Dea Matrona - Hate That I Care
Das Album von Dea Matrona wurde vollständig von der Band selbst geschrieben, produziert und aufgenommen und markiert einen selbstbewussten nächsten Schritt für Mollie McGinn und Orláith Forsythe. Mit stärkerem Fokus auf Alternative Rock zeigt Hate That I Care einen klareren, entschlosseneren Sound, ohne die rohe Energie zu verlieren, die das Duo von Beginn an geprägt hat. Einflüsse sind weiterhin erkennbar, doch auf ihrem zweiten Album erweitern Dea Matrona ihr Klangspektrum und entwickeln ihren Stil hörbar weiter.
Der Titeltrack gibt die Richtung des Albums vor: dringlich und zugleich nachdenklich, voller Hooks und mit spürbarer Intensität. Der Song wirkt wie ein klares Statement einer Band, die keine Angst hat, sich mit eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und persönliche Konflikte offen anzusprechen. Mollie erklärt dazu: “Wenn wir nicht auf Tour waren, bin ich in einen nächtlichen Rhythmus geraten und habe den Kontakt zu vielen Menschen verloren, die mir wichtig sind. Hate That I Care ist eher an mich selbst gerichtet als an jemand anderen und beschreibt die Erschöpfung, die entsteht, wenn man Gefühle versteckt und versucht, auf eine Weise präsent zu sein, die sich wirklich ehrlich anfühlt.“
Im Verlauf des Albums setzen sich Dea Matrona mit Erwartungen, Zuschreibungen und den Widersprüchen der eigenen Selbstfindung auseinander – mit bemerkenswerter Offenheit. Hate That I Care ist persönlicher als seine Vorgänger und zeigt eine Band, die sich ihrer Umgebung bewusster ist als je zuvor. Die Songs bewegen sich zwischen äußerem Druck und innerer Wahrheit, zwischen Verletzlichkeit und Entschlossenheit. Gleichzeitig gewinnt auch die Produktion an Tiefe und hebt den ohnehin kraftvollen Sound des Duos auf ein neues Level. Mit Hate That I Care schlagen Dea Matrona ein neues Kapitel auf: klar entschieden und musikalisch gereift.
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