini und Brokkoli | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Für die meisten Menschen ist Pizza das ultimative Comfort-food. Wer mich kennt, der weiß, für mich ist das eindeutig Pasta. Dennoch kommt es bei uns ab und zu vor, dass ich mal Pizza mache. Dann muss es allerdings auch der Teig selbstgemacht sein, denn so schmeckt es einfach am besten.

Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit und ich suchte nach einem guten Rezept. Wenn es um Pizza geht, bin ich nämlich sehr wählerisch. Meine Favoriten sind entweder eine klassische Margherita mit stundenlang eingekochter Tomatensoße und richtig gutem Mozzarella, oder eine ausgefallene Variante ohne Tomatensoße und dafür mit Pesto oder Schmand-Creme.

Ich entschied mich für eine Kräuter-Schmand-Creme und als Belag jede Menge Gemüse. Brokkoli hatte ich beispielsweise noch nie auf einer Pizza gegessen, also musste ich das mal ausprobieren. Dann darf natürlich auch Käse nicht fehlen und da bei Käse mehr immer besser ist als zu wenig, landeten am Ende Feta und Mozzarella auf dem luftigen Hefeteig. Um der ganzen Pizza noch ein wenig mehr Crunch zu verleihen, habe ich gehackte Mandeln darauf verteilt.

Pizza bianca mit gebratener Aubergine, Zucchini und Brokkoli

Zutaten für zwei Pizzen:

Für den Teig:
500 g Mehl (Type 550 oder Pizzamehl)
1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
2 EL Olivenöl
1 TL Zucker
Salz

Für den Belag:
200 g Schmand
100 g Frischkäse
1 Bund frische Kräuter (z.B. Basilikum, Petersilie, Schnittlauch)
1 kleine Aubergine
1 Zucchini
1 kleinen Brokkoli
100 g Kirschtomaten
2 Knoblauchzehen
250 g Mozzarella
200 g Feta
60 g Mandeln (mit Haut)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig die Hefe in 250 ml warmen Wasser auflösen. Dann etwa 5 Minuten stehen lassen, bis das Hefewasser leicht schäumt. 500 g Mehl in eine Schüssel geben, mit einer Prise Salz vermengen und in der Mitte eine Mulde bilden. Dann das Hefewasser in die Mulde gießen und zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten lang gehen lassen. Nach der halben Stunde ca. 2 EL Olivenöl zum Teig geben, gut verkneten und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
  2. Für die Soße die Knoblauchzehen fein hacken. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und ebenfalls fein hacken. Den Schmand mit dem Frischkäse, dem Knoblauch und den Kräutern verrühren. Den Mozzarella grob reiben und die Hälfte unter die Soße rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.
  3. Die Aubergine und die Zucchini waschen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Brokkoli waschen und die Röschen abschneiden. Die Tomaten waschen und halbieren. Den Mozzarella in Scheiben schneiden. Die Mandeln grob hacken.
  4. Die Auberginen- und Zucchini-Scheiben in einer Pfanne in etwas Olivenöl nacheinander gut anbraten. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen und etwas salzen. Den Backofen auf 250°C Ober-Unterhitze vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  5. Die Pizza in zwei Teile teilen und jeweils zu einem Kreis (ca. 30 cm Durchmesser) ausrollen. Die Soße auf dem Pizzaboden verteilen und mit dem restlichen Mozzarella bestreuen. Das Gemüse darauf großzügig verteilen und mit dem zerkrümelten Feta bestreuen. Zum Schluss noch die gehackten Mandeln darüber geben und die zwei Pizzen im heißen Ofen etwa 12-15 Minuten lang nacheinander backen.

Guten Appetit!

Line macht Pizza bianca mit gebratener Aubergine, Zucchini und Brokkoli | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

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Für Martin habe ich noch etwas Salami auf der Pizza verteilt, da er sich über mangelnde Fleischbeilage beschwert hat. Mir hat die Pizza aber so hervorragend geschmeckt. Gerade der ungewöhnliche Belag von gebratenen Zucchini- und Auberginen-Scheiben macht die Pizza besonders gut.

Ich würde sie immer wieder backen und vielleicht sogar mit noch mehr Mozzarella belegen. Denn Mozzarella kann man nie genug haben. Auch die Mandeln waren eine erstaunlich gute Idee und verliehen der Pizza noch mehr Biss. Wenn der Hefeteig gut gelingt und so richtig luftig ist, man dann noch eine würzige (knoblauchhaltige) Creme hat und jede Menge Gemüse und Käse, dann könnte selbst ich ein Fan von Pizza sein.

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Line kocht Tagliatelle in Kräuter-Schmand mit Thymian-Gemüse https://www.wihel.de/line-kocht-tagliatelle-in-kraeuter-schmand-mit-thymian-gemuese/ https://www.wihel.de/line-kocht-tagliatelle-in-kraeuter-schmand-mit-thymian-gemuese/#comments Mon, 17 Jul 2017 06:03:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=83016 Line kocht Tagliatelle in Kräuter-Schmand mit Thymian-Gemüse | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Eins meiner liebsten Rezepte für den Sommer sind diese Tagliatelle in Kräuter-Schmand und mit ganz viel Gemüse. Obwohl Schmand und Pasta nun nicht gerade eine erfrischende und leichte Kombination sind, passt es für mich hervorragend zu den wärmeren Temperaturen. Vermutlich liegt das aber eher daran, dass dann viele Gemüsesorten Saison haben und einfach besser schmecken.

Für mich kann es im Sommer eigentlich gar nicht genug Obst und Gemüse sein. Ob im Salat oder als Snack zwischendurch, mit frischen Beeren oder Gemüse kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Wenn man also ein eigentlich langweiliges Gericht wie Pasta mit irgendeiner Soße, dann braucht man einfach nur ganz viel Gemüse kleinschnippeln und zusammen mit etwas Olivenöl und Thymian in der Pfanne anbraten. Ein hervorragendes Topping für Pasta, Salate oder als Beilage zum Grillen.

