Ein Blick in die Tresore der Bank of England
Ein bisschen ein gewagtes Thema im Hinblick auf die Bank-Überfälle der letzten Zeit, wobei man auch ruhig mal sagen muss, dass das irgendwie erfrischend war zu lesen – gab ja schließlich schon extrem lange keine spektakulären Banküberfälle mehr. Also außer im Film. Gut, ist man davon direkt betroffen, ist das natürlich alles andere als schön, aber so als Außenstehender ... egal, das ist mir dann doch zu dünnes Eis, um die Gedanken weiter auszuführen. Sowieso werd ich vermutlich nie in die Situation kommen, denn so richtige Wertgegenstände befinden sich nicht in meinem Besitz und das bisschen Geld, dass wir besitzen, besteht eigentlich auch nur aus digitalen oder auf Papier gedruckten Zahlen und ist eigentlich nur Schall und Rauch. Geld bzw. Vermögen ist heut zu Tage ohnehin ein sehr ungreifbares Etwas – siehe Melon Usk.
Denn am Ende sind Werte auch nur Zuschreibungen, auf die wir uns mehr oder minder unabgesprochen als Gesellschaft geeinigt haben. Teilweise nachvollziehbar basierend auf Angebot und Nachfrage, teilweise aber auch einfach völlig absurd – siehe alles, was mit Aktien und Firmenanteilen zu tun hat. So ein bisschen wie im alten Rom, da hat dann auch jemand den Daumen gehoben oder gesenkt und alle sind ausgerastet. Oder so.
Ungebrochen allerdings das „Gesetz“, dass Gold eines der wertvollsten Güter ist, dass wir als Menschheit gefühlt haben. Sieht man auch daran, dass sich ganze Staaten große Mengen davon gesichert haben und dann ihre Wirtschaft damit absichern. Absurd hier dran: liegt einfach rum und der reine Besitz ermöglicht ... Dinge.
Besonders viel davon liegt irgendwo in den Tresoren der Bank of England, genauer gesagt ist das die zweitgrößte Gold-Reserve der Welt. Ein Schelm, wer hier mal schaut, wo das alles herkommt, vor allem zeigt uns aber nun Ed Conway, wie das aktuell aussieht. Zumindest ein bisschen:
Schon ein bisschen beeindruckend. Aber auch nur, weil wir halt alle sagen, dass Gold einfach ein Ding ist. Ich wünschte, wir würden das auch mit Pizza machen ...
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