Vanille – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sat, 14 Jan 2023 19:52:12 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Line macht Orangen-Apfel-Schichtdessert mit Mascarpone https://www.wihel.de/line-macht-orangen-apfel-schichtdessert-mit-mascarpone/?pk_campaign=feed&pk_kwd=line-macht-orangen-apfel-schichtdessert-mit-mascarpone https://www.wihel.de/line-macht-orangen-apfel-schichtdessert-mit-mascarpone/#comments Mon, 16 Jan 2023 06:51:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=145873 ]]>

Wie schon in den letzten Wochen angekündigt, muss es gerade bei der Zubereitung von Rezepten schnell gehen und darf nicht zu kompliziert sein. Denn die Zeit brauchen wir aktuell für diverse andere Dinge, die den Umzug betreffen. Ich muss aber sagen, ich freue mich jetzt schon sehr darauf, wenn ich wieder ausgiebig kochen, backen und fotografieren kann. Gerade in diesem Moment weiß ich ehrlich gesagt nicht einmal, wo sich mein ganzes Fotografie-Zubehör befindet. Zum Glück hab ich irgendwo eine Liste liegen, in welchem Karton was ist. Aber wo die wiederum gerade steckt... naja, lassen wir das.

Noch im November letzten Jahres hatte ich noch mehr Zeit und Energie und habe ein Dessert zubereitet, was schon alleine aus dem Grund besonders ist, dass es hier so gut wie nie Dessert gibt. Zumindest keines, das selbst zubereitet ist. Joghurt, Obst oder Schokolade gibt es natürlich regelmässig, oder aber auch etwas gebackenes. Aber ein richtiges Dessert so wie das heutige ist doch ziemlich selten. Dabei hat es so hervorragend geschmeckt, dass ich es sehr bald wieder machen werden.

Orangen-Apfel-Schichtdessert mit Mascarpone

Zutaten für 4 Gläser:

75 g Mehl
30 g Butter
2 TL brauner Zucker
50 g Mandelblätter
3 EL Ahornsirup
60 g Schlagsahne
200 g Mascarpone
2 kleine Äpfel
1 Bio-Orange
1/2 TL Zimt
1/2 TL Bourbon Vanille
1 Prise Salz

4 Gläser a max. 200 ml

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Bio-Orange heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Den Saft auspressen. Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Apfelstücke in eine kleine Auflaufform geben und mit 1/4 TL Zimt bestreuen, 2 EL Orangensaft hinzugeben und mit etwas von dem Ahornsirup beträufelt vermengen.
  2. Für die Streusel das Mehl, die Mandelblätter, Salz, Zucker, 2 EL Orangenschale und den restlichen Zimt vermengen. Dann die Butter unterkneten, sodass ein krümeliger Teig entsteht. Über den Äpfeln verteilen und im heißen Ofen 20 Minuten lang backen, bis die Streusel goldbraun sind.
  3. Für die Mascarpone-Creme die Mascarpone mit der aufgeschlagenen Sahne, der Vanille, der restlichen Orangenschale und Zimt vermengen und im Kühlschrank kaltstellen. Den fertig gebackenen Crumble abkühlen lassen und die Hälfte auf die Gläser aufteilen. Die Mascarpone-Creme auf die Gläser aufteilen und den restlichen Crumble oben drauf geben. Bis zum Servieren kaltstellen.

Guten Appetit!

Das Schöne ist, dass man auch dieses Rezept wunderbar abwandeln kann. Gerade im Frühling oder Sommer stelle ich mir eine Variante nur mit Orangen, vielleicht sogar Blutorangen und Zitrone sehr gut vor. Man könnte aber auch Zwetschgen oder Beeren verwenden. Da werde ich sicher noch die ein oder andere Variante kreieren, die ich hier auf dem Blog teilen werde. Also stay tuned. Aber eben erst, wenn wir endlich den Umzug hinter uns haben.

