Wie ich doch noch einen Coconut-Mocca bekam (und schon wieder bei der Telekom war)

Richtig, ich war gestern wieder bei der Telekom. Denn das scheiß Teil hat natürlich nicht funktioniert, obwohl ich wirklich alles probiert hab. 1.584 Kombinationen aus Benutzername und Passwort, 2 Woche googlen in 4 Tagen, sämtliche Kabel öfter rein-raus-und-ausgetauscht als Hugh Hefner seinen Schwängel – es kam immer der selbe beschissene Fehler.

Also wieder hin. Unter Tränen dann meine Leidensgeschichte erzählt und diese Augen aufgesetzt:

Wie ich doch noch einen Coconut-Mocca bekam (und schon wieder bei der Telekom war)

Hat geklappt. Läppische Erklärung der ollen T-Tante: „Ja, das kennen wir, manchmal vertragen sich unsere Geräte nicht mit den Alice-Zugangsdaten“. WAS FÜR EINE S-C-H-E-I-S-S-E. Aber man lernt eben nie aus und nun weiß ich auch, dass die Telekomgeräte nicht mit Telefonnummern umgehen können. Blöd, wer vom Gegenteil ausgeht.

Sie meinte dann, dass sie mir das Gerät ja wieder abkaufen würde – hat allerdings ein bisschen gedauert, das Teil wieder aus ihrem Arsch rauszupulen – im Nachhinein war das wohl mein Fehler. Aber was soll man machen, wenn man ein bisschen wutig ist?

Übrigens steht in dem Shop dieser Aufsteller:

Wie ich doch noch einen Coconut-Mocca bekam (und schon wieder bei der Telekom war)

Blöd, wer jetzt denkt, dass ich das eine noch das andere bekommen hab. Vielleicht gilt hier aber auch das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ – halt nur „Gelesen haben ist alles“

Danach dann noch fix zu Blazac – eine Kaffeedröhnung war nötig, wenn man schon beim rosa T nichts bekommt. Natürlich gab es wieder keinen Coconut-Mocca – das kleinere Übel, dass ich stets wähle. Also blieb nur das kleinste Übel, der Caramel-Macchiato.

Während der Dude also an sich und den Maschinen rumspielt (Fetisch? Ich weiß es nicht), fang ich ein Gespräch an:

Ich: „Sama, den Coconut-Mocca habt ihr nich mehr, wah?“
Er: „Nee, das isn Weihnachtsgetränk“
Ich: „Ah ja. Kokosnüsse. Weihnachten. Macht Sinn.“
Er: „Jap, ist halt so. Haben den auch schon gar nicht mehr in der Kasse drin“

Wieso packen die Kaffee in die Kasse? Der soll in den Becher – glaub, ich muss da noch mal ne Schulung machen, so wird das jedenfalls nichts. Wundert mich dann auch nicht, dass die meine Sorten da nicht mehr haben.

Ich: „Das ist doch echt ärgerlich jetzt.“
Er: „Ich kann dir den aber auch einfach so machen“
Ich: „Na is doch jetzt schon zu spät oder was?“
Er: „Ach was – ich mach das eben.“

Und das, liebe Freunde, ist absolute Kundenfreundlichkeit. Gut, könnte auch die Unterwerfung gegenüber dem Alphatier (also ich!) sein – aber das Ergebnis entscheidet oder? Hab ihm auch von ’ner anderen Sorte erzählt, die ich damals entdeckt hatte. Wollte ich eigentlich zur Stammmarke machen – aber war ja klar, dass die zwei Tage später wieder aus dem Sortiment verschwindet. Eine riesen Schweinerei, wie man in Hamburg mit seiner Prominenz umgeht.

Wie dem auch sei – falls ihr wirklich einen guten Balzac in Hamburg finden wollt, geht hier hin.

Übrigens, zu dem hier würd ich nicht gehen. Die dicke Uschi meint, sie hat den Längsten und lässt diesen auch ziemlich weit raushängen (ich vermute, sie hat wirklich den Längsten – weiß noch nicht, ob das einfach nur widerwertig ist oder sie meinen vollen R.E.S.P.E.C.T. verdient), und der Lackaffe mit der Föhnfrisur ist der klassische Chef mit berechtigten Versagensängsten vor dem Herrn.

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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