Das ist ein Blattschaf - Was is hier eigentlich los

Das ist ein Blattschaf

Das ist ein Blattschaf Was gelernt

Das ist ein Blattschaf | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Ich mecker ja immer wieder mal, dass ich Essen – also Nahrungsaufnahme – als Akt zeitweise ziemlich nervig finde. Zubereitung kostet Zeit, essen selbst kostet Zeit, aufräumen kostet Zeit. Wenn man gerade ohnehin den Schreibtisch voll hat, dann ist das einfach störend, genauso wie dieser ganze Verdauungsvorgang danach. Dabei würde ich das gar nicht komplett abschaffen wollen, aber diese Notwendigkeit dafür ... das muss doch besser gehen. Wär doch irgendwie cool, wenn wir einfach wie Pflanzen durch Licht die Nährstoffe bekommen, die wir brauchen – dann würde man einfach so nebenbei „essen“, während man gerade sowieso unterwegs ist.

Gut, grün steht dann vielleicht nicht jedem, aber irgendwas ist ja immer und ist ja auch nicht so, dass wir nicht schon genug Zeug erfunden haben, dass man sich einfach auf die Haut schmiert, um anders auszusehen.

Wie sich herausstellt, auch diese Idee ist gar nicht neu, denn es gibt bereits Lebewesen, die genau das können. Das Blattschaf - Costasiella kuroshimae – zum Beispiel. Das ist eigentlich gar kein Schaf, sondern eine Meeresschnecke, mit um die 4mm sogar eine recht kleine.

Aber die besitzt halt auch Chloroplasten, die sie einfach durch das Fressen von Algen aufnimmt. Was wiederum bedeutet, dass sie durch Licht Energie erzeugen kann. So, wie das Pflanzen auch machen. Und das ist doch einfach nur cool, oder? Mindestens niedlich:

The Costasiella sea slug not only looks like a succulent—it acts like one, too. One of the few animals able to photosynthesize, this tiny invertebrate (also known as the leaf slug or leaf sheep) acquires chloroplasts by munching on Avrainvillea, a paddle-shaped seaweed with a velvety texture. It then stores those chloroplasts in its own body, which enables the slug to soak up sunlight and transform it into energy—a process that also gives the mollusk its green color.

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Sollten wir auch einfach machen, Stichwort Selbstoptimierung und so.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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