Wasser – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 19 Oct 2020 13:30:34 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7 10 Tricks mit Flüssigkeiten https://www.wihel.de/10-tricks-mit-fluessigkeiten/ https://www.wihel.de/10-tricks-mit-fluessigkeiten/#comments Thu, 22 Oct 2020 14:52:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=105194 10 Tricks mit Flüssigkeiten | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Das nachfolgende Video ruft bei mir schon wieder äußerst ambivalente Gefühle hervor, denn zum einen ist es unfassbar gut, weil hier enorm viel auf physikalische Gesetze gesetzt wird und selbige demonstriert werden – auf der anderen Seite kommt hier auch ein bisschen aus der Chemie zum Einsatz und wie wir mittlerweile wissen, fand ich Chemie in der Schule äußerst bescheuert und habe gerade zum Ende hin nur mit Mühe und Not den Kurs bestehen können.

Man könnte aber auch sagen, dass wir hier einfach 10 Tricks sehen, die man irgendwie in Wetten umwandeln könnte und dann wird man einfach reich. Im Hinblick auf Geld, denn wenn man alle Wetten gewinnt, dürfte die Anzahl der Freunde im gleichen Atemzug abnehmen. Reich an Geld, arm an Freunden … muss dann jeder für sich selbst entscheiden.

Detailed information for the tricks in the video:

1. Slow motion ball:

You need a thick liquid, preferably honey, a heavy ball, and a sphere shaped container. Place the heavy ball in the lower half of the sphere. Fill the lower half of the container with honey a little more than half.
If you use too little or too much, it will affect the motion of the ball.

2. Water fire starter. Credit goes to The King of Random for this idea. Be sure to check out his channel. He has a huge selection of amazing how to experiments.

You need a plastic or glass container with a curved area. The Pom bottles work great. Fill the bottle with water. Fold 2 sheets of paper in half, twice. Print or scribble a black mark on one of the sheets. On a sunny day hold the bottle near the paper, focusing the light on the black area of the paper. Once it starts to smoke and a hole begins to form, wrap the other sheet of paper around the smoking piece. Wave the papers through the air to feed oxygen to the spark. Continue this until the paper catches on fire.

3. No-leak magic bag:
Al you need is a zip baggy, pencils and water. Fill the bag almost to the top. Zip it shut, and start sticking pencils through the bag. Sometimes a few drops will leak out, but overall, this is a simple yet impressive trick

4. Liquid Stacking:
You’ll need a tall glass or bottle. Dish Soap, vegetable oil, dark corn syrup, rubbing alcohol, water and food coloring.

First add the dark corn syrup, then dish soap, then add food coloring to the water and pour it in with the bottle tilted, then add the vegetable oil (bottle tilted), and finally add food coloring to the alcohol and pour it in with the bottle tilted.

5. Invisible Bottle:

You need glycerin, a glass and a bottle that will fit in the glass. Fill both glass and bottle with glycerin and place the bottle in the glass. It looks like the bottle disappears.

6. Dancing Liquid:

You need a powered speaker, a tone generator (can be found online), corn starch, water and plastic to protect the speaker. Pour 1/2 cup of corn starch in a bowl and 1/4 cup of water. Mix. Pour the liquid into the speaker and generate a 60hz tone.

7. Magic Water Barrier:

You need 2 of the same glasses. Hot water, cold water, food coloring and a thin piece of plastic or cardboard. Pour the hot water in 1 glass, the cold in the other glass, add food coloring, then place the plastic on top of the hot water glass. Turn the glass upside down, place it on top of the cold water glass, then carefully remove the plastic. Hot water is less dense than cold water, so it “floats” on top of the cold water.

8. Leidenfrost effect:

You need a pan, water and a stove. Turn the heat on high for about 4 minutes then add the water. This experiment can stain your pans.

9. Reverse Illusion:

Add all sorts of images or words behind a glass, then watch as it reverses when you add water in the glass.

10. Reversing Liquid:

You need 1 big glass, 1 smaller glass, 3 mixing glasses, corn syrup, pipettes, food coloring, and clips.

First pour the corn syrup into the 2 bigger glasses. Place the smaller glass inside of the bigger glass. Attach the clips to prevent the smaller glass from moving side to side in the bigger glass. Pour a small amount of corn syrup into the 3 mixing glasses. Add food coloring and stir. Fill each pipette with a different color, then add the colored corn syrup to your big glass. Turn the smaller glass carefully and watch the colors mix. Turn it back and watch them unmix.

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …

Und andere, bei denen fließt das Wasser sogar aus Löchern, aus denen man gar kein Wasser erwarten würde …

Ach deswegen sagt man „Strom fließt“ | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Line backt Zwiebelbaguette https://www.wihel.de/line-backt-zwiebelbaguette/ https://www.wihel.de/line-backt-zwiebelbaguette/#comments Mon, 27 Jan 2020 07:18:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=100102 Line backt Zwiebelbaguette | Line backt | Was is hier eigentlich los?

In meinem Beitrag zum Gemüse-Stew von letzter Woche hatte ich es schon kurz angekündigt: Heute folgt das Rezept für das Zwiebelbaguette. Die meisten Menschen, mit denen ich mich über selbstgebackenes Brot oder Baguette unterhalte, haben ziemlichen Respekt vor der Zubereitung von Hefeteig. Dabei ist das viel unkomplizierter als man denken mag. Eine größere Herausforderung ist da meines Erachtens nach die Herstellung von Sauerteigbrot. Aber auch das will ich irgendwann einmal ausprobieren.

Zurück zum easy peasy Zwiebelbaguette. Wer richtig viel Zeit hat, kann zunächst einen Vorteig zubereiten und den sogar über Nacht gehen lassen. Das ist aber nicht zwingend notwendig, es reicht auch aus, einen normalen Hefeteig zu machen und den wie gewohnt nur eine Stunde gehen zu lassen. In den Teig kommen ein paar Zwiebeln, obendrauf noch mehr und dann wandert das Baguette auch schon in den Ofen, bis es goldbraun gebacken ist.

Unschlagbares Zwiebelbaguette

Zutaten:

200 ml lauwarmes Wasser
6 g frische Hefe
300 g Mehl
1/2 TL Salz
2 kleine Zwiebeln

Zubereitung:

  1. Für das Zwiebelbaguette die frische Hefe in das lauwarme Wasser geben und mit Hilfe einer Gabel gut auflösen. Die Zwiebel schälen und eine fein hacken. Die andere in feine Ringe schneiden. Das Mehl mit dem Salz vermengen. Dann das Hefe-Wasser zum Mehl geben und ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Die gehackte Zwiebel hinzugeben und gut unter den Teig kneten. Anschließend in einer eingeölten Schüssel ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Den Teig für das Baguette aus der Schüssel nehmen, sobald sich das Volumen verdoppelt hat. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche der Länge nach ausrollen. Dann die zwei Enden entgegengesetzt eindrehen und zu einem Brotlaib formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 240°C Ober-Unterhitze vorheizen. Nachdem das Baguette noch einmal aufgegangen ist, zunächst mit den Zwiebelringen belegen, dann mit etwas Olivenöl einstreichen und mit Meersalz bestreuen. Im heißen Ofen für ca. 20-25 Minuten backen. Dabei alle 10 Minuten mit etwas Wasser begießen, sodass das Baguette nicht austrocknet.

Guten Appetit!

Line backt Zwiebelbaguette | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Zwiebelbaguette | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Wie ihr seht, ist es wirklich kinderleicht, schnell ein leckeres Baguette zu backen. Gerade diese Variante mit Zwiebeln ist würzig, super lecker und schmeckt nicht nur zu Suppen und Stews hervorragend, sondern auch einfach so mit etwas Butter oder Olivenöl und Salz. Beim Italiener könnt ich mich auch meist schon am Brot mit Olivenöl sattessen, so sehr mag ich es.

