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Timelapse: Boston Layer-lapse

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Wer hier ein bisschen länger mitliest, der weiß: ich bin ein Verfechter der klassischen Timelapse-Videos. Schnelle Bilder, dafür aber sanfte Kameraschwenks und die passende Musik dazu – viel mehr braucht es nicht, um ein Timelapse abzuliefern, dass beeindrucken kann.

Aber wie das mit der Welt so ist, die dreht sich einfach weiter, ob man das nun will oder nicht. Der nächste Evolutionsschritt bei diesen Videos waren dann die Hyperlapse – schnelle Bildabfolge und eben auch schnelle Kameraschwenks und -fahrten. Mir persönlich zu stressig, weil man einfach viel zu viel verpasst von den eh schon kurzen Momenten.

Eine andere Variante sind Layer-lapse. Dabei werden im Grunde die gleichen Szenerien zu unterschiedlichen Tageszeiten ineinander gemischt. Wie aufwändig das im Endeffekt ist, kann ich nicht beurteilen, aber allein die investierte Zeit dürfte nicht unerheblich sein. Ich bin auch nicht ganz sicher, ob mir das nun gefällt oder nicht, einen Post ist es jedenfalls wert.

Julian Tryba hat solch ein Layer-lapse in Bosten erstellt und dabei nicht weniger als 100 Stunden allein für das Filmen investiert, noch mal 350 Stunden für den ganzen Editier-Part und dabei über 150.000 Bilder durch seine Hände gehen lassen. Da muss man wirklich schon Bock haben, um das alles auf sich zu nehmen:

Boston Layer-Lapse from Julian Tryba.

Traditional time-lapses are constrained by the idea that there is a single universal clock. In the spirit of Einstein’s relativity theory, layer-lapses assign distinct clocks to any number of objects or regions in a scene. Each of these clocks may start at any point in time, and tick at any rate. The result is a visual time dilation effect known as layer-lapse.

Die Arbeit hat sich definitiv gelohnt und vielleicht find ich daran ja genauso gefallen, wie an den klassischen Varianten.

[via]

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