Trailer: Outcome
Das Keanu Reeves nicht nur John Wick kann, hat er eigentlich schon durch zahlreiche Filme davor bewiesen, aber danach ... kam dann erstmal nicht mehr viel. Muss ja auch nicht, denn die Rolle war ihm wie auf den Leib geschneidert und ließ mindestens die verstummen, die immer behauptet haben, dass Mimik so gar nicht sein Ding wäre. Ein John Wick braucht keine Mimik, ein John Wick braucht nur seine Rache. Oder so.
Aber es mag in der Natur der Schauspielerei liegen, dass man nach so einem Erfolg nicht einfach die Schauspielschuhe an den Nagel hängt, selbst wenn man wie Reeves mittlerweile auch schon auf 61 Jahre kommt und die Knie langsam nicht mehr mitspielen (wobei, sind ja noch ein paar Jahre bis zum Renteneintrittsalter). Ob dann aber direkt mit einer Komödie weitermachen sollte ... kann halt eine gute Idee sein, um wieder aus der Schublade herauszukommen, in der man steckt, aber auch schlichtweg nach hinten losgehen.
Absurderweise passt Outcome da irgendwie sehr gut zu Reeves, aber auch wieder nicht. Denn im Film selbst verkörpert er Reef Hawk, einen Hollywood-Star, der dummerweise mit einem Video erpresst wird, dass ihm Ansehen und letztendlich seine Karriere kosten kann. Nimmt er natürlich nicht einfach so hin und versucht dem Ursprung des Videos bzw. der Erpressung auf den Grund zu gehen und beginnt so eine Reise in seine Vergangenheit, um die Drahtzieher zu finden. Dabei fällt auf, dass Hawk ein ziemliches Arschloch zu sein scheint – das ist dann der Teil, der irgendwie nicht zu dem allseits bekannten Bild von Reeves passt. Wenn dann aber die scheinbare Selbstreflexion und damit ein Umdenken einsetzt – das ist doch der Keanu Reeves, den wir alle vergöttern:
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Mit dabei sind unter anderem Keanu Reeves, Cameron Diaz, Jonah Hill, Matt Bomer, David Spade, Laverne Cox, Kaia Gerber und Susan Lucci.
Ein bisschen bin ich gespannt drauf, auch wenn ich mit gut damit hätte anfreunden können, wenn John Wick tatsächlich seine letzte Rolle gewesen wäre. Ab dem 10.04.2026 wissen wir dank Apple TV mehr.