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Obacht! Kein Trinkwasser! https://www.wihel.de/obacht-kein-trinkwasser/ https://www.wihel.de/obacht-kein-trinkwasser/#comments Wed, 06 Nov 2019 20:06:32 +0000 https://www.wihel.de/?p=98638 Klar ist: hinter jedem Schild steckt eine Geschichte. Und jetzt stellt euch vor, wie Leute hier vor stehen, ein Glas drunter halten – und warten, dass was passiert.

Finde ich sehr witzig … aber was machen wir, wenn plötzlich doch Wasser fließt (nur halt kein Trinkwasser)?. Wenn Donald Trump doch schlauer ist, als wir dachten und mit vielem (allem?) Recht hat? Und besorgte Bürger wirklich nur besorgt sind?

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MOCEAN – Das mehr in majestätisch und schön https://www.wihel.de/mocean-das-mehr-in-majestaetisch-und-schoen/ https://www.wihel.de/mocean-das-mehr-in-majestaetisch-und-schoen/#comments Tue, 17 Sep 2019 14:26:28 +0000 https://www.wihel.de/?p=97863 MOCEAN – Das mehr in majestätisch und schön | Awesome | Was is hier eigentlich los?

An sich mag ich das Meer sehr gerne. Irgendwie hat das was Beruhigendes und Beständiges und führt nach ein paar Minuten automatisch dazu, dass man sich, die Welt und alles aus dem Alltag gar nicht mehr so wichtig nimmt – weil selbst wenn das alles nicht wäre, das Meer ist halt immer noch da und meer-t so vor sich hin. Okay, das mit dem philosophieren lassen wir direkt wieder, das führt heute zu nix, aber ihr wisst schon, was ich meine.

Immerhin reichen meistens ein paar Minuten am Meer, um sich den Kopf mal richtig durchpusten zu lassen und überhaupt ist es die meiste Zeit am Meer ja auch recht schön und entspannend. Aber ich find das Meer auch ein bisschen unheimlich, weil es eben so viele Geheimnisse innehat und man halt selten wirklich weit bzw. tief reinschauen kann. Und wenn man einfach so irgendwo im Meer ausgesetzt wird, dann ist das halt auch recht schnell recht kacke, weil aussichtslos in Sachen Rettung und Überleben.

Insofern ist das Meer zwar toll, aber gleichzeitig auch gruselig und irgendwie total ambivalent, was nicht zuletzt auch ganz gut durch den Film von Chris Bryan rüberkommt. Der zeigt das Meer zwar in unfassbar schön und sehr detailliert und visuell großartig – aber irgendwie hat das auch schon wieder was bedrohliches, majestätisches und vielleicht ist das die einzige wahre Form, wie man das Meer in seiner Charakteristik zeigen sollte:

I love filming in the ocean more than anything, its not just a job, its a passion. And sometimes its nice just to document waves without surfers riding them. The feeling of jumping off the rocks in the dark by myself just to capture the very first rays of light hitting the ocean without another sole in sight is unexplainable, its one of the most amazing feelings ever, its like my own personal therapy.

And to realise that you’re the only person on this planet that got to witness these rare moments of absolute beauty as they happen is a really special feeling.

And now im excited to share my experiences with you through my latest passion project “MOCEAN”.

Und wie Marco schon sagt, das Wortspiel mit dem Titel verdient eigentlich noch mal einen ganz eigenen Beitrag, so großartig ist das.

Wie man vielleicht schon das eine oder andere Mal gemerkt hat, bin ich ein Fan von ungewöhnlichen Kombinationen aus Kräutern, Obst und anderen Zutaten, die auf den ersten Blick vielleicht nicht wirklich zusammenpassen. Außerdem habe ich in den letzten Monaten Galettes kennen und lieben gelernt. Dabei meine ich nicht zwingend die herzhaften Galettes, wie diese mit Rosenkohl, sondern Galettes mit ganz viel Obst.

Insbesondere die mit Beeren, denn Beeren sind einfach genau mein Ding. Da unterscheiden Martin und ich uns grundlegend, denn er mag sie nicht wirklich und würde jeglichen Kuchen ohne Beeren präferieren. Ich dagegen kann eigentlich gar nicht genug von ihnen bekommen und esse sie, gerade im Sommer, täglich.

Als ich dann am letzten Wochenende überlegte, was ich backen könnte, kam mir natürlich sofort wieder eine Galette mit Beeren in den Sinn, auch wenn ich in diesem Sommer schon vier davon gebacken habe. Aber hilft ja nichts, wenn Line einen neuen Lieblingskuchen hat, gibt es den eben Tag ein, Tag aus.

Galettes sehen allerdings nicht nur sehr schön und appetitlich aus, sie lassen sich auch ziemlich hervorragend variieren. Und da kommen wieder die ungewöhnlichen Kombinationen aus Kräutern und Beeren ins Spiel. Rosmarin gehört zu meinen All-time-Favoriten, was Kräuter anbelangt und passt bekanntlich gut zu Brombeeren. Und so entstand die heutige Galette aus Brombeeren, Rosmarin und Pinienkernen.

Brombeer-Haselnuss-Galette mit Rosmarin und Pinienkernen

Zutaten:

Für den Teig:
250 g Dinkelmehl
80 g brauner Zucker
100 g kalte Butter
60 g griechischer Joghurt
60 ml kaltes Wasser
1 Bio-Zitrone
Salz

Für die Füllung:
300 g Brombeeren
80 g Blaubeeren
50 g Zucker
2 EL Mehl
3 EL gemahlene Haselnüsse
2 Zweige frischer Rosmarin

Ansonsten:
1 Ei
2 EL Wasser
20 g Pinienkerne

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl mit dem Zucker und dem Salz vermischen. Die Butter dazugeben und alles zu einem krümmeligen Teig verkneten. Die Bio-Zitrone abwaschen und die Schale fein abreiben. Dann den Saft auspressen. Den griechischen Joghurt, das kalte Wasser und den Zitronensaft zum Teig geben und alles gut miteinander verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in das Gefrierfach legen.
  2. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Brombeeren und Blaubeeren verlesen, waschen und abtropfen lassen. Mit 2 EL gemahlenen Haselnüssen, dem Zucker und dem Mehl vermischen. Den Rosmarin fein hacken und ebenfalls zu den Beeren geben.
  3. Den Teig aus dem Gefrierfach nehmen und auf dem Backpapier ca. 0,5 cm dick zu einem Kreis ausrollen. Mit 1 EL gemahlenen Haselnüssen bestreuen, dabei 3 cm Rand lassen. Die Füllung auf den gemahlenen Haselnüssen verteilen. Den Rand des Teiges über die Füllung klappen. Das Ei mit dem Wasser verquirlen und den Rand damit einstreichen. Im heißen Ofen ca. 35-40 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.
  4. Während der Kuchen backt, die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten. Den Kuchen nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Pinienkerne darauf verteilen. Wer mag, kann dazu noch Sahne aufschlagen.

Guten Appetit!

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Was ich an Galettes besonders liebe ist, dass sie nicht so furchtbar süß sind wie andere Kuchen. Das liegt natürlich daran, dass man in den Teig und auch in die Beeren-Mischung nicht viel Zucker gibt. Wer mag, kann dazu noch Sahne reichen, aber wir essen die Galette meist einfach so.

Die Kombination aus Brombeeren und Rosmarin hat übrigens auch ziemlich gut geschmeckt, weswegen ich jetzt überlege, beides auch einmal herzhaft zu kombinieren, z.B. in Form von Focaccia. Also: stay tuned.

