That‘s AI
So ein bisschen nervt mich das ganze Thema „AI“ ja schon, wobei ich hier ein sehr diffuses Gefühl hab. Auf der einen Seite bin ich dankbar für das, was mir AI mittlerweile ermöglicht – was nicht viel ist, aber mehr als vorher – und ist ja auch nicht so, dass es nicht doch mal Meldungen gibt, in denen AI wirklich hilfreich war.
Auf der anderen Seite frisst das alles unfassbar viel Geld und Energie und damit mein ich nicht mal nur Strom, sondern auch mentale Energie. Denn wenn jeder Zugriff auf AI hat, dann schließt das halt auch sehr viele Deppen ein, die nicht wissen, wie man damit umgeht. In weniger schlimmen Fällen produzieren die einfach AI-Slop und verlieren irgendwann die Freude an dem Zeug und machen wir das, was sie vorher gemacht haben oder springen auf den nächsten Hype auf. Im schlechtesten Falle treiben sie böswilligen Schindluder damit, fälschen Videos, manipulieren Nachrichten oder bauen so einen Schwachsinn wie Moltbot. Oder Openclaw. Oder wie auch immer der Kram mittlerweile heißt.
Und am Ende sitzen wir dann Zuhause und wissen nicht mehr, was wir glauben können, weil der ganze Bums natürlich auch technisch immer weiterentwickelt wird. Mit dem Ziel ... ja gut, weiß vermutlich auch keiner so richtig. Oder hocken in irgendwelchen Echokammern und machen uns darüber lustig, wie andere damit auf die Nase fallen, denn wir wissen ja alle, wer nicht tanzen kann, schimpft auf die Kapelle.
Insofern ist der nachfolgende Kurzfilm gleich auf mehreren Ebenen ganz wundervoll, auch wenn ich mindestens beim ersten Gucken nicht glauben konnte, dass da nicht auch AI am Werk war:
No AI was used in the process of making this film.
An der Stelle noch eine kleine Frage für einen Freund: Wie viele RAM-Riegel braucht man so im Durchschnitt, um fürs Alter abgesichert zu sein?
[via]





