Tennisgegrunze mit Musik untermalt

Tennisgegrunze mit Musik untermalt

Was hab ich früher Tennis gehasst. Ich weiß gar nicht warum, aber meine Eltern hatten irgendwann so eine Phase, da haben die sich Tennisspiele von Anfang bis Ende angeschaut. Fast so schlimm wie die Politikerreden, die bei uns mal eine Zeit lang liefen. Mit dem Wissen jetzt würde ich glatt behaupten, die hatten einfach keinen Bock auf mich und haben so versucht, mich aus dem Wohnzimmer zu vertreiben um dann heimlich doch was Cooles zu schauen. Aber nicht mit mir, ich hab eisern durchgehalten – früher gabs ja noch kein Netflix, da hat man noch geschaut, was kam.

Immerhin haben die früher zumindest noch Tennis gespielt und nicht „Schrei so doof du kannst und drisch den Ball auf die andere Seite“. Ein Phänomen, dass selbst ich, der so gar kein Tennis guckt, verstärkt registrieren musste – so laut schreien die, dass selbst die Vögel es hören, die gar nicht zuschauen.

Vielleicht hilft es ja beim Spielen, ich bin der letzte der es beurteilen kann, aber ganz ehrlich – für den normalen Zuschauer ist das doch einfach nur lächerlich. Zumindest taugt es als Basis für , der seine Jungs mal dazu animiert hat, das ganze doch mit Musik zu untermalen. Das verleiht dem ganzen Geschehen nicht nur mehr Würde, sondern zeigt auch, dass da vielleicht doch etwas Höheres hinter steckt, dass mein beschränktes Hirn in den nächsten 100 Jahren nicht erfassen kann:

Ough, ahhh, Ough, ahhh, … nee, is nix für mich. Außer auf Klo.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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