Martin
Wenn ein Vater ein Labyrinth für seine Tochter malt | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Wenn ein Vater ein Labyrinth für seine Tochter malt

© Kazuo Nomura
© Kazuo Nomura

Ich frag mich ja immer wieder aufs Neue, wie es sein kann, dass manche Menschen einfach zu viel Zeit haben. Viel schlimmer ist anschließend noch die Frage, wie diese Menschen mit ihrer überschüssigen Zeit nichts Produktives auf die Beine bekommen. Mein Tag beginnt in der Regel um 05:30 Uhr mit Aufstehen, ca. 06:30 bin ich im Büro. Dann schreib ich die letzten beiden Artikel für den aktuellen Tag fertig und mache mich an die Arbeit. Bis zum Feierabend bring ich irgendwie diverse Meetings, einen viel zu großen Haufen Mails, einen überquillenden Feedreader und die drei Artikel für den nächsten Tag unter einen Hut.

Zu Hause folgen dann Abendessen, ein bisschen Fernsehentspannung bzw. Daddeln, der schon wieder überquillende Feedreader und Line-Zeit, bis es auf den Augenlidern kriechend wieder Richtung Bett geht. Zusammengefasst hab ich also gar keine Zeit und bekomm trotzdem noch einiges geschafft, auch wenn man das in der Regel nicht als produktiv bezeichnen mag – aber das ist ja eh Ansichtssache.

Kazuo Nomura hat offenbar auch zu viel Zeit (oder nimmt sie sich einfach) und bekommt trotzdem was auf die Beine gestellt – nämlich das vermutlich größte, per Hand gezeichnete Labyrinth der Welt. Dem Druck seiner Tochter nachgebend hat er sich also hingesetzt und ein fantastisches Labyrinth gezeichnet, dass man eben nicht in 5 Minuten lösen kann. Insgesamt zwei Monate hat er dafür gebraucht und auch wenn manch einer dem nichts abgewinnen kann – ich find es schlichtweg beeindruckend:

© Kazuo Nomura
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