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Line backt Pistazien-Eclairs https://www.wihel.de/line-backt-pistazien-eclairs/ https://www.wihel.de/line-backt-pistazien-eclairs/#comments Mon, 03 Apr 2017 09:07:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=79756 Line backt Pistazien-Eclairs | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Der heutige Beitrag ist ein ganz besonderer. Es handelt sich hierbei nämlich um meine erste richtige Blogger-Kooperation. Und zwar mit niemand geringerem als der lieben Neele von sweetlittlestories.de. Das war nicht nur lange überfällig, sondern gleichzeitig auch sehr naheliegend. Eigentlich war das schon seit einigen Monaten angedacht, doch erst kam die stressige Vorweihnachtszeit, dann die Feiertage und schlussendlich die Klausurenphase von Neele dazwischen. Aber vor neulich war es dann endlich soweit. Als es dann an die Rezeptsuche ging war ziemlich schnell klar, dass wir etwas ausprobieren wollten, das wir beide vorher noch nie gebacken haben. Unsere Wahl fiel dann relativ schnell auf Eclairs. Bei der Füllung haben wir dann allerdings länger überlegt und uns dann letztendlich für die relativ klassische Variante Pistazie entschieden. Ein passendes Rezept haben wir auf franzoesischkochen.de gefunden.

Seit kurzer Zeit hat mich aus irgendeinem mir unbekannten Grund das Pistazien-Fieber gepackt. Ich hab mich eigentlich nie besonders für diese Art Nuss interessiert, war immer mehr der Mandel- oder Walnuss-Typ. Vielleicht war es schlichtweg die Unwissenheit darüber, wie vielseitig und lecker Pistazien sind. Außerdem haben sie eine wirklich tolle Farbe und machen sich somit als Dekoration auf einem Kuchen oder aber auch als Pudding wirklich gut. Die Eclair-Sorte Pistazie hatten wir beide dagegen noch nie irgendwo gesehen oder gegessen. Umso gespannter waren wir auf unser Endergebnis.

Eclairs sind ein gefülltes Gebäck aus Brandteig mit Glasur. Im Internet findet man viele Rezepte, bei denen die Füllung hauptsächlich aus Sahne besteht. Uns gefiel aber eine Puddingfüllung wesentlich besser. Zunächst mussten wir aber den Brandteig herstellen und das erwies sich schon als kleine Herausforderung. Für einen Brandteig erhitzt man zunächst Flüssigkeit, Zucker und Fett bevor man dann das Mehl hinzugibt und die ganze Masse abbrennt. So nennt sich der Vorgang, bei dem das Mehleiweiß zum gerinnen gebracht wird, wobei sich ein weißer Belag am Topfboden bildet. Diesen Zeitpunkt abzupassen und dabei nicht den gesamten Teig verbrennen zu lassen, war nicht so einfach, wie man denken mag. Geklappt hat es dennoch. Beim Backen der Elcairs mussten wir erst einmal ein wenig herum probieren, bis wir die richtige Größe gefunden hatten. Danach lief aber alles wie am Schnürchen.

Wer wissen will, wie die Füllung der Pistazien-Eclairs gemacht wird, schaut doch mal bei Neele vorbei. Dort verrät sie, wie wir den cremigen Pistazien-Pudding zubereitet haben. Nun aber erstmal zum Rezept für den Teig.

Pistazien Eclairs

Zutaten für 10-12 kleine Eclairs:

Der Brandteig:
100 ml Milch
100 ml Wasser
80 g Butter
2 EL Zucker
100 g Mehl
3 Eier (Größe M)
Vanilleextrakt

Die Pistazien-Pudding-Creme:
Das verrät Neele hier auf sweetlittlestories.de

Zubereitung:

  1. Die Milch, das Wasser, die Butter, den Zucker und etwas Vanilleextrakt langsam in einem kleinen Kochtopf erhitzen. Am besten ist der Herd auf mittlerer Stufe eingestellt. Wenn die Butter vollständig geschmolzen ist, den Topf kurz vom Herd nehmen und das Mehl in einem Schwung hineingeben. Das Mehl kurz unter den Teig rühren und dann sofort wieder auf die noch warme Herdplatte stellen.
  2. Nun muss der Teig mit einem Kochlöffel umgerührt werden, bis er einer Kugel Knete gleicht. Wenn sich dann noch das Mehleiweiß am Topfboden abgesetzt hat, sodass ein weißer Belag entsteht, den man nur schlecht abkratzen kann, ist die Masse “abgebrannt”. Danach muss der Teig vom Herd genommen werden.
  3. Den Backofen auf 200° Ober-Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun werden nach und nach die Eier in den Teig gerührt, am besten mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine. Der Teig sollte am Ende sehr geschmeidig und cremig sein, sodass er sich leicht mithilfe einer Spritztülle auf ein Backblech spritzen lässt. Zu flüssig darf er allerdings auch nicht sein. Den Teig in einen Spritzbeutel mit einer etwas größeren Spritztülle füllen und mit etwas Abstand (ja, die Eclairs gehen noch auf) 10 – 12 Eclairs (ca. 10 cm lang) auf das Backpapier spritzen.
  4. Im vorgeheizten Backofen ca. 25-35 Minuten backen. Am besten behält man die Eclairs im Auge, damit sie nicht zu dunkel werden. Wichtig ist noch, dass man einen Holzlöffel in die Backofentür klemmt, sodass die entstehende Feuchtigkeit die gesamte Zeit entweichen kann. Während des Backvorgangs sollte der Backofen aus diesem Grund auch nie geöffnet werden.
  5. Nach Ende der Backzeit müssen die Eclairs kurz auskühlen, bevor man sie füllt und glasiert.

Guten Appetit!

Line backt Pistazien-Eclairs | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Nach den oben beschriebenen Anlaufschwierigkeiten bei der Herstellung des Teigs und dem Backen, sind die Eclairs wirklich erstaunlich gut geworden. Der Teig war perfekt fluffig und dennoch kein bisschen instabil, sodass er sich leicht mit der selbstgemachten Creme füllen ließ. Zum Schluss noch mit ein wenig Zuckerguss dekoriert und fertig ist das französische Gebäck.

Auch wenn der Aufwand ein wenig größer als bei einem normalen Rührkuchen ist, muss ich sagen, dass ich beim Schreiben dieses Beitrages schon wieder Lust auf das Backen von Eclairs bekomme. Denn wenn man allein den Geschmack bewertet, ist eigentlich jeder Aufwand gerechtfertigt. Gerade die Pistazien-Note machte die Eclairs meiner Meinung nach unheimlich lecker. Im Kühlschrank haben sie sich übrigens locker drei Tage gehalten. In Zukunft will ich allerdings auch unbedingt noch andere Varianten des leckeren Gebäcks ausprobieren.

Last but not least will ich mich an dieser Stelle noch einmal bei Neele für die (wie immer) fabelhafte Zusammenarbeit (wir arbeiten auch tatsächlich im Real Life so geldverdien-mässig miteinander) und den tollen Tag, den wir hatten, bedanken. Ich hoffe, dass wir bald wieder einen Back-Tag machen und viele neue Dinge ausprobieren. Wer Lust auf noch mehr tolle Rezepte zum Nachbacken hat, sollte unbedingt bei Neele und ihren zwei Freundinnen von sweetlittlestories.de vorbeischauen.

