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Tumblr der Woche: Lookismus gegen Rechts | Was is hier eigentlich los?
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Tumblr der Woche: Lookismus gegen Rechts

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Selbstgespräche?

Das Beste an meinem Macbook? Der Aufkleber „Du kannst schon Nazi sein, aber dann biste halt scheiße“. Hab ich mir damals durch irgendeine Aktion gegen ein wenig Kleingeld zuschicken lassen und wenn es nicht strafbar wäre (in diesem Fall nicht für mich, sondern denjenigen, der die Aktion iniziiert hat – ich hab leider vergessen, wer das war und bin gerade deutlich zu faul zum googlen), würd ich ganz Hamburg damit zukleistern.

Mittlerweile hat sich das ganze Nazi- und NSU-Thema medial ja gelegt und ich befürchte, das genau das gefährlich ist – auch wenn das Thema manchmal wirklich nerven kann. Aber die Geschichte hat ja schon gezeigt, dass gefährliche Dinge im Stillen reifen können und das wollen wir sicherlich nicht. Auf der anderen Seite bringt es heutzutage auch nichts mehr, wenn man einfach nur noch „Nazis sind Scheiße“ brüllt – das ist ein Großteil der Politiker und Behörden auch und dennoch spielen die immer weiter ihren Kindergarten.

Was aber immer geht, ist Kreativität. Nicht zwingend im künstlerischen Sinne, sondern viel mehr „andere Wege“ gehen. Natürlich kann man darüber streiten, ob das Übertreten möglicher „Persönlichkeitsrechte“ dabei okay ist – im Falle von Lookismus gegen Rechts begrüße ich das sehr. Auf diesem (der von mir auch gern des Jahres sein darf) werden fleißig Bilder von denjenigen gesammelt, die meinen, ihre braunes Gedankengut mit allerlei Rechtschreib- und Grammatikfehlern ins Netz pusten zu müssen. Oder anders formuliert: dort findet man allerlei Fratzen, die meinen, irgendwelche ins Netz stellen zu müssen.

Keine Überraschung, dass dabei sämtliche Klischees erfüllt werden, wenn man sich nur mal vorstellt, wie so jemand aussehen könnte – man hat definitiv Recht damit:

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Aber immerhin gibt es Bier
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Damit ist leider niemandem geholfen.
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Lieber die als du
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Spricht aus Erfahrung
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Sprachs aus seinem staatlich finanzierten Urlaub
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Wenigstens haben da mal nicht die Ausländer Schuld.
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Und am Ende nehmen sie uns noch die Klamotten weg
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Ob er weiß, dass seine Kampfkunst aus dem Ausland kommt?

Manchmal reicht eben schon ein Blick in den Spiegel um feststellen zu können, dass nicht Ausländer für das eigene Versagen verantwortlich sind. Nun ja, ein bisschen Hirnschmalz wär auch ganz gut.

[via viele Leute auf Facebook – aber es müssen noch mehr werden]

Fandest du gut? Dann erzähl es weiter:

Über Martin

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.
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Sag was dazu!

  1. Ist schon recht seltsam.

    Warum verfremden sie die Nachnamen???
    Das ist rechtlich absolut nicht nötig.
    Für die Verwendung des Fotos könnten sie hingegen evtl. Streß bekommen (nicht dass ich es gut fände).

    Also, lasst die Namen unverfremdet!!! Setzt die Namen so in den Blogeintrag, dass sie durch Google und die Bloginterne Suche auffindbar sind. Also nicht nur im Bild wie jetzt. Inkl. dem Ort (der bei Facebook ja meist angezeigt wird).
    Ich hätte gerne so eine Seite von den Rechten, ich würde dort gerne "geehrt".
    Googlet einfach nach bundesdienstflagge toilette.
    Das Foto dürft ihr euch auch auf T-Shorts drucken und tragen.
    Die drei Grafiken sind auch frei nutzbar.

    Das Bild vom Anzugäffchen (mit der gelben Krawatte) mit seiner Tochter ist schon bemerkenswert.
    Menschen die Anzug tragen müssen, sind meist von der Meinung der anderen, ihrer Kunden abhängig.
    Der Mann hat einen Nachnahmen, evtl. einen Arbeitgeber. Evtl. ist er Versicherungsagent usw..
    Hat man seine Daten, wäre es sogar legal seinen Nachbarn Ausdrucke einzuwerfen. Seinem Arbeitgeber und Kollegen Drucke zukommen zu lassen. Ich würde sogar seiunen Arbeitgeber mit in den Beitrag setzen. Das kann den Streß seitens des AG forcieren.
    Ja, wenn man weiß wo er evtl. sein Büro hat, mit so etwas auf einem Autos oder einfach Fahrrad vor seinem Büro oder der Arbeitsstelle zu informieren.
    Später einmal (evtl. so ab ~14, da beginnen die Kinder ihre eigene Meinung zu entwickeln) die Tochter informieren ist auch möglich (falls die durch ihren Vater nicht selbst mal so tickt…).

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