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The Ruins of Detroit :: Was is hier eigentlich los ::

The Ruins of Detroit

Ich hatte hier schon ein paar Bilder und Videos aus den USA, die immer schön brav gezeigt haben, wie toll es doch da drüben ist. Alles aus Zuckerwatte und ständig laufen Einhörner über die Straße aus deren Arsch die Sonne scheint. Und Bonbons purzeln. Ihr wisst, was ich meine.

Aber es gibt selbstverständlich auch Ecken und Orte, die sehen alles andere als supidupi-toll aus. Kennt man auch aus den deutschen Städten – immer die Ecken, die man weder im Reiseführer auch nur mit einem einzigen Buchstaben findet und im Vokalubar jedes City-Guides von Geburt an rausgeprügelt wurden.

Die Franzosen Yves Marchand und Romain Meffre haben sich aufgemacht und einmal bildlich den Niedergang einer amerikanischen Stadt festgehalten. Wie ich finde mit kaum weniger Charme als man die üblichen Bilder und Videos hier kennt – es gehört nun mal dazu und macht den Charakter jeder Stadt aus:

The Ruins of Detroit

The Ruins of Detroit

Ruins are the visible symbols and landmarks of our societies and their changes, small pieces of history in suspension.

The state of ruin is essentially a temporary situation that happens at some point, the volatile result of change of era and the fall of empires. This fragility, the time elapsed but even so running fast, lead us to watch them one very last time : being dismayed, or admire, making us wondering about the permanence of things.

Photography appeared to us as a modest way to keep a little bit of this ephemeral state.

The Ruins of Detroit

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Wir fahren trotzdem hin oder?

[via]

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Über Martin

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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  1. Ich war im Februar in Detroit und kann die Eindrücke einfach nur mit dem Wort „traurig“ beschreiben. Wenn man vor einem verfallenden Wolkenkratzer oder einem einstürzenden Einfamilienhaus steht (und das passiert in Detroit an so gut wie jeder Ecke), dann ist das alles schon verflucht deprimierend, besonders wenn man bedenkt, dass diese Stadt mal die besten Schulen des Landes und die fortschrittlichsten, öffentlichen Verkehrsmittel hatte. Heute findet man in der Innenstadt nicht mal mehr einen Mc Donald’s…

    Übrigens gibt es auch eine gute Video-Doku von LIFE zum Thema: Behind Detroit’s Notorious Ruins

    http://youtu.be/1ii3r4X5Woo

  2. Die bizarre Schönheit, von verlassenen Räumen.
    Atemberaubender Verfall, Zivilisations Erosion.

  3. Diese Bilder zeigen sehr eindrucksvoll dass es auf den Fotografen ankommt und nicht unbedingt auf das Motiv, wobei die richtige Wahl des Motivs natürlich auch dazu gehört.
    Leider dürften in der nächsten Zeit eher weitere Objekte dazukommen oder ist die Immobilienkriese schon ausgestanden?

  4. Mr. Moody

    @Gilly: was ich mich tatsächlich frage: was ist da passiert? teilweise sehen die bilder ja so aus, als ob man fluchtartig die räumlichkeiten verlassen hat.

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  3. […] hatten wir schon mal im Beitrag “The Ruins of Detroit” thematisiert – und genau da reiht sich auch diese Bilderserie ein. Wie schon damals geht es […]

  4. […] Vor etwas mehr als vier Jahren hatten wir schon mal ein paar Bilder aus Detroit (aufgenommen von Yves Marchand und Romain Meffre), die zeigen, wie schnell und Tief ein Fall sein kann. Anfang des 20. Jahrhunderts mit Einsetzen des Autobooms erlebte auch Detroit – eben bekannt als DIE Autostadt Amerikas – einen raschen Aufstieg. Die einseitige Ausrichtung der Wirtschaft sollte allerdings gleichzeitig auch das spätere Problem darstellen, denn als die amerikanischen Wagen nicht mehr sonderlich gefragt waren, ging es ebenso schnell wieder bergab. […]

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