Wer es noch etwas sommerlicher gestalten möchte, kann statt normalem Thymian einfach Zitronenthymian benutzen. Der schmeckt noch etwas frischer und bringt mehr Abwechslung zu normalem Pfannengemüse.

Tagliatelle in Kräuter-Schmand mit Thymian-Gemüse

Zutaten für 4 Personen:

1 Aubergine
1 Zucchini
1 Paprika
200 g Kirschtomaten
1 Bund gemischte Kräuter (z.B. Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Zitronenmelisse, Kerbel)
4-5 Zweige Zitronenthymian
500 g Tagliatelle
250 g Schmand
50 g Parmesan
2 Eier
5 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Tagliatelle in einem großen Topf in Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Den Parmesan fein reiben. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und Blätter von den Stielen zupfen. In einem hohen Gefäß die Kräuter, bis auf den Zitronenthymian, zusammen mit dem Schmand, der Hälfte des Parmesans, einer Kelle des Nudelwassers und den Eiern mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Das Gemüse abwaschen, abtrocknen und Aubergine, Zucchini und Paprika in kleine Würfel schneiden. Die Tomaten vierteln. Den Zitronenthymian grob hacken. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Das Gemüse hineingeben und ca. 5 Minuten anbraten. Den Zitronenthymian dazugeben und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Nachdem die Tagliatelle fertig gegart sind, das Wasser abgießen, dabei etwas Nudelwasser auffangen. Die Pasta zurück in den Topf geben, aber von der Herdplatte ziehen. Den Kräuter-Schmand unter die Pasta mischen und ggf. noch etwas von dem aufgefangenen Nudelwasser hinzugeben. Den restlichen Parmesan unter die Pasta heben. Auf Tellern anrichten und mit dem Thymian-Gemüse garnieren.

Guten Appetit!

Line kocht Tagliatelle in Kräuter-Schmand mit Thymian-Gemüse | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

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Wie gesagt ist dieses Gericht eines meiner absoluten Lieblinge im Sommer. Es geht schnell, ist super lecker und enthält sehr viel Gemüse. Wem dabei Fleisch oder Fisch fehlt, kann dazu Ofenlachs oder Hähnchen machen, das passt sehr gut. Wir essen das Gericht allerdings immer vegetarisch.

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Line backt Friesenwaffeln mit Rote-Grütze-Eis und Vanille-Schmand-Soße – Rezepte aus dem Norden https://www.wihel.de/line-backt-friesenwaffeln-mit-rote-gruetze-eis-und-vanille-schmand-sosse/ https://www.wihel.de/line-backt-friesenwaffeln-mit-rote-gruetze-eis-und-vanille-schmand-sosse/#comments Thu, 28 Jul 2016 13:51:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=71919 Line backt Friesenwaffeln mit Rote-Grütze-Eis und Vanille-Schmand-Soße - Rezepte aus dem Norden | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Zum Abschluss dieser Themenwoche noch ein süßes Rezept, das typisch für Norddeutschland ist. Waffeln mit roter Grütze. Und da rote Grütze sehr aufwändig ist und mir ehrlich gesagt zu langweilig war, habe ich einer spannenden Alternative gesucht. Und siehe da, bei der Lecker bin ich mal wieder fündig geworden. Waffeln kennt an sich bestimmt jeder, dazu gibt es hier aber eine Vanille-Schmand-Soße und ein schnelles Rote-Grütze-Eis. Also perfekt für den Sommer (, der hier in Hamburg noch auf sich warten lässt).

Rote-Grütze-Eis ist mal etwas anderes und außerdem wird es mit Rum zubereitet, was das Ganze noch mal einen Tick ungewöhnlicher macht. Waffeln zählen definitiv zu meinen All-Time-Favoriten, was süße Snacks am Nachmittag (oder auch zum Frühstück) anbelangt. Waffeln und Crepes könnte ich jeden Tag essen. Jeeeeden Tag!

Eis ist für mich die perfekte „Beilage“ und deswegen kam mir das Rezept natürlich sehr gelegen. Oft kann man in Cafés ja Waffeln mit heißen Kirschen und Vanilleeis essen, was ich auch total liebe, aber dieses Mal ist es praktisch genau umgekehrt. Der fruchtige Teil ist gefroren und der sahnige Teil flüssig oder eben soßen-artig. Das fand ich ganz spannend und deswegen gab es bei uns mitten in der Woche Waffeln zum Mittagessen. Man braucht hierzu übrigens keine Eismaschine, was ein riesiges Plus ist. Denn wer hat in seiner Küche schon Platz für eine Eismaschine..

Friesenwaffeln mit Rote-Grütze-Eis und Vanille-Schmand-Soße

Zutaten für 6-8 Waffeln:

300 g TK-Beerenmischung
150 g Butter
60 g Zucker
3 Eier (Größe M)
250 g Mehl
200 ml Buttermilch
80 g Puderzucker
30 ml Rum
150 g Schmand
gemahlene Bourbon-Vanille
Salz

Zubereitung:

  1. Die Beeren ca. 15 Minuten lang antauen lassen. Die weiche Butter, 40 g Zucker und Salt cremig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Buttermilch zum Teig geben. Das Waffeleisen erhitzen und ein wenig einfetten.
  2. Den Puderzucker und den Rum mit den Früchten zusammen mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse pürieren. Anschließend für ca. 1-1,5 Stunden einfrieren.
  3. Nacheinander aus dem Teig 6-8 Waffeln backen. Für die Soß den Schmand mit der Vanille und den restlichen 20 g Zucker verrühren. Aus dem Rote-Grütze-Eis ca. 6 Kugeln ausstechen. Die Waffeln mit dem Eis und der Vanille-Schmand-Soße anrichten.

Guten Appetit!

