Martin
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Einem Buchbinder bei der Arbeit zugeschaut

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Wisst ihr noch damals, als wir keine Kindles hatten? Wir schleppten schwere Wälzer aus totem Holz mit uns rum, Blätterten Seiten um und wer besonders eklig war, hat sich vorher noch die Finger angeleckt. Die waren mir schon immer suspekt – haben die denn nie Im Namen der Rose gesehen? Finger anlecken, Seiten umblättern und dann wieder Finger anlecken ist wahrscheinlich nicht nur schlecht für das Totholzprodukt und mit Sicherheit ziemlich eklig, sondern kann auch tödlich sein.

Und dann kam der Kindle und wir starrten nur noch auf Plastikkästchen – das klingt abwertender als es ist, ich hab ja auch so ein Teil und finde es ganz großartig. Und doch mag ich es, hin und wieder ein richtiges Buch in die Hand zu nehmen, allein der Haptik wegen.

Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wie so ein Buch entsteht? Klar, Seiten bedrucken ist ziemlich einleuchtend – aber wie entsteht das Endprodukt, in dem die Seiten akkurat übereinander liegen und dann in einem – mit etwas Glück – schönen Umschlag befestigt werden?

Einer, der das beantworten könnte, ist Florindo Simões. Dank fehlender Fremdsprachenkenntnisse wäre das allerdings eine sehr nichtssagende Antwort – vielleicht reicht es aber auch schon, ihm bei der Arbeit zuzuschauen:

[via]

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