Warum Sprengungen nur was für Profis sind

Warum Sprengungen nur was für Profis sind

Man glaubt ja immer, dass Abrissunternehmen nur aus Halbaffen bestehen, die daran Spaß haben (und auch nur dafür ausgebildet wurden) Dinge und Gebäude einfach kaputt zu machen – bisschen mit der Abrissbirne wackeln und pünktlich um halb 4 Feierabend machen, nicht dass das Bier noch schlecht wird.

Gut möglich, dass da auch was dran ist, aber zumindest bei den Kollegen, die mit hochexplosivem Material hantieren, sind Profis am Werk – ist ja auch besser so, wer weiß schon, was Halbaffen mit dem Zeug alles anstellen würden.

Tatsächlich ist so eine Sprengung sogar extrem Komplex und hat – Überraschung – auch noch enorm viel mit Matte zu tun. Denn zum einen werden die Sprengladungen an den instabilsten Stellen platziert (und hier soll letztendlich auch mit Material gespart werden, kostet ja alles was), zum anderen will man auf gar keinen Fall Filmexplosionen – der ganze Mist soll gefälligst in sich zusammenfallen, ein schuckeliges Häufchen bilden und dann weg geräumt werden.

Besonders knifflig ist das entsprechend bei Türmen – noch kniffliger bei zwei Türmen. Aber auch da wissen die Profis mit umzugehen und im folgenden Video war die absolute Oberklasse an Sprengprofis am Werk:

Hätte besser bestimmt nicht laufen können. Woher ich übrigens die Komplexität so gut kenne? Na klar, vom Abriss-Simulator und der Sprengmeister-iPhone-App. Ihr nennt es Quatsch, ich nenn es totale Recherche. So!

[via]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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