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Natürlich waren die Waffeln lecker, es war auch nicht anders zu erwarten. Auch das Eis war superschnell zubereitet und hat sehr gut zu den Waffeln gepasst. Im Prinzip ist es auch nur gefrorene Rote Grütze gewesen, also kein Wunder, dass es gut geschmeckt hat. Und die Vanille-Schmand-Soße sieht doch ein bisschen aus wie Möwenschiet, wenn ihr mich fragt. Natürlich nur auf die gute und norddeutsche Art und Weise, nicht auf die eklige. Wenn ihr also mal Besuch erwartet und etwas ein bisschen außergewöhnlicheres und dennoch typisch norddeutsches machen wollt, dann probiert doch mal Waffeln mit einem Rote-Grütze-Eis aus.

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Line backt Zitrus-Gugelhupf mit Granatapfel-Guss https://www.wihel.de/line-backt-zitrus-gugelhupf-mit-granatapfel-guss/ https://www.wihel.de/line-backt-zitrus-gugelhupf-mit-granatapfel-guss/#comments Mon, 21 Mar 2016 07:01:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=68690 Line backt Zitrus-Gugelhupf mit Granatapfel-Guss | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Vor einiger Zeit ist eine neue Gugelhupf-Form im Hause wihel eingezogen und blieb dann leider eine Weile ungenutzt, weil mir kein geeignetes Rezept über den Weg gelaufen ist. Irgendwann hatte ich die Nase dann voll und hab mir ein eigenes ausgedacht. Inspiriert ist es allerdings von dem Blutorangen-Kuchen von Zuckerzimtundliebe. Ich wollte gern Granatapfel in meinen Kuchen einbringen, da sie gerade Saison haben und hab mich deswegen für einen Zitrus-Kuchen mit Granatapfel-Guss entschieden.

Ich liebe Granatapfel-Kerne und hab vor kurzem eine Methode zum Entkernen der Früchte gefunden, die gleichzeitig auch hervorragend als Agressions-Bewältigung dient. Alles, was ihr braucht, ist eine Schüssel und einen Holzlöffel. Ihr halbiert den Granatapfel einfach, legt ihn mit der Schnittfläche nach unten in eure schwächere Hand und haltet diese über die Schüssel (, die am besten im Spülbecken steht). In die andere Hand nehmt ihr den Holzlöffel und schlagt dann mit aller Kraft immer auf den Granatapfel ein. Die Kerne fallen dann einfach in eure Hand und in die Schüssel darunter. So bleibt auch das unbeliebte weiße Dingsbums vom Granatapfel einfach in der Schale und falls doch ein wenig davon in die Schüssel fällt, könnt ihr es leicht herausfischen.

So weit, so gut. Der Granatapfel ist also entkernt. Ansonsten habe ich noch eine Blutorange, eine Orange und eine Zitrone gehabt und alle ausgepresst, um den Saft zu meinem Teig zu geben. Hier das gesamte Rezept:

Zitrus-Gugelhupf mit Granatapfel-Guss

Zutaten:

1 Orange
1 Zitrone
1 Blutorange
1 Granatapfel
200 g weiche Butter
180 g brauner Zucker
90 ml Buttermilch
4 Eier (Größe M)
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Puderzucker
1 EL Schmand
Etwas Granatapfel-Saft

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupf-Form gründlich mit ein wenig geschmolzener Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Die Zitrusfrüchte bis auf den Granatapfel auspressen und den Saft auffangen.
  2. Die Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Wirklich so lange mit dem Schneebesen eines Rührgerätes schlagen, bis die Masse eher weißlich als gelblich ist. Die Eier nacheinander dazugeben und unterrühren.
  3. Das Mehl, das Backpulver und die Prise Salz in einer Schüssel mixen. In einem Messbecher Buttermilch und ca. 80 ml Zitrusfrucht-Saft vermischen. Mehlmischung und Buttermilch-Saft abwechselnd in drei Portionen zum Teig geben und alles gut miteinander verrühren. Jeanny von Zuckerzimtundliebe gab an dieser Stelle den Hinweis, dass die Säure der Zitrusfrüchte (in ihrem Fall Blutorange) dazu führen kann, dass der Teig grisselig wird. Das stimmt, gibt sich aber wieder, also keine Angst.
  4. Den Teig in die Form geben und im heißen Ofen ca. eine Stunde lang backen. Die Stäbchenprobe machen, um zu sehen, ob der Kuchen schon vollständig durchgebacken hat. Einige Krümel dürfen noch am Stäbchen kleben bleiben, weil er sehr saftig ist. Aber keine Teigreste.
  5. Ist der Kuchen fertig gebacken, muss er auskühlen. In der Zwischenzeit könnt ihr den Guss zubereiten. Dazu mixt ihr einfach Puderzucker mit ein wenig Schmand und Granatapfelsaft. Als Topping könnt ihr dann noch einige Granatapfelkerne über den Kuchen streuen.

Guten Appetit!

Line backt Zitrus-Gugelhupf mit Granatapfel-Guss | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Heraus kam am Ende ein Kuchen, der unglaublich saftig und vor allem sehr lecker war. Könnte mein neuer Lieblingskuchen sein. Ich liebe Zitronenkuchen und saure Früchte, deswegen war das eigentlich keine große Überraschung. Aber dass er so saftig werden würde, damit hab selbst ich nicht gerechnet. Und das war er auch noch zwei Tage nach dem Backen, was vermutlich auch an der Buttermilch liegt. Dieser Kuchen lässt sich also hervorragend vorbereiten für einen Geburtstag oder eine Feier am zweiten Tag. Riesige Empfehlung von mir (und Martin)!

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Line kocht One-Pot-Pasta mit Tomate-Mozzarella-Soße https://www.wihel.de/line-kocht-one-pot-pasta-mit-tomate-mozzarella-sosse/ https://www.wihel.de/line-kocht-one-pot-pasta-mit-tomate-mozzarella-sosse/#comments Mon, 08 Feb 2016 07:56:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=67500 Line kocht One-Pot-Pasta mit Tomate-Mozzarella-Soße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Heute gibt es ein ganz besonders leckeres Rezept. Ich würde schon so weit gehen und sagen, dass es zu meinen All-Time-Lieblingsrezepten gehört. Dazu ist es noch sehr schnell gemacht und total einfach. Auch nicht besonders kreativ, aber meistens sind die unkompliziertesten Gerichte ja auch die leckersten.

