Filme wurden 1995 einfach anders gemacht
Ein Gedanke, den ich häufiger in letzter Zeit hab: Als Schauspieler ist man heute ganz anders gefordert als noch vor ein paar Jahren. Also glaub ich zumindest, bin ja auch nur ein Alltagsschauspieler, der hier seine üblichen Rollen spielt, damit man Kollegen und Mitmenschen nicht dauerhaft vor den Kopf stößt, wenn ihr wisst, was ich meine.
Worauf ich hinaus will: Es ist halt doch etwas ganz anderes, seine Rolle überzeugend zu spielen, wenn um dich herum ein Greenscreen neben dem anderen steht. Wo dir früher noch richtige Kulissen geholfen haben, in die Rolle einzutauchen, braucht es heute schon jede Menge Vorstellungskraft, weil das Endprodukt erst entsteht, nach dem die Techniker dran waren und alles zusammengepuzzelt haben.
Ich will das aber auch gar nicht zu sehr glorifizieren, immerhin werden Schauspieler durchaus auch üppig bezahlt, da kann man die Latte ruhig ein bisschen höher hängen. Früher war das aber einfach ein anderer Schnack. Und irgendwie auch aufwändiger, weil viele der Effekte eben nicht „einfach aus dem Computer“ kamen, sondern man sich noch richtig was einfallen lassen muss.
Gute Beispiele sind da die Action-Filme aus den 90ern, wie zum Beispiel „Stirb Langsam 3“. Für mich nach wie vor einer der besten Filme (über 1 und 2 brauchen wir nicht sprechen und auch 4.0 fand ich nicht verkehrt), bei dem im nachfolgenden Video gut deutlich wird, was es bedeutete, früher Filme zu machen:
It's Die Hard 3! Bruce Willis and Samuel L. Jackson team up for one of the best action movies ever shot (actually) in New York.
Kannst halt nicht alles digital nachbauen.
[via]