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Line backt dänische Schokobrötchen https://www.wihel.de/line-backt-daenische-schokobroetchen/ https://www.wihel.de/line-backt-daenische-schokobroetchen/#comments Mon, 06 Mar 2017 07:00:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=79030 Line backt dänische Schokobrötchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Was gibt es an einem Sonntagmorgen besseres als selbstgebackene Brötchen? Richtig, selbstgebackene süße Brötchen aka Brioche mit Schokostückchen. Dazu ein großer Milchkaffee und der Tag kann starten. Brioche ist eigentlich nichts Weiteres als ein sehr Hefeteig, der durch seinen hohen Fett- und auch Ei-Anteil sehr saftig und fluffig wird. Kombinieren kann man Brioche natürlich mit allem möglichen, üblicherweise isst man es allerdings mit Marmelade, Honig oder einfach Butter.

Viele trauen sich nicht an die Zubereitung eines Hefeteigs heran. Dabei ist es überhaupt nicht schwierig. Man muss nur ein paar Kleinigkeiten beachten: Das Wasser, in dem man die Hefe zuerst einige Minuten gehen lässt, muss lauwarm sein. Am besten hält man einfach mal den Finger in das Wasser und wenn es etwas wärmer ist als Zimmertemperatur, ist das schon völlig ausreichend. Dazu kommt ein TL Zucker. Dann ist es wichtig, das Hefewasser kurz etwas stehen zu lassen. In der Regel bildet sich ein wenig Schaum an der Oberfläche. Aber keine Panik, wenn das nicht passiert, heißt das nicht, dass der Teig später nicht trotzdem aufgehen kann.

Alle anderen Zutaten wie Mehl, Zucker, Eier, Sahne und alles, was man sonst noch in den Teig geben will, sollte Zimmertemperatur haben. Deswegen ist es wichtig, die Zutaten schon kurz vor dem Backen herauszustellen. Es kann auch nicht schaden, wenn die Schüssel, in der gemischt wird, vorher kurz auf der Heizung stand und damit lauwarm ist. Bei Metallschüsseln ergibt dies durchaus Sinn. Wenn alle Zutaten dann verknetet sind, kann es sein, dass der Teig noch etwas klebrig ist. Auch das ist ganz normal. Hefeteig wird oft erst dann zu einem einheitlichen, schönen Teig, wenn man ihn 10 Minuten kräftig mit den Händen durchgeknetet hat. Sollte er dann allerdings immer noch zu klebrig erscheinen, kann man ruhig etwas mehr Mehl hinzugeben. Er sollte aber eine ganz weiche und feine Konsistenz haben und nicht zu hart werden.

Anschließend darf der Hefeteig auf keinen Fall zu lange gehen oder zu heiß werden. Einmal (nein, nicht im Ferienlager) wollten meine Schwester und ich Franzbrötchen backen und dachten uns, wir könnten ja eine Runde spazieren gehen, während der Teig im 50°C heißen Ofen 1,5 Stunden geht. Als wir wiederkamen, roch der Teig ziemlich stark gegoren und beim Backen sind die Franzbrötchen kein bisschen aufgegangen. Am besten schaltet man den Ofen auf 50°C, stellt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch bedeckt auf ein Rost und klemmt einen Holzlöffel in die Ofentür, damit es insgesamt nicht zu heiß wird und die Luftfeuchtigkeit permanent austreten kann.

Das waren meine Tipps, wenn es um die Zubereitung von Hefeteig geht. Nun aber das Rezept für die leckersten Brioche mit Schokostückchen, die ich je gegessen hab:

Dänische Schokobrötchen

Zutaten:

50 ml lauwarmes Wasser
21 g frische Hefe
360 g Mehl
65 g + 1 EL Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1/2 TL Zimt
150 ml lauwarme Schlagsahne
50 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)
110 g Zartbitterschokolade
1 EL Milch
1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Die Hefe im lauwarmen Wasser zusammen mit 1 TL Zucker auflösen und dann einige Minuten stehen lassen, bis sich ein leichter Schaum an der Oberfläche gebildet hat. In einer großen Schüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker, dem Vanillezucker und dem Zimt vermengen. In der Mitte eine kleine Kuhle bilden. Die Schokolade haken.
  2. Das Hefe-Wasser, die lauwarme Schlagsahne, die weiche Butter und ein Ei in die Kuhle geben. Alles gut miteinander zu einem glatten Teig verkneten. Das kann schon mal 10 Minuten dauern. Also einfach Geduld haben und gründlich kneten. Zum Schluss die gehackte Schokolade und die Prise Salz unter den Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel, die mit einem feuchten Geschirrhandtuch bedeckt ist, ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  3. Nachdem der Teig aufgegangen ist, eine Auflaufform einfetten und die Teig in 9 gleich große Portionen teilen. Diese zu Kugeln formen und in die Auflaufform geben. Diese noch mal ca. 30 Minuten lang gehen lassen. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  4. 1 EL Milch mit 1 Ei verquirlen. Die Brötchen damit bestreichen und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten lang backen, bis sie goldbraun sind.

Guten Appetit!

Line backt dänische Schokobrötchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Die Brötchen sind nicht nur unglaublich fluffig und saftig, sondern durch die herben Schokostückchen auch nicht zu süß. Man kann sie mit Butter essen oder auch einfach so. Ich mochte sie tatsächlich am liebsten ohne alles und habe sie auch noch tagelang nach dem Backen als Dessert nach dem Abendessen gegessen. Ich finde auch, dass sie mit der Zeit nur wenig austrocknen, sodass man sie mit Butter auf jeden Fall noch am dritten Tag genießen kann. Frisch und noch leicht warm schmecken sie natürlich am besten, weil allein schon die Schokolade dann noch ganz weich ist.

Ich kann gar nicht sagen warum, aber Hefegebäck gehört zu meinen absoluten Lieblingen. Dazu gehören zum Beispiel auch Zimtrollen oder die Maracuja-Joghurt-Knoten. Wenn es nach mir ginge, würde ich diese Art von Gebäck jedes Wochenende backen und mich fast ausschließlich davon ernähren. Aber ich glaube, dazu mag Martin es nicht genug. Zum Glück ist bald Ostern und da gibt es traditionell ja immer eine Art Hefegebäck. Seien es fruchtige Hefeschnecken oder einfach ein Hefezopf. Darauf freue ich mich jetzt schon. Oder ich mach einfach diese Schokobrötchen noch mal, denn die dürfen ruhig öfter auf den Tisch kommen. Das Rezept habt ich übrigens bei lawofbaking entdeckt.

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Line backt Rosmarin-Baguette mit Zitronenbutter und gebackenem Knoblauch https://www.wihel.de/line-backt-rosmarin-baguette-mit-zitronenbutter-und-gebackenem-knoblauch/ https://www.wihel.de/line-backt-rosmarin-baguette-mit-zitronenbutter-und-gebackenem-knoblauch/#comments Mon, 09 Jan 2017 07:04:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=76773 Line backt Rosmarin-Baguette mit Zitronenbutter und gebackenem Knoblauch | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Es ist schon eine Weile her, dass ich etwas Herzhaftes gebacken habe und ich weiß auch nicht genau, womit es zusammenhängt, aber am Anfang eines neuen Jahres bekomme ich immer Lust, frisches Brot zu backen. Das ist merkwürdig, weil Brot in den meisten Fällen nun nicht das gesündeste Lebensmittel ist und man es darum wegen der guten Vorsätze eher vom Speiseplan streichen würde.

Naja, ich kann es mir nicht erklären, aber es ist so. Zu Beginn eines Jahres will ich Brot, Baguette und Hefegebäck backen. Die Wahl, was genau ich machen möchte, fiel mir auch nicht schwer. Martin hatte mich darauf gebracht und ich fand die Idee ziemlich gut.