Es geht um One-Pot-Pasta. Die hatten wir neulich hier schon mal, allerdings mit getrockneten Tomaten und Hähnchen. Dieses Mal geht es um eine fleischlose Alternative, die uns sogar noch besser schmeckt. Und zwar One-Pot-Pasta mit Tomate-Mozzarella-Soße. Tomaten und Mozzarella ist bekanntlich eh schon ein unschlagbares Duo, dazu aber dann noch frischer Basilikum, ein bisschen Schmand und Pasta – Perfektion.

One-Pot-Pasta mit Tomate-Mozzarella-Soße

Zutaten:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 g Makkaroni
1 El getrocknete Kräuter (nach Geschmack, zum Beispiel: Oregano, Thymian..)
2 Dosen stückige Tomaten (je 425ml)
2 TL Gemüsebrühe
125 g Mini-Mozzarellakugeln
150 g Schmand (Frischkäse geht sicher auch)
Olivenöl
Chiliflocken
1 Topf Basilikum
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen fein hacken. In einem großen (!) Topf Olivenöl erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin andünsten. Die getrockneten Kräuter dazugeben, dann die Tomaten und ca. 1/2 l Wasser dazugießen.
  2. Die Gemüsebrühe unterrühren und die Makkaroni in den Topf geben. Alles gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Aufkochen lassen und dann 10-12 Minuten lang bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zwischendurch immer gut umrühren, sonst könnten Nudeln am Topfboden festkleben.
  3. In der Zwischenzeit die Mozzarellabällchen abtropfen lassen und halbieren. Den Basilikum hacken. Nach Ende der 10 Minuten die Nudeln einmal probieren, sollten sie noch zu fest sein, einfach noch eine Weile weiterköcheln lassen. Aber Achtung, zu weich dürfen sie nicht werden, da sie später in der Soße noch nachziehen. Umrühren nicht vergessen!
  4. Wenn die Pasta al dente ist, erst den Großteil des Basilikums und anschließend den Schmand und die Mozzarellakugeln leicht unter die Nudeln heben. Mit Basilikum bestreut anrichten. Wer will, kann sogar noch Parmesan darübergeben.

Guten Appetit!

Line kocht One-Pot-Pasta mit Tomate-Mozzarella-Soße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht One-Pot-Pasta mit Tomate-Mozzarella-Soße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Ein richtiges Comfort-Food, das man gemütlich im Kreise von Freunden oder Familie verspeisen kann – so geschehen am letzten Wochenende. Dieses simple Gericht ist auf Begeisterung gestoßen und war ratzfatz verputzt. Dazu würde ich noch einen grünen Salat reichen, damit man nicht nur Nudeln futtert. Alles in allem eine riesige Empfehlung. Ihr solltet es unbedingt mal nachmachen.

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Line backt: White-Chocolate-Pumpkin-Muffins https://www.wihel.de/line-backt-white-chocolate-pumpkin-muffins/ https://www.wihel.de/line-backt-white-chocolate-pumpkin-muffins/#comments Mon, 30 Nov 2015 08:06:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=64295 Line backt: White-Chocolate-Pumpkin-Muffins | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Kürbis, Kürbis, Kürbis. Heute zum vorletzten Mal, bevor die Kürbissaison auch bei Wihel offiziell zu Ende geht. Ich habe vor einigen Tagen seit langem mal wieder Muffins gebacken. White-Chocolate-Pumpkin-Muffins und ich lasse den Titel deswegen auf englisch stehen, weil „Weiße-Schokoladen-Kürbis-Muffins“ nicht so appetitlich klingt, was den Muffins absolut nicht gerecht wird. Denn diese Muffins gehören ab sofort zu meinen Lieblingsmuffins.

Sie schmecken trotz der weißen Schokolade gar nicht so zuckrig süß, sondern haben eher eine angenehme Süße, sind sehr saftig und haben eine leichte Kürbis-Note. Wobei man den Kürbis auch sehr gut – je nach Jahreszeit oder Geschmack – durch Möhren ersetzen. Das werde ich definitiv um Ostern herum nächstes Jahr mal ausprobieren.

White-Chocolate-Pumpkin-Muffins

Zutaten:

160 g + 40 g weiße Schokolade
100 g Kürbisraspeln (ich habe Hokkaido genommen)
100 g Butter
2 TL Schmand
2 Eier
160 g Mehl
50 g braunen Zucker
80 g gemahlene Mandeln
1⁄2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt

Zubereitung:

  1. Die 160 g der weißen Schokolade hacken und zusammen mit der Butter im heißen Wasserbad schmelzen lassen, dabei immer wieder gut umrühren. Hierbei kann es zu einer merkwürdigen Konsistenz kommen, bei der sich das Fett absetzt, aber sobald man die 2 EL Schmand drunterrührt, sollte sich nach ca. 3 Minuten eine glatte Masse ergeben. Die Schokoalden-Masse abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Eier zusammen mit dem Zucker und der Prise Salz mindestens 5 Minuten lang schaumig schlagen. Hierbei ist eine Küchenmaschine unglaublich nützlich und erleichtert das Backen enorm. (Perfekter Weihnachtswunsch für Back-Liebhaber)
  3. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Anschließend die noch flüssige Schokoladen-Masse unter die Ei-Zucker-Mischung rühren. Mehl und Backpulver vermengen, danach das Mehl, die Mandeln und den Zimt unter den Teig rühren. Die Kürbisraspeln ebenfalls hinzugeben und kurz alles miteinander vermengen.
  4. Papierförmchen in die Mulden eines Muffin-Backbleches setzen und den Teig gleichmässig auf die Förmchen verteilen. Die Muffins im vorgeheizten Ofen für ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen lassen. Auskühlen lassen, die 40 g weiße Schokolade hacken und die abgekühlten Muffins damit bestreuen. Wer will, kann die Schokolade auch schmelzen und daraus einen “Guss” für die Muffins machen.

