Wie man das LanguageTool kostenlos weiter nutzen kann - Was is hier eigentlich los

Wie man das LanguageTool kostenlos weiter nutzen kann

Wie man das LanguageTool kostenlos weiter nutzen kann | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Mal was ganz anderes neben den üblichen Netzfunden, weil ich selbst davon betroffen war und es mir sehr geholfen hat: Vor ein paar Tagen haben die Entwickler des LanguageTools verkündet, dass es die Borwser-Erweiterung nur noch gegen Bezahlung gibt. Angeblich führt die Zunahme von KI dazu, dass das alles nicht mehr wirtschaftlich ist – vielleicht hat das bisherige Geschäftsmodell auch einfach nicht mehr gepasst. Wie dem auch sei, man hat auf die Erweiterung der Schwesterfirma QuillBot verwiesen, was ich auch direkt installiert hab, aber der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Und dafür hat das Ding auch bisher einfach zu gut funktioniert.

Zu Gute halten muss man den Jungs und Mädels, dass man sich bewusst gegen den Verkauf von Nutzerdaten oder Werbung entschieden hat, ändert aber nichts daran, dass spätestens nach der 14-tägigen Probephase der Rubel rollen muss. Oder auch nicht, denn man kann das Ding auch über einen kleinen Umweg kostenlos weiternutzen.

Denn dankenswerterweise kann man auch einfach einen eigenen „Server“ mit dem Ding nutzen. Server steht bewusst in Anführungszeichen, denn das klingt komplizierter als es ist. Eine genaue Anleitung gibt es dafür an dieser Stelle, ich als Mac-Nutzer hab letztendlich nur den brew-Befehl ausgeführt, die Dateien abgespeichert, wie sie in der Anleitung stehen und einmal die server.properties angepasst. Wer den gleichen Weg geht: Die server.properties liegt unter /opt/homebrew/etc/languagetool. Zusätzlich hab ich das ganze noch auf einem anderen Port laufen und dafür einen eigenen Agenten gestartet – wer aber den vorgesehenen Port ohnehin frei hat, kann das auch einfach weglassen. Dürften ja die meisten sein.

In den Einstellungen der Browser-Extension dann nur noch die experiementellen Einstellungen aktivieren, auf lokalen Server umstellen und schon sollte es laufen.

Und wer darauf auch keine Lust hat, kann solange auch einfach die Version von adminforge nutzen, wählt die dritte Option in den Browser-Extension-Einstellungen und trägt dort https://spellcheck.adminforge.de/v2 ein. Da ist man dann allerdings wieder von einer dritten Partei abhängig.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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