Zunächst aber mal eine kleine Anekdote. Ziemlich am Ende des Jahres hatten Martin und ich Jahrestag und sind im letzten Jahr aus diesem Grund schick essen gewesen. Wir gehen nicht oft in höherpreisige Restaurants, aber manchmal sollte man besondere Anlässe auch besonders feiern. Von einem Arbeitskollegen hatte ich vor einiger Zeit das Trific empfohlen bekommen und das Dezembermenü sprach uns sofort an, weswegen ich einen Tisch reservierte. Vom gesamten kulinarischen Erlebnis will ich hier gar nicht so viel berichten – es war einfach fabelhaft und alles unglaublich lecker.

Als Vor-Vorspeise (oder wie auch immer man es eigentlich nennt, es stand nicht beim Menü dabei und jeder bekommt es als Appetithappen wie Brot beim Italiener) wurde uns ein selbst gebackenes Brötchen mit Zitronenbutter und gebackenem Knoblauch gebracht. Wir beide hatten noch nie gebackenen Knoblauch gegessen, sondern lediglich mal davon gelesen. Da wir Knoblauch aber lieben, musste das natürlich probiert werden. Ziemlich lecker, so ein gebackener Knoblauch und für mich stand gleich fest, dass ich das auch einmal selbst machen möchte.

Als Martin dann letzte Woche vorschlug, ich solle doch mal Brot backen und ich schon seit einiger Zeit ein Rosmarin-Baguette backen wollte, war schnell klar, dass es dazu Zitronenbutter und gebackenen Knoblauch geben soll. Nun erst einmal zu den Rezepten.

Rosmarin-Baguette mit Zitronenbutter und gebackenem Knoblauch

Zutaten:

Für das Rosmarin-Baguette:
200 ml lauwarmes Wasser
6 g frische Hefe
300 g Mehl
1/2 TL Salz
2-3 frische Rosmarin Zweige

Für die Zitronenbutter:
Abrieb einer Bio-Zitrone
100 g Butter
Salz

Für den gebackenen Knoblauch:
1 kleine Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz

Zubereitung:

  1. Für das Rosmarin-Baguette die frische Hefe in das lauwarme Wasser geben und mit Hilfe einer Gabel gut auflösen. Die Nadeln vom Rosmarin zupfen und diese fein hacken. Das Mehl mit dem Salz vermengen. Dann das Hefe-Wasser zum Mehl geben und ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Rosmarin hinzugeben und gut unter den Teig kneten. Anschließend in einer eingeölten Schüssel ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den gebackenen Knoblauch den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen und das obere Ende des Knoblauchs abschneiden. Die äußere Schale etwas abzupfen. In eine kleine Auflaufform geben und mit etwas Olivenöl beträufeln. Dann mit Salz bestreuen. Im heißen Ofen ca. 40 Minuten backen. Falls der Knoblauch zu braun wird, die Auflaufform mit Alufolie abdecken.
  3. In der Zwischenzeit die zimmerwarme Butter mit dem Schneebesen eines Rührgerätes hell-schaumig aufschlagen. Den Abrieb der Zitrone sowie etwas Salz hinzugeben und alles miteinander vermengen. In eine kleine Schüssel geben und mindestens 15 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Den Teig für das Rosmarin-Baguette aus der Schüssel nehmen, sobald sich das Volumen verdoppelt hat. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche der Länge nach ausrollen. Dann die zwei Enden entgegengesetzt eindrehen und zu einem Brotlaib formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 240°C Ober-Unterhitze vorheizen. Nachdem das Baguette noch einmal aufgegangen ist, im heißen Ofen für ca. 20-25 Minuten backen.

Guten Appetit!

Line backt Rosmarin-Baguette mit Zitronenbutter und gebackenem Knoblauch | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Line backt Rosmarin-Baguette mit Zitronenbutter und gebackenem Knoblauch | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Das Baguette, die Butter und auch der Knoblauch sind so schnell und einfach hergestellt, dass jeder es mal ausprobieren sollte. Mit wenig Aufwand hat man einen fancy Aperitif gezaubert, den wohl jeder mag. Den Knoblauch kann man natürlich auch einfach weglassen, wenn man ihn nicht so sehr liebt. Wobei ich sagen muss, dass er gebacken nicht mehr so intensiv schmeckt und auch in Kombination mit der Zitronenbutter nicht zu stark im Vordergrund ist.

Rosmarin gehört sowieso zu einem meiner Gewürz-/ Kräuter-Favoriten, passt aber leider nicht immer. Er gibt allem irgendwie sofort einen mediterranen Geschmack. Ich hab zum Beispiel noch nie Pasta mit Rosmarin gemacht, wenn ich mich richtig erinnere. Wäre aber mal eine Idee. Auf meiner Back-Liste auch schon seit Ewigkeiten ein Zitronen-Rosmarin Kuchen steht, den ich auf jeden Fall noch umsetzen will. Naja, wir werden sehen, was ich davon in diesem Jahr endlich mal mache.

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Line backt Kürbis-Apfelkuchen mit Zimt-Crunch https://www.wihel.de/line-backt-kuerbis-apfelkuchen-mit-zimt-crunch/ https://www.wihel.de/line-backt-kuerbis-apfelkuchen-mit-zimt-crunch/#comments Mon, 14 Nov 2016 07:20:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=74941 Line backt Kürbis-Apfelkuchen mit Zimt-Crunch | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Wie bereits angekündigt, gibt es in diesem Herbst – nun nahezu Winter – noch zwei Kürbisrezepte. Dieses ist also das vorletzte für dieses Jahr. Ein bisschen traurig ist es ja schon, aber ich freu mich auch schon umso mehr auf die ganzen weihnachtlichen Rezepte. Ich hab mal wieder mehr geplant, als ich zeitlich überhaupt schaffen kann.

In der Weihnachtszeit macht backen einfach am meisten Spaß. Und es gibt so viele tolle Rezepte, die ich in diesem Jahr ausprobieren würde. Nun aber erst einmal zurück zum heutigen Rezept. Denn das ist auch gar nicht so unweihnachtlich. In den Kuchen kommen nämlich viele weihnachtliche Gewürze wie Nelken und Zimt. Dazu Apfel und Kürbis, meine Lieblingskombination in diesem Herbst.

Einige wenige frische, selbstgepflückte Äpfel sind noch übrig und damit wir sie überhaupt alle aufbrauchen können, bietet es sich an, sie in Rezepten zu verwenden. Außerdem bilde ich mir ein – vermutlich stimmt es sogar -, dass die selbstgepflückten Äpfel einfach ein bisschen besser schmecken als die aus dem Supermarkt. Obwohl die Äpfel aus unserem Edeka des Vertrauens auch alle aus dem alten Land kommen.

Ich wollte also einen Kuchen backen, der Äpfel beinhaltet und da ein einfacher Apfel-Rührkuchen zu langweilig ist, musste ein wenig Abwechslung und Kreativität her. Wie schon erwähnt ist in diesem Herbst die Kombination aus Apfel und Kürbis meine liebste, deswegen bastelte ich aus einem Hokkaido, den Äpfeln und dem selbstgemachten Pumpkin Spice einen herbstlichen Kuchen ganz nach meinem Geschmack.