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Line backt Pumpkin-Snickerdoodles https://www.wihel.de/line-backt-pumpkin-snickerdoodles/?pk_campaign=feed&pk_kwd=line-backt-pumpkin-snickerdoodles https://www.wihel.de/line-backt-pumpkin-snickerdoodles/#comments Mon, 10 Oct 2016 06:09:22 +0000 https://www.wihel.de/?p=73780 ]]> line-backt_pumpkin-snickerdoodles-01

Nachdem es in den letzten Tagen zwar immer herbstlich kühl (oder hier in Hamburg auch nasskalt) war, ich aber sonst vom Herbst nicht viel mitbekommen habe, waren wir am Wochenende wie jedes Jahr Äpfel pflücken. Und spätestens damit ist der Herbst offiziell eingeläutet. Nun haben wir jede Menge frische Äpfel zuhause und das schreit doch nur so nach neuen Rezepten.

Heute bleibe ich allerdings noch einmal den Kürbissen treu. Schließlich gab es hier in diesem Herbst erst ein Rezept mit Kürbis und das ist selbstverständlich nicht genug. Ich habe auch noch einige Gerichte und andere Leckereien in Planung, die ich unbedingt ausprobieren will. Also werdet ihr nicht drumherum kommen, hier in Zukunft viele Kürbis- und Apfel-lastige Rezepte vorzufinden.

Ich freue mich ehrlich gesagt schon ziemlich darauf, wieder viele neue Kombinationen auszuprobieren und am Wochenende viel Zeit in meiner kleinen, aber feinen, Küche zu verbringen. So wie am letzten Wochenende, denn da habe ich zum ersten Mal Snickerdoodles gebacken. Der Name trügt allerdings. Sie haben nichts mit berühmten dem Schokoriegel gemeinsam.

Im Prinzip sind sie einfach nur super weiche Zimtkekse mit knuspriger Zimt-Zucker-Kruste. Natürlich kann man sie auch noch mit diversen Zutaten verfeinern. So entstand auch die folgende Variante: Kürbis-Snickerdoodles. Also einfach etwas Kürbispüree zum Teig geben.

Pumpkin-Snickerdoodles

Zutaten:

Für den Teig
320 g Zucker
320 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Weinsteinbackpulver
1 TL Pumpkin Spice
3 TL Zimt
100 g weiße Schokolade
Vanille
230 g weiche Butter
160 g Kürbispüree
1 Ei

Für die Kruste:
120 g Zucker
3 TL Zimt
1 TL Pumpkin Spice

Zubereitung:

  1. Das Mehl, das Backpulver und die Gewürze mischen und beiseite stellen. Kürbispüree hatte ich noch eingefroren. Man kann wohl auch schon welches im Supermarkt kaufen, ich habe allerdings keines gefunden. Ihr könnt aber auch einfach euer eigenes machen, indem ihr Kürbis kleinschneidet, schält, in Wasser gar kocht und dann püriert. Bevor ihr es aber für dieses Rezept verwendet, solltet ihr es in Küchentüchern ordentlich auswringen. Es sollte so trocken wie möglich sein, damit der Teig nicht zu feucht wird.
  2. Den Zucker und die Butter mit dem Schneebesen eines Rührgerätes schaumig rühren. Dann das Ei und das Kürbispüree zur Butter-Zucker-Mischung geben und alles gut miteinander vermengen. Die trockenen Zutaten hinzugeben und sorgfältig zu einem glatten Teig verrühren. Die weiße Schokolade hacken und unter den Teig rühren. Den Teig dann eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Den Zucker, Zimt und das Pumpkin Spice für die Kruste vermischen. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 2,5 cm große Bällchen rollen. Die Teigbällchen dann in der Zimt-Zucker-Mischung rollen. Die Bällchen mit ausreichend Abstand auf das Backblech legen und im heißen Ofen ca. 13 Minuten lang backen. Mindestens 10 Minuten lang auskühlen lassen.

Guten Appetit!

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Das Pumpkin Spice habe ich auch selbst hergestellt, da man es in Deutschland wohl noch nicht fertig kaufen kann. Es ist aber super einfach. Dazu nimmt man einfach 3 EL Zimt, 2 TL Muskatnuss, 2 TL Ingwer (gemahlen), 1 1/2 TL Nelken und 1 1/2 TL Piment und vermischt alles gut miteinander.

