Wie die Japaner für Insektenfallen werben

Wie die Japaner für Insektenfallen werben

Werbespots in Japan, die stehen vor allem für schnelle Schnitte, extrem viele Farben, verrückte Musik – schlichtweg totale Reizüberflutung für die Konsumenten hierzulande. Aber gut, wir sind ja auch keine Japaner und wenn die das schon seit Jahren machen, muss das offenbar funktionieren. Fest steht jedenfalls, dass die Werbespots im Vergleich zu unseren einfach anders sind.

Noch mal anders ist auch der nachfolgende Werbespot, der sich im Grunde mit nichts weiter als einer Insektenfalle beschäftigt. Ich hab keine Ahnung, wie groß die Kakerlakenplage in Japan allgemein ist, die Falle dürfte sich aber auch leicht zu adaptieren lassen. Vielleicht kennt der eine oder andere noch die Fliegenbänder, die man sich früher ins Zimmer gehangen hat. Langfristig kein schöner Anblick, ist es letztendlich doch ein Faden, an dem ein Haufen Leichen hängen – aber dieses ständige Gesumme und Gekrabel der Fliegen nervt halt auch.

Wunderbar auf jeden Fall ist zum einen, welche Zukunftsvisionen die „Wissenschaftler“ im Spot skizzieren, wie schein-technisch das alles aufgezogen wird und natürlich was für einen wunderbaren Härtetest die Jungs da veranstalten. Man kann ja gar nicht anders, als das Zeug zu kaufen:

Übrigens hier noch eine DIY-Falle, falls euch die Wespen im Garten auf den Sack gehen: einfach ein Marmeladenglas nehmen, ein bisschen Marmelade drin lassen und irgendwo hinstellen. Hat in etwa die selbe Funktionsweise und hilft auch ganz okay. Oder einfach nicht rausgehen. Der Mensch ist ja sowieso nicht fürs Rausgehen gemacht.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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