Kürbis-Apfelkuchen mit Zimt-Crunch

Zutaten:

Für den Teig:
180 g Mehl
2 TL Zimt
2 TL Pumpkin Spice
1,5 TL Backpulver
330 g brauner Zucker
200 g Kürbispüree
2 Eier
120 ml Sonnenblumenöl
60 ml Wasser
2 Äpfel
Salz

Für die Streusel:
1,5 EL Mehl
5 EL braunen Zucker
1 EL Zimt
1,5 EL Butter

Zubereitung:

  1. Die Zutaten reichen für eine normal-große und eine kleine Kastenform. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Kastenformen einfetten und mit Mehl ausstäuben. Wer mag, kann auch noch etwas braunen Zucker in die Formen streuen. Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zimt, dem Pumpkin Spice und dem Salz in einer großen Schüssel vermengen. Den braunen Zucker mit der Butter mit dem Schneebesen eines Rührgerätes cremig aufschlagen. Das Kürbispüree, die Eier, das Wasser und das Sonnenblumenöl hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Dann die Mehl-Mischung unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Apfel-Stücke unter den Teig heben.
  3. Den Teig gleichmässig auf die beiden Kastenformen verteilen. Für die Streusel Das Mehl, den Zucker, den Zimt und die Butter mit den Händen verkneten. Über den Teig in den Kastenformen krümeln. Den Kuchen im heißen Ofen für ca. 60 Minuten backen. Am besten am Ende der Garzeit einfach die Stäbchenprobe machen, um zu sehen, ob der Kuchen schon komplett durchgebacken ist.

Guten Appetit!

Line backt Kürbis-Apfelkuchen mit Zimt-Crunch | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Dieser Kürbis-Apfelkuchen ist luftig locker mit saftigen Apfelstücken und einer knackigen Kruste aus Zimt-Zucker-Streuseln. Pumpkin Spice verleiht ihm die nötige Würze. Ein toller, herbstlicher Kuchen, der ganz einfach nach gebacken werden kann. Bei Kollegen und auch hier zuhause kam er sehr gut an. Definitiv einer dieser Kuchen, der spektakulärer schmeckt, als er klingt.

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Line kocht Brokkoli-Cranberry-Salat mit Cashew-Curry-Dressing https://www.wihel.de/line-kocht-brokkoli-cranberry-salat-mit-cashew-curry-dressing/ https://www.wihel.de/line-kocht-brokkoli-cranberry-salat-mit-cashew-curry-dressing/#comments Mon, 27 Jun 2016 06:12:26 +0000 https://www.wihel.de/?p=71162 Line kocht Brokkoli-Cranberry-Salat mit Cashew-Curry-Dressing | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Puh, war das eine Hitze am Wochenende hier im Norden. Martin und ich waren auf dem Hurricane, wie sicherlich der ein oder andere von euch schon mitbekommen hat und daher natürlich auch sehr viel an der frischen Luft. Bei diesen Temperaturen sehnt man sich doch immer nur nach kalten, erfrischenden Speisen und Getränken. So sehr ich Pasta auch liebe, an solchen Tagen muss einfach Salat her. Oder Obst. Oder eisgekühlte Getränke. Oh und Eis natürlich auch.

Ein perfektes Sommerrezept und dazu auch noch unerwartet köstlich war dieser Brokkoli-Salat mit Cashew-Curry-Dressing und Cranberries aus der Lecker. Ich bin sowieso ein großer Cranberry-Fan, deswegen kam mir der Salat gerade gelegen. Dazu gab es bei uns Lachsfilet, was auch hervorragend gepasst hat.

Bedenken hatte ich zunächst allerdings bei der Kombination süß-salzig, denn das habe ich zum einen noch nicht oft gegessen/ selbst gekocht, zum anderen kann das auch ganz schön in die Hose gehen. Aber manchmal muss man einfach über seinen Schatten springen und mal etwas Neues ausprobieren. In diesem Fall hat sich das auch zu 100% gelohnt.Curry und Cranberries passen ziemlich gut zusammen und der noch knackige Brokkoli gibt dem ganzen einen richtig frischen Geschmack.

Brokkoli-Cranberry-Salat mit Cashew-Curry-Dressing

Zutaten:

175 g Cashewkerne
2 EL Sonnenblumenkerne
800 g Brokkoli
50 g Cranberries (getrocknet)
2 rote Zwiebeln
2 EL Ahornsirup (ich hatte nur Agavendicksaft)
2 – 3 EL Olivenöl
3 EL Apfelessig
3 EL Currypulver
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. 125 g von den Cashewkernen in einen Topf mit Wasser geben. Nur so viel Wasser hinzugeben, bis die Kerne komplett bedeckt sind. Aufkochen und dann zugedeckt ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Abtropfen und auskühlen lassen.
  2. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Den Brokkoli waschen in kleine Röschen teilen und die Stiele kleinschneiden und schälen. Brokkoliröschen und -stiele in das Salzwasser geben und ca. 1 Minute köcheln lassen. Anschließend mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
  3. Die restlichen 50 g Cashewkerne grob hacken, die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Sonnenblumenkerne zusammen mit den gehackten Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Cranberries ebenfalls grob hacken.
  4. Für das Dressing die gekochten Cashewkerne in einem hohen Rührbecher mit einem Stabmixer zusammen mit Curry, Olivenöl, 3-4 EL Wasser, Essig und Sirup fein pürieren. Das Dressing mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Dann die Sonnenblumenkerne, gehackten Cashewkerne, Brokkoli, Cranberries und Zwiebeln mit dem Dressing vermengen und anrichten.

Guten Appetit!

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Insgesamt eine (wie ich finde) ungewöhnliche, aber dennoch sehr passende und leckere Kombination. Perfekt für warme Tage, an denen man abends nur etwas leichtes und kaltes essen möchte. Ohne viel Aufwand hat man einen Salat, der mal etwas anderes ist. Außerdem hält er sich problemlos einige Tage im Kühlschrank, sodass man ihn auch gut vorbereiten kann.

Ich hab jetzt weniger Bedenken davor, mal süß und salzig zu vermischen und habe schon öfter Salat mit Erdbeeren oder gegrillten Pfirsichen gesehen, was ich auch gern mal ausprobieren würde.

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Line backt Focaccia mit zwei verschienden Toppings https://www.wihel.de/line-backt-focaccia-mit-zwei-verschienden-toppings/ https://www.wihel.de/line-backt-focaccia-mit-zwei-verschienden-toppings/#comments Wed, 17 Feb 2016 07:57:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=67682 Line backt Focaccia mit zwei verschienden Toppings | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Alle Rezepte , die ihr hier diese Woche von Jamie Oliver finden werdet, sind unheimlich lecker und ich würde sie alle noch einmal nachkochen. Aber heute findet ihr hier meinen heimlichen Favoriten. Obwohl die Pasta von gestern auch sehr lecker war. Und morgen erwartet euch auch ein köstliches Rezept. Hmm, und der Fisch von Montag war auch so lecker. Naja, so richtig festlegen kann ich mich nicht.

Heute dreht sich alles um Focaccia. Ich habe bislang noch nie Focaccia gemacht und kann mich auch nicht daran erinnern, es jemals vorher gegessen zu haben. Fladenbrot in seiner ursprünglichen Form natürlich schon, aber Focaccia und dazu noch mit verschiedenen Toppings bislang nicht.

Ich hab mich für zwei Toppings entschieden: Zum einen Tomate-Basilikum mit viel Knoblauch und zum anderen drei Käsesorten mit Rosmarin. Beides war unheimlich lecker.

