In Japan machen sie Wettrennen mit Burostühlen
Bei Wettrennen muss ich unweigerlich wieder an Stromberg denken oder besser gesagt an Bernd Heisterkamp, der mit seiner ... sagen wir mal besonderen Art verzweifelt versucht hat, Anklang bei seinen Kollegen zu finden. Hin und wieder ist ihm das auch gelungen, einer der vielen Fehlgriffe war hingegen ein Bürostuhlrennen. Immerhin, so wissen wir, was in den Büros in so manchem Konzern tatsächlich stattfindet und ... ach, ihr kennt die Serie doch sowieso und wenn nicht, dann schaut sie euch an. Entweder, um tatsächlich über Stromberg und Co. zu lachen oder euch zu ärgern, dass die Fiktion von vor vielen Jahren mittlerweile Realität geworden ist und wir Stromberg als Bundeskanzler haben.
Denn auch an den musste ich beim nachfolgenden Video denken. Der kam jüngst aus China zurück und hat dann doch nichts gelernt. Passend dazu hat Dr. Gerhard Wohland Denkzettel geschrieben, bei denen es eher um Unternehmungen geht, die sich aber auch auf viele andere Bereiche des Alltags übertragen lassen. Und beim 4. Denkzettel steht unter anderem:
Durch die Dynamik kollabiert die Steuerung. Weil das Zentrum die Ursache nicht sieht, verrennt es sich in dem aussichtslosen Versuch, die Steuerung zu „reparieren“. Damit ist
es so hoffnungslos überlastet, dass seine nicht delegierbare Arbeit (Strategie und Innovation) liegen bleibt. Die Organisation verblödet trotz reichlich vorhandener Intelligenz.
Kurz zur Erklärung: Das „Zentrum“ ist in dem Fall die Bundesregierung bzw. Steuerung. Und ja, die verblödet und fordert ob ihrer fehlenden Ideen und Innovationsfähigkeit, dass wir einfach immer mehr von dem machen, dass ohnehin nicht mehr funktioniert.
Aber gut, Fritze war halt auch in China und nicht in Japan und hat daher nicht gesehen, was dort so abgeht. Bürostuhlrennen zum Beispiel. Keine Ahnung, ob das die Wirtschaft dort am Laufen hält, aber wenigstens haben die dort 2 Stunden lang Spaß:
Auf jeden Fall sportlicher, als sich den ganzen Tag auf den Dingern nur zu drehen.
[via]