Guten Appetit!

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Mit einem guten Buch, einer Kerze, einer Tasse Tee und einem dieser Muffins lässt sich der perfekte Herbst-Abend gestalten. Gerade in letzter Zeit ist das für mich die ideale Abendbeschäftigung, um zu entspannen und diesen Herbst und Winter zu geniessen.
Ich bin außerdem sowieso der Meinung, dass Blondies, also Brownies mit weißer Schokolade, beinahe besser schmecken als ihre dunklen Verwandten. Jedenfalls in manchen Lebenslagen und je nach Stimmung. Allerdings habe ich sie bis jetzt dafür, dass sie so köstlich sind, viel zu selten gebacken.

Aber nicht nur mir haben die Muffins so gut geschmeckt, sondern auch alle Testesser waren begeistert und daher werde ich sie definitiv noch einmal backen. Wie schon oben erwähnt, beim nächsten Mal vermutlich mit Karotten.

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Line backt: Cremiger Apfel-Schmand-Kuchen mit Zimtstreuseln und Walnüssen https://www.wihel.de/line-backt-cremiger-apfel-schmand-kuchen-mit-zimtstreuseln-und-walnuessen/ https://www.wihel.de/line-backt-cremiger-apfel-schmand-kuchen-mit-zimtstreuseln-und-walnuessen/#comments Mon, 19 Oct 2015 09:46:09 +0000 https://www.wihel.de/?p=63219 Line backt: Cremiger Apfel-Schmand-Kuchen mit Zimtstreuseln und Walnüssen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Wie bereits vor einigen Wochen erwähnt, waren Martin und ich dieses Jahr endlich mal wieder selbst Äpfel pflücken. Dabei hatten wir viel Glück, denn das Wetter war fabelhaft. Nicht wie es im Moment in Hamburg ist: Nur grau, kalt und verregnet. Richtiges Hamburger Herbst-Schietwetter. Da hilft nur, sich in dicke Decken einzukuscheln und das am besten mit einem leckeren Stück Kuchen.

Bei der ertragreichen Apfel-Ernte bietet es sich natürlich nun an, diese zu Kuchen weiterzuverarbeiten, wie ich es schon letzte Woche mit dem Ricotta-Mandel-Apfelkuchen getan habe. Es ist allerdings gar nicht so einfach, immer wieder neue Rezepte für Apfelkuchen zu finden, wenn man schon eine Vielzahl ausprobiert hat. Dieses Mal wollte ich etwas cremiges, puddingartiges, aber auch herbstlich und mit vielen Äpfeln.

Beim Durchstöbern des Internets stieß ich auf einen Apfel-Schmand-Kuchen mit Zimtstreuseln. Klang für mich nach dem perfekten Apfelkuchen und deswegen hab ich ihn letztes Wochenende gebacken, bevor wir in Martins alte Heimat fuhren. Hier das Rezept, welches ich übrigens auf Casa di Falcone gefunden habe, die neben tollen Rezepten auch einen Webshop für Bastelideen und Geschenkverpackungen (den ich leer kaufen könnte) und einige Geschenkideen auf ihrem Blog haben.

Cremiger Apfel-Schmand-Kuchen mit Zimtstreuseln und Walnüssen

Zutaten:

Für den Mürbeteig:
200 g Mehl
1/2 TL Backpulver
100 g Zucker
125 g kalte Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Füllung:
5-6 Äpfel (z.B.: Elstar)
100 g Zucker
3 EL Mehl
1 Ei
150 g Schmand

Für die Zimtstreusel:
60 g kalte Butter
4 EL brauner Zucker
50 g Mehl
1/2-1 TL Zimt
70 g gehackte Walnüsse

Zubereitung:

  1. Für den Mürbeteig einfach alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 30 Minuten lang kaltstellen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Springform einfetten.
  2. Die Äpfel waschen, abtrocknen, schälen, das Kerngehäuse entfernen und dann – je nach Präferenz – in Spalten oder kleine Stücke schneiden. Das Mehl, den Zucker, das Ei und den Schmand verrühren und zu den Äpfeln geben. Alles gut miteinander vermischen.
  3. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Springform geben. Am Rand den Teig etwas hochziehen. Die Apfel-Schmand-Füllung auf den Teig geben und gut verteilen.
  4. Für die Zimtstreusel die kalte Butter mit dem Zucker, dem Mehl und dem Zimt verkneten. Dann die Walnüsse hinzugeben und alles miteinander vermengen, sodass Streusel entstehen. Diese dann über dem Kuchen verteilen.
  5. Den Apfel-Schmand-Kuchen im heißen Ofen für ca. 40-45 Minuten lang backen. Anschließend auskühlen lassen.

Guten Appetit!

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Der Kuchen wurde ein voller Erfolg, alle mochten ihn sehr gern. Und ich kann sagen, dass ich einen neuen Lieblingskuchen gefunden habe. Er duftet schon so wunderbar, wenn er aus dem Ofen kommt, dass man am liebsten direkt ein Stück essen möchte.

Wen dieses Rezept nicht anspricht, braucht gar nicht erst versuchen, sich heraus zu reden, schließlich findet man hier auf Wihel noch diverse andere Apfel-Rezepte. Wie zum Beispiel den besagten Ricotta-Mandel-Apfelkuchen, den Apfelkuchen mit Karamellkruste, die Joghurt-Apfel-Zimt-Muffins, den Apfel-Streuselkuchen oder den Apple-Crumble mit karamellisierten Walnüssen.

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Line backt: Schwedische Mandeltorte https://www.wihel.de/line-backt-schwedische-mandeltorte/ https://www.wihel.de/line-backt-schwedische-mandeltorte/#comments Mon, 14 Sep 2015 06:59:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=62404 Line backt: Schwedische Mandeltorte | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Der ein oder andere Fuchs unter euch hat es vielleicht schon mitbekommen: Ich hatte vor einigen Wochen Geburtstag und habe diesen natürlich auch gebührend gefeiert. Was da bei einer Backfee wie mir natürlich nicht fehlen darf, ist eine außerordentliche Torte. Bisher hat diesen Job immer meine große kleine Schwester übernommen, die ist nämlich was Torten angeht wesentlich bewanderter als ich und kennt sich sogar ziemlich gut mit Fondant aus, was ich von mir leider nicht behaupten kann.