Focaccia mit zwei verschiedenen Toppings

Zutaten:

Für den Teig:
400 g backstarkes Weizenmehl (Typ 550)
100 g Grieß
300 ml lauwarmes Wasser
1 Pck. Trockenhefe
½ TL Zucker
Olivenöl
Salz

Für das Tomate-Basilikum-Topping:

½ Topf frischer Basilikum
150 g Kirschtomaten, halbiert
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Für das Drei Käse und Rosmarin-Topping:

30 g Taleggio Käse
½ Packung körniger Frischkäse
1 Handvoll geriebenen Parmesan
3 Zweige Rosmarin, Blätter gehackt

Zubereitung:

  1. Das Mehl zusammen mit etwas Salz in eine große Schüssel geben, eine Kuhle in der Mitte formen. Die Trockenhefe und den Zucker in das lauwarme Wasser geben und gut vermengen. Für einige Minuten stehen lassen, bis sich Bläschen gebildet haben. Dann in die Mulde des Mehls gießen, mit einer Gabel vermengen, während man gießt. Anschließend für 5 Minuten gut durchkneten, bis ein einheitlicher, weicher Teig entsteht. Mit einem Handtuch bedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen, bis die Größe sich verdoppelt hat. Den Ofen auf 220°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  2. Für das Tomaten-Basilikum-Topping die Tomaten mit dem Olivenöl in einer Schüssel vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Basilikumblätter und den Knoblauch fein hacken und dazugeben. Alles gut vermengen und ziehen lassen.
  3. Für das Drei Käse und Rosmarin-Topping den Taleggio ein wenig zerrupfen, den Parmesan fein reiben und den Rosmarin fein hacken.
  4. Sobald der Focaccia-Teig aufgegangen ist, ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf flach andrücken. Mit den Fingern kleine Mulden in den Teig drücken. Auf der einen Seite das Tomaten-Basilikum-Topping verteilen, auf der anderen Seite alle drei Käsesorten gleichmässig über den Teig krümmeln. Den Rosmarin darüberstreuen und alles noch einmal mit etwas Olivenöl beträufeln.
  5. Noch einmal für 20 Minuten gehen lassen und anschließend im heißen Ofen für ca. 20 Minuten backen, bis das Fladenbrot goldbraun ist. Noch warm genießen!

Guten Appetit!

Line backt Focaccia mit zwei verschienden Toppings | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Focaccia mit zwei verschienden Toppings | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Martin war genau so begeistert wie ich von dem fluffigen, würzigen Brot. Man muss nicht einmal etwas dazu essen, da es sehr saftig ist. Bei uns gab es allerdings noch Tomate-Mozzarella, Quark, Guacamole und angebratene Pilze dazu. Man kann Focaccia hervorragend zubereiten, wenn Besuch ansteht und man zum Beispiel einen gemütlichen Spiele- oder Filmabend machen möchte. Die Menge reicht locker für 4-5 Personen.

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Line backt: Bakewell Tart mit Mandelfüllung und Marmelade https://www.wihel.de/line-backt-bakewell-tart-mit-mandelfuellung-und-marmelade/ https://www.wihel.de/line-backt-bakewell-tart-mit-mandelfuellung-und-marmelade/#comments Mon, 02 Mar 2015 07:21:34 +0000 https://www.wihel.de/?p=56492 Line backt: Bakewell Tart mit Mandelfüllung und Marmelade | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Wenn es um Kuchen, Kekse, Muffins und den jeweils dazugehörigen Teig geht, ist es wohl am einfachsten, einen Mürbeteig zuzubereiten. Und so langweilig Mürbeteig klingt, man kann unheimlich viel mit ihm anstellen und in diversen Variationen verarbeiten. Vom einfachen Mürbeteigkeks bis hin zu raffinierten Kuchen oder sogar Tortenkreationen.

Eine neue Variante, welche ich noch nie irgendwo gegessen oder geschweige denn selbst gebacken hatte, ist eine Bakewell Tart oder auch Bakewell Cake. Ein Kuchen mit Mürbeteigboden und einer Mandelfüllung, auch Frangipane, außerdem auch Marmelade, Gelee oder Konfitüre. Bei letzterem könnt ihr einfach die Sorte nehmen, die euch persönlich am besten schmeckt oder eventuell sogar zwischen zwei Marmeladen abwechseln und so ein wenig kreativ sein.

Bakewell Tart mit Mandelfüllung und Marmelade

Zutaten:

Für den Tarteboden:
250 g Weizen-, oder Vollkornmehl (was euch am besten schmeckt)
125 g kalte Butter
2 Eigelbe
70 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL kaltes Wasser

Für die Mandelfüllung:

Ca. 3 EL Lieblingsmarmelade, -gelee, -konfitüre
50 g gemahlene Mandeln
60 g Butter (Zimmertemperatur)
60 g Zucker
1 Ei
30 g Mehl
1/4 TL Backpulver

Außerdem:
1 Ei zum Bestreichen
Puderzucker zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Eine Tarteform oder wenn ihr so wie ich keine besitzt eine Springform einfetten und entweder mit Backpapier auskleiden oder mit Mehl bestäuben. Für den Mürbeteig das Mehl und die kalte Butter in eine Schüssel geben und mit den Fingern zu kleinen Streuseln verarbeiten. Die Eigelbe, den Zucker, das Salz und das kalte Wasser hinzugeben und schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Danach für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Nach den 20 Minuten den Teig herausnehmen, 2/3 des Teigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, sodass ein großer Kreis entsteht, der einen größeren Durchmesser hat als die Spring- oder Tarteform. Denn der Kuchen soll auch einen ca. 2 cm hohen Teigrand haben. Den Teigboden mit der Marmelade bestreichen und noch einmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Teigreste zusammenkneten und ebenfalls in den Kühlschrank geben.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Für die Füllung die Butter, den Zucker, das Mehl, das Backpulver und das Ei sowie die gemahlenen Mandeln mithilfe eines Rührgerätes verrühren. Dann auf den Teigboden mit der Marmelade geben.
  4. Aus dem restlichen Mürbeteig ca. 8 gleichdicke Streifen schneiden und diese wie ein Gitter versetzt über die Mandelmasse legen. Das Ei verquirlen und damit den Kuchen bestreichen. Im heißen Ofen ca. 30 Minuten lang backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und gegebenenfalls mit Puderzucker garnieren.

Guten Appetit!

Line backt: Bakewell Tart mit Mandelfüllung und Marmelade | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Ziemlich einfach und ziemlich lecker. Fand auch Martin. Und auch wenn Mürbeteig manchmal etwas trocken ist und auch die Mandelfüllung eher trocken wirkt, war der gesamte Kuchen, auch die Frangipane, sehr saftig. Und weil man auch hier wieder viel mit Marmeladensorten spielen kann, wird es diesen Kuchen sicherlich noch einmal im Hause Wihel geben. Im Sommer vielleicht mit einer Zitronen-Orangen-Marmeladenmischung und im Winter eher Apfelgelee und Zimt… Die Möglichkeiten sind schier unendlich.

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Line, back doch mal… Ciabatta classica https://www.wihel.de/line-back-doch-mal-ciabatta-classica/ https://www.wihel.de/line-back-doch-mal-ciabatta-classica/#comments Mon, 26 Jan 2015 07:58:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=55548 Line, back doch mal... Ciabatta classica | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Vor einiger Zeit hatte ich in einem italienischen Supermarkt ganz in unserer Nähe ein Ciabatta gekauft, weil ich vorhatte, Bruschetta mit Tomaten und Basilikum zu machen und was eignet sich dazu besser als italienisches Weißbrot?

Es war tatsächlich das beste Ciabatta, das ich in meinem Leben bisher gegessen hatte und auch Martin war sehr begeistert. Nachdem wir in kurzer Zeit das gesamte Brot aufgegessen hatten, fragte ich mich, ob ich nicht auch einfach selbst Ciabatta backen könnte. Auf der Suche nach einem geeigneten Rezept sind mir meine Backbücher von Leila Lindholm in die Hände gefallen. Sie schreibt über Rezepte für süße Torten, Kekse und Kuchen, aber auch Pasta- und Brotrezepte findet man in ihren Büchern.

Natürlich bin ich dort auch bezüglich eines Ciabatta-Rezeptes fündig geworden und habe mich nach dem Zusammensuchen und Kaufen der Zutaten, was sich ein wenig schwierig gestaltete, gleich in die Küche gestellt und losgelegt.