Die Kekse haben wirklich eine richtige Kruste und sind drinnen butterweich. Schmecken tun sie leicht nach Kürbis und Pumpkin Spice, aber auch sehr gut nach Zimt. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es mit die besten Kekse sind, die ich je gemacht habe.

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Line backt Friesenwaffeln mit Rote-Grütze-Eis und Vanille-Schmand-Soße - Rezepte aus dem Norden https://www.wihel.de/line-backt-friesenwaffeln-mit-rote-gruetze-eis-und-vanille-schmand-sosse/?pk_campaign=feed&pk_kwd=line-backt-friesenwaffeln-mit-rote-gruetze-eis-und-vanille-schmand-sosse https://www.wihel.de/line-backt-friesenwaffeln-mit-rote-gruetze-eis-und-vanille-schmand-sosse/#comments Thu, 28 Jul 2016 13:51:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=71919 ]]> Line-backt_Friesenwaffeln-mit-Rote-Gruetze-Eis-mit-Vanille-Schmand-Sosse - 03

Zum Abschluss dieser Themenwoche noch ein süßes Rezept, das typisch für Norddeutschland ist. Waffeln mit roter Grütze. Und da rote Grütze sehr aufwändig ist und mir ehrlich gesagt zu langweilig war, habe ich einer spannenden Alternative gesucht. Und siehe da, bei der Lecker bin ich mal wieder fündig geworden. Waffeln kennt an sich bestimmt jeder, dazu gibt es hier aber eine Vanille-Schmand-Soße und ein schnelles Rote-Grütze-Eis. Also perfekt für den Sommer (, der hier in Hamburg noch auf sich warten lässt).

Rote-Grütze-Eis ist mal etwas anderes und außerdem wird es mit Rum zubereitet, was das Ganze noch mal einen Tick ungewöhnlicher macht. Waffeln zählen definitiv zu meinen All-Time-Favoriten, was süße Snacks am Nachmittag (oder auch zum Frühstück) anbelangt. Waffeln und Crepes könnte ich jeden Tag essen. Jeeeeden Tag!

Eis ist für mich die perfekte „Beilage“ und deswegen kam mir das Rezept natürlich sehr gelegen. Oft kann man in Cafés ja Waffeln mit heißen Kirschen und Vanilleeis essen, was ich auch total liebe, aber dieses Mal ist es praktisch genau umgekehrt. Der fruchtige Teil ist gefroren und der sahnige Teil flüssig oder eben soßen-artig. Das fand ich ganz spannend und deswegen gab es bei uns mitten in der Woche Waffeln zum Mittagessen. Man braucht hierzu übrigens keine Eismaschine, was ein riesiges Plus ist. Denn wer hat in seiner Küche schon Platz für eine Eismaschine..

Friesenwaffeln mit Rote-Grütze-Eis und Vanille-Schmand-Soße

Zutaten für 6-8 Waffeln:

300 g TK-Beerenmischung
150 g Butter
60 g Zucker
3 Eier (Größe M)
250 g Mehl
200 ml Buttermilch
80 g Puderzucker
30 ml Rum
150 g Schmand
gemahlene Bourbon-Vanille
Salz

Zubereitung:

  1. Die Beeren ca. 15 Minuten lang antauen lassen. Die weiche Butter, 40 g Zucker und Salt cremig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Buttermilch zum Teig geben. Das Waffeleisen erhitzen und ein wenig einfetten.
  2. Den Puderzucker und den Rum mit den Früchten zusammen mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse pürieren. Anschließend für ca. 1-1,5 Stunden einfrieren.
  3. Nacheinander aus dem Teig 6-8 Waffeln backen. Für die Soß den Schmand mit der Vanille und den restlichen 20 g Zucker verrühren. Aus dem Rote-Grütze-Eis ca. 6 Kugeln ausstechen. Die Waffeln mit dem Eis und der Vanille-Schmand-Soße anrichten.

Guten Appetit!