Dieses Jahr hatte sie allerdings leider keine Zeit, weswegen ich mir meine eigene Geburtstagstorte gebacken habe. Kein Problem, such ich mir eben Etwas schönes und nicht so anspruchsvolles heraus und Fondant ist ja nun auch nicht zwingend nötig.

Meine Wahl fiel letztendlich auf den Cover-Star der letzten LECKER Bakery – eine schwedische Mandeltorte garniert mit Beeren. Klingt super, sieht super aus – sollte man mal ausprobieren, dachte ich mir. Gesagt, getan. Es wurden jede Menge Eier und gemahlene Mandeln gekauft. Ich hab sogar die 1,5-fache Menge der Torte gemacht, weil ich zu dem Zeitpunkt leider noch keine Springform mit einem Durchmesser von 20cm besaß, sondern nur eine mit 26cm. Aufschreiben tu ich euch hier aber trotzdem mal die Mengen für eine Form mit 20cm Durchmesser, vielleicht besitzt ihr ja eine.

Schwedische Mandeltorte

Zutaten:

6 Eier (Größe M)
150 ml Schlagsahne
300 g Schmand
125 g gemischte Beeren (ich hab sogar noch etwas mehr genommen)
2 EL rotes Fruchtgelee
150 g + 150 g Zucker
150 g gemahlene Mandeln (mit Haut)
50 g Mandelblättchen

Zubereitung:

  1. Für die Creme der Torte die Eier trennen und das Eiweiß im Kühlschrank kalt stellen. 150g Zucker mit der Schlagsahne in einem kleinen Topf aufkochen lassen, vom Herd nehmen und 1/3 der heißen Sahne in einem dünnen Strahl und langsam unter die Eigelb rühren (Vorsichtig, das Eigelb gerinnt sehr schnell!). Anschließend die Eigelbmasse unter die restliche Sahne im Topf rühren. Ungefähr 5 Minuten bei schwacher Hitze einkochen lassen, dabei stetig mit einem Holzlöffel umrühren und aufpassen, dass sich am Boden nichts absetzt und dann anbrennt. (Passiert ziemlich schnell, also Achtung!) Die Creme vom Herd nehmen, umfüllen und mit Folie bedeckt auskühlen lassen.
  2. Für die Mandelböden den Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen und den Boden einer Springform (20cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Die Eiweiß steif schlagen und dabei 150 g Zucker einrieseln lassen. Die Eiweiß-Masse dritteln und pro Boden vorsichtig 50 g gemahlene Mandeln unter jeweils 1/3 des Eischnees heben. Den Rest des Eischnees jeweils kalt stellen. Den Teig-Boden in der Form so gut wie möglich glatt streichen und im heißen Ofen für ca. 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, mit einem Messer vorsichtig vom Formrand lösen und aus der Form nehmen. Auskühlen lassen, Form säubern und den 2. und 3. Boden ebenso im heißen Ofen backen.
  3. Die Mandelblättchen in einer heißen Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und auskühlen lassen. Den Schmand mit dem Schneebesen eines Rührgerätes aufschlagen und nach und nach unter die Eiercreme rühren. Jeden ausgekühlten Kuchenboden mit ca. 1/3 der Creme bestreichen und die Böden aufeinander setzen. Die Torte mit den gerösteten Mandelblättchen – bis auf 1 EL – bestreuen. Abgedeckt ca. 4 Stunden oder am besten über Nacht kalt stellen.
  4. Vor dem Servieren die Beeren verlesen und waschen, das Fruchtgelee in einem Topf erwärmen und mit dem 1 EL Mandelblättchen und den Früchten vermengen. Die Torte zum Schluss damit verzieren und dann servieren.

Guten Appetit!

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Als Topping habe ich für die Früchte Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren verwendet, sicherlich kann man im Spätsommer/ Herbst aber auch auf Johannisbeeren oder Pflaumen umsteigen.

Diese Torte ist leicht herzustellen, sieht bombastisch aus und ist dazu auch noch sehr lecker. Sie hat allen Gästen hervorragend geschmeckt. Sie ist natürlich sehr süß, das muss man wohl mögen, was bei uns allerdings der Fall war, deswegen war sie auch im Nu verputzt und es blieb nicht viel übrig.

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Line backt: Grüne Spargel Quiche https://www.wihel.de/line-backt-gruene-spargel-quiche/ https://www.wihel.de/line-backt-gruene-spargel-quiche/#comments Mon, 13 Jul 2015 07:08:05 +0000 https://www.wihel.de/?p=60734 Line backt: Grüne Spargel Quiche | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Das wohl vorerst letzte Rezept mit Spargel für dieses Jahr, versprochen. Aber ich bin wirklich auf den Geschmack gekommen, gerade was grünen Spargel anbelangt. Auch heute gibt es wieder ein Rezept, das einem nicht ganz so schwer im Magen liegt und gut in den Sommer passt, da man es kalt und warm essen kann.

Es handelt sich um eine Quiche. Im originalen Rezept – übrigens aus der Deli – war eigentlich auch weißer Spargel aufgelistet, aber weißen Spargel essen wir beide nicht so gern wie grünen, daher haben wir einfach nur grünen Spargel genommen. Und ich habe auch nicht so viel gebraucht, wie im Rezept geschrieben war (1kg), sondern nur knapp über die Hälfte.

