Martin
War Zone Photos von Kainoa Little | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

War Zone Photos von Kainoa Little

© Kainoa Little

Seit Oktober 2016 „tobt“ die Schlacht um Mossul, bei der irakische Streitkräfte die Stadt vom IS zurückerobern. Ich will da gar nicht zu wertend drüber schreiben oder gar nachdenken, denn eigentlich weiß jeder, wie absurd und unnötig die ganze Situation ist – sieht man ja auch daran, dass dieser ganze Mist seit beinahe einem Jahr läuft. 90% der Stadt sollen die Streitkräfte mittlerweile zurückerobert haben, der westliche Teil ist weiterhin umkämpft, was vor allem an der Altstadt liegt, die mit ihren verzweigten Gassen nur schwer mit Kriegsgerät befahren werden kann.

Zum Krieg – denn das ist es nun mal – gehören auch Kriegsfotografen dazu. Vor etwas mehr als 6 Jahren hatten wir das Thema schon mal hier, nun geht es um Kainoa Little. Der dokumentiert die Geschehnisse in und um Mossul seit April 2017 – hat aber ein Problem, das eigentlich natürlich ist, über das aber zumindest ich noch nicht nachgedacht hab: das Angebot an Kriegsfotografie übersteigt mittlerweile die Nachfrage. Little findet mittlerweile für seine Bilder keine Abnehmer mehr, was sowohl für sich spricht als auch ziemlich bezeichnend ist.

Immerhin: statt sie ungesehen auf irgendwelchen Platten oder Speicherkarten verstauben zu lassen, hat Kainoa Little sie einfach selbst veröffentlicht und ich möchte einfach glauben, dass es ihm letztendlich darum ging, die Bilder so oder so der Öffentlichkeit zu zeigen:

© Kainoa Little
© Kainoa Little
© Kainoa Little
© Kainoa Little
© Kainoa Little
© Kainoa Little
© Kainoa Little
© Kainoa Little

Mehr davon gibt es hier, weitere Arbeiten an dieser Stelle – Reinschauen lohnt sich!

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