Timelapse: City Rising

Timelapse: City Rising

Vor ein paar Tagen ging der vermutlich neueste Schrei durch die Blogs: ein sogenanntes Hyperlapse.

Das klingt nach ein bisschen mehr als es ist – denn eigentlich ist es ein furznormales Timelapse, bei dem sich die Kamera selbst bewegt. Natürlich, die Erstellung (speziell der Dreh) sind vermutlich um einiges aufwändiger, mit dem richtigen Equipment aber sicherlich kein Wunderwerk.

Ehrlich gesagt finde ich Hyperlapse nicht so spannend. Natürlich passiert mehr durch die Eigenbewgung der Kamera, aber dadurch wird der ganze Kram auch um einen entscheidenden Anteil hektischer. Und das macht für mich gerade den Reiz beim normalen Timelapse aus: die Kamera zeigt einen festen Ausschnitt, bei dem aber enorm viel durch die Geschwindigkeit passiert. Da muss noch mehr Bewegung und Action nicht wirklich sein. In kurz: ich find Hyperlapse komplett überbewertet und bleibe lieber beim bekannten und niemals aus der Mode kommenden Timelapse.

Und genau so eines hat Tom Ryaboi aus Toronto mitgebracht. Zum einen erinnert es durch die Szenerie an City Limits – zum anderen fine ich aber gerade die erste Minute sehr stimmungsvoll (erinnert mich auch ein wenig an The Dark Knight Rises – toller Film):

Sehenswert wie immer, sonst würde es hier nicht kommen. Der Soundtrack kommt übrigens von Hans Zimmer (Journey to the Line), was auch meine Assoziation mit besagtem Kinofilm erklären dürfte.

When I started timelapse photography a year ago I thought it would be something I could just jump right into and master, as I’ve been taking stills for nearly a decade now. But I was quickly humbled by the medium as I struggled to put together worthwhile footage after repeated early attempts. This, I realized, was a whole other animal.

Over and above all the technical challenges — motion control gear, constantly changing light, aperture flicker — shooting a timelapse forces you to look inside: after setting up your shot, there’s often not much you can do for hours, but sit up there and ponder while the camera does it’s thing. The relationship between the cold glass, steel and concrete below coupled with the often majestic clouds, sky and sun/moon never ceases to be a source of wonder. And so the purpose of what you’re doing becomes a frequent question in your mind.

With City Rising I wanted to bring others up to this perspective, and from here, show them the city as they have never seen it before — where the boundary between earth and sky is unclear and the placid beauty of the city lays spread out below, quietly humming along. City Rising takes the viewer straight through rush hour traffic to the highest urban peaks and the clouds above it all, all in under four minutes.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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