Timelapse: Wie ein Kran entsteht

Timelapse: Wie ein Kran entsteht

Jeden Morgen, wenn ich im Büro sitze und den Blick aus dem Fenster werfe (ekien Bange, all zu weit werfen kann ich nicht – höhö) auf der Suche nach dem Sonnenaufgang, bleibt er unweigerlich am Kran hängen, der direkt davor steht. Wahrscheinlich ist es der kleine Junge in mir, aber ich find das Ding ziemlich faszinierend, allein schon der vielen Fragen wegen. Warum kippt das trotz kräftigem Wind nicht einfach um? Wie lange braucht man, bis man nach oben geklettert ist? Was macht man, wenn man mal richtig dringend aufs Klo muss? Kann man da oben sein Smartphone laden? Und vor allem: wo kam der eigentlich auf ein Mal her?

Zumindest auf die letzte Frage gibt es eine schnelle Antwort: der wurde einfach aufgebaut. Daraus ergibt sich natürlich die nächste Frage, nämlich „wie?“ Das ist bestimmt auch einer dieser magischen Momente, von denen man weiß, dass sie wirklich passieren, aber die man nur äußerst selten miterlebt – zum Beispiel der Moment, in denen die Straßenlaternen an- oder ausgehen. Stattdessen ist das Licht einfach nur an oder aus und der Kran entweder da oder weg.

Ein bisschen phänomenal ist das schon, schließlich dauert so ein Aufbau schon mal gern 17 Stunden und irgendwie ist es auch ein bisschen suspekt, dass man einen Kran braucht, um einen anderen aufzubauen. Liebherr zeigt uns in einem Werbefilmchen, wie das aussieht, wenn sein 710 HC-L im Zeitraffer aufgebaut wird:

The 710 HC-L arrived in North America just-in-time to meet the expectations of contractors in high-density urban environments. The luffing-jib crane was erected from our exclusive distributor in North America, Morrow Equipment within 17 hours of delivery to the jobsite in New York City. See the timelapse of the tower crane erection.

Wirkt das nicht unglaublich fachmännisch, wie ich da die Bezeichnung locker flockig eingeschoben hab? Jaja, Bob der Baumeister muss demnächst gehörig aufpassen – ein neuer Kenner ist in der Stadt.

Abschlussfrage: ist Herr Liebherr eigentlich wirklich lieb? Ey … zum Glück ist morgen Freitag.

[via]

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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    26.11.2015 -
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