Wiki Spy
Neal Agarwal hat wieder zugeschlagen. Oder besser gesagt, „gekocht“. Wer ihn nicht kennt – was ziemlich unmöglich ist, dafür sind diverse seiner Kreationen schon deutlich zu viral gegangen – der Mann bastelt immer mal wieder kleine Webgames, die nicht nur äußerst kreativ sind, sondern auch für einen gewissen Langzeit-Spaß sorgen. Allen voran natürlich sein Infinite Craft, aber auch der Stimulation Clicker fesselt ganz gut und wer ein bisschen digitale Auszeit für seinen Mauszeiger braucht, schaut einfach mal beim Cursor Camp vorbei und verbringt ein paar schöne Stunden mit anderen ... Mauszeigern.
Wiki Spy, die neueste Kreation ist dabei weniger Spiel und auch nicht wirklich Erholung, sondern schon deutlich mehr Zeitverschwendung als alles andere. Auf der anderen Seite aber auch wieder gut gemacht und technisch interessant.
Im Kern sieht man da einfach Bilder, die es so auch auf Wikipedia gibt. Nach eigenen Angaben sind es wohl um die 43.800 und der erste Aufruf wirkt dabei noch wie ein wildes Sammelsurium an wahllos zusammengewürfelten Bildern. Aber bereits der erste Klick auf eines bringt dann direkt ähnlich aussehende Bilder – natürlich ebenfalls das Browser-Fenster füllend. Und der zweite Klick dann wieder genau wie der dritte ... ihr versteht das Prinzip.
Und ehe man sich versieht, ist man einfach nur noch wild am Klicken und die Bilder bewundert, manches Mal sogar mit ausreichend Verwunderung, weil gar nicht klar ist, was man da sieht.
Und ein bisschen erfüllt das auch einen Bildungsauftrag, denn mit dem Button ganz oben kommt man immerhin zu dem Beitrag von dem Bild, dass man zuvor angeklickt hat.
Ich mag die Idee sehr.
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