Ciabatta classica

Zutaten:

25 g frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl
2 TL Salz
120 g Hartweizenmehl
270 g Weizenmehl Type 550
Olivenöl zum Einfetten

Zubereitung:

  1. Die Hefe in eine größere Rührschüssel bröckeln und mit dem lauwarmen Wasser und dem Olivenöl vermischen.
  2. Das Salz, das Hartweizenmehl (falls ihr keines im Supermarkt findet, kann man auch auf 1/2 Hartweizengrieß, 1/2 Weizenmehl zurückgreifen) und auch das Weizenmehl nach und nach hinzufügen, bis ein glatter, lockerer Teig entstanden ist. Diesen dann mit den Knethaken eines Rührgerätes oder einer Küchenmaschine (ich habe nur ein Rührgerät und das hat wunderbar geklappt, auch wenn es ein ziemlicher Kraftakt ist.) 10 bis 15 Minuten gut durchkneten.
  3. Den Teig auf ein eingeöltes Backblech geben und zu einem ca. 2 cm dicken Rechteck formen, was bei mir nicht so gut geklappt hat, da der Teig doch nicht wirklich formfest war. An der Form muss ich also wirklich noch arbeiten. Dann den Teig mit Mehl bestäuben und für 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Den Ofen auf 250°C vorheizen. Dann den Teig auf dem Blech in mehrere kleine Ciabatta schneiden, ich habe mich auf zwei mittelgroße beschränkt, weil ich keine Brötchen haben wollte, sondern eher Brotlaibe.
  5. In der Mitte des vorgeheizten Ofens schieben, mit etwas Wasser besprenkeln und ca. 10 Minuten backen.

Guten Appetit!

Line, back doch mal... Ciabatta classica | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Das Ciabatta ist so fluffig und lecker geworden, die Kruste knackig und warm mit ein bisschen salziger Butter war es so lecker, dass ich mich zurückhalten musste, damit ich nicht das gesamte Brot auf einmal aufesse. Am zweiten Tag war das Brot leider nicht mehr so knusprig, aber insgesamt war es genauso lecker wie am ersten Tag. Ich habe die Ciabattascheiben dann mit Olivenöl beträufelt, mit etwas Knoblauch eingerieben und im heißen Ofen für ein paar Minuten gebacken. Darauf etwas Tomaten-Basilikum-Gemisch, wofür ihr das Rezept nächste Woche hier finden werdet, und fertig ist der perfekte Snack für Zwischendurch, zum Lunch oder als leichtes Abendessen.

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Line, back doch mal… Weihnachtspost aus Lebkuchen https://www.wihel.de/line-back-doch-mal-weihnachtspost-aus-lebkuchen/ https://www.wihel.de/line-back-doch-mal-weihnachtspost-aus-lebkuchen/#comments Mon, 22 Dec 2014 11:02:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=41700 Line, back doch mal... Weihnachtspost aus Lebkuchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Übermorgen ist es endlich soweit – es ist Weihnachten. Darauf freue ich mich immer das ganze Jahr besonders, weil es für mich das schönste Fest ist, das man feiern kann. Allerdings feiern wir in unserer Familie weniger den religiösen Hintergrund als die Gemütlichkeit und das Beisammensein. Dazu gibt es jedes Jahr das allerbeste Weihnachtsessen, wunderschön geschmückte Wohnzimmer und jede Menge Weihnachtsmusik. Hach, es könnte schon öfter Weihnachten sein.

Die Verwandten bekommen von meiner Schwester und mir meistens – wer hätte es geahnt – etwas Gebackenes. Oder früher auch gerne mal etwas Gebasteltes. Aber seit wir irgendwie aus dem Alter heraus sind, ein gemaltes Bild oder Fensterdeko zu verschenken, gibt es selbst gebackene Kekse.

Dieses Jahr soll es ein wenig origineller sein als verzierte Plätzchen. Deswegen gibt es für alle Lebkuchen-Weihnachtspost. Das Rezept habe ich auf einem Backblog gefunden, den ich schon ewig verfolge.

Lebkuchen-Weihnachtspost

Zutaten für den Teig:

500 g Mehl
250 g braunen Zucker
25 g Kakao
1,5 TL Lebkuchengewürz
1 TL Backpulver
250 g Honig
150 g Butter
den Abrieb von einer Orange
1 Ei
3-4 EL Rum

Für die Verzierung:

250 g Puderzucker
1-2 EL Wasser
einen Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Das Mehl, den Zucker, das Backpulver, den Kakao und das Lebkuchengewürz in einer großen Schüssel vermischen. Dann das Ei, den Honig, die Orangenschale, den Rum und die Butter in Stücken dazugeben. Alles zunächst mit den Knethaken eines Rührgerätes verrühren, dann mit den Händen zu einem kompaktem Teig verkneten. Den Teig eine halbe Stunde kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober- Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem scharfen Messer in postkartengroße Vierecke schneiden. Aus dem Restteig kann man Lebkuchen-Männchen oder andere Formen ausstechen. Die Platten und Plätzchen ca. 10-12 Minute im heißen Ofen backen. Wenn ihr sie aus dem Ofen nehmt, müssen die Lebkuchen noch etwas weiche sein.
  3. Die Lebkuchen aus dem Ofen holen, kurz auf dem Backblech auskühlen lassen und danach auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Puderzucker zusammen mit dem Zitronensaft und dem Wasser (alternativ geht auch Eiweiß oder Milch) zu einem Zuckerguss vermischen und in einen Spritzbeutel geben.
  4. Die Postkarten und Briefe aus Lebkuchen mit dem Zuckerguss verzieren, fertig.

Guten Appetit und schönes Verschenken!

Line, back doch mal... Weihnachtspost aus Lebkuchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line, back doch mal... Weihnachtspost aus Lebkuchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line, back doch mal... Weihnachtspost aus Lebkuchen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Ich habe die Hoffnung, dass niemand meiner Verwandten diesen Beitrag liest und dass sie sich dann an Weihnachten alle über diese Kleinigkeit freuen. Die Idee ist wirklich mal etwas anderes und wie ich finde, ganz niedlich. Schmecken tun die Lebkuchen auch sehr gut. Und man könnte aus dem Teig auch Lebkuchenherzen machen und dann mit kleinen Nachrichten beschriften.

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Kleine optische Täuschung für Zwischendurch https://www.wihel.de/kleine-optische-taeuschung-fuer-zwischendurch/ https://www.wihel.de/kleine-optische-taeuschung-fuer-zwischendurch/#comments Wed, 12 Mar 2014 13:58:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=34272 Kleine optische Täuschung für Zwischendurch | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Nur ganz kurz, ihr seht schon wieder so gestresst aus: falls ihr mal eine kleine Wette gewinnen wollt, dann malt auf einen Zettel einen Pfeil und behauptet, dass ihr den Pfeil umdrehen könnt, ohne besagten Zettel zu berühren oder auch nur ansatzweise zu verändern.

Am besten ihr wettet gleich einen ganzen Monatslohn … ach was, verwettet euer ganzes, verdammte Vermögen drauf. Geht der oder die andere darauf ein, dann nehmt ihr euch ein Glas, stellt es vor den Zettel und gießt Wasser rein. Herzlichen Glückwunsch – die 10% für Consulting meinerseits dürft ihr gern innerhalb der nächsten 4 Tage überweisen. Wer es noch immer nicht verstanden hat, schaut sich einfach das Video an:

Schnell verdientes Geld würd ich sagen. Ist mir übrigens bisher noch nie aufgefallen, dass das Bild bei ‘nem vollen Wasserglas gespiegelt wird. Man lernt eben nie aus.

[via]

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