Werbung

Test: Der Bose QuietComfort 25

Test: Der Bose QuietComfort 25

Von meinem immer mal wieder aufkommenden Schuhtick hab ich irgendwann schon mal erzählt – aber das ist natürlich bei weitem nicht die einzige Konsum-Macke, die in meinem Hirn immer mal wieder rumwirbelt. Köpfhörer zählen da genauso zu, wie ich gerade letztes Wochenende feststellen musste, als ich alle im Hause wihel.de sich befindenden Kopfhörer mal zusammen gesammelt habe.

Das find irgendwann vor zwei oder drei Jahren mit den Beats Solo HD an, dann kamen irgendwann welche von B&W dazu (C5 glaub ich), wenig später die Sennheiser Momentum und im Büro liegen aktuell die Sennheiser Urbanite. „Zu viel Geld“ könnte man nun berechtigterweise fragen, aber man darf eines nicht vergessen: Großraum-Büro bzw. Büro mit anderen Menschen, die eben nicht den gleichen Musikgeschmack haben, funktionieren nur mi Kopfhörer. Und ich möchte da ungern am Geld sparen, schließlich hat man die Dinger mitunter ein paar Stunden auf den Ohren sitzen. Das Problem ist, dass man manche Trageprobleme erst bei Dauernutzung oder eben nach einer gewissen Zeit nutzt und so hätte ich theoretisch bei jedem der Modelle immer irgendwas als Ausrede auszusetzen, um den Kauf des nächsten Modells juristisch sicher rechtfertigen zu können. Brauchen wir uns aber nicht mit aufhalten, stattdessen wird munter weiter getestet, bis ich den perfekten Kopfhörer gefunden habe – ein weiterer Kandidat könnte der QuietComfort 25 von Bose sein.

[av_gallery ids=’58537,58538,58539′ style=’thumbnails‘ preview_size=’no scaling‘ crop_big_preview_thumbnail=’avia-gallery-big-crop-thumb‘ thumb_size=’no scaling‘ columns=’3′ imagelink=’lightbox‘ lazyload=’avia_lazyload‘]

Die Jungs und Mädels von Passiontec haben mich vor kurzem gefragt, ob ich nicht mal Lust hätte, eben diese Kopfhörer testen zu wollen. Da Bose nach wie vor für Qualität steht und ich somit auch meinen Kopfhörer-Tick befriedigen konnte, hab ich natürlich zugesagt – gleichzeitig habt ihr direkt eine weitere Meinung zum Gerät.

Der QuietComfort sieht wie ein klassischer Kopfhörer aus, ohne den neumodischen Styling-Schnickschnack, den zum Beispiel der Urbanite XL mitbringt. Keine Stoffverarbeitung, kein fancy Klavierlack – dafür sowas wie ehrliches Plastik und dennoch ein angenehmer Sitz. Mein Vater hat früher mal zum Thema Autos gesagt: natürlich kann man den ganzen technischen Kram in ein Auto packen. Aber eben das kann auch kaputt gehen. Lieber auf Spielereien verzichten und auf das konzentrieren was man kann – ich vermute, Bose hat hier den selben Weg gewählt. Warum mit irgendwelchen Style-Elementen polarisieren, wenn man auch einen alltagstauglichen Kopfhörer, der weder besonders schön, noch besonders hässlich ist, punkten kann und dafür vom Klang her überzeugt?

[av_gallery ids=’58540,58541,58542′ style=’thumbnails‘ preview_size=’no scaling‘ crop_big_preview_thumbnail=’avia-gallery-big-crop-thumb‘ thumb_size=’no scaling‘ columns=’3′ imagelink=’lightbox‘ lazyload=’avia_lazyload‘]

Und damit sind wir auch schon bei der Kernfunktion eines Kopfhörers: der Klang. Der Sound kommt sehr klar aus dem Hörer raus ohne, dass man in Sachen Bass Abstriche machen muss. Ich hab diverse Genres durchgespielt und es klang einfach alles sehr natürlich – keine störenden Nebeneffekte noch driftet der Sound in Sachen bass ins „zu viel“ bzw. „zu wenig“. Für mich war der Sound allerdings nicht perfekt, was aber auch nur daran liegt, dass ich es etwas basslastiger mag und dafür weniger sensibel in Sachen Höhen bin – damit können sich die beschäftigen, die zu Hause auch ihre Boxen mit dem Winkelmesser justieren.

[av_gallery ids=’58543,58544,58545′ style=’thumbnails‘ preview_size=’no scaling‘ crop_big_preview_thumbnail=’avia-gallery-big-crop-thumb‘ thumb_size=’no scaling‘ columns=’3′ imagelink=’lightbox‘ lazyload=’avia_lazyload‘]

Das eigentliche Kernfeature, dass ich bisher vernachlässigt, weil nicht dran geglaubt habe, ist das Noise Cancelling. Dabei werden die Umgebungsgeräusche gemessen und via Anti-Schall einfach eliminiert. Klingt total logisch, aber fühlt sich an wie Zauberei. Ich hab es zu Hause einfach mal ohne Musik ausprobiert und der Effekt wird extrem deutlich, wenn man das Noise Cancelling bei eingeschaltetem Fernseher erst aus hat und dann anknippst – hammer Effekt. Dann noch Musik dazu und der Rest der Welt kann einen an die Füße fassen. Habe ich tatsächlich völlig zu Unrecht bisher mit Nichtbeachtung bestraft und wünsche mir das jetzt für jeden meiner Kopfhörer.

Fazit

Designtechnisch sticht der Bose QuietComfort 25 nicht gerade heraus, überzeugt aber definitiv in seiner Kernfunktion sowie beim Noise Canceling. Ich hab damit den perfekten Kopfhörer für zu Hause zum Bloggen gefunden. Während Line auf der Couch sitzt und ihren Desperate-Housewife-Gossip-Girl-Kram guckt, kann ich einfach mit den Hörern auf’m Ohr und aktiviertem Noise Cancelling völlig ungestört bloggen. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Funktion sicherlich nicht verkehrt – kann ich mittlerweile aber nicht mehr beurteilen – und mit den Dingern aufm Ohr Auto fahren finden die Typen in ihren grünen Kostümen bestimmt eher semi-witzig.

Dementsprechend schon einmal vielen Dank an Passiontec, die mir das Gerät zur Verfügung gestellt haben. Da solltet ihr definitiv mal reinschauen, neben eben jenen Köpfhörern haben die noch weitaus mehr im Sortiment, angefangen von Notebooks über Fernseher und Haushaltsgeräten bis hin zu Heim- & Gartenprodukten. Lohnt sich für euch darüber hinaus deswegen, weil ihr euch mit dem Gutscheincode A46A9-220E5-A6625 direkt die Bose QuietComfort 25 sichern könnt – ich würd die Chance an eurer Stelle wahr nehmen.

Test: Der Bose QuietComfort 25

[mit freundlicher Unterstützung von Passiontec]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

Sag was dazu!

Kürzlich