Wie man eine E-Mail 1984 verschickt hat

Wie man eine E-Mail 1984 verschickt hat

Dass ich ein großer Fan der E-Mail-Kommunikation bin, hatte ich bereits schon mal hier näher ausgeführt (inkl. dem Hass, dass man auf bestimmte Antworten warten muss). Für mich ist die E-Mail eines der besten Kommunikationsmittel überhaupt – wie Brief, nur schneller, einfacher und in den meisten Fällen auch kostenlos. Kein Vergleich zu störenden Anrufen oder flüchtigen Messenger-Konversationen, E-Mail ist einfach Trumpf.

Wäre da nur nicht der ganze Spam, der bei einem jeden Tag aufschlägt – das für mich größte Übel an der ganzen Sache. Zumal man ja rechtlich sogar verpflichtet ist, den Spam zu kontrollieren. Einfach wegsortieren lassen und ignorieren ist einfach nicht, sodass man am Ende des Tages trotzdem den ganzen Müll zumindest mal gesehen hat. Aber irgendwas ist ja immer.

Und wie so oft haben auch wir dabei mal wieder verlernt, wie komfortabel das ganze Thema mittlerweile ist. Einfach einloggen, Mails lesen, mit einem Klick kann man antworten und der ganze Versand passiert in Sekunden. Wie das alles funktioniert und was da im Hintergrund rumrödelt – ich find das bis heute enorm faszinierend. Denn was die Wenigsten wissen: E-Mail war bei weitem nicht so einfach, wie wir das heute kennen.

1984 zum Beispiel war das noch ein richtiger Akt:

How to send an e mail 1980’s style. Electronic message writing down the phone line. First shown on Thames TV’s computer programme ‚Database‘ in 1984

Wählscheibe, geil oder? Früher war eben doch nicht alles besser. Aber mindestens genauso spannend, zumindest für damalige Verhältnisse.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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