Martin
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Was passiert eigentlich mit dem Toiletten-Inhalt im Flugzeug

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Warum immer nur Line von meinem spannenden Alltag erzählen, wenn auch hier daran teilhaben sollt? Neulich hab ich ihr nämlich voller Begeisterung erzählt, dass der Londo-Ausflug vor ein paar Wochen nicht nur kulturell und sportlich spannend war (meine Füße tun immer noch weh!), sondern auch körperlich. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann mir das zuletzt passiert ist, aber: ich musste während des gesamten London-Ausflugs nicht ein mal auf Klo.

Also eigentlich schon, aber eben nicht für die langen, ausschweifenden Sitzungen, in denen man die gesamte Herr der Ringe-Trilogie durchlesen kann und trotzdem noch Zeit für Angry Birds hat. Ihr wisst was ich meine. Komisch ist dabei übrigens, dass einem das immer erst hinterher auffällt. Ist das nicht verrückt? Mittlerweile vermute ich, dass sich der eigene Verdauungstrakt selbst wohl fühlen muss, um vollständig seine Arbeit aufzunehmen – unbekanntes Terrain und dann auch noch ein fremdes Land mit fremder Sprache, da ist man schüchtern. Halt nicht nur im Kopf, sondern im gesamten Körper.

Und wie bekomm ich nun elegant den Bogen zum Flugzeug gesponnen? Wahrscheinlich gar nicht, aber immerhin sind wir nicht zu Fuß nach London, sondern mit dem Flieger. Beide Themen vermischt und drei mal durchgerührt bringt uns dann nun also zu einer der Fragen, die die Welt bedeuten: was passiert eigentlich mit dem ganzen Toilettenkram im Flugzeug?

Irgendwann hab ich mal gehört, dass das einfach während des Fluges abgelassen wird. Sollte wohl auch gar keine so eklige Angelegenheit sein, weil das ja schnell gefriert in den üblichen Flugzeugreisehöhen. Was gegen die Tatsache allerdings spricht: noch niemals nie hat man aus den Nachrichten gehört oder in Zeitungen gelesen, dass Menschen von gefrorenen Kackehaufen aus Flugzeugen erschlagen wurden.

Und siehe da – am Ende funktioniert das doch alles ganz anders. Nicht zwingend unekliger, aber eben doch anders:

Schneller als ein Formel1-Auto? Das kennt man eigentlich in diesem Zusammenhang nur von Pinguinen. Lieber Lothar Malley, Respekt für deinen Job. Tauschen will ich mit dir trotzdem nicht.

[via]

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