Goethes „Faust“ als Tonplatten
Wenn man mich fragt – und dafür gibt es eigentlich absolut keinen Anlass – dann behaupte ich gern mal, das sich Goethes Faust eigentlich ziemlich cool fand. Oder wie man als Influencer sagen würde: Weil so viele mich gefragt haben, enthülle ich heute endlich mein absolutes Lieblingsbuch. Ist natürlich großer Quatsch, aber tatsächlich fand ich Faust damals in der Schule recht cool, kann aber gar nicht so genau sagen, warum. Vielleicht weil es erst ein paar Seiten braucht, bis man in die Geschichte reinkommt, weil die Sprache doch deutlich anders ist, was die Jugend™ heute so von sich gibt. Checkt ihr?
Ist man aber erstmal drin, dann fliegt man nur so über die Seiten und ganz grundsätzlich ist die Geschichte ja auch cool. Zumindest kann man dafür auch ein bisschen was fürs Leben mitnehmen und ein paar Zitate hab ich mir dann doch markiert – alles, was entsteht, Ist wert, dass es zugrunde geht.
Denkt sich vermutlich auch Phili, denn der hat sich vorgenommen, Goethes Werk auf Tonplatten zu bringen. Und das nicht etwa maschinell und schnell schnell, sondern per Hand, was sowohl für die Tonplatten an sich gilt, als auch die Schrift, die es dann ja braucht.
Sein Ziel? Dass sich irgendwann wer findet und daraus einen ganzen Platz macht. Da soll noch mal einer sagen, dass die Jugend™ nur Quatsch im Kopf hat – so ein Goethe-Platz mit dem kompletten Werk ist nämlich schon ziemlich cool:
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