Grüne Spargel Quiche

Zutaten:

250 g Mehl
125 g Butter (Zimmertemperatur)
6 Eier
500 g weißer Spargel
500 g grüner Spargel (ich habe nur grünen genommen und wie gesagt auch nur ca. 600 g gebraucht)
Zucker
250 g Schmand
100 g Parmesan
4 Stiele Kerbel
Salz, Pfeffer

Außerdem:
Hülsenfrüchte zum Blindbacken und eine Tarteform

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl mit der Butter, einer Prise Salz und einem Ei mit den Händen oder mit den Knethaken eines Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und dann eine Stunde kaltstellen.
  2. Wenn ihr weißen Spargel genommen habt, diesen komplett schälen. Den grünen nur am unteren Drittel. Die Enden bei beiden Spargelsorten abschneiden. Den weißen Spargel mit Zucker und Salz ca. 4 Minuten in einem Topf mit heißem Wasser garen, den grünen nur ca. 2 Minuten. Anschließend aus dem Topf nehmen, abtropfen lassen und beiseite stellen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und eine Tarteform (26 cm Durchmesser) damit auslegen, auch den Rand mit Teig bedecken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und danach noch einmal für ca. 30 Minuten kaltstellen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  4. Anschließend den Teigboden mit Backpapier auslegen, die Hülsenfrüchte darauflegen und im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene ca. 15 Minuten lang vorbacken. Ein Ei trennen und das Eigelb kaltstellen, das Eiweiß verquirlen. Den Tarteboden herausnehmen, Backpapier und Hülsenfrüchte vorsichtig entfernen und den Teigboden sofort mit dem Eiweiß dünn einstreichen. Danach weitere 10 Minuten lang backen.
  5. Für die Füllung der Tarte das Schmand mit dem Eigelb, den restlichen Eiern, 1/2 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer verrühren. Den Parmesan fein reiben und auch unter die Schmand-Masse rühren. Ich habe auch – entgegen dem Rezept – ein wenig Kerbel mit in die Masse gerührt. Den Spargel auf dem Teigboden verteilen und mit der Schmand-Masse begießen. Abschließend im heißen Ofen 35-40 Minuten lang auf der untersten Schiene backen, herausnehmen, mit den Kerbelblättern garnieren und servieren.

Guten Appetit!

Line backt: Grüne Spargel Quiche | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Entschuldigt die schlechten Lichtverhältnisse im Bild, wir haben sehr spät gegessen und da war nicht mehr so viel mit Tageslicht.

Wer Ei gut verträgt, sollte hiervon so viel essen können, wie er mag. Lecker war sie auf jeden Fall und wer keinen Spargel mag, könnte einfach anderes Gemüse nehmen. Auch beim Spargel hätte man eventuell noch Cherry-Tomaten hinzufügen können. Das hätte bestimmt auch gut geschmeckt.

Martin und ich sind auf jeden Fall begeistert gewesen und haben sie am ersten Tag warm gegessen und am zweiten auch mal kalt probiert, was genauso lecker war. Man kann sie super vorbereiten und deswegen zu Geburtstag, Picknicken oder Festen mitbringen. Ich werde sie bestimmt noch mal machen. Mit Spargel aber wohl erst in der nächsten Spargel-Saison.

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Line, koch doch mal… Nudeln mit Bolognese à la Mama https://www.wihel.de/line-koch-doch-mal-nudeln-mit-bolognese-a-la-mama/ https://www.wihel.de/line-koch-doch-mal-nudeln-mit-bolognese-a-la-mama/#comments Mon, 03 Nov 2014 08:03:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=40440 Line, koch doch mal... Nudeln mit Bolognese à la Mama | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Wenn meine Mutter uns früher gefragt hat, was wir essen wollen, war die Antwort meistens eindeutig und gleichzeitig ziemlich einseitig, da dieses Gericht dabei meistens als erstes genannt wurde. Auch Freunde, die bei uns zum Spielen kamen, haben mindestens einmal “Nudeln mit Hackfleischsoße” bei uns gegessen. Mamas Tageskinder ebenso. Und die meisten haben es genauso geliebt wie wir. Seit ich ausgezogen bin, gibt es dieses Essen nur noch selten zu essen, weil ich mich gerne ausprobiere und viele neue Rezepte teste.

Aber wenn man mal nicht weiß, was man am Wochenende kochen soll oder wenn einen der großen Appetit darauf überkommt, dann koche ich es sehr gern. Es erinnert mich immer an Zuhause und wie wir alle zusammen mit Freunden oder Tageskindern am Tisch saßen und mit tomatenverschmierten Mündern die Nudeln in uns hinein schaufelten.

Übrigens sind in dieser Tomatensoße gar keine richtigen Tomaten enthalten, weil wir laut Mama früher keine Tomaten mochten. Kann ich mir ja kaum vorstellen, dass ich mal keine Tomaten mochte, aber es wird wohl stimmen. Deswegen könnte man aber nun auf die Idee kommen, statt Tomatenmark eventuell passierte Tomaten zu benutzen oder vielleicht auch in die fertige Soße noch einige Tomatenstücke zuzugeben.

Nudeln mit Bolognese à la Mama

Zutaten für 4-5 Personen:

500g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
4 EL Mehl
1/2 Tube Tomatenmark
750ml Brühe
1 Becher Schmand
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Außerdem:
500g Nudeln
Salz

Zubereitung:

  1. Salzwasser zum Kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanweisung garen. Die Zwiebel fein hacken, dann in etwas Olivenöl zusammen mit dem Hackfleisch kräftig anbraten. Dann mit 4EL Mehl bestäuben und gut aufpassen, dass das Mehl nicht anbrennt.
  2. Das Tomatenmark zu dem Hackfleisch geben und gut verrühren, dann die Brühe nach und nach dazugeben und alles gut vermengen. Die Soße einige Zeit köcheln lassen und dann den Becher Schmand dazugeben.
  3. Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer will, kann an dieser Stelle noch frische Tomatenstücke hinzugeben. Zusammen mit den Nudeln servieren.

Guten Appetit!

Line, koch doch mal... Nudeln mit Bolognese à la Mama | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

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Ihr seht, die Zubereitung kann relativ kurz beschrieben werden, genauso schnell ist man auch beim Kochen. Ein gutes Rezept, wenn man schnell etwas leckeres Kochen möchte, weil z.B. die hungrig Kinder aus der Schule kommen oder man sehr viel um die Ohren hat. Und lecker ist es zudem auch.

