Biffy Clyro - Hunting Season
Mit großen Schritten näherten sich Biffy Clyro dem nächsten Kapitel ihrer Bandgeschichte: Im September erschien ihr mit Spannung erwartetes Album Futique – und schon vorher nahm die Reise ordentlich Fahrt auf. Die erste Single A Little Love lief unter anderem in Heavy Rotation in der „A-List“ von BBC Radio 1 und war bereits fester Bestandteil der Festival-Highlights der Band, darunter Glastonbury, BBC Radio 1 Big Weekend, TRNSMT und Eden Sessions. In Deutschland begeisterten die Schotten bereits im Juni bei Rock am Ring/Rock im Park und Hurricane/Southside.
Anschließend legten Biffy Clyro nach und veröffentlichten den nächsten Track Hunting Season.
Hunting Season geht direkt auf Angriff – mit rotzigen Gitarrenriffs, rauem Punk-Appeal und Simon Neils keifendem Gesang, der an die frühen Tage der Band erinnert. Doch der Song schlägt einen Haken: Auf die rohe Energie folgt ein melodischer Hook, wie ihn nur Biffy Clyro schreiben können – direkt, einnehmend, riesengroß – bevor der Track im Finale mit Post-Hardcore-Wucht explodiert.
Simon Neil erklärt: „In Hunting Season geht es darum, dass ich mich nicht durch die Augen anderer beurteilen kann. Es ist schon schwer genug, überhaupt zu wissen, wer man ist und was einem wichtig ist – und wenn du dich dann auch noch dauernd fragst, wie andere dich sehen, hast du verloren. Ich habe das Gefühl, wir werden ständig bewertet von Menschen, die gar nichts über uns wissen – und das kann verdammt beängstigend sein.“
Dieses Thema – sich von äußeren Einflüssen und dem digitalen Dauerkommentar zu lösen und sich selbst treu zu bleiben – zieht sich wie ein roter Faden durch das neue Album Futique. Es spielt mit der Frage, wie sich unsere Erinnerungs- und Wahrnehmungsmuster in der digitalen Ära verändert haben – und stellt letztlich die Frage: Was sind die Dinge, die wir heute wertschätzen und die uns morgen fehlen werden?
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