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Natürlich waren die Waffeln lecker, es war auch nicht anders zu erwarten. Auch das Eis war superschnell zubereitet und hat sehr gut zu den Waffeln gepasst. Im Prinzip ist es auch nur gefrorene Rote Grütze gewesen, also kein Wunder, dass es gut geschmeckt hat. Und die Vanille-Schmand-Soße sieht doch ein bisschen aus wie Möwenschiet, wenn ihr mich fragt. Natürlich nur auf die gute und norddeutsche Art und Weise, nicht auf die eklige. Wenn ihr also mal Besuch erwartet und etwas ein bisschen außergewöhnlicheres und dennoch typisch norddeutsches machen wollt, dann probiert doch mal Waffeln mit einem Rote-Grütze-Eis aus.

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Line, back doch mal... einen einfachen Apfel-Streuselkuchen https://www.wihel.de/line-back-doch-mal-einen-einfachen-apfel-streuselkuchen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=line-back-doch-mal-einen-einfachen-apfel-streuselkuchen https://www.wihel.de/line-back-doch-mal-einen-einfachen-apfel-streuselkuchen/#comments Mon, 01 Sep 2014 06:47:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=38804 ]]> ApfelStreuselkuchen

Als ich meine Mutter letzte Woche fragte, was ich denn für die Familienfeier am Samstag backen sollte, schlug sie Irgendwas mit Äpfeln vor. Am besten Streuselkuchen, weil das nicht allzu schwer im Magen liegt und man dann von allen anderen Kuchen und Torten auch noch probieren kann, bevor man aus allen Nähten platzt. Da dieser Streuselteig ein reiner Mürbeteig und demnach ziemlich einfach in der Zubereitung ist und nicht viel Aufwand bedarf, fand ich die Idee sehr gut. Das Rezept war vor vielen Jahren mal in einer Backzeitschrift, ist aber wie gesagt auch ziemlich einfach und wer weiß, wie man einen Mürbeteig macht, der kann auch diesen Kuchen backen. Und das beste ist, dass er durch das Obst überhaupt nicht trocken schmeckt.

Apfel-Streuselkuchen

Zutaten:

250g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
125g Butter
125g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei

Außerdem:
3-4 Äpfel (am besten säuerliche Äpfel, wie z.B. Elstar)
etwas Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170-180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Das Mehl, das Backpulver, den Zucker, den Vanillezucker, die Butter und das Ei in eine Schüssel geben und gut verkneten. Im Kühlschrank vorerst kalt stellen.
  2. Die Äpfel waschen, abtrocknen, schälen und kleinschneiden. Entweder in Scheiben und später schön auf dem Teig drapieren oder in kleine Stücke. Danach leicht mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit die Apfelstücke nicht braun werden.
  3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, dann 2/3 des Teigs in eine gefettete Springform geben und zu einem glatten Teigboden drücken. An den Rändern etwas hochdrücken, damit die Äpfel am Ende nicht herausfallen, sobald man den Kuchen aus der Form nimmt.
  4. Die Äpfel auf den Teigboden geben und gleichmässig verteilen. Dann den restlichen Teig als Streusel auf den Äpfeln verteilen.
  5. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 35-40 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Guten Appetit!

ApfelStreuselkuchen2

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Weil ich den Kuchen ja zur Familienfeier mitbringen sollte, gibt es dieses Mal keine Fotos vom inneren des Kuchens - ist aber auch relativ unspektakulär.

Ich habe diesen Kuchen das erste mal mit Äpfeln gebacken, sonst habe ich immer Kirschen genommen und dann den Zimt weggelassen und ein bisschen Vanilleschote mit in den Teig gegeben. Ein Bild von dem Kuchen mit Kirschen hab ich euch als letztes Bild auch noch mal in den Beitrag mit eingebunden. Das ist dann einer meiner absoluten Lieblingskuchen, weil ich Kirschen so sehr mag. Aber auch mit Aprikosen, Pflaumen, Himbeeren, Heidelbeeren oder Brombeeren schmeckt er sicherlich fabelhaft.

Wer für also an seinem Geburtstag einen Kuchen für die Kollegen mit zur Arbeit bringen muss, auf eine Familienfeier oder eine Geburtstagsfeier generell eingeladen ist, macht mit diesem einfachen Kuchen sicherlich nichts falsch. Er wird immer sehr gelobt, dabei ist es so ungefähr eine der leichtesten Dinge, die man backen kann. Das kann jeder, sogar Martin, wenn er es nur mal versuchen würde.

[Recipe Book Bild via shutterstock.com]

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