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Line, koch doch mal… Kürbiscremesuppe https://www.wihel.de/line-koch-doch-mal-kuerbiscremesuppe/ https://www.wihel.de/line-koch-doch-mal-kuerbiscremesuppe/#comments Mon, 13 Oct 2014 07:05:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=39828 Line, koch doch mal... Kürbiscremesuppe | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Die Überschrift ist schon wieder ein bisschen geschummelt. Martin würde sich nämlich nie eine Suppe zum Essen wünschen. Suppen sind in seinen Augen keine vollwertige Mahlzeit. Davon wird man(n) doch nicht satt!

Ich dagegen mag Suppen ganz gern. Die wärmen von innen und schmecken meistens auch sehr lecker. Außerdem gibt es davon ja ungefähr eine Million Varianten und man kann sehr viel experimentieren. Aber selbst Suppe gekocht habe ich auch noch nie. Zuhause bei meinen Eltern gibt es auch relativ selten Suppe. Das ist eben kein Gericht, was in meiner Familie besonders oft auf den Tisch kam, genau wie deftige Hausmannskost wie Braten, Klöße und Rotkohl. Wir sind mehr so eine Nudel-Familie. Bei Martins Eltern dagegen wird oft deftig gegessen und es schmeckt jedes Mal gut. Deswegen habe ich beschlossen, unsere fast reine Nudel-Ernährung ein wenig aufzumischen. Das habt ihr schon an dem Rezept von letzter Woche gesehen, da gab es nämlich Drei-Käse-Risotto bei uns.

Und diese Woche sollte es nun Kürbissuppe geben. Ich hatte ein bisschen Bedenken, ob ich überhaupt Suppen kochen KANN, aber es hat letztendlich alles besser geklappt, als ich dachte. War gar nicht so schwer und eventuell mach ich jetzt öfter Suppe. Vorausgesetzt Martin wird davon satt. Ansonsten nölt der wieder den ganzen Abend rum und fragt permanent nach einem “Snack”.

Das Rezept stammt wie so viele, die ich nachkoche, aus der LECKER. Allerdings habe ich wieder einmal meine eigene Version daraus gemacht und mir ein paar Dinge ausgedacht, womit man die Suppe ein bisschen spannender gestalten kann und vielleicht verfeinern könnte.

Kürbiscremesuppe

Zutaten:

800g Kürbis (Muskat-, Butternut- oder Hokkaidokürbis, ich hab letzteren genommen)
200g Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 EL Öl (sehr gut passt hier natürlich Kürbisöl, hatte ich aber leider gerade nicht da)
2 EL Mehl
800ml Gemüsebrühe
200ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Chili

Außerdem zum Garnieren und Verfeinern:
200ml Schmand
30g Kürbiskerne
50g frisch geriebenen Parmesan
5-6 Scheiben Toast
5-6 EL Olivenöl
Salz

Zubereitung:

  1. Zunächst die Kartoffeln waschen, schälen und in Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Dann den Kürbis vierteln, entkernen, eventuell schälen und in kleine Stücke schneiden. Hokkaidokürbisse müssen nicht geschält werden, ihre Schale wird beim Kochen so weich, dass man sie gut mit pürieren kann. Ich habe nur die Stellen in der Schale entfernt, die kleine Druckstellen oder ähnliche “Schönheitsfehler” hatten. Muss man aber bestimmt auch nicht tun.
  2. 2 El Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Den Kürbis und die Kartoffeln kurz mitdünsten. Danach mit Mehl bestäuben und anschwitzen. Vorsicht, Mehl brennt schnell an.
  3. Die Brühe und die Schlagsahne für die Kürbiscremesuppe zugießen. Aufkochen lassen, ab und zu umrühren. Dann auf niedriger Stufe ca. 25 Minuten lang mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
  4. Den Ofen auf ca. 200°C Ober-Unterhitze erhitzen. In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten, herausnehmen und leicht salzen. Dann das Toast für Croûtons in kleine Stücke schneiden und in der gleichen Pfanne in 5-6 EL Öl leicht anbraten. Pfanne vom Herd nehmen und die Croûtons auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Für ca. 10-12 Minuten im heißen Ofen goldbraun rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen. Den Ofen nicht ausschalten, sondern auf 200°C lassen! Den Parmesan für Parmesanchips fein reiben, ebenfalls auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech grob verteilen, sodass es kleine Lücken gibt. Das soll den Chips später ein Gittermuster verleihen. Hat bei mir nur semi-gut geklappt. Das Backblech mit dem Parmesan für ca. 4-5 Minuten in den heißen Ofen geben, herausnehmen, abkühlen lassen und dann in Stücke brechen.
  5. Zurück zur Kürbiscremesuppe. Wenn diese nun ca. 25 Minuten geköchelt hat, vom Herd nehmen und dann mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und geriebenem Chili abschmecken. Außerdem frische Kräuter nach Bedarf, beispielsweise Petersilie.
  6. Die Kürbiscremesuppe mit Schmand, Croûtons, Kürbiskernen und den Parmesanchips nach Belieben verfeinern und dann genießen.

Guten Appetit!

Line, koch doch mal... Kürbiscremesuppe | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line, koch doch mal... Kürbiscremesuppe | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Auch bei dieser Suppe kann man sehr viel variieren. Im Rezept wird vorgeschlagen, statt 800ml Brühe 1/4l durch Kokosmilch zu ersetzen. Oder Weißwein. Außerdem könnte man noch Möhren in die Suppe geben und mitpürieren. Es gibt also viele Möglichkeiten, die Suppe nach eigenen Vorstellungen zu kochen.

Geschmeckt hat es uns beiden ziemlich gut, Martin gab sogar zu, sich danach satt zu fühlen. Mal sehen, wie lange das anhält.

[Beitragsbild via shutterstock.com]

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