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Mit einer Drohne durch Detroit | Was is hier eigentlich los?
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Mit einer Drohne durch Detroit

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Vor etwas mehr als vier Jahren hatten wir schon mal ein paar Bilder aus (aufgenommen von Yves Marchand und Romain Meffre), die zeigen, wie schnell und Tief ein Fall sein kann. Anfang des 20. Jahrhunderts mit Einsetzen des Autobooms erlebte auch Detroit – eben bekannt als DIE Autostadt Amerikas – einen raschen Aufstieg. Die einseitige Ausrichtung der Wirtschaft sollte allerdings gleichzeitig auch das spätere Problem darstellen, denn als die amerikanischen Wagen nicht mehr sonderlich gefragt waren, ging es ebenso schnell wieder bergab.

In den letzten 60 Jahren hat Detroit ganze 60% seiner Bevölkerung verloren, 35% des Stadtgebietes sind mittlerweile unbewohnt. Und wenn eine Stadt keine Einwohner mehr hat, dann bleiben auch die Einnahmen aus. So kam es, wie es kommen musste – 2013 stellte die Stadt die Zahlungen an ihre Gläubiger ein und meldete Insolvenz an – der Schuldenberg wird zwischenzeitlich auf 18,5 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Logisch, dass entsprechend auch das Stadtbild aussehen muss. John Marton hat mit seiner Drohne einige Eindrücke eingefangen und zeigt, wie bitter so ein Niedergang sein kann. Unfassbar, dass dort noch Menschen leben, gerade im Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

Detroit Drone from John Marton.

[via]

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  1. Angelo Tapel historic place sa 8 mile bro di na nila gagalawin yan haha

  2. sieht aus wie nach der Wende…vor der Renovierung, riesiges Potenzial für Baufirmen…

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